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STEP Stadtentsorgung Potsdam GmbH

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14478 Potsdam

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Telefax (0331) 6617097

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www.step-potsdam.de


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Aktuelle Meldungen

Die STEP ist auf den Winter 2014/2015 vorbereitet

(01.11.2014)

Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) ist für den Winter gut gerüstet. Alle erforderlichen Ressourcen sind verfügbar. Die Fahrzeuge wurden überholt und instand gesetzt, die Tourenpläne weiter optimiert und die Streumittellager gut gefüllt. Dies teilten die STEP-Geschäftsführer, Enrico Munder und Holger Neumann, anlässlich des heutigen Tages der Winterbereitschaft mit.

 

Für den Winter 2014/2015 ist die STEP von der Landeshauptstadt mit der Beräumung von 405 km Straßen sowie von 128 km Rad- und Gehwegen beauftragt worden. Die Straßen werden mit Feuchtsalztechnologie gestreut, die Radwege wie bereits in den vergangenen beiden Winterdienstperioden mit Sole und die Gehwege mit abstumpfenden Streumitteln, z.B. Splitt. Insgesamt ca. 150 Mitarbeiter und rund 80 Fahrzeuge hält die STEP in Winterdienst-Bereitschaft.

 

Die operative Einsatzleitung ist in den Wintermonaten vom 01.11. bis 31.03. stets rund um die Uhr verfügbar. Hier werden ständig Wetterdaten ausgewertet, Kontrollfahrten koordiniert und Einsätze über ein automatisiertes Alarmierungssystem ausgelöst. Alle Fahrzeuge verfügen über GPS-Systeme zur Dokumentation der Einsätze, die Fahrzeuge für den Straßenwinterdienst zusätzlich über Sensoren zur Ermittlung der Fahrbahntemperaturen.

 

Die Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzung der Landeshauptstadt Potsdam ist konform zu den zwei neuesten Urteilen des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vom 15.10.2014 (Az.: OVG 9 B 20.14 und OVG 9 B 21.14). Danach hindert die Straßenverkehrsordnung die Gemeinden nicht daran, Straßenanlieger zu verpflichten, die Fahrbahnen zu reinigen und dort Winterdienst zu leisten. Aus § 35 Abs. 6 Satz 4 StVO ergebe sich, dass Personen, die bei der Straßenreinigung eingesetzt seien, auch auf der Fahrbahn tätig sein dürften; dies erfasse auch Straßenanlieger, denen kraft Landesrechts und einer darauf beruhenden Satzung eine Reinigungs- und Winterdienstpflicht obliege. Somit ändert sich für Potsdam nichts gegenüber den Vorjahren.

 

Das kostenlose Faltblatt „Winterdienst in Potsdam – Was ist bei Eis und Schnee zu tun?" zeigt Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie Eigentümergemeinschaften von Anliegergrundstücken auf, wie, wann und womit auf Gehwegen vor dem Grundstück der Winterdienst durchzuführen ist. Gehwege sind beispielsweise werktags von 6 Uhr bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 9 Uhr bis 20 Uhr von Schnee und Eis zu befreien. Das Faltblatt ist gemeinsam mit der Stadtverwaltung erarbeitet worden und liegt im Bürgerservice im Rathaus sowie in den Stadtwerke-Kundenzentren und bei der STEP bereit.

www.step-potsdam.de/winterdienst

www.potsdam.de/winterdienst

www.mobil-potsdam.de/winterdienst

 

Winterdienst-Hotline der STEP: (0331) 661 7171

Foto zur Meldung: Die STEP ist auf den Winter 2014/2015 vorbereitet
Foto: Die STEP ist auf den Winter 2014/2015 vorbereitet

STEP: Frühjahrsputz auf den Straßen läuft an

(11.04.2013)

Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) wird nun, nachdem die Winterdienstperiode 2012/2013 beendet werden konnte und der Frühling endlich Einzug hält, mit einer intensiven Reinigung auf den Fahrbahnen dazu beitragen, dass auch die letzten Spuren des Winters verschwinden. Alle erforderlichen Ressourcen werden hierfür zusätzlich eingesetzt.

 

Die STEP wird im Rahmen des Frühjahrsputzes mit allen verfügbaren Kräften und Mitteln an der Reinigung der Straßen und Radwege sowie derjenigen Gehwege, für die das Unternehmen im Rahmen gewerblicher Reinigungsaufträge zuständig ist, arbeiten. Dabei gilt es insbesondere die Verschmutzungen durch Splitt zu beseitigen. Auf Grund der teilweisen starken Verschmutzungen kann es jedoch zu Verschiebungen bei der Abarbeitung der Reinigungstouren kommen. Für solche Fälle bittet die STEP um die Geduld und das Verständnis bei den Betroffenen.

 

Insgesamt 40 Mitarbeiter und 25 Fahrzeuge hat die STEP für den Frühjahrsputz im Einsatz. Die operative Einsatzleitung koordiniert die einzelnen Einsätze sowie die Kontrollfahrten. Alle Fahrzeuge verfügen über GPS-Systeme zur Dokumentation der Einsätze.

 

Nach dieser „Grundreinigung“ werden die Reinigungstouren entsprechend der festgelegten Intervalle der Straßenreinigungssatzung durchgeführt. Die Tourenplanung kann ab 1. Mai 2013 im Internet unter www.potsdam.de eingesehen werden.

Foto zur Meldung: STEP: Frühjahrsputz auf den Straßen läuft an
Foto: STEP: Frühjahrsputz auf den Straßen läuft an

STEP befreit Stadt vom Silvestermüll

(03.01.2013)

Die Mitarbeiter der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) haben am Neujahrstag umgehend damit begonnen, die Stadt vom Silvestermüll zu befreien. Stark frequentierte Straßen, wie z.B. die Brandenburger Straße und die Friedrich-Ebert-Straße, wurden zuerst gereinigt. Bis gestern Abend wurden durch alle eingesetzten Kräfte bereits über 10 Tonnen Abfälle eingesammelt. Gegenüber dem letzten Jahr wurde eine deutliche Zunahme der liegen gelassenen Müllmenge zum Jahreswechsel festgestellt. Das Ziel ist es, sowohl die Potsdamer als auch die Babelsberger Innenstadt bis zum 05. Januar 2013 vom Silvesterdreck zu befreien. Die Wohngebiete werden danach kontinuierlich entsprechend der zum Jahresbeginn in Kraft getretenen neuen Straßenreinigungssatzung der Landeshauptstadt Potsdam und der infolgedessen erforderlichen neuen Tourenpläne gereinigt.

 

Die STEP reinigt jedoch nicht alle Flächen. Gemäß Straßenreinigungssatzung ist die STEP für die Reinigung der öffentlichen Straßen zuständig. Die Reinigungspflicht der Gehwege obliegt den Anliegern. Mitarbeiter des Bereiches Grünflächen und die zusätzlich beauftragten Pflegefirmen sind seit dem 02. Januar intensiv damit beschäftigt, die Verunreinigungen in Folge der Silvesterfeierlichkeiten in den städtischen Grünanlagen zu beseitigen und mit ihren Fahrzeugen abzufahren. Ziel ist es auch hier, die teilweise sehr stark in Mitleidenschaft gezogenen Grünflächen bis zum 05. Januar von den unterschiedlichsten Hinterlassenschaften der Silvesterfeier zu befreien und ihre uneingeschränkte Nutzung zu ermöglichen.

 

Die Aufräumarbeiten ließen sich jedoch deutlich reduzieren, wenn ein jeder seine Feuerwerksreste und seinen eigenen Abfall, wie z. B. leere Flaschen, als eigentliche Selbstverständlichkeit wieder einsammeln würde.

Foto zur Meldung: STEP befreit Stadt vom Silvestermüll
Foto: STEP befreit Stadt vom Silvestermüll

STEP ist auf den Winter 2012/2013 vorbereitet

(08.11.2012)

Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) ist für den kommenden Winter gut gerüstet. Dies berichteten die Geschäftsführer Enrico Munder und Holger Neumann heute während des „Tages der Winterbereitschaft“. Die Winterdienst-Vorbereitungen für die folgende Winterperiode wurden bereits im März begonnen und abgeschlossen. Neben der Wartung der Technik waren die Erfahrungen auszuwerten.

 

 

Alle erforderlichen Ressourcen sind verfügbar. Die Fahrzeuge wurden überholt und instand gesetzt, die Tourenpläne optimiert und die Streumittellager gefüllt. Auch die auf Grund des hohen Schneeanfalles in den vergangenen Wintern angeschaffte Schneefräse ist einsatzbereit. Sie kann im Rahmen der Gefahrenabwehr während der Winterdienststufe 2 zur Beseitigung großer Schneemengen eingesetzt werden.

 

 

Für den Winter 2012/2013 ist die STEP von der Landeshauptstadt mit der Beräumung von 376 km Straßen sowie von 89 km Rad- und Gehwegen beauftragt worden. Die Straßen werden mit Feuchtsalztechnologie gestreut, die Radwege wie bereits im vergangenen Winter mit Sole und die Gehwege mit abstumpfenden Streumitteln, z.B. Splitt.

 

Insgesamt 150 Mitarbeiter und 80 Fahrzeuge hält die STEP in Winterdienst-Bereitschaft. Die operative Einsatzleitung ist in den Wintermonaten vom 01.11. bis 31.03. stets rund um die Uhr verfügbar. Hier werden ständig Wetterdaten ausgewertet, Kontrollfahrten koordiniert und Einsätze über ein automatisiertes Alarmierungssystem ausgelöst. Alle Fahrzeuge verfügen über GPS-Systeme zur Dokumentation der Einsätze, die Fahrzeuge für den Straßenwinterdienst zusätzlich über Sensoren zur Ermittlung der Fahrbahntemperaturen.

 

 

Das Faltblatt "Winterdienst in Potsdam – Was ist bei Eis und Schnee zu tun?" gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. Es zeigt Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie Eigentümergemeinschaften von Anliegergrundstücken auf, wie, wann und womit auf Gehwegen vor dem Grundstück der Winterdienst durchzuführen ist. Gehwege sind beispielsweise werktags von 6 Uhr bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 9 Uhr bis 20 Uhr von Schnee und Eis zu befreien. Das kostenlose Faltblatt ist gemeinsam mit der Stadtverwaltung erarbeitet worden und liegt im Bürgerservice im Rathaus sowie in den Stadtwerke-Kundenzentren und bei der STEP bereit.

Foto zur Meldung: STEP ist auf den Winter 2012/2013 vorbereitet
Foto: STEP ist auf den Winter 2012/2013 vorbereitet

STEP: Auf den Winter vorbereitet

(08.12.2011)

Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) ist für die kommende winterliche Witterung gut gerüstet. Dies teilten die Geschäftsführer Enrico Munder und Holger Neumann heute mit. Die Winterdienst-Vorbereitungen wurden mit der Auswertung der Erfahrungen des vergangenen Winters bereits im März begonnen und Anfang November abgeschlossen. Alle erforderlichen Ressourcen sind verfügbar. Die Fahrzeuge wurden überholt und instand gesetzt, die Tourenpläne optimiert und die Streumittellager gefüllt.

 

Für den Winter 2011/2012 ist die STEP von der Landeshauptstadt mit der Beräumung von 376 km Straßen sowie von 89 km Rad- und Gehwegen beauftragt worden. Die Straßen werden mit Feuchtsalztechnologie gestreut, die Radwege wie bereits im vergangenen Winter mit Sole und die Gehwege mit abstumpfenden Streumitteln, z.B. Split.

 

Erstmalig ab diesem Winter kann eine neu angeschaffte Schneefräse eingesetzt werden. Sie soll insbesondere im Rahmen der Gefahrenabwehr während der Winterdienststufe 2 zur Bewältigung großer Schneemengen eingesetzt werden. Dadurch ist der sofortige Abtransport des Schnees an den stark betroffenen Stellen mittels Lkw möglich.

 

Insgesamt 150 Mitarbeiter und 80 Fahrzeuge hält die STEP in Winterdienst-Bereitschaft. Die operative Einsatzleitung ist in den Wintermonaten vom 01.11. bis 31.03. stets rund um die Uhr verfügbar. Hier werden ständig Wetterdaten ausgewertet, Kontrollfahrten koordiniert und Einsätze über ein neues automatisiertes Alarmierungssystem ausgelöst. Alle Fahrzeuge verfügen über GPS-System zur Dokumentation der Einsätze, die Fahrzeuge für den Straßenwinterdienst zusätzlich über Sensoren zur Ermittlung der Fahrbahntemperaturen.

 

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung hat die STEP das Faltblatt „Winterdienst in Potsdam - Was ist bei Eis und Schnee zu tun?“ mit Antworten auf die wichtigsten Fragen erarbeitet. Es zeigt Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie Eigentümergemeinschaften von Anliegergrundstücken auf, wie, wann und womit auf Gehwegen vor dem Grundstück der Winterdienst durchzuführen ist. Gehwege sind beispielsweise werktags von 6 Uhr bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 9 Uhr bis 20 Uhr von Schnee und Eis zu befreien.

Foto zur Meldung: STEP: Auf den Winter vorbereitet
Foto: STEP: Auf den Winter vorbereitet

Busverkehr und Müllabfuhr in Potsdam zeitweise eingestellt

(06.01.2011)

Die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH hatte angesichts des Glatteisregens den Busverkehr in Potsdam heute ab ca. 8:20 Uhr komplett eingestellt. Nach Möglichkeit wurde noch bis zur nächst gelegenen Straßenbahnhaltestelle bzw. Bahnhof gefahren, um ein Umsteigen zum Schienenverkehr zu ermöglichen. Die Fahrer waren im Vorfeld sensibilisiert worden, bei sich verschlechternden Fahrbahnverhältnissen sofort die Leitstelle zu informieren. Aufgrund des Zeitpunktes des Eisregens war der Berufsverkehr im Wesentlichen abgeschlossen.

 

Hinweise über die Unterbrechung erfolgten über die DFI`s an allen Haltestellen, über Durchsagen in den Fahrzeugen, die Kundenzentren und die regionalen Medien (z.B. Verkehrsfunk). Es wurde darum gebeten, nach Möglichkeit auf Schienenverkehrsmittel auszuweichen. Die meisten Fahrgäste zeigten Verständnis für die Entscheidung, zumal es durch Nachrichten und Wetterbericht eine öffentliche Unwetterwarnung gegeben hatte. Da das flächendeckende Blitzeis „höhere Gewalt“ und durch ViP nicht abzuwenden war, gibt es keinen Ersatzanspruch (§15 Beförderungsbedingungen des VBB).

 

Der Tramverkehr war nicht unterbrochen. Gegen ca. 11:40 Uhr konnte der Busverkehr wieder zwar wieder aufgenommen werden, allerdings waren im Tagesverlauf erhebliche Verspätungen bzw. Unregelmäßigkeiten zu verzeichnen. Als letztes nahm Bus 693 nach Hermannswerder gegen 13.30 Uhr den Betrieb wieder auf. Der Verkehr zum Schwimmunterricht entfiel heute im Einvernehmen mit den Schulen.

 

Auch die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) hatte sich aus Sicherheitsgründen dazu entschlossen, die Entsorgungsfahrten für den heutigen Tag einzustellen. Die erste Entsorgungsrunde konnte jedoch noch größtenteils abgeschlossen werden. Das Nachholen der restlichen Tourenbestandteile des heutigen Tages ist für morgen und das Nachfahren der Freitagstouren für den Samstag vorgesehen.

 

Der STEP-Winterdienst begann bereits unmittelbar im Vorfeld des Eisregens mit dem Streuen von Salz und abstumpfenden Materialien. Schwerpunkt der Arbeiten waren die Hauptverkehrsadern und danach die vom ÖPNV genutzten Strecken. Während des Eisregens kamen jedoch auch die Winterdienstfahrzeuge schwerer voran als üblich. Für den regulären normalen STEP-Winterdienst (ohne Schneebeseitigung von Fahrbahnrändern) steht täglich ein Fuhrpark mit 85 Fahrzeugen inkl. Reservefahrzeugen bereit (für Straßen 18 Fahrzeuge, für Radwege 8 Fahrzeuge, für Gehwege 59 Fahrzeuge).

Foto zur Meldung: Busverkehr und Müllabfuhr in Potsdam zeitweise eingestellt
Foto: Busverkehr und Müllabfuhr in Potsdam zeitweise eingestellt

Vorbereitung auf Glatteiswarnung / Neue Parkverbote wegen Schneeberäumung

(05.01.2011)

Der STEP-Winterdienst ist nach wie vor im Dauereinsatz. Für die Nacht zu morgen und für den morgigen Tag besteht eine amtliche Vorwarnung zur Unwetterwarnung vor Glatteis. Hintergrund ist aufkommender Niederschlag (erst Schnee, dann in Regen mit Glatteis übergehend).

 

Die STEP ist darauf vorbereitet, das Glatteis mit Salz sowie mit abstumpfenden Materialien zu bekämpfen. Für den regulären normalen Winterdienst steht ein Fuhrpark mit 85 Fahrzeugen inkl. Reservefahrzeugen bereit (für Straßen 18 Fahrzeuge, für Radwege 8 Fahrzeuge, für Gehwege 59 Fahrzeuge).

 

Neben dem normalen Winterdienst auf den Straßen wurde und wird die Beseitigung der Schneemassen an Fahrbahnrändern in Schwerpunktbereichen fortgesetzt, bei der die STEP weiterhin von beauftragten Baufirmen unterstützt wird.

 

Die STEP und die Stadtverwaltung bitten in diesem Zusammenhang noch einmal darum, dass die durch ausführende Sicherungsfirmen temporär aufgestellten Parkverbote unbedingt einzuhalten sind, um die Arbeiten nicht zusätzlich zu erschweren. Dies betrifft insbesondere schmale Straßen, die durch parkende Fahrzeuge noch schmaler werden. Neu aufgestellt werden diese Schilder ab 10.Januar in der Kottmeyerstraße, Kunersdorfer Straße, Am Brunnen, Drevesstraße, Wollestraße, Zum Teufelssee und Caputher Heuweg. Die Genehmigungen dafür wurden seitens der Stadtverwaltung am 4. Januar erteilt.

Foto zur Meldung: Vorbereitung auf Glatteiswarnung / Neue Parkverbote wegen Schneeberäumung
Foto: Vorbereitung auf Glatteiswarnung / Neue Parkverbote wegen Schneeberäumung

Beseitigung vorhandener Schneemassen im Fokus

(03.01.2011)

Neben dem normalen Winterdienst auf den Straßen ist die Beseitigung der Schneemassen an Fahrbahnrändern eine der wichtigsten Aufgaben. Heute und morgen sind die STEP und die beauftragten Baufirmen schwerpunktmäßig in Waldstadt I und II, am Stern, am Schlaatz, in Potsdam-West sowie am Alten Rad tätig. In der Brandenburger Straße und in der Kunersdorfer Straße wurden die Arbeiten heute abgeschlossen. Geplant sind für morgen zusätzlich Arbeiten in der Jägervorstadt, Brandenburger Vorstadt, Virchowstraße und Tizianstr.

 

Insgesamt wurden 30 Fahrzeuge für den Sondereinsatz zur Schneebeseitigung eingesetzt. Morgen werden es 32 Fahrzeuge sein. Die STEP und die Stadtverwaltung bitten in diesem Zusammenhang darum, dass temporär aufgestellte Parkverbote unbedingt einzuhalten sind, um die Arbeiten nicht zusätzlich zu erschweren. Lagerplätze für die abgefahrenen Schneemassen sind jeweils in der Nähe der beräumten Gebiete.

 

Durch die Witterung mit überfrierender Nässe ist die Bekämpfung von hartnäckigen Glatteis-Stellen eine Aufgabe, der sich die Winterdienstler derzeit zu stellen haben. Für den regulären normalen Winterdienst steht ein Fuhrpark mit 85 Fahrzeugen inkl. Reservefahrzeugen bereit (für Straßen 18 Fahrzeuge, für Radwege 8 Fahrzeuge, für Gehwege 59 Fahrzeuge). Für die Nacht zu morgen ist mit leichtem Schneefall zu rechnen.

Foto zur Meldung: Beseitigung vorhandener Schneemassen im Fokus
Foto: Beseitigung vorhandener Schneemassen im Fokus

Pressemitteilung der Stadtwerke zum strengen Winter

(22.12.2010)

Energie und Wasser Potsdam (EWP)

 

Bei der EWP sind durch den strengen Winter keine Schwierigkeiten aufgetreten. Auch gibt es trotz der Lkw-Fahrverbote auf Teilen der Bundesautobahnen keine Lieferengpässe bei den Grundstoffen. Die Bevorratung sowohl bei den Trinkwasserwerken und Kläranlagen wie auch im Heizkraftwerk ist so bemessen, dass die aktuellen Verzögerungen in der Belieferung keine nennenswerten Auswirkungen besitzen. Auch die Versorgung mit Erdgas läuft problemlos. Doch selbst für den Fall, dass kein Gas durch die langen Versorgungsleitungen zu uns strömt, könnte das Heizkraftwerk die Stadt mit Wärme und Strom versorgen, da der Betrieb problemlos auch auf Heizöl, welches ausreichend bevorratet wird, umgeschaltet werden kann.

 

Am Leitungsnetz der EWP kam es zu keinen Störungen. Um die hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist der Bereitschaftsdienst der EWP eingerichtet. Sämtliche Fehlermeldungen können über den ganztägig besetzten Leitstand erfasst werden.

 

 

Stadtentsorgung Potsdam (STEP)

 

Der Winterdienst läuft nahezu permanent mit der maximalen Auslastung. Alle verfügbaren Kräfte und Fahrzeuge einschließlich der Reservefahrzeuge sind im Einsatz. Der strenge, aber vor allem anhaltende Schneefall sorgt für eine hohe Belastung der Mitarbeiter und der Technik

Der Salzverbrauch in der ersten Zeit der Wintersaison ist bisher enorm hoch, so wurden von der STEP bereits 800 Tonnen seit November 2010 verbraucht. Damit hat die STEP rechnerisch pro Einwohner in sechs Wochen bereits 5 kg Salz gestreut. Die Bevorratung mit Streusalz wurde dieses Jahr weiter hochgefahren. Doch da an die Lagerung von Salz – als grundwassergefährdender Stoff – aus Sicherheitsgründen bestimmte Lagerungsanforderungen gestellt werden, ist ein schnellerer Ausbau der Kapazitäten in den Lagerhallen der STEP nicht möglich. Jedoch hat die STEP einen Rahmenvertrag mit einem Lieferanten, welcher innerhalb von 2 Stunden kurzfristig Salz nachliefern kann. Für extreme Fälle, bspw. wenn die Autobahn für LKWs gesperrt ist, ist mit der Stadt eine bestimmte Reserve vertraglich vereinbart. Diese Reserve wurde noch nie unterschritten.

Da im gesamten Bundesgebiet die Salznachfrage ernorm gestiegen ist und bei Nachbestellungen vorrangig die Autobahnmeistereien bedient werden müssen, hat die STEP zurzeit aus Vorsichtsgründen das Ausbringen von Salz teilweise eingeschränkt. Verstärkt kommen dafür andere abstumpfende Mittel (z.B. Splitt) zum Einsatz. Die Gefahrenstellen (Kreuzungsbereiche, Brücken etc.) werden unvermindert mit Salzlauge behandelt. Auch die reine Schneeberäumung bleibt auf dem gleichen hohen Niveau.

 

Seit dem 20. Dezember wurde für Potsdam die Winterdienststufe 2 ausgerufen, d. h. es sind auch Arbeitskolonnen im Stadtgebiet unterwegs, die den Schnee an den Schwerpunktbereichen aufnehmen und zu den vorgegebenen Ablagerungsorten bringen.

Die Landeshauptstadt Potsdam als Auftraggeberin für den Winterdienst ist mit den Leistungen der STEP sehr zufrieden.

 

 

Verkehrsbetrieb Potsdam (ViP)

 

Trotz der teils widrigen Umstände aufgrund von Schnee und Glätte konnte der Betrieb mit Bahnen und Bussen im Wesentlichen aufrechterhalten werden. Es kommt wie im gesamten Bundesgebiet zu einzelnen Fahrtausfällen und leider auch teilweise zu größeren Verspätungen.

 

Dies liegt vor allem am generell langsam fließenden Straßenverkehr bei Schnee. Partiell kann auch die Straßenbahn wegen Schneewehen nicht weiterfahren. Vereinzelt kam es auch zu Verkehrsunfällen, bei denen Kraftfahrzeuge gegen die Straßenbahn oder den Bus gerutscht sind oder auch vereinzelt Busse gegen andere Fahrzeuge gerutscht sind die dadurch beschädigten Fahrzeuge der ViP können nicht weiter im Linienverkehr eingesetzt werden.

 

Vereinzelt mussten auch mit Schnee zugefahrene Weichen manuell „freigefegt“ werden.

Der Betrieb der Fähre ist wegen des zugefrorenen Wassers vorübergehend eingestellt.

 

Während und unmittelbar nach dem Schneefall haben einige Busse bis zu 30 Minuten Verspätung.

Besonders betroffen sind beim Bus vor allem Linien, die größere Steigungen im Linienverlauf aufweisen: 638/639 nach Groß Glienicke, 693 im Bereich Brauhausberg, 694 im Bereich Babelsberg-Nord.

 

Zwar ist das deutlich höhere Fahrgastaufkommen sehr erfreulich, doch dies führt auch zu längeren Aufenthaltszeiten an Haltestellen, wodurch es ebenso zu Verspätungen kommt.

 

Um das Einfrieren der Oberleitungen zu verhindern, fahren in den gefährdeten Nächten Tatrabahnen, welche die Oberleitungen vom Schnee befreien. Weiterhin werden in solchen Fällen die Bereitschaftsdienste personell verstärkt, zum Teil auch mit Fremdkräften.

 

Alle wichtigen Weichen im Netz haben eine Weichenheizung, die zum Teil automatisch bei Frost anspringen oder zum Teil per Hand zugeschaltet werden. Weichenstörungen wegen eingefrorener Weichen hatte die ViP in diesem Winter noch nicht. Probleme gibt es nur mit zugefahrenen Weichen, die im Straßenbereich liegen, wie zum Beispiel von der Langen Brücke zum Hauptbahnhof und vor der Post. Auch hier werden die Bereitschaften verstärkt, versetzte Schichten gefahren und nachts der Schneepflug eingesetzt.

Foto zur Meldung: Pressemitteilung der Stadtwerke zum strengen Winter
Foto: Pressemitteilung der Stadtwerke zum strengen Winter

Der Winter kommt, die STEP ist bereit

(23.11.2010)

Der Winterdienst der STEP ist für Einsätze in der kommenden Saison gut gerüstet. Ein großes Winterdienstteam, ausgestattet mit modernen Einsatzgeräten, wird auch in diesem Winter gegen Eis- und Schneeglätte kämpfen.

 

Die Winterdienstvorbereitungen haben bereits im Sommer begonnen. Die Stadtverwaltung und weitere Auftraggeber haben der STEP vorgegeben, welche Straßen, Rad- und Gehwege sowie Plätze winterdiensttechnisch betreut werden sollen. Auf der Grundlage dieser Aufträge wurden bei der STEP die neuen Räum- und Streupläne erstellt. Dabei wurden die Touren solange optimiert, bis eine effiziente zügige Schneeberäumung in Potsdam möglich ist. 

 

Geräumt und gestreut werden die von der Stadtverwaltung bzw. weiteren Auftraggebern vorgegebenen Straßen-, Rad- und Gehwegnetze. So werden im Auftrag der Stadtverwaltung Potsdam von der STEP nur die Straßen betreut, welche nach der Straßenreinigungssatzung für den Winterdienst vorgesehen sind. Dies sind rund 376 Straßenkilometer. Hinzu kommen rund 89 Kilometer Radwege. Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung weitere Einzelflächen mit einer besonderen Verkehrsbedeutung für Fußgänger (insbesondere Brücken und Treppen) festgelegt.

 

Für den Winterdienst sind daher 130 Personen im Einsatzplan vorgesehen. Wenn der komplette Winterdienst ausgerufen wird, sind die Mitarbeiter als Fahrer von Winterdiensttechnik sowie Hilfskräfte unterwegs.

Für extreme Wetterphasen, mit sehr viel Schnee in der Stadt, können über gesonderte Havariepläne kurzfristig weiteres Personal sowie zusätzliche Technik hinzugezogen werden.

 

Der Fuhrpark ist für den Wintereinsatz vorbereitet, sämtliche Anbauten wie Schiebeschilder und Streuteller sind montiert. Für den regulären normalen Winter steht ein Fuhrpark mit 85 Fahrzeugen inkl. Reservefahrzeugen bereit. Hierfür ist folgende Einsatzverteilung vorgesehen:

 

- für Straßen                 18 Fahrzeuge

- für Radwege                  8 Fahrzeuge

- für Gehwege               59 Fahrzeuge


Der Fuhrpark wurde mit einem Unimog, mit Fahrzeugen für einen speziellen Einsatz in Straßen mit geringer Breite sowie Schmalspur-Kommunalfahrzeugen ergänzt.

 

Für die ersten Einsätze sind bereits 360 t Salz und 540 t Splitt eingelagert. Über externe Reserven stehen zusätzlich 180 t Salz und 540 t Splitt zur Verfügung.

 

Die Stadt Potsdam bemüht sich dabei, einen Kompromiss zwischen Verkehrssicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit zu finden. Mit dem Einsatz von Feuchtsalz trägt die STEP diesem Trend bereits seit einigen Jahren Rechnung.

 

Die operative Einsatzleitung der STEP ist in den Wintermonaten vom 01.11. bis 31.03. stets verfügbar. Hier werden ständig Wetterdaten ausgewertet, Kontrollfahrten koordiniert und Einsätze über ein neues automatisiertes Alarmierungssystem ausgelöst. Um schnell am Einsatzort zu sein und Leerfahrten zu vermeiden, hat die STEP für diese Winterdienstsaison mehrere Fahrzeug- und Streumitteldepots in der Stadt eingerichtet. Der Aufbau eines weiteren Winterdienststandortes für die nächste Winterdienstsaison befindet sich bereits in der Planungsphase.

 

Der Geschäftsführer der STEP, Herr Enrico Munder, sagte: „Ziel der STEP ist es, kontinuierlich die Schlagkraft auszubauen, gleichzeitig die Ressourcen der Streumittel zu schonen und damit auch im Winterdienst einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.“

Foto zur Meldung: Der Winter kommt, die STEP ist bereit
Foto: Der Winter kommt, die STEP ist bereit

Salz ist alle: STEP steigt auf Split um

(05.02.2010)

Aufgrund der derzeitig angespannten Lage auf dem gesamten Beschaffungsmarkt der Bundesrepublik Deutschland für Streusalz sind auch bei der STEP die vorhandenen Salzvorräte nahezu aufgebraucht. Dies hat zur Folge, dass die von der STEP-Geschäftsführung in den vergangenen Tagen bereits mehrfach mitgeteilte Alternative, Verwendung von Splitt, schrittweise von uns umgesetzt wird. Wir rufen daher alle Verkehrsteilnehmer auf, ihre Fahrweise entsprechend anzupassen.

 

 

Die STEP ist nach wie vor intensiv bemüht, neue Salzlieferungen zu akquirieren, teilte die STEP-Geschäftsführung mit. Zurzeit wartet die STEP wie andere Winterdienstunternehmen in Deutschland auf den ausstehenden Nachschub. Sobald wieder Salz vorhanden ist, wird die Verwendung von Splitt wieder zurückgefahren.

Foto zur Meldung: Salz ist alle: STEP steigt auf Split um
Foto: Salz ist alle: STEP steigt auf Split um

Aufruf: STEP schafft Winterdienst nicht und ermuntert Bürger zum Mitmachen!

(13.01.2010)

Auf Anregung der Stadtwerke-Geschäftsführung und mit engagierter Teilnahme aller Stadtwerke-Unternehmen wird am morgigen Donnerstag eine gemeinsame Aktion zum Kampf gegen die Schneemassen in der Stadt Potsdam gestartet.

 

Beteiligt sind die Firmen, die im Wesentlichen bei den Stadtwerken und der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) Vertragspartner sind sowie die Firmen innerhalb des Stadtwerke-Verbundes (Energie und Wasser Potsdam GmbH, Energie und Wasser Potsdam Dienstleistungen GmbH, ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und Bäderlandschaft Potsdam GmbH). Die Arbeiten beginnen morgen früh, die Gesamtkoordination der Maßnahmen erfolgt durch die STEP.

 

Geräumt werden vorrangig Stadtteile, die nicht im Vertrag der STEP enthalten sind, aber wo eine Beräumung von Schnee notwendig ist. Ortskundige Mitarbeiter der STEP und von anderen Stadtwerke-Firmen, z. B. der Außendienst der EWP, sind im Stadtgebiet unterwegs, um Prioritäten festzulegen.

"Wir bemühen uns, in allen Potsdamer Stadtgebieten eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

Bis auf weiteres wird mit der gesamten verfügbaren „Manpower" und der gesamten verfügbaren Technik gearbeitet, die zum Schneeberäumen geeignet ist und aufgetrieben und aktiviert werden kann (z.B. Radlader, Lkws, Bagger.) Geplant ist der Einsatz von ca. 105 zusätzlichen Helfern und 73 Fahrzeugeinheiten. Durch die STEP werden alle verfügbaren Kräfte zusammengefasst, telefonisch koordiniert und Absprachen unbürokratisch geregelt. Um Reibungsverluste zu vermeiden, arbeitet die STEP im engen Informationsaustausch mit der Stadtverwaltung und dem Stadtwerke-Verbund.

Wir rufen außerdem die Potsdamer Bevölkerung zum Arbeitseinsatz auf: Jeder, der die Möglichkeit und einen Schneeschieber hat, kann mithelfen. Es geht um unsere Stadt. Wir möchten ohne Diskussionen und unkonventionell die Stadt Potsdam soweit als möglich vom Schnee befreien. Trotz dieser Initiative möchten wir aber auch darauf hinweisen, dass die STEP seit 30.12.2009 rund um die Uhr im Einsatz ist."

Foto zur Meldung: Aufruf: STEP schafft Winterdienst nicht und ermuntert Bürger zum Mitmachen!
Foto: Aufruf: STEP schafft Winterdienst nicht und ermuntert Bürger zum Mitmachen!

Winterdienst: STEP rüstet sich für starken Schneefall - Beeinträchtigung durch prekäre Situation bei Salzlieferanten

(07.01.2010)

Zur aktuellen Situation des Winterdienstes in Potsdam teilt der Geschäftsführer der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP), Enrico Munder mit:

 

„Für Brandenburg und Potsdam ist laut Deutschem Wetterdienst ab Freitagnachmittag bis Sonntag früh mit durchgehend kräftigem Schneefall zu rechnen. Der Schnee-Zuwachs kann bis zu 20 cm betragen. Derzeit werden bei der STEP alle Vorkehrungen bezüglich Personal, Fahrzeugen und Technik getroffen. Dies bedeutet für das Schichtarbeit, die bereits um 02:00 Uhr, bei unsicheren und extremen Wetterlagen auch schon früher, beginnt. Die Einsatzpläne sind aufgestellt. Die viel befahrenen Haupt- und Durchgangsstraßen werden zuerst bearbeitet. Für die Durchführung des Winterdienstes ist die Straßenreinigungssatzung der Landeshauptstadt Potsdam maßgebend. Hier verweisen wir insbesondere auf den § 4 (Art und Umfang des Winterdienstes; siehe Anlage). Erschwerend kommt dazu, dass es in ganz Deutschland nur noch begrenzt Streusalz gibt. Dass heißt, wir müssen in Potsdam mit dem noch verfügbaren Salzvorrat auskommen, um an den wichtigsten Glätte-Gefahrstellen Vorsorge leisten zu können.

Die derzeitigen extremen Witterungsbedingungen führen zu einer außergewöhnlich hohen Nachfrage bei den Salzlieferanten. So waren bei unserem Lieferanten in den vergangenen zwei Wochen Bestellmengen zu verzeichnen, die die bei einer Vielzahl von Winterdienst-Unternehmen üblichen Kontraktmengen für fünf Monate und damit für den gesamten Winter bereits übersteigen. Priorität haben in der Belieferung derzeit die Autobahn- und Straßenmeistereien. Die STEP wird alles in ihrer Kraft stehende tun, um den Winterdienst entsprechend der durch die Landeshauptstadt Potsdam beauftragten Kapazitäten und der prognostizierten Wettersituation des Deutschen Wetterdienstes durchführen. Beeinträchtigungen durch Schnee und Glätte sind dennoch zu erwarten."

Foto zur Meldung: Winterdienst: STEP rüstet sich für starken Schneefall - Beeinträchtigung durch prekäre Situation bei Salzlieferanten
Foto: Winterdienst: STEP rüstet sich für starken Schneefall - Beeinträchtigung durch prekäre Situation bei Salzlieferanten

Schubert mahnt Verwaltung: Potsdam darf nicht weiter durch den Winter schlittern

(08.01.2009)

Auch vier Tage nach dem Wintereinbruch in Potsdam reißt die Kritik am Winterdienst nicht ab. „Bei uns beschweren sich immer wieder Bürger, dass allmorgendlich die gleichen Straßen glatt  und kaum befahrbar sind", so SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

 

Die SPD hat dem Oberbürgermeister mitgeteilt, dass sie das Thema „Winterdienst" im Hauptausschuss am kommenden Mittwoch außer der Reihe besprechen will. Dazu soll insbesondere der Geschäftsführer der STEP Enrico Munder eingeladen werden. Die STEP ist in Potsdam für den Winterdienst zuständig. Dabei soll geklärt werden, ob die Organisation des Winterdienstes adäquater und flexibler werden muss. Auch die Frage, ob die durch die Stadt  ausgelöste Bestellung ausreichend ist, um den Winterdienst in Potsdam vernünftig durchzuführen, soll beantwortet werden.

 

Da sich jedoch auch in den kommenden Tagen die Wetterlage kaum ändern wird, solle die Verwaltung kurzfristig prüfen, ob der Winterdienst erweitert werden kann.  „Wenn ich bemerke, das meine Bestellung nicht ausreicht, dann muss ich nachordern",  so SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

Foto zur Meldung: Schubert mahnt Verwaltung: Potsdam darf nicht weiter durch den Winter schlittern
Foto: Schubert mahnt Verwaltung: Potsdam darf nicht weiter durch den Winter schlittern

Geringere Abfallgebühren im nächsten Jahr

(06.11.2008)

Für das Jahr 2009 wird die Zweite Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Abfallentsorgung der Landeshauptstadt Potsdam vom 15.12.2006 (2. Änderungssatzung Abfallgebührensatzung) der Stadtverordnetenversammlung am 12. Novemberzur Beschlussfassung vorgelegt.

 

Die Abfallgebührensatzung wird jährlich hinsichtlich der Gebührensätze überarbeitet, da es sich bei der Kalkulation um eine Prognoseberechnung mit in der Regel geänderten Planmengen und damit verbundenen geänderten Kostenansätzen bei den Drittbeauftragten handelt. Ebenso können sich Veränderungen bei den Verwaltungskosten ergeben. Kostenunter- bzw. -überdeckungen aus den vorherigen Kalkulationszeiträumen müssen gemäß Kommunal-abgabengesetz ebenfalls berücksichtigt werden.

Neben der Änderung der Gebührensätze erfolgte in der Satzung eine Präzisierung hinsichtlich von Änderungen zur Berechnungsgrundlage der Gebühren, die der Stadt mitgeteilt wurden. Diese gelten ab dem Folgemonat des auf die Antragstellung folgenden Monats.

 

Für das Jahr 2009 ergeben sich Gebührensenkungen sowohl in der Grundgebühr als auch in der Mengengebühr. Die Abfallgrundgebühr für Personen verringert sich um ca. 6,6 % und die für Gewerbebetreibe um ca. 8,6 %. Die Abfallmengengebühr verringert sich um ca. 6,2 %.

Die Senkung der Gebührensätze ist insbesondere auf die Berücksichtigung von Überdeckungen aus dem Jahr 2007 sowie aus der Teilauflösung von Rückstellungen aus Vorjahren zurückzuführen. Insgesamt wurden ca. 1,35 Mio Euro an Rückstellungen in der Abfallgebührenkalkulation für das Jahr 2009 berücksichtigt. Diese wurden im Verhältnis 70:30 der Mengen- und der Grundgebühr gegengerechnet, was dem geplanten Verhältnis der Gebühreneinnahmen entspricht. Des Weiteren wirken sich verminderte Planmengenansätze und damit einhergehend verminderte Kostenansätze gebührenmindernd aus. Verbesserte Grundlagendaten haben ebenfalls positive Auswirkungen auf die einzelnen Gebührensätze.

 

Beispiele zu den Gebührenveränderungen für das Jahr 2009:

Für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem 60l-Restabfallbehälter im 14-täglichen Entleerungsrhythmus ergibt sich insgesamt eine Gebührenminderung um 6,6 % bzw. 4,47 Euro und bei einem Vier-Personen-Haushalt mit einem 80l-Restabfallbehälter und 14-täglicher Erntleerung um 6,5 % bzw. 7,57 Euro. Bei einem Gewerbebetrieb mit 10 Beschäftigten sowie einem 120l-Restabfallbehälter mit 14-täglicher Leerung schlagen die Gebührenveränderungen mit einer Gebührenminderung von insgesamt 7,9 % bzw. 13,40 Euro zu Buche. Da die Gebühren jedoch nicht pro Haushalt sondern pro Grundstück erhoben werden, kann sich die Gebührensituation für die einzelnen Haushalte anders darstellen, da durch die Vermieter i.d.R. eine Umlage der Abfallgebühren nach der Wohnungsgröße erfolgt.

 

Innerhalb des Müllgebührenvergleichs 2008 des Deutschen Instituts für Wirtschaft in den 100 größten Städten Deutschlands erreichte die Stadt Potsdam die vordersten Plätze und landete in allen betrachteten Kategorien unter den fünf besten Städten. Dieser positive Trend bei der Entwicklung der Abfallgebühren wird auch im Jahr 2009 weiter fortgesetzt.

Foto zur Meldung: Geringere Abfallgebühren im nächsten Jahr
Foto: Geringere Abfallgebühren im nächsten Jahr

STEP entwickelt neue "Dog-Station"

(09.09.2008)

Die Stadtentsorgung Potsdam (STEP) hat gemeinsam mit der DRK Behindertenwerkstätten Potsdam gGmbH neue Hundetoiletten entwickelt. Auch dies ist ein Beitrag des Stadtwerke-Unternehmens zu der Aktion "Mehr Service für Potsdam - sicher, sauber, lebenswert.". Die neuen Hundetoiletten werden in der Behindertenwerkstatt in Potsdam-Babelsberg hergestellt und durch die Stadtentsorgung Potsdam GmbH, STEP, eingesetzt und vertrieben. "Diese neuen Modelle werden nach und nach die bisher bekannten in Potsdam ergänzen", so Enrico Munder, Geschäftsführer der STEP.

Bereits seit vielen Jahren lässt die STEP die Papiertüten für die bisherigen Modelle in Babelsberg bei der gemeinnützigen GmbH produzieren. "Bei der Entwicklung der neuen Hundetoiletten war uns wichtig, dass die Kosten der hier produzierten Toiletten nicht über den üblichen Marktpreisen liegen. So können einerseits bereits wir etwas für die Umsätze der Werkstätten tun - andererseits freuen wir uns, dass die Werkstätten nunmehr einen neuen Markt erschlossen haben."

Das Babelsberger Unternehmen Kirsch & Drechsler wird die erste Hundetoilette sponsern.

"Als Unternehmen verschönern wir mit Sanierungen seit nunmehr 18 Jahren den Stadtteil Babelsberg. Vor diesem Hintergrund finden wir es nur konsequent, dass wir auch unseren Beitrag zur Bereinigung der Hinterlassenschaften von Hunden leisten." begründet Wolfhard Kirsch die Spende seines Unternehmens. "Zumal das Geld auch noch einer sehr sinnvollen Einrichtung hier in Babelsberg zu Gute kommt" ergänzt Michael Drechsler.

Diese gespendete "Dog-Station" wurde heute in der Großbeerenstraße 62 angebracht. "Wir werden alle gespendeten Toiletten mit dem Namen des jeweiligen Spenders beschriften", so Enrico Munder. Die STEP hofft, auf diese Weise weitere Spender gewinnen zu können.

Foto zur Meldung: STEP entwickelt neue "Dog-Station"
Foto: STEP entwickelt neue "Dog-Station"

Tarifverhandlungen bei der STEP: Leistungsgedanke spielte erstmals eine wesentliche Rolle

(02.07.2008)

Mit Unterzeichnung eines neuen Tarifvertrages für die Beschäftigten der STEP am 01.07.2008 ist es dem Unternehmen, mit der Unterstützung des städtischen Gesellschafters und nach dem Austritt aus dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) zum 01.01.2008, erstmalig gelungen, das Leistungsprinzip bei der Entlohnung der Beschäftigten einzuführen.

 

Ziel der Tarifverhandlungen war es, die STEP auf die schärfer gewordenen Wettbewerbssituation bei der gewerblichen Entsorgung einzustellen und damit verbundenen Umsatzrückgängen entgegenzuwirken. Gleichzeitig sollte aber auch das Einkommen der Mitarbeiter abgesichert werden. Unter Beachtung der momentanen Markt- und Preisentwicklung auf den ersten Blick ein eher unmögliches Unterfangen.

 

Nach konstruktiven Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di, den Vertretern des Betriebsrates der STEP und dem die Verhandlungen begleitenden KAV konnte sich das Unternehmen auf eine Anbindung an die Tarifbedingungen des öffentlichen Dienstes, Bereich Entsorgungswirtschaft (TVöD-E) zum 01.09.2008 durch den Wiedereintritt in den KAV verständigen.

 

Abweichend von der TVöD-Tarifeinigung aus dem März dieses Jahres gelten für die Beschäftigten der STEP jedoch folgende Sonderregelungen:

  • Die im TVÖD-E vereinbarte Anpassung des Bemessungssatzes auf 100% West erfolgt erst mit Inkrafttreten des STEP-Tarifvertrages.
  • Die im TVöD-E vereinbarten Entgelterhöhungen zum 01.04.2008 um zunächst einheitlich 50 Euro und anschließend 3,1 % und zum 01.01.009 um weiter 2,8% werden zeitversetzt zum 01.09.2008 und zum 01.07.2009 erfolgen und auf der Basis eines Grundlohnes gezahlt, der sich aus einem zwischen den Betriebsparteien ausgehandelten Leistungskatalog ergibt. Neben dem Grundlohn wird zukünftig ein Leistungsentgelt gezahlt, das sich ebenfalls an dem Leistungskatalog orientiert.
  • Es entfällt der Anspruch auf eine Einmahlzahlung in Höhe von 225 €

 

Der Tarifvertrag tritt am 01.09.2008 in Kraft, frühestens jedoch mit dem Abschluss einer Betriebsvereinbarung über die zu vereinbarenden Soll-Leistungen.

Foto zur Meldung: Tarifverhandlungen bei der STEP: Leistungsgedanke spielte erstmals eine wesentliche Rolle
Foto: Tarifverhandlungen bei der STEP: Leistungsgedanke spielte erstmals eine wesentliche Rolle

Neue Logistikzentrale der STEP: Vereinfachte Kundenberatung und effizientere Einsatzplanung

(13.03.2008)

Heute ging bei der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) die neue Logistikzentrale nach einjähriger Projekt- und Bauphase in Betrieb. Entstanden ist ein Kommunikations- und Planungszentrum für alle STEP-Dienstleistungen. "Die Zusammenführung von zentraler Auftragsannahme, Termin- und Zeitplanung, Einsatzplanung für die Fahrzeuge und das Personal sowie eine themenübergreifende Kundenberatung  - das sind die Vorteile der neuen Logistikzentrale der STEP", sagte Geschäftsführer Enrico Munder anlässlich der Einweihung

 

Ausgestattet mit moderner Kommunikations- und Computertechnik werden in dem neuen Großraumbüro alle Anlagen der STEP überwacht. Hier sind alle Servicebereiche - von der Abfallentsorgung bis zur Straßenreinigung samt Winterdienst - vertreten, so dass der Kunde alle Fragen zu seinem Entsorgungs- oder Reinigungswunsch klären kann. Auch auf besondere Situationen wie z.B. Verkehrseinschränkungen mit Auswirkungen auf die Tourenplanung der STEP-Fahrzeuge kann schnell reagiert werden, da hier alle Informationen zusammengeführt und koordiniert werden können.

 

Die STEP-Logistikzentrale in der Drewitzer Straße 47 ist montags bis freitags von  06:00 bis 18:00 Uhr für die Kunden geöffnet. Telefonisch ist sie unter den Nummern  661 -7166 / -7132 / -7133 erreichbar,

Foto zur Meldung: Neue Logistikzentrale der STEP: Vereinfachte Kundenberatung und effizientere Einsatzplanung
Foto: Neue Logistikzentrale der STEP: Vereinfachte Kundenberatung und effizientere Einsatzplanung

Warnschuss an kommunale Arbeitgeber - ver.di macht Druck

(04.03.2008)

[ver.di] Nachdem die Arbeitgeber von Bund und Kommunen in der vierten Verhandlungsrunde kein verhandlungsfähiges Angebot für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes auf den Tisch gelegt haben, wird auch im ver.di-Bezirk Potsdam-Nordwestbrandenburg durch neue Warnstreiks der Druck erhöht.

 

Heute wird das Wasser- und Schifffahrtsamt in Brandenburg bestreikt. Welche Schleusen geschlossen werden, wurde gestern, am 3. März, festgelegt. In Potsdam treten zeitlich über den ganzen Tag verteilt mindestens 1.000 Beschäftigte aus vielen Ämtern in den Warnstreik. Bestreikt wird auch die Stadtentsorgung STEP. Einige Bereiche der Stadtverwaltung werden ganztägig bestreikt. Es fand um 09.30 Uhr eine zentrale Kundgebung vor dem Stadthaus, Eingang Friedrich-Ebert-Straße, statt. Insgesamt befanden sich in Potsdam und Brandenburg mindestens 1.200 Beschäftigte im Streik.

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Foto: Warnschuss an kommunale Arbeitgeber - ver.di macht Druck