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SWP Stadtwerke Potsdam GmbH

Steinstr.
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Aktuelle Meldungen

Erster Spatenstich für das Sport- und Freizeitbad Potsdam

(06.12.2014)

Für das neue Sport- und Freizeitbad Potsdam fand heute am Brauhausberg der erste Spatenstich statt. Zum Spaten griffen vor rund 70 geladenen Gästen der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Jann Jakobs, Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Burkhard Exner, Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme, die Geschäftsführerin der Bäderlandschaft Potsdam GmbH, Ute Sello, die Stadtwerke-Abteilungsleiterin Bauabwicklung, Ramona Löser-Fimmel, Hubert Nienhoff von  gmp • Architekten von Gerkan, Marg und Partner sowie die Präsidentin des Landesschwimmverbandes Brandenburg, Sylvia Madeja, und der sportliche Leiter des OSC Potsdam e.V., Abteilung Wasserball, André Laube.

 

Oberbürgermeister Jann Jakobs sagte: „Ich freue mich, dass es nach mehr als einem Jahrzehnt Planung, Diskussion und Bürgerbeteiligung nun mit dem Spatenstich für den Neubau eines Sport- und Freizeitbads in Potsdam losgeht. Ziel war es, den Ansprüchen der Sportlerinnen und Sportler und der Familien gerecht zu werden. Ich denke, das ist umfassend gelungen. Mein Dank gilt allen Beteiligten – und den Potsdamerinnen und Potsdamern, die sich für diesen traditionellen Badstandort in einer Bürgerbefragung entschieden haben."

 

Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme sagte: „Wir bauen ein Bad für alle, hier an diesem zentralen Ort. Gemeinsam arbeiten wir an der besten Kombination zwischen architektonischer Ausgewogenheit und guter Funktionalität im Betrieb. Wenn wir heute hier den ersten Spatenstich vollziehen können, dann ist dies ein Ergebnis intensivster Beratungen im Vorfeld. Die gesamte Arbeit wird mit viel Bedacht, Gründlichkeit und hoher Motivation durchgeführt. Ich gehe mit Optimismus in die Bauphase, die mit dem ersten Spatenstich beginnt.“

 

Dipl.-Ing. Hubert Nienhoff, verantwortlicher Partner von gmp • Architekten von Gerkan, Marg und Partner sagte: „Wir freuen uns, dass mit dem symbolischen Spatenstich ein nächster, wichtiger Schritt für die Realisierung des Sport und Freizeitbades am Brauhausberg erfolgt – die Arbeiten auf der Baustelle beginnen und das Engagement aller Projektbeteiligten wird sichtbar!“

 

Das neue Sport- und Freizeitbad bekommt im Sportteil ein 50-m-Sportbecken mit zehn Bahnen. Es wird dem internationalen FINA-Standard C für Schwimmen und Wasserball entsprechen. Zum Becken gehört ein integrierter Sprungbereich mit Ein- und Drei-Meter-Sprunganlage. Die Anzahl der festen Sitzplätze auf der Tribüne wurde auf nunmehr 400 erweitert. Zu den Elementen gehört außerdem ein Lehrschwimmbecken mit einem Varioboden für unterschiedliche Tiefen.

 

Hinzu kommen die Freizeitelemente, ein familienfreundlicher Badebereich, ein Sauna- und Wellnessbereich und die Gastronomie. Das Parkhaus wird entgegen der ursprünglichen Planung nur eine Etage umfassen, da es durch die Schaffung oberirdischer Stellplätze verkleinert werden konnte.

 

Wilfried Böhme: „Wir haben gerade bei den vielen zu beachtenden Detailfragen die Vertreter die künftigen Nutzer einbezogen. Dabei hatten die Sportler, die Schulverwaltung ebenso mitzureden wie die Vertreter der Behinderten. Wir wollen hier später nicht nachrüsten, wie es bei früheren Bauten oft notwendig wurde.“

 

Die Stadtwerke Potsdam werden die derzeit ca. 33 Vergabeeinheiten sukzessive und entsprechend den Notwendigkeiten des Bauablaufes ausschreiben. Die ersten beiden werden bereits umgesetzt. Es handelt sich um die Baulogistik  und um die Baugrube.

 

Die Baukosten für das Sport- und Freizeitbad Potsdam sind mit 31,4 Millionen Euro plus 15 Prozent geplant. Dieser Puffer ist bei den rasanten Preissteigerungen der Rohstoffe unbedingt notwendig. Die geplante Obergrenze der Baukosten liegt somit bei maximal 36,2 Millionen Euro.

 

Der nächste Meilenstein im Projektablauf wird die Grundsteinlegung, die voraussichtlich im Mai 2015 stattfinden wird – als öffentliche Veranstaltung für die Potsdamerinnen und Potsdamer. Im November 2015 soll der Rohbau stehen. Geplant sind ein Richtfest sowie Tage der offenen Baustelle. Die Stadtwerke als Bauherr werden rechtzeitig darüber informieren. Außerdem sind während der zweijährigen Bauzeit eine „Schaustelle“ am Brauhausberg, eine spezielle Internetseite mit Baustellen-Webcam sowie die Gestaltung des Bauzauns geplant.

Foto zur Meldung: Erster Spatenstich für das Sport- und Freizeitbad Potsdam
Foto: Erster Spatenstich für das Sport- und Freizeitbad Potsdam

Sport- und Freizeitbad am Brauhausberg: Preisgericht kürte Preisträger des Realisierungswettbewerbes

(10.07.2013)

Mit der heutigen Sitzung des Preisgerichtes wurde der Realisierungswettbewerb für den Neubau des Sport- und Freizeitbades am Brauhausberg abgeschlossen. Die elfköpfige Fachjury unter Vorsitz von Prof. Heinz Nagler hat in einer zweitägigen Sitzung die Entwürfe folgender Büros zu Preisträgern gekürt:

 

1. Platz: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin; Hartwich, Mertens Ingenieure, Berlin; BIG Bechtold Ingenieurgesellschaft mbH, Berlin; capatti, staubauch – urbane landschaften, Berlin

 

2. Platz: Gewers & Pudewill GmbH, Berlin; Lichtenau Himburg Tebarth Bauingenieure GmbH, Berlin; Ingenieurbüro Liebert Versorgungstechnik GmbH & Co. KG, Hüftingen; ibb Burrer & Deuring Ingenieurbüro GmbH, Berlin; ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

 

3. Platz: Ludes Generalplaner GmbH, Berlin; GSE Ingenieur Gesellschaft mbH, Berlin; Duschl Ingenieure GmbH & Co. KG, Rosenheim; TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung, Berlin

 

Zwei Anerkennungen  wurden ausgesprochen an die Büros pbr Planungsbüro Rohling AG, Berlin; club L94 landschaftsarchitekten GmbH, Köln sowie Code Unique Architekten, Dresden; Dähne Architekten, Dresden; Leonhardt, Andrä und Partner, Dresden; Elkoplan GmbH Zittau; USO GmbH, Zittau; Genom GmbH, Zittau; Prugger Landschaftsarchitekten, Pirna

 

Zu dem Wettbewerb, in dem die Arbeiten anonymisiert bewertet wurden, waren insgesamt 16 Entwürfe eingereicht worden. Ausgelobt wurde der Wettbewerb durch die Stadtwerke Potsdam GmbH mit dem Ziel, das bestmögliche planerische und wirtschaftliche Konzept für die Umsetzung des Badneubaus zu finden. Es handelt sich um einen Generalplaner-Wettbewerb. Wesentliches Kriterium waren neben einer hohen gestalterischen Qualität der architektonischen und landschaftsarchitektonischen Entwurfsplanung die Funktionalität und Erfüllung des Raumprogramms, Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb sowie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und ökologische Standards.

 

Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme sagte: „Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen. Die Anforderungen unseres Raumprogramms wurden in den Siegerentwürfen umgesetzt. Wir sind gewillt, den Empfehlungen des Preisgerichtes zu folgen. Zuvor ist aus Sicht der Stadtwerke jedoch eine Fortschreibung der bisherigen Finanzkonzeption erforderlich, die die Folgerungen aus den Ergebnissen des städtebaulichen Wettbewerbs, wie z.B. eine Tiefgarage, berücksichtigt. Nach einem noch zu treffenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung könnten die Verhandlungen mit den potenziellen Generalplanern beginnen. Wir wollen mit den drei Preisträgern verhandeln.“

 

Matthias Klipp, als Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bauen ebenfalls Mitglied der Jury, betonte: „Der Siegerentwurf passt sehr gut in den vom städtebaulichen Wettbewerb gesetzten Rahmen. Die Besonderheiten des Standortes Brauhausberg, insbesondere die Hanglage, wurden von allen Preisträgern gebührend berücksichtigt. Nicht zuletzt hat uns das Ergebnis des Realisierungswettbewerbs gezeigt, dass wir hier am Brauhausberg einen Qualitätssprung erleben werden, was die Verbesserung der Bädersituation in Potsdam angeht. Das zweistufige Verfahren aus städtebaulichem Wettbewerb und Realisierungswettbewerb hat sich für diesen Standort bewährt. Mein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Nagler, der beide Verfahren sehr gut geleitet hat.“

 

Prof. Nagler hob hervor, der Wettbewerb habe eine befruchtende Auseinandersetzung mit einem guten Ergebnis gebracht. Dazu habe beigetragen, dass die Jury mit hochkarätigen Bäderfachleuten besetzt gewesen ist. Die Ergebnisse haben auch gezeigt, dass es einen Unterschied mache, ein Bad auf der grünen Wiese oder an einem so zentralen städtischen Ort wie dem Brauhausberg zu bauen. „Der Siegerentwurf zeichnet sich dadurch aus, ein architektonisches Statement mit hoher Funktionalität zu verbinden und den grünen Fuß des Brauhausbergs für die Öffentlichkeit zu erhalten.“

 

In den Entwürfen der drei Preisträger sind Kostengrößen für den reinen Badneubau in einem Bereich zwischen 23 und 27 Millionen Euro enthalten. Die derzeit gültige Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung sieht im Finanzierungskonzept dafür eine Kostenobergrenze von 23 Millionen Euro vor. Sie wurde per Stadtverordnetenbeschluss vom 19.09.2012 festlegt und basiert noch auf den Angeboten für den Standort „Bornstedter Feld“ aus dem Jahr 2011. In dem Beschluss wurde außerdem festgelegt, dass das fortgeschriebene Finanzierungskonzept den Stadtverordneten vor Beauftragung des Generalplaners erneut zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.

 

Die Ergebnisse des Realisierungswettbewerbes und die Kostenproblematik müssen in den folgenden Wochen noch detailliert geprüft und fortgeschrieben werden, damit die Stadtwerke diese im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung am 14.08.2013 und im Ausschuss für Bildung und Sport am 27.08.2013 vorstellen können. Nach einem möglichen Beschluss der Stadtverordneten am 04.09.2013 könnten die Stadtwerke die Verhandlungen zur Vergabe des Planungsauftrags entsprechend der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) aufnehmen.

 

Zielstellung der mehrwöchigen Verhandlungen ist es, den Vertrag mit dem Generalplaner im November 2013 zu schließen. Damit wäre ein Planungsbeginn noch im Dezember 2013 bzw. im Januar 2014 möglich. Der Baubeginn ist für Dezember 2014 und die Fertigstellung des Sport- und Freizeitbades ist für Ende 2016 geplant.

 

Das Bad soll ein 50m-Sportbecken mit zehn Bahnen nach FINA-Standard für Wasserball und Schwimmen erhalten, mit integriertem Sprungbereich mit Ein- und Drei-Meter-Sprunganlage. Zu den geplanten Elementen des Neubaus gehören außerdem Lehrschwimmbecken mit unterschiedlichen Tiefen, eine Zuschauertribüne sowie Freizeitelemente (z.B. familienfreundlicher Badebereich, Wellnessbereich, Saunaangebot und Gastronomie). Von den Teilnehmern wurden folgende Leistungen erwartet: Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagen sowie optional Ingenieurbauwerke.

 

Alle 16 Wettbewerbsbeiträge werden ab dem 29.07.2013 für zwei Wochen im Atrium der Stadtwerke-Hauptverwaltung in der Steinstraße 101 ausgestellt.

Foto zur Meldung: Sport- und Freizeitbad am Brauhausberg: Preisgericht kürte Preisträger des Realisierungswettbewerbes
Foto: Sport- und Freizeitbad am Brauhausberg: Preisgericht kürte Preisträger des Realisierungswettbewerbes

Stromausfall wegen Bauarbeiten

(29.05.2013)

Auf Grund von nicht korrekt durchgeführten Bauarbeiten im Stadtteil „Am Stern“ ist es heute um 12:02 Uhr zu einer Störung der Mittelspannungsversorgung der Netzgesellschaft Potsdam GmbH (NGP) gekommen. Betroffen waren das „Stern-Center“ sowie eine Anlage im Industriegelände Rehbrücke mit einem Getränkemarkt.

 

Durch den Stromausfall kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im „Stern-Center“, z.B. fielen die Rolltreppen aus. Die Auswirkungen der Störung waren gegen 15:00 Uhr behoben.

 

Verursacher der Störung war eine Baufirma, die nicht im Auftrag der NGP oder der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) tätig war. Beide Unternehmen bedauern dennoch die entstandenen Unannehmlichkeiten bei den betroffenen Kunden.

Foto zur Meldung: Stromausfall wegen Bauarbeiten
Foto: Stromausfall wegen Bauarbeiten

Stadtwerke-Fest 2013: Programm steht fest

(06.05.2013)

Auch in diesem Jahr erwartet unseren Kundinnen und Kunden der STADTWERKE POTSDAM zum Stadtwerke-Fest ein abwechslungsreiches Programm voller Musik und Erlebnisse. Unsere Veranstaltung vom 28. bis 30. Juni 2013 im Neuen Lustgarten bietet nationale und internationale Künstler von Filmmusik bis Rock. Die Stadtwerke-Erlebniswelt informiert unterhaltsam über die Unternehmen und ihre Angebote, ein Kinder- und Familienfest bietet Spiel und Spaß für Jung und Alt.

 

STADTWERKE-Geschäftsführer Wilfried Böhme: „Auch in diesem Jahr freuen wir uns darauf, unseren Kundinnen und Kunden sowie unseren Geschäftspartnern erneut einen Höhepunkt im Potsdamer Kulturleben zu bieten. Dabei geht es uns um eine bunte Programmmischung quer durch Musikstile und Generationen, um Regionalität ebenso wie um Internationalität. Das Echo der vergangenen Jahre, die Zahl der Besucher aber auch die Meinungsbefragungen haben uns darin bestärkt.“

 

Eröffnet wird das Stadtwerke-Fest am Freitag, dem 28. Juni 2013, vom Deutschen Filmorchester Babelsberg. Unser Babelsberger Orchester entführt uns ab 20.00 Uhr in die Welt der Leinwände mit Titelmelodien großer UFA- und DEFA-Streifen sowie heutiger „Blockbuster“. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg hat eine bewegte Geschichte, die untrennbar mit der Geschichte des Deutschen Films und des Medienstandortes Babelsberg verbunden ist. Einige Überraschungen jenseits der Musik wird es natürlich auch geben – schließlich haben wir in Potsdam die Trickkisten und den Requisitenfundus der Filmemacher. Durch den Abend führt der Chefmoderator Holger Wemhoff vom „Klassik Radio“. Ab dem 21. Mai 2013 werden rund 7.000 Sitzplatzkarten über die SWP- und ViP-Kundenzentren in der Wilhelmgalerie, Potsdam Hauptbahnhof und Potsdam Babelsberg in der Rudolf-Breitscheid-Straße 29 abgegeben. Wie auch in den Vorjahren gibt es pro Kunde maximal 4 Karten kostenfrei.

 

Sonnabend, der 29. Juni 2013, steht ab 15.30 Uhr ganz im Zeichen der Rock- und Pop-Konzerte. Den Auftakt als Jugendact bilden die Newcomer „Glasperlenspiel“. Das seit 2011 unter diesem Namen bestehende Duo verbindet moderne elektronische Elemente, 80er-Zitate und große wie kleine Pop-Gesten mit deutschen Texten. Sie werden beim Stadtwerke-Fest Titel aus ihren beiden Alben „Beweg dich mit mir“ und „Grenzenlos“ spielen.

Weiter geht es ab 17.00 Uhr mit bekannten Texten von „Karat“. Die mittlerweile seit 38 Jahren bestehende Band ist wieder auf Tour und macht in Potsdam Station. Hits wie „Über sieben Brücken“ und „Blauer Planet“ sind Klassiker der Ostrockgeschichte.

 

Mit Rick Astley ist erstmalig ein Künstler der Hitfabrik „Stock Aitken Waterman“ im Neuen Lustgarten zu Gast. Er feierte ab den späten 1980er Jahren mit den Titeln „Never Gonna Give You Up“, „Whenever You Need Somebody“ und „Take Me To Your Heart“ große Charterfoge. Er erhielt außerdem eine Grammy-Nominierung. Aktuell ist der 47-jährige wieder auf Festivals in Europa und sogar darüber hinaus zu hören. Er wird den Abend ab ca. 19.00 Uhr einläuten.

 

„It’s A Heartache“, „Total Eclipse Of The Heart“ und „Holding Out For A Hero“ heißen drei der bekanntesten Hits der walisischen Sängerin mit der markantesten Stimme, Bonnie Tyler. Zahlreiche Preise, z.B. die „Goldene Europa“, der Echo sowie drei Grammy-Nominierungen gehören zu ihrer Erfolgs-Vita. Mit neuem Album hat sie sich in 2013 zurückgemeldet und startet kräftig durch. So tritt sie mit dem Song „Believe In Me“ beim Eurovision Song Contest 2013 für England an. Um 21.00 Uhr wird Bonnie Tyler auf der Bühne des Stadtwerke-Festes erwartet.

 

Eigentlich hatte Genesis-Gründungsmitglied Mike Rutherford die Formation „Mike & The Mechanics“ im Jahr 1984 als reines Nebenprojekt ins Leben gerufen – kaum einer hätte damals ahnen können, dass die Band in den folgenden zwanzig Jahren mehr als zehn Millionen Alben weltweit verkaufen würde. Seitdem sind „Mike & The Mechanics“ live unterwegs und haben sich einen Ruf als erfolgreiche Festivalband erworben. Überzeugen können sich die Potsdamerinnen und Potsdamer und ihre Gäste davon ab 22.30 Uhr.

 

Moderiert wird das Programm am Sonnabend von Ulrike Finck.

 

Am Sonntag, dem 30. Juni 2013, laden die STADTWERKE ab 15.00 Uhr zum Kinder- und Familienfest ein. Unter dem Motto „Kleine Potsdamer ganz groß“ erwartet alle Gäste ein buntes Mitmachangebot voller Energie, Spannung und Spaß. Bekannte Kinder-Serienstars, eine Piraten-Stuntshow des Filmparkes Babelsberg sowie Auftritte Potsdamer Vereine werden auf der Bühne zu erleben sein.

 

Am Sonnabend und am Sonntag wird die STADTWERKE-Erlebniswelt mit zahlreichen Attraktionen rund um die STADTWERKE geöffnet sein. In der interaktiven STADTWERKE-Erlebniswelt werden an verschiedensten Stationen, z.B. Bäder-Spaß-Arena, Mobilitäts- und Energiewelt, die Kernkompetenzen des Unternehmensverbundes allen Besuchern erlebbar gemacht.

 

Als Hauptpreis verlosen die STADTWERKE POTSDAM dieses Jahr eine Reise ins Disneyland Paris.

Foto zur Meldung: Stadtwerke-Fest 2013: Programm steht fest
Foto: Stadtwerke-Fest 2013: Programm steht fest

Friedrich-Ebert-Straße aktuell: Schienenersatzverkehr und Nachtarbeit wegen Leitungsquerungen

(22.03.2013)

Die Osterferien werden für Leitungsbauarbeiten genutzt, die einen Schienenersatzverkehr bzw. eine Einschränkung des Kfz-Verkehrs erfordern. Durch Optimierungen im Bauablauf wird die Dauer des ursprünglich geplanten Schienenersatzverkehrs jedoch verkürzt. In den bisherigen Mitteilungen für den 27.03.2013 angekündigt, wird dieser nun erst mit dem 02.04.2013 eingerichtet und bis einschließlich 07.04.2013 andauern.

 

In dieser Zeit wird eine Vielzahl von Leitungsquerungen gebaut. Schwerpunkt ist eine Leitungsquerung für Mischwasser, Gas und Trinkwasser im Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Straße/ Hegelallee. Außerdem wird eine Trinkwasserquerung in der Friedrich-Ebert-Straße unmittelbar nördlich der Bauweiche an der Helene-Lange-Straße hergestellt.

 

Um die Einschränkungen in der Wasserversorgung auf versorgungsschwache Zeiten zu beschränken, findet die Einbindung der Trinkwasserleitung voraussichtlich in der Nacht vom 04.04.2013 auf den 05.04.2013 statt. Damit verbunden ist eine Versorgungsunterbrechung für Trinkwasser voraussichtlich zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr.

 

Der Umfang der Arbeiten macht es notwendig, dass teilweise auch in weiteren Nächten in der Zeit von 22:00 Uhr bis 06.00 Uhr gearbeitet wird: Soweit erforderlich werden in den Nächten vom 02.04.2013 bis zum 04.04.2013 sowie vom 05.04.2013 bis zum 07.04.2013 im genannten Bereich Leitungsarbeiten ausgeführt. Bei den Nachtarbeiten ist mit Lärmbeeinträchtigungen im Nahbereich der einzelnen Baustellenbereiche zu rechnen. Die behördlichen Genehmigungen wurden dafür erteilt. Wir bitten alle betroffenen Anlieger um Verständnis.

 

 

Verkehrsführung in der Hegelallee/ Kurfürstenstraße ab 26.03.2013 bis 02.04.2013

 

Die Leitungsbauarbeiten im Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Straße/Hegelallee erfordern Einschränkungen für den Kfz-Verkehr im Bereich der Hegelallee/Kurfürstenstraße. Die Fahrspuren werden auf eine gemeinsame Spur für beide Richtungen eingeschränkt. Die Verkehre werden wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die erforderlichen Anpassungen in der Verkehrsführung finden am 26.03.13, ab 07.00 Uhr statt. damit verbunden ist auch eine kurzzeitige Abschaltung der Ampelanlage.

 

 

Verkehrsführung in der Friedrich-Ebert-Straße ab 02.04.2013 bis 07.04.2013

 

Die Bauarbeiten erfordern außerdem, dass die südliche Friedrich-Ebert-Straße im Abschnitt zwischen Helene-Lange-Straße und Hegelallee und die nördliche Friedrich-Ebert-Straße im Abschnitt zwischen Reiterweg und Friedrich-Ebert-Straße 54 in der Zeit vom 02.04.2013 bis zum 07.04.2013 jeweils zur Sackgasse werden. Der südliche Abschnitt ist dann ausschließlich über Helene-Lange-Straße und Behlertstraße und der nördliche Abschnitt über Reiterweg/Alleestraße erreichbar.

 

Nach dem 07.04.2013 tritt die derzeit bestehende Verkehrsführung wieder in Kraft, d.h. Anlieger-Fahrzeuge können die Friedrich-Ebert-Straße von Süden nach Norden auf der westlichen Fahrbahnseite passieren. Die Straßenbahn fährt auf dem westlichen Gleis im Gegenverkehr

Foto zur Meldung: Friedrich-Ebert-Straße aktuell: Schienenersatzverkehr und Nachtarbeit wegen Leitungsquerungen
Foto: Friedrich-Ebert-Straße aktuell: Schienenersatzverkehr und Nachtarbeit wegen Leitungsquerungen

Sonnenstrom von den Dächern der Feuerwehr und des OSZ II

(27.02.2013)

Gestern haben die Geschäftsführer der Energie und Wasser Potsdam (EWP), Wilfried Böhme und Holger Neumann, der Fachbereichsleiter Feuerwehr der Landeshauptstadt Potsdam, Wolfgang Hülsebeck, und der Werksleiter des Kommunalen Immobilien Service (KIS), Bernd Richter, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Hauptfeuer- und Rettungswache in der Holzmarktstraße feierlich in Betrieb genommen. Die auf einer 1.615 m² großen Dachfläche installierte Anlage hat bei bestem Sonnenschein eine Spitzenleistung von 53 kW. Der Strom wird in das Netz der Netzgesellschaft Potsdam GmbH (NGP) eingespeist.

 

 

Seit Mitte November 2012 liefen die Montagearbeiten. Um die Kraft der Sonne bestmöglich auszunutzen, wurden die Solarmodule auf dem Flachdach angekippt montiert. Eine weitere Anlage mit einer Spitzenleistung von 69 kW wurde auf dem Gebäude des Oberstufenzentrums II in der Waldstadt, Zum Jagenstein 26, installiert. Die Anlagen sind jeweils Eigentum der EWP, die dafür die Dachfläche vom KIS gepachtet hat. Beide Projekte sind Teilprojekte des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Landeshauptstadt Potsdam.

 

 

Alle 243 derzeitig bestehenden Photovoltaikanlagen in Potsdam haben eine installierte Gesamtleistung von 5.910 kW. Sechs Anlagen betreibt die EWP, davon hat die Anlage auf dem ViP-Betriebshof mit 498 kW die größte Leistung.

 

 

EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme: "Die heutige Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung unserer „Strategie EWP 2020“, die die Umwelt und Ressourcen schonende Energieerzeugung in Potsdam voranbringen wird. Noch im ersten Halbjahr 2013 ist die Fertigstellung weiterer Anlagen auf zwei Schuldächern geplant. Die Photovoltaik erweitert den Energiemix der EWP, in dessen Zentrum seit mehr als 16 Jahren die ebenfalls sehr umweltfreundliche Fernwärme- und Elektrizitätserzeugung im Heizkraftwerk Süd mittels der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) steht.“

 

 

Der Fachbereichsleiter Feuerwehr, Wolfgang Hülsebeck, hob hervor: „Photovoltaik und unsere Feuerwache – das passt gut zusammen. Ich bin mir sicher, dass diese Anlage absolut sicher, zuverlässig und umweltfreundlich Energie erzeugen wird. Wir stehen als Feuerwehr voll dahinter.“

 

 

KIS-Werksleiter Bernd Richter fügte hinzu: „Das moderne Gebäude der Feuerwache ist hervorragend geeignet für den Aufbau einer Photovoltaikanlage. Wir haben als Kommunaler Immobilien Service bereits viele gute Erfahrungen mit Solarstrom auf unseren Schuldächern gemacht. Nichts spricht dagegen, dass auch diese Anlage ein voller Erfolg wird.“

 

 

Die durch die EWP getätigten Investitionen für die Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Feuerwache und des Oberstufenzentrums belaufen sich auf rund 255.000 €. „Finanziert werden soll die Anlage auch über den ,EWP Kundenfonds Potsdam’ “, sagte EWP-Geschäftsführer Holger Neumann. „Noch bis zum 30. Juni 2013 können EWP-Energiekunden Anteile in Höhe von bis zu 10.000 Euro zeichnen, zu einem Zinssatz von bis zu 3,25% pro Jahr.“ Bereits im Dezember wurde im Rahmen der „Strategie EWP 2020“ein Blockheizkraftwerk auf Klärgasbasis als erstes „grünes“ Projekt fertig gestellt, welches ebenfalls über den Kundenfonds finanziert wird.

Foto zur Meldung: Sonnenstrom von den Dächern der Feuerwehr und des OSZ II
Foto: Sonnenstrom von den Dächern der Feuerwehr und des OSZ II

Baustart in der Friedrich-Ebert-Straße am 1. März 2013

(15.02.2013)

Zwischen März 2013 und November 2014 werden die Verkehrsanlagen und das unterirdische Leitungsnetz auf der Friedrich-Ebert-Straße umgebaut und erneuert. Betroffen ist im ersten Bauabschnitt der in 2013 realisiert wird der Abschnitt zwischen Hegelallee/Kurfürstenstraße und Helene-Lange-Straße. Der zweite Bauabschnitt in 2014 umfasst den Bereich von der Helene-Lange-Straße bis zur Alleestraße. Mit der gemeinsamen Baumaßnahme nehmen die Landeshauptstadt Potsdam, die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) und die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH eine Reihe von Verbesserungen in Angriff.

 

Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme: „Die Friedrich-Ebert-Straße ist die wichtigste Trasse des Öffentlichen Nahverkehrs in den Potsdamer Norden, gleichzeitig eine Trasse mit wichtigen Hauptleitungen der Ver- und Entsorgung. Mit der Stadtverwaltung hat sie einen zentralen Anlieger mit viel Publikumsverkehr, dessen Zugänglichkeit verbessert werden soll. Durch die Bauarbeiten soll jedoch die Funktionsfähigkeit möglichst wenig beeinträchtigt werden. Somit ging es uns darum, dieses Projekt so zu koordinieren, dass möglichst viele Maßnahmen gleichzeitig durchgeführt werden können, um Bauzeit zu sparen. Am Ende werden wir hier eine moderne, störungsarme Infrastruktur für die nächsten Jahrzehnte geschaffen haben."

 

Der Technische Geschäftsführer der ViP, Oliver Glaser, erläuterte:

„Die Haltestelle vor dem Rathaus wird so gestaltet, das sie barrierefrei ist und dann einen stufenlosen Ein- und Ausstieg in unsere Niederflurfahrzeuge ermöglicht. Zudem wird eine Fußgängerampel installiert, die das sichere Queren der Friedrich-Ebert-Straße gewährleistet. Tram und Busse erhalten für ein zügigeres Vorankommen zusammen eine eigene Fahrspur."

 

Der Kommissarische Fachbereichsleiter Grün- und Verkehrsflächen der Landeshauptstadt Potsdam, Norbert Praetzel, sagte:

„Beidseitige Radfahrstreifen werden künftig mehr Sicherheit für die Radfahrer bieten. Der ruhende Kfz-Verkehr in der Friedrich-Ebert-Straße wird neu geordnet, in der Helene-Lange-Straße werden Anwohnerstellplätze geschaffen."

 

Parallel zu den Bauarbeiten an den Verkehrsanlagen erneuert die EWP die Trinkwasser- und Gasleitungen sowie die Kanalisation. Ein Großteil der Leitungen ist rund 110 Jahre alt und störungsanfällig. In den vergangenen Jahren war es in der Friedrich-Ebert-Straße auf Grund der Belastung durch den Straßenverkehr häufig zu großen Rohrbrüchen gekommen, die mehrere Sperrungen der Straße sowie Schienenersatzverkehr zur Folge hatten. Nun wird das gesamte Leitungssystem neu geordnet und die Gleistrasse künftig von Leitungen freigehalten. Die Hausanschlüsse der Anliegergrundstücke werden erneuert und das Stromleitungsnetz punktuell angepasst.

 

Während der Bauarbeiten werden der Kfz-Durchgangsverkehr und der Busverkehr durch die Jägerallee umgeleitet. Die Ampelschaltungen auf der Umleitungsstrecke werden für das erhöhte Verkehrsaufkommen angepasst. Für Radfahrer in Richtung Norden bleibt die Friedrich-Ebert-Straße weiter geöffnet. Der Anliegerverkehr wird in allen Bauphasen von Süden nach Norden aufrechterhalten. Ferner ist beabsichtigt, dass entlang der Umfahrungsrouten keine parallelen Bauvorhaben stattfinden.

 

Bis auf kurzzeitige Unterbrechungen an einzelnen Wochenenden und in den Osterferien wird der Tramverkehr in den kommenden Monaten immer eingleisig aufrechterhalten. Für die während der Bauzeit entfallenden Bus- und Tramhaltestellen vor dem Rathaus werden provisorische Haltestellen in Höhe Helene-Lange-Straße eingerichtet.

Foto zur Meldung: Baustart in der Friedrich-Ebert-Straße am 1. März 2013
Foto: Baustart in der Friedrich-Ebert-Straße am 1. März 2013

„EWP Kundenfonds Potsdam“: Zeichnungsfrist verlängert - Maximaler Anlagebetrag wird von 5.000 auf 10.000 Euro erhöht

(01.02.2013)

Die EWP hat auf Grund von Anfragen ihrer Kunden entschieden, den maximal möglichen Anlagebetrag pro Anteilseigner zu verdoppeln und zugleich die Zeichnungsfrist für den „EWP Kundenfonds Potsdam" einmalig bis zum 30. Juni 2013 zu verlängern.

 

EWP-Energiekunden können nun Anteile bis zu einer Höhe von 10.000 Euro erwerben, statt bisher 5.000 Euro. Damit können auch diejenigen, die bereits 5.000 Euro gezeichnet hatten, ihre Anteile um weitere 5.000 Euro aufstocken. Den Mindestanlagebetrag belässt die EWP bei 500 Euro.

 

Alle Veränderungen wurden bereits von der zuständigen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt.

 

Zeichnungsscheine und Wertpapierprospekt für den „EWP Kundenfonds Potsdam“ sind durch das Herunterladen unter www.ewp-potsdam.de sowie im Kundenzentrum WilhelmGalerie, Charlottenstraße 42, erhältlich. Wer einen Zeichnungsschein ausgefüllt und den Anlagebetrag innerhalb des Kundenfondsvolumens eingezahlt hat, erhält die Zusage und die Urkunde. Vergeben werden die Anteile nach der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs der Zeichnungsscheine.

Foto zur Meldung: „EWP Kundenfonds Potsdam“: Zeichnungsfrist verlängert - Maximaler Anlagebetrag wird von 5.000 auf 10.000 Euro erhöht
Foto: „EWP Kundenfonds Potsdam“: Zeichnungsfrist verlängert - Maximaler Anlagebetrag wird von 5.000 auf 10.000 Euro erhöht

EWP: Störung im Heizkraftwerk Potsdam-Süd - Fernwärmeversorgung war vorübergehend beeinträchtigt

(23.01.2013)

Gestern Nachmittag kam es im Netz der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) zwischen 13:00 und 16:45 Uhr zu einer Beeinträchtigung der Fernwärme- und Warmwasserversorgung. Die Wärmezufuhr war nicht unterbrochen, jedoch konnte nicht mit voller Wärmeleistung versorgt werden. Als Ursache wurde ein technisches Problem bei der Kesselsicherheitssteuerung der drei Heißwassererzeuger im Heizkraftwerk (HKW) Potsdam-Süd lokalisiert.

 

Diese Störung hatte Auswirkungen auf das Potsdamer Fernwärmenetz. Konkret betroffen waren die Stadtgebiete Stern, Drewitz, Kirchsteigfeld, Waldstadt 1 und 2, Schlaatz, Zentrum Ost und Teile der Innenstadt. Nicht betroffen waren Potsdam-West und die Brandenburger Vorstadt, die vom Heizwerk Potsdam-Nord versorgt werden.

 

Bei den ausgefallenen Heißwassererzeugern handelt es sich um Spitzenlastanlagen, die bei niedrigen Außentemperaturen für die Fernwärmeversorgung zusätzlich ans Netz genommen werden. Um ca. 13:00 Uhr sind diese Anlagen durch einen Defekt in der Kesselsicherheitssteuerung ausgefallen. Durch das schnelle Reagieren der Mitarbeiter des HKW Potsdam-Süd sowie des Herstellers war die Störung um ca. 16:45 Uhr behoben. Seit diesem Zeitpunkt sind die Kesselanlagen wieder in Betrieb, so dass die Wärmeversorgung für Potsdam in vollem Umfang sichergestellt ist.

 

Dennoch ist es nicht auszuschließen, dass es innerhalb der nächsten zwei bis drei Stunden noch zu geringfügigen Einschränkungen bei der Wärmebereitstellung kommen kann, da eine Aufheizung des Fernwärmenetzes auf Normtemperatur erst noch erfolgen muss.

 

Die EWP bedauert gegenüber all ihren betroffenen Fernwärmekunden die entstandenen Unannehmlichkeiten.

 

Die Erdgas- und Stromversorgung sowie die Trinkwasserversorgung waren unbeeinflusst.

Foto zur Meldung: EWP: Störung im Heizkraftwerk Potsdam-Süd  - Fernwärmeversorgung war vorübergehend beeinträchtigt
Foto: EWP: Störung im Heizkraftwerk Potsdam-Süd - Fernwärmeversorgung war vorübergehend beeinträchtigt

Blockheizkraftwerk in der Kläranlage Potsdam-Nord im Probebetrieb

(18.12.2012)

Seit Anfang Oktober 2012 haben die Kundinnen und Kunden der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) die Möglichkeit, in eine nachhaltige Energieerzeugung zu investieren. Mit dem „EWP-Kundenfonds Potsdam“ sollen lokale „grüne Projekte“ der EWP zur Nutzung von regenerativen Energien und zur Verringerung der CO2-Emissionen in Potsdam finanziert werden. Die Gelder des Kundenfonds fließen ausschließlich in Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Schonung des Klimas.

 

Die Zeichnungsfrist für den Kundenfonds läuft noch, aber das erste „grüne Projekt“ nimmt heute bereits seinen Probebetrieb auf: Das Blockheizkraftwerk (BHKW) in der EWP-Kläranlage Potsdam-Nord arbeitet auf Basis von Klärgas, einem Biogas. Im Rahmen einer Vor-Ort-Informa-tionsveranstaltung konnten es die Fonds-Anteilseigner heute besichtigen. EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme und Holger Neumann: „Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung unseres Energiekonzeptes Strategie EWP 2020. Unser neues BHKW stellt einen weiteren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Potsdam dar. Zudem demonstriert dieses Projekt, wie die Bürgerbeteiligung bei der EWP konkret gelebt wird.“

 

In der Kläranlage Potsdam-Nord wird seit 1999 im Zuge der Abwasserreinigung in einem Bio-Reaktor Klärgas erzeugt. Dieses kontinuierlich anfallende Biogas wurde bisher zum größten Teil durch einen Heizkessel in Wärme umgewandelt. Mit der erzeugten Wärme wurde die erforderliche Klärschlammtemperierung im Bio-Reaktor sichergestellt, außerdem wurden die umliegenden Gebäude beheizt. Ein Großteil der Wärme wurde aber bisher noch nicht verwertet.

 

Durch das jetzt fertig gestellte BHKW werden diese Wärmeverluste insbesondere in den Sommermonaten drastisch reduziert, da die Anlage mit Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet. Das verfügbare Klärgas wird sowohl in Wärme als auch in Strom umgewandelt. Bei hohem Wärmebedarf im Winter wird dem BHKW der bestehende Heizkessel als Spitzenlastkessel zugeschaltet.

 

Auf diese Weise wird eine ungenutzte Wärmeabgabe von jährlich ca. 1.000.000 kWh vermieden, was etwa dem Jahreswärmebedarf von 70 Einfamilienhäusern entspricht. Zusätzlich werden aus dem klimaneutralen Klärgas jährlich ca. 1.000.000 kWh Strom erzeugt, welcher direkt auf der Kläranlage verbraucht wird. Durch die Reduzierung von Wärmeverlusten bei gleichzeitiger Stromerzeugung ist eine jährliche CO2-Einsparung von 432 Tonnen möglich.

 

Die durch die EWP getätigten Investitionen für das BHKW belaufen sich auf rund 450.000 € und refinanzieren sich durch die vermiedenen Strombezugskosten für den Kläranlagenbetrieb nach ca. acht Jahren. Die Bauzeit lag bei acht Monaten.

Foto zur Meldung: Blockheizkraftwerk in der Kläranlage Potsdam-Nord im Probebetrieb
Foto: Blockheizkraftwerk in der Kläranlage Potsdam-Nord im Probebetrieb

STEP ist auf den Winter 2012/2013 vorbereitet

(08.11.2012)

Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) ist für den kommenden Winter gut gerüstet. Dies berichteten die Geschäftsführer Enrico Munder und Holger Neumann heute während des „Tages der Winterbereitschaft“. Die Winterdienst-Vorbereitungen für die folgende Winterperiode wurden bereits im März begonnen und abgeschlossen. Neben der Wartung der Technik waren die Erfahrungen auszuwerten.

 

 

Alle erforderlichen Ressourcen sind verfügbar. Die Fahrzeuge wurden überholt und instand gesetzt, die Tourenpläne optimiert und die Streumittellager gefüllt. Auch die auf Grund des hohen Schneeanfalles in den vergangenen Wintern angeschaffte Schneefräse ist einsatzbereit. Sie kann im Rahmen der Gefahrenabwehr während der Winterdienststufe 2 zur Beseitigung großer Schneemengen eingesetzt werden.

 

 

Für den Winter 2012/2013 ist die STEP von der Landeshauptstadt mit der Beräumung von 376 km Straßen sowie von 89 km Rad- und Gehwegen beauftragt worden. Die Straßen werden mit Feuchtsalztechnologie gestreut, die Radwege wie bereits im vergangenen Winter mit Sole und die Gehwege mit abstumpfenden Streumitteln, z.B. Splitt.

 

Insgesamt 150 Mitarbeiter und 80 Fahrzeuge hält die STEP in Winterdienst-Bereitschaft. Die operative Einsatzleitung ist in den Wintermonaten vom 01.11. bis 31.03. stets rund um die Uhr verfügbar. Hier werden ständig Wetterdaten ausgewertet, Kontrollfahrten koordiniert und Einsätze über ein automatisiertes Alarmierungssystem ausgelöst. Alle Fahrzeuge verfügen über GPS-Systeme zur Dokumentation der Einsätze, die Fahrzeuge für den Straßenwinterdienst zusätzlich über Sensoren zur Ermittlung der Fahrbahntemperaturen.

 

 

Das Faltblatt "Winterdienst in Potsdam – Was ist bei Eis und Schnee zu tun?" gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. Es zeigt Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie Eigentümergemeinschaften von Anliegergrundstücken auf, wie, wann und womit auf Gehwegen vor dem Grundstück der Winterdienst durchzuführen ist. Gehwege sind beispielsweise werktags von 6 Uhr bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 9 Uhr bis 20 Uhr von Schnee und Eis zu befreien. Das kostenlose Faltblatt ist gemeinsam mit der Stadtverwaltung erarbeitet worden und liegt im Bürgerservice im Rathaus sowie in den Stadtwerke-Kundenzentren und bei der STEP bereit.

Foto zur Meldung: STEP ist auf den Winter 2012/2013 vorbereitet
Foto: STEP ist auf den Winter 2012/2013 vorbereitet

Netzgesellschaft für Strom und Gas wird zum 01.01.2013 tätig

(29.10.2012)

Im Geschäftsjahr 2012 überstieg die Anzahl der Stromnetzkunden der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) die Grenze von 100.000. Die EWP ist somit verpflichtet, ihre Stromnetzaktivitäten gemäß § 7 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) zu entflechten. Das Stromnetz der EWP wird zum 01.01.2013 in eine rechtlich eigenständige Gesellschaft ausgelagert. Darüber informierte heute die EWP-Aufsichtsratsvorsitzende, Elona Müller-Preinesberger, gemeinsam mit den Geschäftsführern der EWP, Wilfried Böhme und Holger Neumann.

 

Bei der Ausgründung wird es sich um eine so genannte „kleine Netzgesellschaft“ handeln. Diese übernimmt alle gesetzlich geforderten Funktionen wie Netzzugang und Regulierungsmanagement, die Netzbilanzierung und diverse weitere Aufgaben entsprechend den Anforderungen der Bundesnetzagentur. Geschäftsführer wird Jürgen Retzlaff, der dafür seine bisherige Tätigkeit als Prokurist der EWP aufgibt.

 

Zur Vermeidung von Doppelstrukturen und zur Optimierung der Prozessabläufe, in diesem entsprechend dem EnWG regulierten Bereich, wird auch das Gasnetz der EWP in die neue Gesellschaft ausgegliedert. Die Netze werden von der EWP an die Netzgesellschaft für den operativen Betrieb verpachtet.

 

Die unabhängige Netzgesellschaft gewährt allen Netzkunden auf Basis der gesetzlichen Vorgaben einen diskriminierungsfreien Zugang zum Potsdamer Strom- und Gasnetz und wird die Vorgaben der „Leitlinien guter Unternehmensführung – Public Corporate Governance Kodex für Beteiligungen an privatrechtlichen Unternehmen der Landeshauptstadt Potsdam“ beachten.

 

Eine Veränderung der in den Strom- und Gaspreisen enthaltenen Netzentgelte erfolgt aufgrund dieser Entflechtung nicht. Auch die Ansprechpartner für die Strom- und Gaskunden der EWP bleiben weiter bestehen.

 

Die Gründung der Netzgesellschaft wird im November in der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

Foto zur Meldung: Netzgesellschaft für Strom und Gas wird zum 01.01.2013 tätig
Foto: Netzgesellschaft für Strom und Gas wird zum 01.01.2013 tätig

EWP erhöht Strompreise - Preisanpassungen ebenfalls bei Erdgas und Fernwärme

(25.10.2012)

Zum 01.01.2013 werden mehrere gesetzlich vorgeschriebene Umlagen auf den Strompreis erhöht. Für die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) bedeutet dies, dass sich eine Strompreiserhöhung zum Januar 2013 nicht vermeiden lässt. EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme und Holger Neumann: „Die moderate Erhöhung der EEG-Umlage im vergangenen Jahr konnten wir betriebs-wirtschaftlich auffangen. Für 2013 ist diese jedoch so hoch, dass wir preislich nachsteuern müssen, damit unser Unternehmen wirtschaftlich arbeiten kann. Wir versuchen, Mehrbelastungen für die Verbraucher möglichst gering zu halten. Dies wird jedoch erschwert durch weitere Steigerungen bzw. Neueinführung weiterer Umlagen.“

 

 

Die Umlage nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) erhöht sich um 1,685 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) netto, außerdem steigt die Umlage für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Umlage) um 0,091 Ct/kWh netto. Zudem erhöht sich die Umlage nach § 19 Strom-Netzentgeltverordnung (StromNEV) zur Unterstützung energieintensiver Unternehmen um 0,178 Ct/kWh netto. Erstmalig soll eine so genannte „Offshore-Umlage“ zur Förderung von Windparks in der Nordsee in Höhe von 0,250 Ct/kWh netto durch den Gesetzgeber erhoben werden. Insgesamt gibt die EWP die Erhöhungen der vier Umlagen in Höhe von 2,204 Ct/kWh netto an ihre Kunden weiter. Im Bereich der vorgelagerten Netzbetreiber gibt es eine Erhöhung der Netznutzungsentgelte, die ebenfalls auf die EWP übergewälzt werden, und zu einer Preiserhöhung um 0,250 Ct/kWh netto führen.

 

 

Die Erhöhung der Erzeugungskosten durch einen höheren Bezugspreis für das Kraftwerksgas sowie erstmalig anfallende Kosten für CO2-Emissionsrechte werden durch die EWP nur zur Hälfte (d.h. in Höhe von insgesamt 0,250 Ct/kWh netto) an ihre Kunden weitergegeben.

 

 

Für die EWP-Kunden bedeutet dies in Summe eine Erhöhung der Arbeitspreise in der Grundversorgung und für die Sonderprodukte um einheitlich 2,704 Ct/kWh netto, entspricht 3,218 Ct/kWh brutto, zum 01.01.2013. Der Anteil von Steuern und Umlagen am Strompreis der EWP liegt nunmehr bei 53%, während die durch die Leistung des Unternehmens unmittelbar beeinflussbaren Kostenanteile Erzeugung und Vertrieb bzw. Netzkosten nur noch 23 % bzw. 24% betragen.

 

Auf die typischen Verbräuche umgerechnet ergeben sich für die EWP-Stromkunden folgende zusätzliche jährliche Brutto-Kostenbelastungen bei einem Verbrauch von:

 

1.750 kWh/Jahr (1-Personenhaushalt) + 56,31 €

2.400 kWh/Jahr (2-Personenhaushalt) + 77,23 €

3.500 kWh/Jahr (3-Personenhaushalt) + 112,63 €

4.000 kWh/Jahr (4-Personenhaushalt) + 128,72 €

 

 

Unter den regionalen Stromversorgungsunternehmen in Brandenburg rangiert die EWP im Drittel der preiswertesten Anbieter. Im Verivox-Vergleich mit einem Potsdamer Durchschnittsverbrauch von 1.750 kWh/a nimmt die EWP derzeit einen mittleren Platz ein. Sofern, wie erwartet, auch alle anderen Anbieter ihre Preise um die Erhöhung der Umlagen anpassen werden, würde sich das Ranking der EWP nicht ändern.

 

 

Die EWP-Geschäftsführer betonten: „Wir stehen hinter dem Ausbau der erneuerbaren Energien, wie auch der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Unser im Mai 2012 vorgestelltes Energiekonzept ,Strategie EWP 2020’ zeigt, welche Anstrengungen wir in dieser Beziehung unternehmen.“ Wilfried Böhme und Holger Neumann mahnten aber auch: „Dennoch würden wir uns bei der Förderung der erneuerbaren Energien mehr Augenmaß von der Politik wünschen. Die EWP ist ein Unternehmen, das schon seit vielen Jahren in starkem Maße umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung auf Erdgasbasis betreibt und damit bereits erhebliche Effekte für die Senkung der CO2-Emissionen in Potsdam erreicht hat. Dennoch werden unsere Kunden finanziell genauso stark belastet wie die Kunden von Energieversorgern mit ungünstigeren Emissionswerten. Außerdem sorgen wir durch unser grundlastfähiges Heizkraftwerk mit dafür, dass eine stabile Stromversorgung, unabhängig von Sonnenschein und Windstärke, gewährleistet ist.“

 

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Versorgungsunternehmen hat die EWP die Strompreise seit Anfang 2008 de facto stabil gehalten. Zum 01.02.2009 und zum 01.01.2011 wurden lediglich die Veränderungen der EEG-Umlage und der KWK-Umlage weitergegeben. Anfang 2012 wurden Umlagen und Bezugskostenerhöhungen in Höhe von insgesamt 0,536 Ct/kWh netto durch die EWP betriebswirtschaftlich aufgefangen und nicht an ihre Kunden weitergegeben.

 

 

Auch beim Erdgas und der Fernwärme wird es Anfang des kommenden Jahres Preisanpassungen geben. Ab dem 01.01.2013 werden die Erdgas-Bezugskosten für die EWP um 0,22 Ct/kWh netto steigen. Ein weiterer Anstieg um 0,1 Ct/kWh netto, ist zudem bei den Netzentgelten zu verzeichnen. Die Erdgas-Endverbraucherpreise der EWP steigen somit um 0,32 Ct/kWh netto, das entspricht 0,381 Ct/kWh brutto. Für einen durchschnittlichen Heizgaskunden mit 25.000 kWh/Jahr bedeutet dies eine Brutto-Mehrbelastung um 95,20 € pro Jahr. Im Gaspreisvergleich des Landes Brandenburg liegt die EWP auch nach der Erhöhung im Drittel der besten Anbieter. Seit 2009 hatte die EWP die Erdgaspreise dreimal gesenkt, zuletzt zum 01.02.2010.

 

 

Der Fernwärmearbeitspreis wird zum 01.01.2013 um 0,300 Ct/kWh netto, das entspricht 0,357 Ct/kWh brutto, steigen. Für einen durchschnittlichen privaten Fernwärmekunden mit 15.000 kWh/Jahr bedeutet dies eine jährliche Brutto-Mehrbelastung von 53,55 €. Verträge mit einer Festpreisbindung bis zum 31.12.2013 sind hiervon nicht betroffen. Für die Mieter der großen Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften ändert sich somit bei der Fernwärme nichts. Die EWP ist im Vergleich des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) mit geringem Abstand nach Angermünde der günstigste Fernwärmeversorger im Land Brandenburg. Zuletzt hatte die EWP am 01.10.2009 den Fernwärmearbeitspreis gesenkt.

 

 

Da abschließende staatliche Entscheidungen zur KWK-Umlage und zur neuen Offshore-Umlage noch nicht vorliegen, sind die Informationen zur Strompreisgestaltung noch vorläufig. Alle Kunden werden durch die EWP bis zum 20. November 2012 per Brief über die neuen Preise informiert.

 

 

Die EWP bemüht sich ständig um Kostenoptimierung im Sinne ihrer Kunden. Einen speziellen Bonus von einmalig 12 € erhalten Kunden, die ihre Einzugsermächtigung auf das neue europäisch vereinheitlichte SEPA-Überweisungsverfahren („SEPA-Lastschriftmandat“) umstellen bzw. der EWP eine entsprechende Einzugsermächtigung erteilen. Hierzu werden die Kunden ebenfalls informiert.

Foto zur Meldung: EWP erhöht Strompreise - Preisanpassungen ebenfalls bei Erdgas und Fernwärme
Foto: EWP erhöht Strompreise - Preisanpassungen ebenfalls bei Erdgas und Fernwärme

Wieder verstärkt Betrugsmasche mit Wasserproben im Haushalt

(18.10.2012)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) warnt vor folgender, aktuell wieder verstärkt auftretender Betrugsmasche:

 

 

Von aufmerksamen Kunden wurde uns mitgeteilt, dass angebliche „Mitarbeiter der Wasserwerke“ versuchen, in Privathaushalten Wasserproben zu entnehmen und diese vor Ort zu analysieren. Dazu wurden telefonisch Termine vereinbart.

 

 

Die EWP hat keine derartigen Untersuchungen beauftragt. Die Wasserqualität wird regelmäßig in den Wasserwerken und im Rohrnetz entsprechend der Trinkwasserverordnung kontrolliert. Das Potsdamer Trinkwasser entspricht in allen Parametern den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Ohne Bedenken kann das Trinkwasser täglich getrunken und für die Zubereitung von Speisen, zur Körperpflege und zur Reinigung im Haushalt verwendet werden.

 

 

Generell gilt folgender Hinweis: Mitarbeiter/innen der EWP oder im Auftrag der EWP arbeitender Firmen können sich grundsätzlich durch einen Firmenausweis legitimieren. Zahlungen an die EWP werden grundsätzlich nicht vor Ort beim Kunden abgewickelt.

Foto zur Meldung: Wieder verstärkt Betrugsmasche mit Wasserproben im Haushalt
Foto: Wieder verstärkt Betrugsmasche mit Wasserproben im Haushalt

Zeichnungsbeginn für „EWP-Kundenfonds Potsdam“: Investieren in die Energiewende und den Klimaschutz

(27.09.2012)

Ab 01.Oktober 2012 haben die Kundinnen und Kunden der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) die Möglichkeit, sich an nachhaltiger Energieerzeugung in Potsdam zu beteiligen und zugleich lokal in ihrer Stadt zu investieren. Mit dem „EWP-Kundenfonds Potsdam“ bietet die EWP ihren privaten Energiekunden eine in vielerlei Hinsicht attraktive Geldanlage. Grundlage dafür sind Projekte der EWP zum Ausbau der Nutzung regenerativer Energien und zur Verringerung der CO2-Emissionen in Potsdam.

 

 

„Als Energieerzeuger tragen wir wesentliche Verantwortung beim Umwelt- und Klimaschutz“, betonen die EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme und Holger Neumann. „Dazu wollen wir in Zukunft die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien und die Einsparung von CO2-Emissionen verstärken. Unsere Potsdamer Kunden können uns dabei unterstützen. Sie können damit einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Potsdam leisten.“

 

 

Über den „EWP-Kundenfonds Potsdam“ können Energiekunden der EWP im Rahmen von Inhaberschuldverschreibungen in den Ausbau ökologischer Projekte für Potsdam investieren. Dieses Investment garantiert über zehn Jahre sichere Erträge.

 

 

• Die Zeichnungsfrist beginnt am 01. Oktober 2012 und endet am 31. Januar 2013.

• Kaufberechtigt sind die privaten Energiekunden der EWP.

• Die Anteile werden zu Festbeträgen von je 500 Euro angeboten.

• Maximal kann jeder EWP-Energiekunde Anteile in Höhe von 5.000 Euro erwerben.

• Es wird ein fester Jahreszins von 2,5 Prozent gezahlt. Dieser ist über die gesamte Laufzeit garantiert.

• Zum Ende der Laufzeit zum 31. Dezember 2022 erhalten Käufer, die über die gesamte Laufzeit EWP-Energiekunden waren, einen einmaligen Treuebonus in Höhe von 7,5 %. Damit kann maximal eine Gesamtverzinsung von 3,25% pro Jahr erzielt werden.

 

 

Das Geld wird hier in der Landeshauptstadt Potsdam in sichtbare „grüne“ Energieprojekte investiert. Ein großer Teil der Investitionen wird, wie bei allen Investitionen der EWP, von örtlichen Unternehmen realisiert. Damit werden Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen, was wiederum zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region beiträgt.

 

 

Der „EWP-Kundenfonds Potsdam“ ist unabhängig von den Börsen-, Rohstoff- und Zertifikatskursen und unabhängig von der künftigen Zinsentwicklung. Die EWP garantiert den Anlegern die Auszahlung der jährlichen Zinsen und die Rückzahlung des Anlagebetrages, zzgl. des Treuebonusses.

 

 

Die Gelder des „EWP-Kundenfonds Potsdam“ fließen ausschließlich in Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Schonung des Klimas. Sie müssen nachhaltig und ortsnah sein. Zusätzliches Kriterium ist, dass die Projekte wirtschaftlich sind. Derzeit wird u.a. die Umsetzung der folgenden „grünen“ Investitionen in Potsdam geprüft:

 

• Tageswärmespeicher am Heizkraftwerk Süd

• Blockheizkraftwerke im Bornstedter Feld und am Heizwerk Nord

• Photovoltaikanlagen auf Dachflächen von Potsdamer Schulen

• Photovoltaikanlage an der Hauptwache der Feuerwehr Potsdam

• Nahwärmeinseln mit Blockheizkraftwerken und Biogaseinspeisung

 

 

Anteile am „EWP-Kundenfonds Potsdam“ können bis zum 31. Januar 2013 erworben werden. Das Kundenfondsvolumen beträgt 5 Millionen Euro. Zeichnungsscheine sind durch das Herunterladen unter www.ewp-potsdam.de sowie im Kundenzentrum WilhelmGalerie, Charlottenstraße 42, erhältlich.

 

 

Wer einen Zeichnungsschein ausgefüllt und den Anlagebetrag innerhalb des Kundenfondsvolumens eingezahlt hat, erhält die Zusage und eine entsprechende „EWP-Kundenfonds Potsdam“-Urkunde. Vergeben werden die Anteile nach dem so genannten „Windhundprinzip“, d.h. nach der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs der Zeichnungsscheine.

 

 

Wie und wo erhalte ich den Wertpapierprospekt? Die Inhaberschuldverschreibung stellt ein Wertpapier im Sinne des Wertpapierprospektgesetzes dar. Der Prospekt wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligt und steht unter www.ewp-potsdam.de zum Download bereit, wo auch alle Informationen rund um den Kundenfonds zusammengefasst sind. Außerdem ist der Wertpapierprospekt im Kundenzentrum WilhelmGalerie, Charlottenstraße 42, erhältlich.

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Foto: Zeichnungsbeginn für „EWP-Kundenfonds Potsdam“: Investieren in die Energiewende und den Klimaschutz

EWP-Aufsichtsrat gibt Empfehlung für die Berufung der Geschäftsführer

(15.09.2012)

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Energie und Wasser Potsdam GmbH, Elona Müller-Preinesberger, teilt mit: „Der Aufsichtsrat der EWP empfiehlt der Gesellschafterversammlung, Herrn Wilfried Böhme zum Technischen Geschäftsführer und Herrn Holger Neumann zum Kaufmännischen Geschäftsführer des Unternehmens zu berufen. Beide Kandidaten werden entsprechend der Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung dem Hauptausschuss vorgestellt.“

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Rohrbrüche in der Friedrich-Ebert-Straße

(10.09.2012)

Zu Rohrbrüchen zweier benachbarten Trinkwasserleitungen ist es in der Friedrich-Ebert-Straße gekommen. Die Schadstelle zwischen der Behlertstraße und der Helene-Lange-Straße ist in der Nacht zum Sonnabend gegen 4:30 Uhr gemeldet worden.

 

Neben der Trinkwasserhauptleitung, die in den vergangenen Jahren schon mehrmals Defekte aufwies, war auch eine Verteilerleitung betroffen. In Folge der Reparaturarbeiten waren die Haushalte im entsprechenden Straßenabschnitt am Sonnabend und am Sonntag jeweils für zwei Stunden ohne Wasserversorgung. Die EWP verteilte in dieser Zeit Trinkwasserbeutel. Die Trinkwasserversorgung der Stadtverwaltung wird zum Arbeitsbeginn am Montag sichergestellt. Durch die Rohrbrüche gab es auch in mehreren Kellern von Wohnhäusern Überschwemmungen, die EWP wird die Schadensregulierung in die Wege leiten.

 

Die Arbeiten dauerten am Sonnabend bis ca. 23:30 Uhr. Bei der anschließenden Druckprüfung wurden weitere Rohrbrüche in der Nähe der Schadstellen festgestellt. Deshalb mussten die Arbeiten am Sonntag ab 8:00 Uhr erneut aufgenommen werden. Die technischen und personellen Kapazitäten wurden verdoppelt. Im Schichtbetrieb waren insgesamt 25 Mitarbeiter der EWP und zweier beauftragter Baufirmen im Einsatz. Die Verteilerleitung wird am Sonntag gegen 15:30 Uhr wieder in Betrieb genommen.

 

In Folge der Bauarbeiten ist der Straßenbahnverkehr der Linien 92 und 96 zwischen Platz der Einheit und Viereckremise bzw. Kirschallee unterbrochen. Es wird Schienenersatzverkehr gefahren. Die Busse der Linien 603, 609, 638, 639 und 695 werden ab Nauener Tor über Jägerallee umgeleitet. Wegen der umfangreichen Reparaturarbeiten ist damit zu rechnen, dass dies noch bis zu zehn Tage bis zwei Wochen andauert.

 

Wegen der häufigen Rohrbrüche ist die Sanierung des Leitungsnetzes der Friedrich-Ebert-Straße ein dringliches Bauvorhaben, das von 2013 bis 2014 realisiert werden soll.

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Foto: Rohrbrüche in der Friedrich-Ebert-Straße

Falsche Energieberater geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Potsdam GmbH aus

(05.09.2012)

Nach mehreren Hinweisen unserer Kunden warnen wir vor falschen Energieberatern, welche sich als Mitarbeiter oder als Partner der Stadtwerke bzw. der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) ausgeben, um unter Vortäuschung falscher Tatsachen Stromverträge abzuschließen.

 

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass es sich bei den beschriebenen Vertretern nicht um Unternehmensmitarbeiter handelt. Wir lehnen derartige Haustürgeschäfte grundsätzlich ab und haben auch nicht Dritte damit beauftragt. Unsere Energieberater klingeln nicht unangemeldet an der Haustür und können sich prinzipiell durch einen Firmenausweis legitimieren. Zahlungen an die EWP werden grundsätzlich nicht vor Ort beim Kunden abgewickelt.

 

Sollten Kunden einen Vertrag an der Haustür unterschrieben haben, sind die Stadtwerke Potsdam gerne bereit diesen zu prüfen und auszuwerten. Bei einem Haustürgeschäft besteht für die Kunden in der Regel ein Widerrufsrecht. Sie erreichen das Kundenzentrum der Stadtwerke Potsdam GmbH unter der Telefonnummer (0331) 661 3000 sowie persönlich in der WilhelmGalerie, Charlottenstraße 42.

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Foto: Falsche Energieberater geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Potsdam GmbH aus

Stadtwerke Potsdam starten neues Ausbildungsjahr

(24.08.2012)

Auch in diesem Jahr bietet die STADTWERKE POTSDAM GMBH jungen Menschen wieder eine qualifizierte Berufsausbildung in den kaufmännischen bzw. technischen Bereichen an. Geschäftsführer Wilfried Böhme begrüßte die 16 Neulinge, drei junge Frauen und 13 junge Männer. „Als kommunales Unternehmen übernehmen wir Verantwortung für die Region. Dazu gehört selbst-verständlich, jungen Menschen den Start ins Berufsleben zu ermöglichen.“, betonte er.

 

Die Stadtwerke Potsdam bilden bereits seit ihrer Gründung im Jahre 2000 erfolgreich eigenen Nachwuchs aus. Durch die umfassende Ausbildung junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft entwickelt. Die kommunale Wirtschaft ist eine zukunftsorientierte Branche, die den Jugendlichen gute berufliche Entwicklungschancen bietet. Die Auszubildenden erwarten bei den Stadtwerken interessante und herausfordernde Aufgaben.

 

Wilfried Böhme: „Als kommunales Unternehmen stehen wir für jederzeit zuverlässige Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger und die örtliche Wirtschaft. Wir fühlen uns verantwortlich für unser direktes gesellschaftliches Umfeld in Potsdam. Wir sind ein wichtiger und verantwortungsbewusster Arbeitgeber: Bezahlung nach Tariflohn, sichere Arbeitsplätze und ein umfassender Arbeits- und Gesundheitsschutz machen unser Unternehmen für Bewerberinnen und Bewerber attraktiv.“

 

Vor den Auszubildenden liegen drei bzw. dreieinhalb Jahre theoretische und intensive praktische Ausbildung. Dabei wird besonders viel Wert auf einen hohen Praxisbezug gelegt. Dies gilt auch für das Duale Studium. In Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) bieten die Stadtwerke leistungsstarken Abiturient/innen die Möglichkeit, ihr Studium im Unternehmen zu absolvieren. Zwei junge Frauen und eine junger Mann beginnen im Oktober ihr drei-jähriges Studium. Erstmalig ab 2012 ist der Studiengang „Angewandte industrielle Elektrotechnik (Bachelor of Engineering)“ im Programm, neben dem seit 2011 angebotenen Studiengang „BWL / Dienstleistungsmanagement (Bachelor of Arts)“.

 

Bereits kurz nach dem Start ins Ausbildungsjahr 2012 nehmen die Stadtwerke Potsdam Bewerbungen für 2013 entgegen. „Wer im kommenden Jahr bei uns einsteigen möchte, kann sich ab sofort bewerben“, sagte Wilfried Böhme. Die aktuellen Ausbildungsberufe lauten: Industriekaufmann, Fachangestellter für Bäderbetriebe, Elektroniker Betriebstechnik, Industriemechaniker, Anlagenmechaniker sowie Kfz-Mechatroniker/Nutzfahrzeugtechnik (alle jeweils m/w). Während der Ausbildung werden in begrenzter Zahl auch mehrwöchige Auslandspraktika für leistungsstarke Teilnehmer/innen angeboten.

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Foto: Stadtwerke Potsdam starten neues Ausbildungsjahr

Neue Betrugsmasche mit Wasserproben im Haushalt

(31.07.2012)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) warnt vor folgender aktueller Betrugsmasche:

 

 

Von aufmerksamen Kunden wurde uns mitgeteilt, dass angebliche „Mitarbeiter der Wasserwerke“ versuchen, in Privathaushalten Wasserproben zu entnehmen und diese vor Ort zu analysieren. Dazu wurden telefonisch Termine vereinbart.

 

 

Die EWP hat keine derartigen Untersuchungen beauftragt. Die Wasserqualität wird regelmäßig in den Wasserwerken und im Rohrnetz entsprechend der Trinkwasserverordnung kontrolliert. Das Potsdamer Trinkwasser entspricht in allen Parametern den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Ohne Bedenken kann das Trinkwasser täglich getrunken und für die Zubereitung von Speisen, zur Körperpflege und zur Reinigung im Haushalt verwendet werden.

 

 

Generell gilt folgender Hinweis: Mitarbeiter/innen der EWP oder im Auftrag der EWP arbeitender Firmen können sich grundsätzlich durch einen Firmenausweis legitimieren. Zahlungen an die EWP werden grundsätzlich nicht vor Ort beim Kunden abgewickelt.

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Foto: Neue Betrugsmasche mit Wasserproben im Haushalt

Rechtsstreit zwischen Herrn Paffhausen und der Energie und Wasser Potsdam GmbH beendet

(15.06.2012)

Der Rechtsstreit um die Beendigung des Dienstverhältnisses zwischen Herrn Paffhausen und der Energie und Wasser Potsdam GmbH ist heute durch einen Vergleich vor dem Landgericht Potsdam beendet worden. Zuvor hat der Aufsichtsrat der Energie und Wasser Potsdam GmbH über den Abschluss des Vergleiches in seiner außerordentlichen Aufsichtsratssitzung beraten. Der Aufsichtsrat folgt damit einer Empfehlung des Landgerichts Potsdam, den dort anhängigen Rechtsstreit gütlich zu beenden. Weiterhin lag eine gutachterlich getroffene Einschätzung vor, dass Herr Paffhausen aus den Vorgängen um den SV Babelsberg 03 e.V. mit keiner strafrechtlichen Verurteilung zu rechnen hat. Über den Inhalt des Vergleiches ist Stillschweigen vereinbart worden.

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Foto: Rechtsstreit zwischen Herrn Paffhausen und der Energie und Wasser Potsdam GmbH beendet

EWP legt Entwurf für Energiekonzept „Strategie EWP 2020“ vor

(24.05.2012)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) hat ein Konzept für die Zukunft der Energieversorgung in Potsdam bis 2020 vorgelegt. Es enthält Maßnahmen zum Klimaschutz, insbesondere zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen. So sollen z. B. die erneuerbaren Energien ausgebaut werden. Die Gewährleistung der Versorgungssicherheit und Preisstabilität soll auch weiterhin durch kostengünstige Eigenerzeugung gesichert werden. Darüber hinaus sind weiterhin Maßnahmen zum Ausbau der Produktpalette geplant.

 

Oberbürgermeister Jann Jakobs begrüßte die Initiative der EWP: „Die Landeshauptstadt Potsdam hat sich anspruchsvolle umweltpolitische Ziele gesetzt wie die Reduzierung der Kohlendioxidemissionen um 20 Prozent bis zum Jahr 2020. Dabei spielt das Konzept der EWP eine ganz wichtige Rolle.“

 

 

Die EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme und Holger Neumann erläuterten dazu: „Die EWP hat in den vergangenen 16 Jahren durch die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung auf Erdgasbasis in großem Stil wichtige Leistungen für den Klimaschutz in Potsdam erbracht. Auf das Erreichte können wir stolz sein. Wir werden uns darauf aber definitiv nicht ausruhen, denn die Geschwindigkeit des weltweiten Klimawandels hat sich verschärft. Die STADTWERKE arbeiten seit 2008 als Gründungsmitglied im Klimaschutzrat aktiv an der Umsetzung des ‚Integrierten Klimaschutzkonzeptes’ für Potsdam mit. Das Energiekonzept der EWP ist dabei das wichtigste Teilkonzept.“

 

 

Das „Integrierte Klimaschutzkonzept der Landeshauptstadt Potsdam 2010 bis 2020“ sieht bis zum Jahr 2020 ein theoretisches CO2-Einsparpotenzial von 284.000 t pro Jahr vor. Der Teilbereich Energie wird mit 167.063 t pro Jahr bis 2020 beziffert, davon beträgt die Quote der EWP 156.600 t pro Jahr. Bezogen auf den Maßnahmenkatalog des Klimaschutzkonzeptes entfallen somit auf die EWP ca. 55 % des möglichen CO2-Einsparpotenzials des Gesamtkonzeptes.

 

 

Nach der strategischen Grundsatzentscheidung, die Braunkohle als Energieträger durch umweltfreundliches Erdgas zu ersetzen, konnte ein Meilenstein für den kommunalen Klimaschutz in Potsdam erreicht werden. Durch die Inbetriebnahme des Heizkraftwerkes Süd im Jahr 1995 wurde eine CO2-Reduzierung um 74% gegenüber 1987 erreicht. Während durch die Strom- und Wärmeproduktion für Potsdam im Jahre 1987 noch 1.750.000 t CO2 in die Atmosphäre ausgestoßen wurden, waren es 1997 nur noch 460.000 t.

 

 

„Mit dem nun vorgelegten, neuen Konzept ‚Strategie EWP 2020’ setzen wir unsere erfolgreiche Linie konsequent fort und entwickeln unseren Energiemix weiter. Neben dem vorhandenen Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung hat die Verdrängung von Atomstrom durch Erneuerbare Energien eine steigende Bedeutung erlangt.“, betonte die EWP-Geschäftsführung.

 

 

Das neue Energiekonzept der EWP berücksichtigt zahlreiche Rahmenbedingungen. Dazu zählt vor allem der prognostizierte Anstieg der Einwohnerzahl bis zum Jahr 2030 auf ca. 187.000 Einwohner/innen. Dadurch muss von einem erheblich steigenden Gesamtenergieverbrauch bei Wärme und Strom ausgegangen werden. Sich verändernde energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen wie die weitere Liberalisierung der Energiemärkte (Strom und Gas), allgemein steigende Primärenergiepreise, Schwankungen der steigenden Stromeinspeisung aus EEG-Anlagen und steigende CO2-Kosten beim Emissionshandel zählen ebenfalls dazu.

 

 

Der erste zentrale Baustein im EWP-Konzept ist der Zukauf von umweltfreundlichem Strom aus Wasserkraft. Möglich wurde dies durch eine Kooperation mit der österreichischen „Verbund Austrian Hydro Power AG“. Somit ist im Strommix der EWP kein Strom aus Kohle und Atomkraft mehr enthalten. Mit diesem verstärkten Einsatz von grünem Strom wird eine Einsparung von ca. 37.000 t CO2-Emissionen pro Jahr erreicht.

 

 

Der zweite zentrale Baustein ist eine verstärkte Energieeigenerzeugung durch „Grüne Projekte“ in Potsdam: Mögliche Maßnahmen sind die Errichtung von oberirdischen Wärmespeichern und solchen im Erdraum, der Bau eines Holzhackschnitzel-Heizkraftwerkes (HHKW), die Errichtung weiterer Photovoltaikanlagen gemeinsam mit dem KIS für drei weitere Schulen sowie einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrgebäudes, der Bau von Nahwärmeinseln mit Blockheizkraftwerken auf Basis von Biogas, die Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes „Kälte aus Fernwärme“ sowie der Bau eines Blockheizkraftwerkes in der Kläranlage Nord. Auch eine Beteiligung an Onshore-Windkraftanlagen ist geplant. Alle Maßnahmen ergäben eine mögliche CO2-Minderung pro Jahr von ca. 65.349 t.

 

 

Um das Gesamtziel an Kohlenstoffeinsparung in Potsdam erreichen zu können ist auch die Erweiterung und Verdichtung des Fernwärmenetzes als dritter zentraler Baustein vorgesehen. Bei diesem Baustein werden die Wohnungsgesellschaften und die privaten Bauherren als Fernwärmekunden unverzichtbare Partner bei der Umsetzung sein. Zu den geplanten Maßnahmen zählen weiterhin die Errichtung von Nahwärmeinseln und die Einbindung kleiner Gas- und Dampfkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung (KraftGuD/KWK-Anlagen) in das Fernwärmenetz. Ergebnis der geplanten Maßnahmen: Mögliche CO2-Minderung pro Jahr von bis zu 68.000 t.

 

 

Das Konzept „Strategie EWP 2020“ ist durch den Aufsichtsrat der EWP bestätigt worden. Es ist ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung des „Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Landeshauptstadt Potsdam“ und wird demnächst auch im Potsdamer Klimarat vorgestellt. Bis zur Herbstsitzung des EWP-Aufsichtsrates sollen die einzelnen Projekte auf ihre Wirtschaftlichkeit untersetzt und zur Beschlussfassung vorgelegt werden. „Nachhaltige Projekte funktionieren nur, wenn Ökologie und Ökonomie in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen.“, so die Geschäftsführung.

 

 

Bei der Finanzierung der „grünen“ Projekte in Potsdam wird die EWP ebenfalls neue Wege beschreiten. In Anlehnung an die bei einigen Stadtwerken, bereits erfolgreich praktizierten Bürgerfonds bereitet die EWP derzeit ein eigenes Instrument zur finanziellen Beteiligung der Potsdamerinnen und Potsdamer an EWP-Projekten der ökologischen Energieerzeugung vor: den Kundenfonds. Neben dem finanziellen Anreiz würde ein solcher Fonds das Interesse der EWP-Kundinnen und -Kunden am Klimaschutz weiter erhöhen und das Produktpalette speziell mit Potsdamern und regionalen Energieprodukten erweitern.

 

 

Eine inhaltliche Beteiligung der Kundinnen und Kunden wird auch durch die Einbindung des Anfang des Jahres gegründeten EWP-Kundenbeirates gewährleistet. Außerdem sind Bürgerversammlungen im Rahmen der Planung der grünen Projekte vorgesehen.

Foto zur Meldung: EWP legt Entwurf für Energiekonzept „Strategie EWP 2020“ vor
Foto: EWP legt Entwurf für Energiekonzept „Strategie EWP 2020“ vor

Doppelspitze der ViP komplett

(11.05.2012)

Der Aufsichtsrat der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH hat in seiner gestrigen Sitzung einstimmig beschlossen, Herrn Oliver Glaser zum Technischen Geschäftsführer des Unternehmens zu bestellen. Herr Glaser wird seinen Dienst in Potsdam am 1. Januar 2013 antreten. Damit wird die Geschäftsführung der ViP komplett, nachdem Martin Grießner bereits im Mai des vergangenen Jahres zum Kaufmännischen Geschäftsführer bestellt wurde.

 

Der Aufsichtsratsvorsitzende der ViP, Burkhard Exner, und der Geschäftsführer der STADTWERKE POTSDAM, Wilfried Böhme, freuen sich außerordentlich, dass sie mit Herrn Glaser einen Fachmann gewinnen konnten, der das Geschäft eines Verkehrsunternehmens in seiner ganzen Vielschichtigkeit erlernt hat und in Karlsruhe und Ulm umfassende praktische Erfahrungen sammeln konnte. Neben seiner beeindruckenden fachlichen Kompetenz zeichnet er sich durch eine ebenso ausgeprägte soziale Kompetenz in der Mitarbeiterführung aus. Die Landeshauptstadt Potsdam und die STADTWERKE POTSDAM sind sicher, dass Herr Glaser gemeinsam mit Herrn Grießner das Unternehmen mit Blick auf die Herausforderungen des ÖPNV in unserer wachsenden Stadt zukunftsorientiert führen wird.

 

Oliver Glaser ist als Prokurist und Leiter des Hauptgeschäftsfelds Infrastruktur bei SWU Verkehr, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, tätig. Zuvor arbeitete er als Projektleiter und stellvertretender Abteilungsleiter Planung bei der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK).

 

Oliver Glaser ist 41 Jahre alt. Sein Geburtsort ist Baden-Baden in Baden-Württemberg. Er hat 1998 an der Universität Karlsruhe sein Bauingenieursstudium erfolgreich als Diplom-Ingenieur abgeschlossen und 2006 berufsbegleitend den Master of Science Public Transport Management (M.Sc.ptm) an den Universitäten Duisburg-Essen, Berlin, Lissabon und Delft erworben. 2008 absolvierte er die Ausbildung zum Straßenbahnbetriebsleiter.

Foto zur Meldung: Doppelspitze der ViP komplett
Foto: Doppelspitze der ViP komplett

210 EWP-Anlagen in 2011/2012 künstlerisch verschönert

(01.05.2012)

Für das künstlerische Gestaltungsprogramm von Stationen der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) sind in den Jahren 2011/2012 insgesamt 210 Anlagen vorgesehen. So werden 15 große Trafostationen, eine Gasdruckregelanlage, drei Fernwärmestationen und ein Pumpwerk sowie 190 kleine Strom- und Informationskabelverteiler ein ansprechendes Aussehen erhalten.

 

Ein Schwerpunktgebiet bei den größeren Stationen sind derzeit die neuen Ortsteile. In dieser Woche wurde die Gestaltung einer Trafostation und eines Pumpwerkes am Universitätsgelände in Golm fertig gestellt, womit eine gemeinsame Idee der EWP und des Golmer Ortsbeirates realisiert wurde. Hier wurde optisch beispielhaft eine enge Beziehung zum Standort und zur Universität umgesetzt.

 

Dieses Beispiel ist Bestandteil des breit angelegten Programms, dessen Ursprungsidee im Jahre 2001 im Rahmen der Bundesgartenschau durch die EWP entwickelt wurde. Die positiven Reaktionen der Bürger/innen haben die EWP bestärkt, dieses Projekt kontinuierlich fortzuführen und als Unternehmen so einen Anteil zur Verschönerung der Stadt Potsdam zu leisten. Dabei gibt es mehrere Themenbereiche wie Technik, Wasser, Kultur, Film, Kinder, Sport, Natur sowie Fantasiemotive.

 

Seit Beginn der Gestaltungsmaßnahmen sind insgesamt 121 große Stationen (Trafostationen, Gasdruckregelanlagen, Fernwärmestationen sowie Pumpwerke) verschönert worden. Hinzu kommen 466 kleine Kabelverteilerkästen, die optisch besser in ihr jeweiliges Umfeld integriert wurden. Die Gestaltung von Kabelverteilern ist seit 2005 Bestandteil des Verschönerungsprogramms.

 

Andere Städte, z.B. Brandenburg/Havel, sind vor einigen Jahren dem Potsdamer Beispiel gefolgt, so dass auch dort zunehmend das Einheitsgrau der Anlagen einem frischen Erscheinungsbild weicht.

Foto zur Meldung: 210 EWP-Anlagen in 2011/2012 künstlerisch verschönert
Foto: 210 EWP-Anlagen in 2011/2012 künstlerisch verschönert

Zwei Photovoltaik-Anlagen auf Schuldächern eingeweiht

(13.03.2012)

Heute haben der Geschäftsführer der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Wilfried Böhme, und der Werkleiter des Kommunalen Immobilienservice (KIS), Bernd Richter, am Schlaatz zwei neue Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Weidenhof-Grundschule und der Schilfhofschule feierlich in Betrieb genommen.

 

 

Seit Ende Mai 2011 liefen die Montagearbeiten, die im Rahmen der Modernisierung beider Schulen durchgeführt wurden. Um die Sonnenkraft bestmöglich auszunutzen, wurden die Solarmodule auf den Flachdächern angekippt montiert. Die Anlagen sind Eigentum der EWP, die dafür die Dachflächen vom KIS gepachtet hat. Das Projekt ist ein Teilprojekt des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Landeshauptstadt Potsdam.

 

 

Die 460 m² und 788 m² großen Anlagen haben bei bestem Sonnenschein eine Spitzenleistung von 23 kW bzw. 31 kW. Der Strom wird in das Netz der EWP eingespeist. In beiden Schulen sind große Displays angebracht, auf denen die Lehrer und ihre Schüler aktuelle Werte für die Anlagenleistung, für den bisherigen Energieertrag sowie für die Gesamteinsparung an Kohlendioxid ablesen können. Alle 184 derzeitig bestehenden Photovoltaikanlagen in Potsdam haben eine installierte Gesamtleistung von 3.187 kW. Vier Anlagen betreibt die EWP, davon hat die Anlage auf dem ViP-Betriebshof mit 498 kW die größte Leistung in Potsdam.

 

 

EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme: "Mit der heutigen Inbetriebnahme der beiden Photovoltaikanlagen hat die EWP gemeinsam mit dem KIS einen weiteren Mosaikstein zur Umwelt und Ressourcen schonenden Energieerzeugung fertig gestellt. Für die nächsten zwei Jahre ist die Fertigstellung weiterer drei Anlagen auf Schuldächern geplant. Die Photovoltaik ergänzt den Energiemix der EWP, in dessen Zentrum seit mehr als 15 Jahren die ebenfalls sehr umweltfreundliche Fernwärme- und Elektrizitätserzeugung im Heizkraftwerk Süd mittels der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) steht.“

 

 

KIS-Werkleiter Bernd Richter hebt hervor: "Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Die Nutzung von Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen ist daher ein wichtiger Beitrag, der seitens der kommunalen Immobilien geleistet werden kann. Die Zusammenarbeit mit der EWP ist hierbei

Foto zur Meldung: Zwei Photovoltaik-Anlagen auf Schuldächern eingeweiht
Foto: Zwei Photovoltaik-Anlagen auf Schuldächern eingeweiht

Umgestaltung im „Waldbad Templin“ wird fortgesetzt

(28.02.2012)

Die STADTWERKE POTSDAM GMBH errichtet in diesem Jahr im „Waldbad Templin“ ein neues Kassen- und Sanitärgebäude sowie eine Wasserrutsche. In Kooperation mit der Bäderlandschaft Potsdam GmbH (BLP) investiert sie damit in die Attraktivität des Bades und in ein besseres Angebot für die Besucherinnen und Besucher.

 

 

Die Aufträge für den Neubau des Kassen- und Sanitärgebäudes sind bereits erteilt worden. Baubeginn ist voraussichtlich der 5. März 2012, die Fertigstellung ist für Oktober 2012 geplant. Die Beeinträchtigungen der Badegäste durch die Bauarbeiten werden nur gering sein. Mit dem Neubau wird das „Waldbad Templin“ ein neues Gesicht erhalten. Bisher bestand der Eingangsbereich aus einem Holzbungalow aus DDR-Zeiten. Gleichzeitig werden die von den Gästen oft gewünschten Umkleidekabinen, ein Babywickelraum und Wertschließfächer sowie eine bessere Infrastruktur für die Mieter der Sommerbootsliegeplätze geschaffen. Auch die Arbeitsbedingungen der vor Ort tätigen Mitarbeiter der BLP werden sich durch den Neubau verbessern, da ein Werkstattraum, ein großes Lager, ein Büro und ein Aufenthaltsraum geschaffen werden.

 

 

Die neue Großwasserrutsche wird das Highlight für alle Gäste, die im „Waldbad Templin“ Spaß haben wollen. Mit einer Gesamtlänge von ca. 62 m wird sie in Ufernähe am Strand des Sees aufgebaut und mit einem integrierten Sicherheitslandebecken ausgestattet. Für die Versorgung der Rutsche wird das Wasser dem Templiner See mittels einer Pumpe entnommen und aus dem Landebecken dem See wieder direkt zugeführt. Die Fundamente sind bereits fertig gestellt worden. Die Eröffnung der Rutsche ist für den Beginn der Badesaison am 28. April 2012 geplant. Die STADTWERKE und die BLP hoffen, damit allen Strandbadbesuchern ein hoch attraktives Angebot für die Sommersaison zu unterbreiten. Wir hoffen auf schönes, warmes Sommerwetter!

Foto zur Meldung: Umgestaltung im „Waldbad Templin“ wird fortgesetzt
Foto: Umgestaltung im „Waldbad Templin“ wird fortgesetzt

EWP-Kundenbeirat tagte in konstituierender Sitzung

(23.02.2012)

Am gestrigen Mittwochnachmittag tagte erstmalig der neu gebildete Kundenbeirat der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP). In der konstituierenden Sitzung wurden die Ziele und Aufgaben des Beirates sowie dessen Möglichkeiten zur Mitwirkung bei Entscheidungen über Services und Produkte der EWP definiert. Eine entsprechende Satzung wurde durch die Mitglieder beraten.

 

 

Die EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme und Holger Neumann sehen in dem neuen Gremium eine wichtige Dialog-Möglichkeit. Holger Neumann: „Wichtig ist uns, dass wir hier einen kontinuierlichen Dialog mit unseren Kunden angestoßen haben. Wir sehen dies als Chance für beide Seiten, für die Kunden und das Unternehmen, Probleme von allgemeinem Interesse gemeinsam zu verstehen und bestmöglich zu lösen.“

 

 

Für die ehrenamtliche Mitarbeit hatten sich Kunden aus verschiedenen Stadtteilen beworben. Mieter und Einfamilienhausbesitzer, Kunden mit Familie und Kindern, junge Singles sowie Rentner werden das breite Spektrum der Kundeninteressen vertreten. An der konstituierenden Sitzung nahmen 20 Beiratsmitglieder teil.

 

 

Der EWP-Kundenbeirat ist ein Gremium mit beratender Funktion, das vierteljährlich tagen wird. Die Mitglieder wurden für die Dauer von drei Jahren berufen. Inhaltlich befasst er sich insbesondere mit Themen wie Strom, Erdgas, Fernwärme, dem EWP-Kundenservice sowie neuen Tätigkeitsfeldern.

 

 

Die erste Sitzung diente dem gegenseitigen Kennenlernen der Beiratsmitglieder und der Vertreter der EWP. Aus der Vielzahl von aufgeworfenen Themen wird nun ein Themenplan erstellt, der in den folgenden Sitzungen abgearbeitet werden soll. Die nächste Sitzung findet am 09.05.2012 statt.

 

 

Über die Arbeit des Kundenbeirates wird künftig auch in der Stadtwerke-Kundenzeitschrift „Quartett“ und im Internet berichtet.

 

Das Einbringen weiterer Ideen und Hinweise in den Kundenbeirat ist jederzeit per E-Mail an die Adresse möglich sowie per Post an: Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Stichwort: EWP-Kundenbeirat, Steinstr. 101, 14480 Potsdam.

Foto zur Meldung: EWP-Kundenbeirat tagte in konstituierender Sitzung
Foto: EWP-Kundenbeirat tagte in konstituierender Sitzung

Neue Betrugsmasche mit Hausanschluss-Überprüfung

(18.02.2012)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) warnt vor folgender aktueller Betrugsmasche:

 

Es wurde von mehreren aufmerksamen Kunden mitgeteilt, dass angebliche Mitarbeiter der EWP oder durch die EWP beauftragter Firmen versuchen, Leistungen in Verbindung mit der Zustandserfassung von Schmutzwasserhausanschlussleitungen in Babelsberg sowie im Ortsteil Groß Glienicke anzubieten.

 

Die EWP hat keine derartigen kostenpflichtigen Untersuchungen beauftragt.

 

Deshalb folgender Hinweis durch die EWP: Mitarbeiter/innen der EWP oder im Auftrag der EWP arbeitender Firmen können sich grundsätzlich durch einen Firmenausweis legitimeren. Dies machten die Betrüger nicht. Zahlungen an die EWP werden grundsätzlich nicht vor Ort beim Kunden abgewickelt.

 

Kunden, die sich unsicher sind, wenden sich bitte an den Kundenservice:

(Tel. 0331 / 661 - 3000) oder an die Havarienummer (Tel. 0331 / 661 - 2000)

Foto zur Meldung: Neue Betrugsmasche mit Hausanschluss-Überprüfung
Foto: Neue Betrugsmasche mit Hausanschluss-Überprüfung

STADTWERKE-FESTival 2012: Aufsichtsrat gibt grünes Licht

(08.02.2012)

Der Aufsichtsrat der STADTWERKE POTSDAM GMBH hat in seiner heutigen Sondersitzung die Pläne der Geschäftsführung für das STADTWERKE-FESTival 2012 bestätigt. Damit schließt sich das Gremium der positiven Bewertung durch den Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung vom 18. Januar 2012 an. Nach der heutigen Entscheidung können die konkreten Planungen für das Festival, das vom 29. Juni bis 01. Juli 2012 stattfinden soll, durch das Unternehmen vorangetrieben werden.

 

Die Entscheidung beider Gremien erfolgte vor dem Hintergrund der positiven Ergebnisse einer Repräsentativbefragung. Vom 15. November bis 02. Dezember 2011 hatte das Nürnberger Meinungsforschungsinstitut mindline energy GmbH 1.000 Potsdamer/-innen telefonisch zu ihrer Einstellung zum STADTWERKE-FESTival befragt. Die Befragung brachte folgendes Ergebnis:87% der Befragten kannten demnach das STADTWERKE-FESTival. Von denen, die es kannten, sprachen sich 72% für dessen Fortführung aus, das entspricht 63% aller Befragten. Die befragten Personen haben das Festival als „ein tolles Wochenende mit erstklassigen Künstlern“ bewertet. „Für mich ist das STADTWERKE-FESTival eine gute Idee, aber eine Dimension kleiner würde auch ausreichen“, sagten 48% aller Befragten. Die von den STADTWERKEN vorgeschlagene Verkleinerung des Festivals würde so auch von den befragten Kunden befürwortet. Darüber hinaus werden auch die weiteren Hinweise der Bürger bereits bei der Planung 2012 aufgegriffen, zum Beispiel beim gastronomischen Angebot und bei der Anzahl verfügbarer Toiletten.

 

Die Repräsentativbefragung zeigte auch, dass die bisherige Konzeption mit Rock, Pop und Klassik genau den Geschmack der Kunden getroffen hat. Die breite Zustimmung in der Bevölkerung bestärkt die STADTWERKE-Unternehmen darin, den Kunden auch künftig ein attraktives Festivalprogramm zu bieten und zugleich den Kostenrahmen gering zu halten.

Foto zur Meldung: STADTWERKE-FESTival 2012: Aufsichtsrat gibt grünes Licht
Foto: STADTWERKE-FESTival 2012: Aufsichtsrat gibt grünes Licht

STADTWERKE-Geschäftsführung informierte im Hauptausschuss über Umfrage zum STADTWERKE-FESTival

(19.01.2012)

Vom 15. November bis 02. Dezember 2011 wurden repräsentativ 1.000 Potsdamer/-innen zu ihrer Einstellung zum STADTWERKE-FESTival telefonisch durch die Nürnberger mindline energy GmbH befragt – einem renommierten Institut mit einem bundesweiten Kundenkreis aus dem Bereich der Energiewirtschaft und kommunaler Unternehmen. Die STADTWERKE präsentierten im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung die Ergebnisse und stellten Schlussfolgerungen zur Diskussion.

 

 

Die mindline-Befragung brachte folgendes Ergebnis: 87% der Befragten kannten danach das STADTWERKE-FESTival. Von denen, die es kannten, sprachen sich 72% für dessen Fortführung aus, das entspricht 63% aller Befragten. Das Ergebnis korreliert mit den 2010 und 2011 vorher durchgeführten Befragungen in der Kundenzeitschrift und im Internet, die ebenfalls eine große Zustimmung zeigten.

 

 

In der Repräsentativumfrage haben die befragten Personen das Festival als „ein tolles Wochenende mit erstklassigen Künstlern“ bewertet. „Für mich ist das STADTWERKE-FESTival eine gute Idee, aber eine Dimension kleiner würde auch ausreichen“, sagten 48% aller Befragten. Ein quantitativ kleineres Festival würde somit nach Meinung der STADTWERKE auch seine Akzeptanz bei den Kunden finden. Dementsprechend haben wir dem Hauptausschuss ein Konzept zum STADTWERKE-FESTival vorgestellt, das im Umfang reduziert, aber trotzdem attraktiv ist.

 

 

Die Repräsentativbefragung zeigte auch, dass die bisherige Konzeption mit Rock, Pop und Klassik den Geschmack der Kunden trifft. Der Sonnabend könnte eine bunte Mischung aus Rock und Pop für Jung und Alt bleiben, ebenso wie der Klassikabend am Freitag eine hohe Akzeptanz hat. Für den Sonntag ist kein Bühnenprogramm vorgesehen.

 

 

Die noch nicht bestätigten Planungen für das Gesamtfest gehen derzeit von einem Finanzrahmen von ca. 800.000 Euro aus, der durch die STADTWERKE-Unternehmen und Festivalpartner gedeckt wird.

Foto zur Meldung: STADTWERKE-Geschäftsführung informierte im Hauptausschuss über Umfrage zum STADTWERKE-FESTival
Foto: STADTWERKE-Geschäftsführung informierte im Hauptausschuss über Umfrage zum STADTWERKE-FESTival

Neujahrsempfang beim SC Potsdam

(13.01.2012)

Es ist beim SC Potsdam inzwischen schon eine liebgewonnene Tradition: Zu Beginn des Jahres lädt der Verein Mitglieder, Freunde, Sponsoren und Förderer zu seinem Neujahrsempfang in das futuristische Atrium des Stadtwerke-Verwaltungsgebäudes ein. Am Donnerstag, dem 12. Januar 2012, war es wieder soweit. Rund 150 Gäste gaben sich die Ehre, unter ihnen auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Der Hausherr, der amtierende Geschäftsführer der Potsdamer Stadtwerke und der EWP GmbH, Wilfried Böhme, versicherte, dass seine Unternehmen den SC Potsdam auch weiter tatkräftig unterstützen wollen. Zugleich lobte er, dass im SC „Tugenden des Lebens, wie Teamfähigkeit und Beharrlichkeit, an junge Menschen vermittelt werden“.

 

SC-Präsident Torsten Bork zog in seiner Rede eine Bilanz des erfolgreichen Sportjahres 2011 und gab einen Ausblick auf die Herausforderungen, die in diesem Jahr für den Verein zu bewältigen sind. Dabei seien, so Bork, die herausragenden Resultate des letzten Jahres Ansporn und Verpflichtung für das Jahr 2012. Weiterhin hob Bork die große Bedeutung des Höchstleistungssports für den SC Potsdam hervor: “Das ewige Streben nach Erfolg ist unser Antrieb“. Zudem dürfe auch nicht die Vorbildwirkung des Leistungssports auf den Breitensport unterschätzt werden, so Bork. Auch bekenne sich der finanziell solide aufgestellte Verein zu der in Potsdam geforderten Transparenz. Bork dankte den zahlreichen Helfern des Vereins für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement und zeichnete einige von ihnen aus. Beim anschließenden Genuss der Köstlichkeiten des reichhaltigen Buffets nutzten die Gäste die Gelegenheit zu angeregten Gesprächen über kommende Höhepunkte des Vereins.

Foto zur Meldung: Neujahrsempfang beim SC Potsdam
Foto: Neujahrsempfang beim SC Potsdam

SPD zum Stadtwerkefest 2012: Kooperation will vor Aufsichtsratsentscheidung Votum des Hauptausschusses

(09.01.2012)

Die Kooperationsfraktionen SPD, CDU-ANW, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP wollen im kommenden Hauptausschuss eine Vorgabe für das diesjährige Stadtwerkefest beschließen. Dazu haben sie einen Tagesordnungspunkt„Stadtwerkefest 2012" beantragt, in dem die Geschäftsführung der Stadtwerke über den geplanten Umfang und Ablauf des Festes, sowie über die Ergebnisse der durch das Unternehmen zum Fest durchgeführten Befragung informieren soll.

 

Mit einem Beschluss wird das Fest nicht in Frage gestellt, sondern lediglich auf eine Sondersituation reagiert: Nach dem Rücktritt des Oberbürgermeisters aus allen Aufsichtsräten plant Interims-Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Jürgen Scharfenberg, den Hauptausschuss erst nach der Entscheidung des Aufsichtsrats der Stadtwerke zu informieren.

 

Gegen dieses Vorgehen wendet sich die Kooperation gemeinsam. Aufgrund der Diskussionen um das Fest mit Blick auf mangelnde Transparenz und

„Alleingänge" des ehemaligen Geschäftsführers sollen durch eine klare Gesellschafterweisung nach Beschluss des Hauptausschusses weitere Kontroversen um das Stadtwerkefest in diesem Jahr vermieden werden.

Foto zur Meldung: SPD zum Stadtwerkefest 2012: Kooperation will vor Aufsichtsratsentscheidung Votum des Hauptausschusses
Foto: SPD zum Stadtwerkefest 2012: Kooperation will vor Aufsichtsratsentscheidung Votum des Hauptausschusses

SPD bekennt sich zu kommunalen Unternehmen

(09.01.2012)

„Den Verkauf der Stadtwerke will keiner in der Potsdam SPD, auch Jann Jakobs nicht", reagiert SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert heute.„Jann Jakobs hat versucht, mit drastischen Worten deutlich zu machen, in welch prekärer Lage sich die kreisfreien Städte in Brandenburg befinden."

 

Wir brauchen eine Novellierung des Finanzausgleichgesetzes in Brandenburg, so Schubert. Die kreisfreien Städte übernehmen als Zentren eine Vielzahl von Funktionen für das Umland, das sollte sich auch im FAG deutlich abbilden.„Das muss mit dem Land sachlich diskutiert werden." Der Verkauf städtischer Betriebe ist nicht die richtige Antwort auf die Verschuldung der Kommunen. Kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke sind dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet und das Rückgrat einer stabilen kommunalen Daseinsvorsorge. Solche Debatten verunsichern vor allem die Mitarbeiter, aber auch die Kunden. Gerade nach den Diskussionen im vergangenen Jahr brauchen wir wieder Ruhe in den Stadtwerken.„Diese Debatte sollte schnell wieder beendet werden. Die SPD setzt weiter auf starke Stadtwerke. Mit uns wird es keine Privatisierung geben", erklärt Mike Schubert.

 

Potsdams SPD hat sich dazu immer wieder bekannt. Zuletzt auf dem Parteitag am 24. September 2011. Dort heißt es im Beschluss

 

„Stadtwerke–transparent und zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger":„Die SPD steht für starke kommunale Unternehmen und deren Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger Potsdams und der Umwelt. Privatisierungen sind mit uns nicht zu machen. Rekommunalisierungen zum richtigen Zeitpunkt und in angemessenem Umfang schließen wir nicht aus." Dieser Beschluss hat weiterhin und vollumfänglich Bestand.

Foto zur Meldung: SPD bekennt sich zu kommunalen Unternehmen
Foto: SPD bekennt sich zu kommunalen Unternehmen

Verkauf der Stadtwerke: Grüne dagegen

(09.01.2012)

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen spricht sich klar gegen einen Verkauf der Stadtwerke oder von Anteilen zur Haushaltssanierung aus. "Das ist mit uns nicht zum machen. Wir würden eher Sinn und Größenordnung von Investitionen diskutieren, aber keinesfalls die wichtigen Grundlagen der städtischen Daseinsfürsorge in Frage stellen. Angesichts dieser Debatte ist es um so unbegreiflicher, dass SPD und LINKE verhindert haben, dass Potsdam gegen die zu geringe Ausstattung der kreisfreien Kommunen im Land Brandenburg klagt", so die Fraktionsvorsitzende Saskia Hüneke.

Foto zur Meldung: Verkauf der Stadtwerke: Grüne dagegen
Foto: Verkauf der Stadtwerke: Grüne dagegen

Entscheidung zum STADTWERKE-FESTival 2012 noch offen

(05.01.2012)

Entgegen der Berichterstattung der vergangenen Tage stellen die STADTWERKE POTSDAM klar, dass es noch keine Entscheidungen zum STADTWERKE-FESTival gibt. Weder der Umfang noch die Durchführung des Festivals sind entschieden. Lediglich im Rahmen der Jahresplanung der Landeshauptstadt Potsdam, der Musikfestspiele Potsdam, des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld, der STADTWERKE POTSDAM sowie weiterer Partner in Potsdam wurde bereits der Veranstaltungskalender 2012 abgestimmt. Demnach könnte das Festival am Wochenende 29. Juni – 01. Juli 2012 stattfinden.

 

 

Wie mit den zuständigen Gremien vereinbart, haben die STADTWERKE in Vorbereitung auf die Planung für das Jahr 2012 eine repräsentative Umfrage bei einem Meinungsforschungsinstitut in Auftrag gegeben, um die Akzeptanz und die Wünsche der Kunden in die konzeptionellen Ideen für zukünftige Veranstaltungen einfließen zu lassen. Vom 15. November bis 02. Dezember 2011 wurden repräsentativ 1.000 Potsdamer/-innen zu ihrer Einstellung zum Festival telefonisch befragt. In Ergebnis haben sich 72 % der Festivalkenner für eine Fortsetzung des STADTWERKE-FESTivals ausgesprochen.

 

 

Die vorliegenden Ergebnisse der Befragung werden, wie vorgesehen, dem Aufsichtsrat der STADTWERKE POTSDAM vorgelegt. Zudem wird dem Aufsichtsrat ein Konzept mit detaillierten Angaben über Art und Umfang sowie das Budget für das STADTWERKE-FESTival 2012 zur Entscheidung vorgeschlagen. Im Anschluss daran werden der Hauptausschuss und die Öffentlichkeit über die Planung für das Jahr 2012 informiert.

Foto zur Meldung: Entscheidung zum STADTWERKE-FESTival 2012 noch offen
Foto: Entscheidung zum STADTWERKE-FESTival 2012 noch offen

EWP-Aufsichtsratschef: Niemand wurde erpresst oder bedroht

(17.12.2011)

Zu den heute in der Bild-Zeitung wiedergegebenen angeblichen Vorwürfen von Aufsichtsräten der Energie und Wasser Potsdam (EWP) GmbH, sie seien bei der Aufhebung des Abfindungsvertrags von Ex-Geschäftsführer Peter Paffhausen erpresst oder bedroht worden, erklärt der EWP-Aufsichtsratsvorsitzende Jann Jakobs:

 

„Die Vorwürfe weise ich entschieden zurück. Niemand ist erpresst oder persönlich bedroht worden. Die Aufsichtsräte der Stadtwerke und der EWP haben die Aufhebungsvereinbarung mit Herrn Paffhausen angefochten und sein Anstellungsverhältnis gekündigt, weil Herr Paffhausen die Aufsichtsräte über verschiedene Sachverhalte nicht informiert hat. Dazu lagen ihnen ein Bericht der Wirtschaftsprüfer und ein Rechtsgutachten zur Bewertung der Handlungen von Herrn Paffhausen vor. Die Aufsichtsratsmitglieder sind darüber umfassend und rechtzeitig informiert worden. Dass Aufsichtsratsmitglieder von Unternehmen im Rahmen kaufmännischer Sorgfalt bei ihren Entscheidungen handeln müssen, gilt immer. Es war die Pflicht des Aufsichtsratsvorsitzenden und der Geschäftsführung, darauf hinzuweisen, dass rechtliche Fristen einzuhalten sind, damit kein Schaden für das Unternehmen entsteht. Die Aufsichtsräte haben im Rahmen dieser Sorgfalt, wie es das Gesetz vorsieht, nach eigenem Ermessen entschieden. Wir behalten uns vor, gegen die Veröffentlichung von vertraulichen Protokollen des Aufsichtsrates der EWP Strafanzeige zu erstatten.“

 

Energie und Wasser Potsdam GmbH

ein Unternehmen der STADTWERKE POTSDAM GMBH

Foto zur Meldung: EWP-Aufsichtsratschef: Niemand wurde erpresst oder bedroht
Foto: EWP-Aufsichtsratschef: Niemand wurde erpresst oder bedroht

Keine Erhöhung der Strompreise der EWP

(17.12.2011)

Zum heutigen PNN-Artikel „EWP erwägt Erhöhung der Strompreise“ sowie zu einer ähnlichen Meldung auf PotsdamTV stellt die Geschäftsführung der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) heute klar:

 

Es gibt keine Preiserhöhung der EWP zum 01.02.2012.

 

Mitte November 2011 hatte die BNetzA, eine staatliche Behörde, die Festlegung der „Sonderkundenumlage“ angekündigt. Demnach sollen laut Beschluss der Bundesregierung energieintensive Industrieunternehmen von Netzentgelten befreit werden, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen durch den deutlichen Anstieg der Energiekosten nicht zu gefährden. Industriebetriebe mit einer Jahresmindestabnahme von zehn Gigawattstunden sollen gar keine Netzentgelte mehr bezahlen – sofern sie mindestens 7.000 Stunden pro Jahr Strom abnehmen. Die Kosten - Höhe von 0,628 Cent/kWh netto - dafür sollten auf kleine Unternehmen und die Endverbraucher umgelegt werden. Die EWP hatte daraufhin entsprechende Vorbereitungen treffen müssen.

 

Gleichzeitig hat die EWP über ihre Mitgliedschaft im Verband Kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) und im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) die Verfahrensweise der Bundesnetzagentur scharf kritisiert, insbesondere wurde auf die einseitige Belastung der Endverbraucher und kleineren Unternehmen durch die neue „Sonderkundenumlage“ hingewiesen.

 

Die Bundesnetzagentur hat am gestrigen Donnerstag über eine Veränderung der bis dahin geplanten Umlagenhöhe informiert. Eine endgültige Information liegt jedoch bisher noch nicht vor. Bedingt durch diese Entwicklungen hat die Geschäftsführung der EWP in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entschieden, zum 01.02.2012 keinerlei Strompreiserhöhungen vorzunehmen.

Foto zur Meldung: Keine Erhöhung der Strompreise der EWP
Foto: Keine Erhöhung der Strompreise der EWP

Reaktion von Mike Schubert zu Erpressungsvorwürfen Aufsichtsräte

(16.12.2011)

Zu der heutigen Presseveröffentlichung in der BILD„Haben die Bürgermeister den Aufsichtsrat der Wasserwerke erpresst?" erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert:

 

Ich war bei der Aufsichtsratssitzung am 20. Juni 2011, in der es nach Medienberichten zu Drohungen gegen die städtischen Aufsichtsräte gekommen sein soll, nicht anwesend und habe daher den Verlauf nicht selbst miterlebt.

Jedoch gibt es zu dieser Sitzung eine Vorgeschichte. Hätten alle städtischen Aufsichtsratsmitglieder in den Sitzungen vorher der Freistellung des Geschäftsführers bis zum Abschluss der Überprüfungen zugestimmt, hätte man die Verfehlungen in Ruhe aufklären und bewerten können. Dazu bestand keine Bereitschaft. Auch die, die sich jetzt im Schutze der Anonymität in den Medien beschweren, hätten so zur Aufklärung beitragen können. Man hätte ohne Zeitdruck prüfen können, welche Vorwürfe jenseits der mittlerweile erwiesenen Bespitzelung des Pro Potsdam-Geschäftsführers durch die EWP noch der Aufklärung bedürfen.

 

Dass die Aufsichtsratsprotokolle gerade jetzt der Presse zugespielt werden, ist sicher kein Zufall. Der zeitliche Zusammenhang zur Veröffentlichung von Regeln für Aufsichtsräte lässt die wahren Motive derer vermuten, die dafür verantwortlich sind. Einige haben sich von Beginn an gegen jede Form der Aufklärung gewehrt. Nachdem jetzt die Transparenzkommission ihre Vorschläge unterbreitet hat und sich Mehrheiten finden, die höhere Anforderungen an die Aufsichtsratsvertreter der Stadt stellen wollen, scheint das nicht allen zu gefallen.

Foto zur Meldung: Reaktion von Mike Schubert zu Erpressungsvorwürfen Aufsichtsräte
Foto: Reaktion von Mike Schubert zu Erpressungsvorwürfen Aufsichtsräte

STEP: Auf den Winter vorbereitet

(08.12.2011)

Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) ist für die kommende winterliche Witterung gut gerüstet. Dies teilten die Geschäftsführer Enrico Munder und Holger Neumann heute mit. Die Winterdienst-Vorbereitungen wurden mit der Auswertung der Erfahrungen des vergangenen Winters bereits im März begonnen und Anfang November abgeschlossen. Alle erforderlichen Ressourcen sind verfügbar. Die Fahrzeuge wurden überholt und instand gesetzt, die Tourenpläne optimiert und die Streumittellager gefüllt.

 

Für den Winter 2011/2012 ist die STEP von der Landeshauptstadt mit der Beräumung von 376 km Straßen sowie von 89 km Rad- und Gehwegen beauftragt worden. Die Straßen werden mit Feuchtsalztechnologie gestreut, die Radwege wie bereits im vergangenen Winter mit Sole und die Gehwege mit abstumpfenden Streumitteln, z.B. Split.

 

Erstmalig ab diesem Winter kann eine neu angeschaffte Schneefräse eingesetzt werden. Sie soll insbesondere im Rahmen der Gefahrenabwehr während der Winterdienststufe 2 zur Bewältigung großer Schneemengen eingesetzt werden. Dadurch ist der sofortige Abtransport des Schnees an den stark betroffenen Stellen mittels Lkw möglich.

 

Insgesamt 150 Mitarbeiter und 80 Fahrzeuge hält die STEP in Winterdienst-Bereitschaft. Die operative Einsatzleitung ist in den Wintermonaten vom 01.11. bis 31.03. stets rund um die Uhr verfügbar. Hier werden ständig Wetterdaten ausgewertet, Kontrollfahrten koordiniert und Einsätze über ein neues automatisiertes Alarmierungssystem ausgelöst. Alle Fahrzeuge verfügen über GPS-System zur Dokumentation der Einsätze, die Fahrzeuge für den Straßenwinterdienst zusätzlich über Sensoren zur Ermittlung der Fahrbahntemperaturen.

 

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung hat die STEP das Faltblatt „Winterdienst in Potsdam - Was ist bei Eis und Schnee zu tun?“ mit Antworten auf die wichtigsten Fragen erarbeitet. Es zeigt Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie Eigentümergemeinschaften von Anliegergrundstücken auf, wie, wann und womit auf Gehwegen vor dem Grundstück der Winterdienst durchzuführen ist. Gehwege sind beispielsweise werktags von 6 Uhr bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 9 Uhr bis 20 Uhr von Schnee und Eis zu befreien.

Foto zur Meldung: STEP: Auf den Winter vorbereitet
Foto: STEP: Auf den Winter vorbereitet

LINKE für Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der EWP

(30.11.2011)

Der Forderung des Betriebsrates der EWP, auch Arbeitnehmer in den Aufsichtsrat zu entsenden, ist dringend nachzugeben. So erklärt Moritz Kirchner vom Kreisvorstand der LINKEN Potsdam: "Die Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Aufsichtsräten, wie es in Deutschland bei größeren Firmen gang und gäbe ist, ist ein Erfolgsmodell. So wird den unterschiedlichen Interessen Rechnung getragen, was gerade bei einem öffentlichen Unternehmen besonders wichtig ist. Zudem gibt es somit direkt Menschen, die das Thema "Gute Arbeit" in den Fokus des Aufsichtsrates bringen können".

 

Aber die Entsendung macht auch betriebswirtschaftlich Sinn. Denn die Arbeitnehmer wissen durch ihre Arbeit am besten, wo der Schuh drückt und wie Arbeitsprozesse noch besser gestaltet werden können. Ihr Prozesswissen und ihre Detailkenntnis der konkreten Arbeit sind für einen Aufsichtsrat von unschätzbarem Wert. Dieser Schatz sollte also aus politischen wie ökonomischen Gründen gehoben werden.

 

Moritz Kirchner

Kreisvorstand LINKE Potsdam

Foto zur Meldung: LINKE für Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der EWP
Foto: LINKE für Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der EWP

SPD für Neubesetzung EWP-Aufsichtsrat

(22.11.2011)

Auf Antrag der SPD schlägt die Kooperation in einem Antrag die deutliche Vergrößerung der Aufsichtsräte vor. Mit der Wahl noch auf der Dezembersitzung soll die zügige Neubesetzung und damit Arbeitsfähigkeit und Vertrauen in die Aufsichtsräte wieder hergestellt werden.

 

So soll der Aufsichtsrat der EWP von derzeit 9 auf 14 Mitglieder erhöht werden. Damit würden künftig 9 statt der bisher 6 städtischen Vertreter die Interessen der Landeshauptstadt vertreten. Auch in den bei-den städtischen Holdinggesellschaften Stadtwerke Potsdam und Pro Potsdam sollen die Aufsichtsräte angepasst werden. Bei beiden Gesellschaften sollen zukünftig 12 Aufsichtsräte die Kontrollfunktion wahrnehmen. Davon sind acht städtische Vertreter und vier Arbeitnehmervertreter.

 

„Mit der deutlichen Erhöhung erreichen wir eine breitere Beteiligung der Fraktionen in den Aufsichtsräten." so SPD Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

 

Darüber hinaus verständigte sich die SPD Fraktion in ihrer gestrigen Sitzung auf Regelungen für die zukünftige Vergabe von Aufsichtsratsmandaten, die der SPD Stadtfraktion zustehen.

„Wir stellen und selbst klare Regeln, damit wir vermeiden, dass unsere Aufsichtsräte ins Gerede kommen."

 

So soll in enger Anlehnung an die

„Leitlinien guter Unternehmensführung–Public Corporate Governance Kodex–der Landeshauptstadt Potsdam" nur noch für den Aufsichts- bzw. Verwaltungsrat benannt werden, wer keine Interessenkonflikte aufgrund einer Geschäftsbeziehung, Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern, sonstigen Geschäftspartnern oder Empfängern von Sponsoringleistungen hat. Jeder SPD Vertreter darf für maximal einen Aufsichtsrat benannt werden und diesen maximal für die Dauer einer Wahlperiode innehaben.

 

Um Stadtverordnete bei der Wahrnehmung ihrer ehrenamtlichen Pflichten gegenüber den Wählerinnen und Wählern, in den Ausschüssen und in der

Fraktions- und Parteiarbeit zu entlasten, können zukünftig auch fachlich besonders geeignete Personen als SPD Vertreter in einem Aufsichtsrat benannt werden, die nicht der SPD Fraktion angehören. Die vorgeschlagenen sollen Mitglied der SPD sein und sich im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten verpflichten, der Fraktion zu berichten bzw.

deren Gestaltungswillen zu beachten.

Foto zur Meldung: SPD für Neubesetzung EWP-Aufsichtsrat
Foto: SPD für Neubesetzung EWP-Aufsichtsrat

„Aufgeschlossenheit“ ist zu wenig wenn die Klimaschutzziele der Stadt erreicht werden sollen

(18.11.2011)

In den kürzlich bekannt gewordenen Eckpunkten zum Stellenprofil des gesuchten neuen technischen Geschäftsführers der EWP heißt es: "Aufgeschlossenheit für neue und innovative Energiekonzepte" sind erwünscht. Aus Sicht des Energie Forum Potsdam ist dies unzureichend!

 

 

Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossenen, dass die CO2 Emissionen der Stadt bis 2020 um 20 % verringert werden sollen. Um dieses Ziel zu erreichen hat die Stadt noch kurze 9 Jahre Zeit. Die Stadtwerke sind hier der wichtigste Akteur, da der Großteil der CO2 Emissionen bei der Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen anfällt.

 

 

Deshalb wiederholt das Energie Forum Potsdam an dieser Stelle seine Forderungen an den Aufsichtsrat der EWP:

- Beide neue Geschäftsführer der EWP sollten nicht nur guten Willens sein sondern möglichst auch über Erfahrung im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz verfügen und die Klimaziele aktiv unterstützen.

- Bei der Vergütung der Geschäftsführer sollte ein an Fortschritte beim Klimaschutz gekoppeltes Bonus-Malus System der Vergütung Vertragsbestandteil werden, wie es auch im Klimaschutzkonzept gefordert wird.

Foto zur Meldung: „Aufgeschlossenheit“ ist zu wenig wenn die Klimaschutzziele der Stadt erreicht werden sollen
Foto: „Aufgeschlossenheit“ ist zu wenig wenn die Klimaschutzziele der Stadt erreicht werden sollen

EWP: Von Verunreinigung betroffene Babelsberger Trinkwasserkunden erhalten Gutscheine

(04.11.2011)

Am 13. Juli 2011 wurde in Teilen Babelsbergs eine Verunreinigung des Trinkwassers festgestellt. Trotz unverzüglicher, intensiver Suche der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) nach der Ursache und trotz umfangreicher Spülungen des Rohrnetzes musste ein mehrtägiges Abkochgebot ausgesprochen werden. Die EWP bedauert die damit verbundenen Unannehmlichkeiten, die die betroffenen Kunden in dieser Zeit hatten.

 

 

Mit einem Brief wendet sich die EWP-Geschäftsführung in diesen Tagen persönlich an rund 3.700 Babelsberger Haushalte. Als Ausgleich für die Unannehmlichkeiten erhalten die betroffenen Haushalte Tagesgutscheine für die Bäderlandschaft Potsdam GmbH. Diese können für alle Angebote in den vier Potsdamer Bädern genutzt werden. Wer stattdessen einen Besuch im Kino bevorzugt, kann den Gutschein auch in einen Gutschein für ein Babelsberger Kino umtauschen. Ausführliche Informationen erhalten Betroffenen im Schreiben der EWP. Die Gutscheine gelten jeweils bis 31.12.2012.

 

 

Das Potsdamer Trinkwasser besitzt grundsätzlich eine hohe Qualität, trotzdem kann nicht vollkommen ausgeschlossen werden, dass es zu einer Verunreinigung kommt. Tatsächlich ist dies nur höchst selten der Fall und immer auch äußeren Umständen geschuldet. Durch umfangreiche kontinuierliche Kontrollbeprobungen im gesamten Versorgungsnetz wird durch die EWP sichergestellt, dass Qualitätsabweichungen jedoch sofort festgestellt werden.

Foto zur Meldung: EWP: Von Verunreinigung betroffene Babelsberger Trinkwasserkunden erhalten Gutscheine
Foto: EWP: Von Verunreinigung betroffene Babelsberger Trinkwasserkunden erhalten Gutscheine

EWP: Keine Preiserhöhungen bei Strom, Erdgas und Fernwärme

(28.10.2011)

Viele Energieversorger müssen derzeit ihre Preise wegen der Erhöhung der Umlage für Erneuerbare Energien (EEG-Umlage), gestiegenen Netzentgelten sowie gestiegenen Bezugskosten für Primärenergie erhöhen. Die Geschäftsführung der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) versichert, dass derzeit keine Preiserhöhungen für die Potsdamer Haushaltskunden geplant sind, da die Mehrbelastungen durch interne Kosteneinsparungen aufgefangen werden können.

 

 

Die EWP hatte die Erdgaspreise zuvor dreimal gesenkt, zuletzt zum 01.02.2010. Die Strompreise mussten zuletzt Anfang 2011 angepasst werden. Dies erfolgte nur auf Grund der damaligen Steigerung der bundeseinheitlich festgelegten EEG-Umlage. Zuvor waren sie seit Anfang 2008 stabil.

 

 

Die Erzeugung von Strom und Fernwärme erfolgt im Heizkraftwerk Potsdam-Süd. Es arbeitet mit Kraft-Wärme-Kopplung auf der Basis moderner Gas- und Dampfturbinen-Technik und ist damit sehr umwelt- und klimafreundlich. Seit Oktober 2010 ist der Strom-Mix der EWP frei von Atomstrom. Er enthält nur noch Strom aus umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung im Heizkraftwerk (ca. 70%) und erneuerbaren Energien (30%) und hat damit eine sehr gute Umweltbilanz.

Foto zur Meldung: EWP: Keine Preiserhöhungen bei Strom, Erdgas und Fernwärme
Foto: EWP: Keine Preiserhöhungen bei Strom, Erdgas und Fernwärme

Katherina Reiche: Jakobs muss sich erklären

(14.09.2011)

Aufgrund der jüngsten Erkenntnisse in der Affäre um den früheren EWP- und Stadtwerkegeschäftsführer, Peter Paffhausen, fordert die Kreisvorsitzende der CDU Potsdam, Katherina Reiche MdB, Aufklärung vom

Oberbürgermeister:

 

„Bei der weiteren Aufklärung der Affäre stellt sich weiterhin die Frage, was Oberbürgermeister Jakobs wusste. Wie kam es zur Entscheidung des Oberbürgermeisters, ausgerechnet Rechtsanwalt Erbe mit der Prüfung des Gebarens der EWP in der Affäre um die Bespitzelung des Pro-Potsdam-Chefs Horst Müller-Zinsius zu beauftragen? Wieso wollte Jakobs Erbe, der anscheinend Paffhausen im Zuge der Ausspähung anderer städtischer Gesellschaften beriet, zum Aufklärer der Affäre machen? Ein Zufall wird es wohl kaum gewesen sein.“, so Reiche.

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Foto: Katherina Reiche: Jakobs muss sich erklären

Grüne: EWP muss Sponsoring offenlegen

(14.09.2011)

Angesichts der Erhöhung des Sponsoringetats der Energie und Wasser Potsdam (EWP) sagt die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Marie Luise von Halem:

 

„Ich erwarte von der EWP, dass sie die Sponsoringempfänger vollständig offenlegt. Das Unternehmen hat Nachholbedarf in Sachen Transparenz. Die Geschäftsführung muss jetzt klarstellen, wer wie viel Geld von der EWP bekommt“, so die Abgeordnete, „Für ein öffentliches Unternehmen ist aktive Informationspolitik gegenüber den Steuer- und Gebührenzahlern geboten. Angesichts der Verdächtigungen der Vergangenheit sollte es auch im ureignen Unternehmensinteresse liegen, für Klarheit zu sorgen.“

 

Erst jüngst hatte ein EWP-Sprecher nach Kritik von Stadtverordneten an einer Unternehmensvorstellung in der städtischen Transparenzkommission erklärt, man habe 'nichts zu verstecken'.

 

Nach Presseberichten hatte der Aufsichtsrat des Unternehmens jüngst eine Erhöhung des Sponsoringetats um gut ein Drittel auf jetzt knapp eine Million Euro gebilligt. Als Grund wird der Rückzug der freien Wirtschaft als Förderer des städtischen Sports angesichts der Affäre um die Stadtwerke angeführt. Weder Stadtverwaltung noch die Stadtwerke wollten bisher dazu Stellung nehmen.

Foto zur Meldung: Grüne: EWP muss Sponsoring offenlegen
Foto: Grüne: EWP muss Sponsoring offenlegen

Mischwasserspeicherbecken in Kläranlage in Betrieb: Besserer Schutz vor den Auswirkungen von Starkregen

(01.09.2011)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) hat heute in der Kläranlage Potsdam-Nord ein neu errichtetes Mischwasserspeicherbecken in Betrieb genommen. In den letzten Jahren hatte die Zahl der Regenereignisse signifikant zugenommen und führte in der Folge zu einem Missverhältnis zwischen dem in großflächigen Gebieten der Potsdamer Innenstadt anfallendem Regenwasser und der hydraulischen Kapazität der Kläranlage Potsdam-Nord.

 

EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme: „Mit dem jetzt fertig gestellten neuen Becken wird eine Überlastung der Kläranlage und damit die Verringerung der Reinigungsleistung vermieden, indem überschüssiges Wasser zunächst im neuen Becken zwischengespeichert wird. Der Mehranfall von Regenwasser im Stadtgebiet kann so bereits zur Kläranlage gefördert und dort nach Ende des Regenereignisses gereinigt werden. Zusätzlich wird ein großer Beitrag zum Schutze der Umwelt und zur Erhaltung der hohen Erholungsqualität der Potsdamer Gewässer geleistet.“

 

Das Stahlbetonbecken mit einer Grundfläche von etwa  55 x 55 m ist in drei Kammern unterteilt, die unabhängig voneinander genutzt werden können. Insgesamt steht ein Speichervolumen von etwa 13.000 m³ zur Verfügung. Mit der Fertigstellung der zweiten und dritten Kammer ist das Becken nun komplett. Die erste Kammer war bereits im Dezember 2010 in Betrieb genommen worden.

 

Die Füllung und Entleerung der Kammern erfolgt vollautomatisch mittels der eigens dafür errichteten Schaltstation. Die Steuerung ist in das Prozessleitsystem der Kläranlage eingebunden. Das Becken wurde mit einem Beckenreinigungssystem ausgestattet, welches für die Beseitigung von Ablagerungen nach der Beckenentleerung sorgt und damit die Geruchsemission in der Kläranlage verringert.

 

Mit der heutigen Inbetriebnahme im Beisein des Vertreters des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV), Regionalabteilung West, Wolfgang Kolter, wird eines der größten Investitionsvorhaben der letzten Jahre im Abwasserbereich der Stadt Potsdam nach einer dreijährigen Planungs- und Bauphase abgeschlossen und seiner Nutzung zugeführt. Die EWP investierte hier rund 4,2 Mio. Euro in die Daseinsvorsorge und den Umweltschutz.

Foto zur Meldung: Mischwasserspeicherbecken in Kläranlage in Betrieb: Besserer Schutz vor den Auswirkungen von Starkregen
Foto: Mischwasserspeicherbecken in Kläranlage in Betrieb: Besserer Schutz vor den Auswirkungen von Starkregen

EWP-Geschäftsführung legt Ergebnisse unternehmensinterner Untersuchungen vor

(29.08.2011)

Die Geschäftsführung der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) hat dem Aufsichtsrat am 26. August 2011 die Ergebnisse unternehmensinterner Untersuchungen vorgelegt, die sich mit dem Bereich Datensicherheit befassten. Die Untersuchungen waren durch die Vorwürfe, die im Mai 2011 gegen den ehemaligen Geschäftsführer Peter Paffhausen in der Presse erhoben wurden, notwendig geworden. Sie wurden von der neuen Geschäftsführung beauftragt und durch externe Gutachter durchgeführt.

 

Es handelte sich um sicherheitstechnische Untersuchungen zur angeblichen „Datenabschöpfung“, um Überprüfungen der Telefonanlage, um die Untersuchung einer vermuteten E-Mail-Weiterleitung sowie um angebliche „Kundendossiers“.

 

Eine auf Grund anonymer Hinweise auf eine angebliche „Datenabschöpfung“ eingeleitete sicherheitstechnische Untersuchung durch einen in der Bundesrepublik anerkannten Gutachter ergab, „dass es keine Anzeichen für eine Manipulation oder einen Missbrauch der Daten, einen Fernzugriff oder Datenabschöpfung auf die zu überprüfenden Anlagen und Systeme gibt.“

 

Die Überprüfung der Telefonanlage wurde von zwei externen Fachfirmen durchgeführt. Es wurde „festgestellt, dass keinerlei Hinweise gefunden wurden, die darauf hindeuten, dass zum jetzigen Zeitpunkt oder in der Vergangenheit Gespräche aufgezeichnet oder mitverfolgt werden.“

 

Der Vorwurf, dass der E-Mailverkehr der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH durch die EWP gedoppelt wurde, war Gegenstand interner und externer Begutachtungen. Das Ergebnis lautet, dass E-Mails an den ursprünglichen und korrekten Adressaten übermittelt werden und keine unerwünschte Weiterleitung an Dritte erfolgte.

 

Der Vorwurf, dass die EWP angeblich „Kundendossiers“ anfertigt, konnte ebenfalls entkräftet werden. Die EWP fertigt keine Kundendossiers an und arbeitet streng auf der Grundlage der gültigen Datenschutz-Gesetzgebung, deren Einhaltung zudem laufend überprüft wird.

 

Die Untersuchungsergebnisse wurden vom EWP-Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen.

Foto zur Meldung: EWP-Geschäftsführung legt Ergebnisse unternehmensinterner Untersuchungen vor
Foto: EWP-Geschäftsführung legt Ergebnisse unternehmensinterner Untersuchungen vor

EWP-Geschäftsführung bestellt Anti-Korruptionsbeauftragte

(29.08.2011)

Die Geschäftsführung der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) hat eine Anti-Korruptionsbeauftragte bestellt. Deren Hauptaufgaben ergeben sich aus der inhaltlichen Zielsetzung der EWP, möglicher Korruption in jeglicher Form rechtzeitig entgegen zu wirken und diese konsequent zu verfolgen. Die bereits seit längerem bestehende „Innerbetriebliche Richtlinie zur Verhinderung von Korruption im Unternehmen“ ist Maßgabe für ihr Handeln.

 

Die Anti-Korruptionsbeauftragte unterliegt keinen Weisungen des Unternehmens hinsichtlich der inhaltlichen Sachbehandlung. Sie entscheidet nach pflichtgemäßer Prüfung, ob ein ihr unterbreiteter Sachverhalt zur weiteren Prüfung an die Geschäftsführung, ggf. den Aufsichtsrat des Unternehmens oder an die Ombudsfrau gegen Korruption, Elke Schaefer, die auch für die Landeshauptstadt Potsdam tätig ist, bzw. an die Strafverfolgungsbehörde weitergeleitet wird.

Foto zur Meldung: EWP-Geschäftsführung bestellt Anti-Korruptionsbeauftragte
Foto: EWP-Geschäftsführung bestellt Anti-Korruptionsbeauftragte

Falsche EWP-Mitarbeiter verschafften sich Zutritt zur Wohnung

(26.08.2011)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) warnt vor folgender aktueller Betrugsmasche:

 

Es wurde mitgeteilt, dass zwei angebliche Mitarbeiter der EWP bei einer Mieterin vorgaben, eine Prüfung der Wasserleitung vornehmen zu müssen. Während der eine mit der Mieterin im Bad war und die Leitungen prüfte, entwendete der andere Geld aus den Räumen der Mieterin.

 

Deshalb noch einmal folgende Hinweise: Mitarbeiter der EWP oder im Auftrag der EWP arbeitender Firmen können sich grundsätzlich durch einen Firmenausweis legitimeren. Sehen Sie sich die gezeigten Ausweise genau an. Zählerablesungen werden durch die EWP oder das beauftragte Unternehmen im Voraus mittels Informationsschreiben angekündigt. Zahlungen an die EWP werden grundsätzlich nicht vor Ort beim Kunden abgewickelt.

 

Kunden, die sich unsicher sind, wenden sich bitte an den Kundenservice (Tel. 0331/661-3000).

Foto zur Meldung: Falsche EWP-Mitarbeiter verschafften sich Zutritt zur Wohnung
Foto: Falsche EWP-Mitarbeiter verschafften sich Zutritt zur Wohnung

Sanierung des zweiten Kraftwerksblocks beendet

(06.08.2011)

Nach 16 Jahren und ca. 128.000 Betriebsstunden wurde in den vergangenen Wochen die Gasturbine im Heizkraftwerk (HKW) Potsdam-Süd der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) im Rahmen einer Generalreparatur ausgetauscht. Sie hatte das Ende der üblichen Lebensdauer erreicht. Mit einer symbolischen ersten Netzschaltung wurde heute der zweite Block durch EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme wieder in Betrieb genommen.

 

Die alte Turbine des Herstellers Siemens ist durch ein werksneues Aggregat des gleichen Typs aus der aktuellen Fertigung ersetzt worden, dessen Konstruktion gegenüber 1995 optimiert und gemäß dem heutigen Stand der Technik weiterentwickelt wurde. Mit dem Austausch wurden die Effizienz und die Zuverlässigkeit des HKW Potsdam-Süd weiter erhöht.

 

EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme: „Die jetzt abgeschlossenen Investitionsmaßnahmen im Heizkraftwerk sind ein wichtiger Baustein, auch im kommenden Jahrzehnt die Versorgungssicherheit in Potsdam sicherzustellen. Die im HKW Potsdam-Süd im großen Stil praktizierte Kraft-Wärme-Kopplung bleibt ein wichtiger und ausbaufähiger Bestandteil in unserem Energiemix und in unserer Klimaschutzstrategie.“

 

Verbunden war die Erneuerung der Gasturbine mit einer Umrüstung der bisherigen Computersteuerung durch ein moderneres, effizienteres System. An der Dampfturbine und am Abhitzekessel zur Fernwärmeerzeugung wurden Wartungsarbeiten durchgeführt. Die gesamte Investitionssumme für die Sanierung des zweiten Blocks liegt bei rund acht Millionen Euro.

 

Durch die Fertigstellung des auf Erdgasbasis arbeitenden Heizkraftwerkes im Jahr 1995 wurde erreicht, dass in Potsdam die jährliche CO2-Emission schon 1997 etwa beim halben Bundesdurchschnittswert lag. Somit hat die Stadt seit vielen Jahren bei der Kohlendioxidvermeidung exzellente Werte – auch im Vergleich zum Landesdurchschnitt von Brandenburg.

 

Wilfried Böhme: „Darauf werden wir uns nicht ausruhen. Die Fertigstellung eines mit Klärgas betriebenen Blockheizkraftwerkes im Klärwerk Potsdam-Nord ist nach einer zweijährigen Planungs- und Bauphase für Ende 2011 vorgesehen. Hier wird mit Hilfe von Abwasser demnächst Strom gewonnen.“ Die Stadtwerke als Mitglied im Potsdamer Klimaschutzrat arbeiten aktiv an der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes mit.

Foto zur Meldung: Sanierung des zweiten Kraftwerksblocks beendet
Foto: Sanierung des zweiten Kraftwerksblocks beendet

Stadtbeleuchtung Potsdam GmbH testet Stromverbrauch und Lichtqualität von LED-Straßenleuchten

(29.07.2011)

In der Benkertstraße hat die Stadtbeleuchtung Potsdam GmbH (SBP) einen sechsmonatigen Pilotversuch gestartet. Getestet werden seit dieser Woche Leuchtdioden (LED) in historischen Leuchtenkörpern. Sechs der insgesamt zwölf Leuchten in der Benkertstraße wurden mit neuartigen, energiesparenden LED-Umrüstsätzen ausgestattet. Um einen optischen Vergleich zu ermöglichen, wurde die andere Hälfte der Leuchten in der Benkertstraße nicht umgebaut.

 

Die SBP möchte neben dem Stromverbrauch unter Praxisbedingungen vor allem testen, ob die moderne LED-Technik eine dem Gaslicht ähnliche warme Lichtfarbe ermöglicht. Hierbei werden LED-Umrüstsätze mehrerer Hersteller eingesetzt. Außerdem wird die Lichtverteilung geprüft. SBP-Geschäftsführer Jürgen Retzlaff: „Einerseits müssen der Gehweg und die Straße gut ausgeleuchtet, andererseits dürfen die Bewohner in ihren Häusern nicht geblendet werden.“ Die in Lux gemessene Beleuchtungsstärke der LEDs ist geringer als die herkömmlicher Lampen, jedoch soll das subjektiv gefühlte Empfinden des Lichtstroms heller sein.

 

Der Test erstreckt sich über die Sommer- und Wintermonate, um auch Erfahrungswerte zur Temperaturfestigkeit der LED-Einbausätze und zum Leuchtverhalten bei unterschiedlicher Umgebungstemperatur zu erlangen. Vorteile von LED-Leuchten sind neben dem niedrigeren Energieverbrauch ein geringerer Wartungsaufwand sowie die bessere Steuerbarkeit des Lichts.

 

Die SBP arbeitet hierbei eng mit dem Bereich Verkehrsmanagement und Straßenbeleuchtung der Stadtverwaltung zusammen, der für die Einhaltung des Generalbeleuchtungsplans zuständig ist. Begleitet wird das Projekt von der Universität Potsdam, die mit einer neutralen Kosten-Nutzenanalyse beauftragt wurde.

Foto zur Meldung: Stadtbeleuchtung Potsdam GmbH testet Stromverbrauch und Lichtqualität von LED-Straßenleuchten
Foto: Stadtbeleuchtung Potsdam GmbH testet Stromverbrauch und Lichtqualität von LED-Straßenleuchten

Keine Coli-Bakterien mehr im Trinkwasser

(26.07.2011)

Ab sofort sind die Abkochgebote für das Trinkwasser in Babelsberg aufgehoben. Nach mehrfachen Rohrnetzspülungen durch die Energie und Wasser Potsdam GmbH weisen alle Nachproben seit zwei Tagen einwandfreie Befunde entsprechend der Trinkwasserverordnung auf.

 

Als Ursache für die Wasserverunreinigung gelten vier Kleintierkadaver, die am 15. Juli 2011 im Hochbehälter Brauhausberg gefunden worden waren. Am 16. Juli 2011 hat die EWP-Geschäftsführung einen externen, öffentlich bestellten Gutachter beauftragt, der das Eindringen der Tiere in den Hochbehälter klären sollte. Obwohl das Objekt regelmäßig von EWP-Mitarbeitern vor Ort überprüft sowie permanent sicherheitstechnisch fernüberwacht wird und auch bei den Begehungen keine Beschädigungen festgestellt wurden, war unklar, wie die Tiere in den Behälter eindringen konnten.

 

Der Gutachter stellte Schädigungen in der Konstruktion der Entlüftungskanäle fest, über die ein unkontrolliertes Eindringen möglich wurde. Dieses Belüftungssystem wird im Zuge der geplanten Behältersanierung durch ein hygienisch geschlossenes System abgelöst. Die EWP wird diese Empfehlung umsetzen, bevor der Hochbehälter wieder in Betrieb gehen wird.

 

Die betroffenen Kunden werden heute durch Handzettel darüber informiert, dass das Abkochgebot aufgehoben worden ist.

Foto zur Meldung: Keine Coli-Bakterien mehr im Trinkwasser
Foto: Keine Coli-Bakterien mehr im Trinkwasser

Hintergründe zur Trinkwasser-Situation in Babelsberg

(22.07.2011)

Am 13. Juli 2011 wurde ein Trinkwasser-Abkochgebot für Teile Babelsberg herausgegeben. Seitdem werden durch die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) umfangreiche Beprobungen und Spülungen des Netzes  durchgeführt. Die derzeitige Situation, dass immer noch Keime im Babelsberger Trinkwasser gefunden werden, erklärt sich wie folgt:

 

Hintergründe zum Thema Keime:

Die festgestellten Keime können eine Lebensdauer von mehreren Wochen haben. Deshalb können zwangsläufig auch eine Woche nach Beginn der Maßnahme belastete Befunde auftreten. Es handelt sich bisher immer um niedrige Keimzahlen, meist im einstelligen Bereich. Die deutsche Trinkwasserverordnung, eine der strengsten weltweit, schreibt einen Grenzwert von 0 Keimen pro 100 Milliliter vor. Eine Freigabe erfolgt deshalb erst, wenn an mehreren Tagen hintereinander dieser Wert an allen Probeentnahmepunkten des betroffenen Netzes bei 0 liegt. Dies ist bisher nicht der Fall. Derzeit werden täglich an ca. 20 Stellen Proben genommen, deren verbindliche Befunde jeweils 48 Stunden später vorliegen.

Außerdem wird nach wie vor turnusgemäß im gesamten übrigen Stadtgebiet das Trinkwasser beprobt. Bei all diesen Proben gab es keine belasteten Befunde.

 

Hintergründe zum Thema Spülungen:

Spülungen haben den Zweck, durch einen Wasserdurchfluss mit hoher Geschwindigkeit die Keime auszuspülen. Spülung bedeutet, dass an mehreren Stellen des Leitungsnetzes zusätzlich Wasser hineingedrückt wird, das am anderen Ende der Leitungen an einem Hydranten wieder austritt. Es wird in die Regenwasserkanalisation oder in die Abwasserkanalisation geleitet.

 

Die Erfolgsquote von Rohrnetzspülungen hängt vor allem auch vom Zustand der Rohre ab. Durch übliche Ablagerungen (Eisen und Mangan, beides ist in einem Rohrnetz vorhanden und nicht gesundheitsschädlich) ist der Rohrquerschnitt nicht mehr glatt, so dass einzelne Keime hängen bleiben können. Diese lassen sich nur durch mehrmaliges Spülen beseitigen. Die Spülungen erfolgen ausgehend vom Hochbehälter Brauhausberg in Richtung Babelsberg. Somit liegen die Ausläufe vor allem am Ende von Babelsberg und mögliche Keime werden dorthin geschwemmt.

 

Auch in der Stahnsdorfer Straße („Studentendorf“) wurde ein derartiger Auslauf (geöffneter Hydrant) eingerichtet. Die Rohre wurden so geschlossen („abgeschiebert“), dass das Spülwasser nicht in andere abfließen kann. In diesem Bereich befindet sich auch eine Probeentnahmestelle. In der Stahnsdorfer Straße wurde ein Befund (auch mit niedrigen Keimzahlen) am 20. Juli 2011 festgestellt, der zum Abkochgebot für den Bereich „Studentendorf“ geführt hat.

 

Die Nutzung von Chlor hält sich die EWP als Option offen, wenn durch die Spülmaßnahmen keine Verbesserungen eintreten.

 

Hintergründe zum Thema Hochbehälter:

Der Behälter am Brauhausberg gehört zum Rohrnetz. Hochbehälter sind vergleichbar mit Wassertürmen und dienen der Aufrechterhaltung des Wasserdruckes sowie als Reserve bei hohen Verbrauchssituationen, z.B. in Hitzeperioden. Eine der zwei Kammern des Hochbehälters Brauhausberg wird seit April 2011 im Rahmen des regulären Investitionsprogramms saniert. Die derzeitige Wetterlage und die Urlaubszeit sorgen dafür, dass die EWP trotz Außerbetriebnahme des gesamten Hochbehälters keine Kapazitätsprobleme bei der Trinkwasserversorgung hat.

 

Von der zweiten Kammer im Hochbehälter auf dem Brauhausberg wurde bis zu deren Stilllegung am 13. Juli 2011 Trinkwasser über eine Transportleitung nach Babelsberg geliefert. Durch Schieberstellungen im Leitungsnetz kann festgelegt werden, welche Bereiche des Netzes von welchem Wasserwerk versorgt werden. Dabei spielt die regionale Lage eine Rolle. Die Waldstadt beispielsweise wird von den Wasserwerken Rehbrücke und Ferch beliefert.

 

Hintergründe zum Thema Starkregen und Baustellen:

Da das Trinkwasserrohrnetz permanent unter Druck steht, kann Regenwasser auch an Hydranten oder möglichen Schadstellen nicht ins Netz eindringen. Der Hochbehälter Brauhausberg ist außer Betrieb und vom Netz getrennt. Trinkwasserbrunnen, die in überschwemmungsgefährdeten Gebieten (z.B. an der Havel) liegen, sind hochwasserdicht gebaut (nach Überschwemmungen werden trotzdem Kontrollbeprobungen durchgeführt). Rohrnetzbaustellen sind vom Netz getrennt und werden vor Inbetriebnahme so lange beprobt, bis die Keimzahl bei 0 liegt.

 

Welche Straßen sind betroffen:

Seit 13. Juli 2011:

August-Bier-Straße, Baldurstraße, Behringstraße, Domstraße, Donarstraße, Espengrundstraße, Fontanestraße, Freiligrathstraße, Gertrud-Droste-Platz, Goetheplatz, Goethestraße, Heinestraße, Herderstraße, Hermann-Maaß-Straße, Herthastraße, Johann-Strauß-Platz, Johann-Strauß-Straße, Karl-Marx-Straße, Klopstockstraße, Körnerweg, Lessingstraße, Luxemburgstraße, Otto-Erich-Straße, Plantagenplatz, Plantagenstraße, Reuterstraße, Robert-Koch-Straße, Rudolf-Breitscheid-Straße, Sauerbruchstraße, Scheffelstraße, Uhlandstraße, Virchowstraße

 

Zusätzlich seit 20. Juli 2011:

Bereich zwischen August-Bebel-Straße (Stahnsdorfer Straße bis Rudolf-Breitscheid-Straße) und nördlich der Stahnsdorfer Straße (August-Bebel-Straße bis S-Bahn) sowie inklusive Gelände Uni Potsdam (Studentendorf)

 

In den betroffenen Gebieten wurden Handzettel verteilt.

 

Wie geht es weiter:

Das Abkochgebot bleibt bis zum Vorliegen von bakteriologisch einwandfreien Trinkwasserbefunden bestehen. Die Spülungen werden fortgesetzt. Das Abkochgebot wird erst dann beendet, wenn an mehreren aufeinander folgenden Tagen keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt werden.

Foto zur Meldung: Hintergründe zur Trinkwasser-Situation in Babelsberg
Foto: Hintergründe zur Trinkwasser-Situation in Babelsberg

Abkochgebot für Studentendorf in Babelsberg

(20.07.2011)

Im Rahmen der Überprüfung des Trinkwassernetzes außerhalb des Bereiches des bestehenden Abkochgebotes in Babelsberg Nord wurde eine geringfügige mikrobiologische Grenzwertüberschreitung im Trinkwasser in folgendem Gebiet festgestellt:

 

Potsdam-Babelsberg, Bereich zwischen August-Bebel-Straße (Stahnsdorfer Straße bis Rudolf-Breitscheid-Straße) und nördlich der Stahnsdorfer Straße (August-Bebel-Straße bis S-Bahn) sowie inklusive Gelände Uni Potsdam (Studentendorf)

 

Das Wasser entspricht nicht mehr den hohen Anforderungen der Trinkwasserverordnung. An die betroffenen Kunden wurden heute Handzettel verteilt.

 

Für die anderen betroffenen Straßen gilt ebenfalls das Abkochgebot weiter, eine Entwarnung kann noch nicht gegeben werden. Das Spülprogramm der EWP im Babelsberger Gebiet wird so lange fortgesetzt, bis völlige Keimfreiheit erreicht ist.

 

Die Aufhebung der Empfehlung wird der Bevölkerung unverzüglich mitgeteilt.

Foto zur Meldung: Abkochgebot für Studentendorf in Babelsberg
Foto: Abkochgebot für Studentendorf in Babelsberg

Laborbefunde zeigen weiterhin Verunreinigungen

(18.07.2011)

Die am heutigen Montag vorgelegten Laborbefunde zeigen noch Verunreinigungen im eingegrenzten Babelsberger Bereich. Für das Gebiet zwischen Rudolf-Breitscheid-Straße, Plantagenstraße, Behringstraße, Karl-Marx-Straße bleibt das Abkochgebot bis zum Vorliegen von bakteriologisch einwandfreien Trinkwasserbefunden bestehen. Die Spülungen werden fortgesetzt.

 

Das Abkochgebot wird erst dann beendet, wenn an mehreren aufeinander folgenden Tagen keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt werden. Daher kann das Abkochgebot mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor dem Wochenende aufgehoben werden.

 

Fortgesetzte Beprobungen haben ergeben, dass weiterhin keine zusätzlichen Bereiche des Potsdamer Trinkwassernetzes von den Verunreinigungen betroffen sind.

Foto zur Meldung: Laborbefunde zeigen weiterhin Verunreinigungen
Foto: Laborbefunde zeigen weiterhin Verunreinigungen

Verunreinigungen sind rückläufig: Weiter Abkochgebot in Babelsberg

(17.07.2011)

Die am heutigen Sonntag vorgelegten Laborbefunde zeigen noch Verunreinigungen im eingegrenzten Babelsberger Bereich. Für das Gebiet zwischen Rudolf-Breitscheid-Straße, Plantagenstraße, Behringstraße, Karl-Marx-Straße bleibt das Abkochgebot bis zum Vorliegen von bakteriologisch einwandfreien Trinkwasserbefunden bestehen. Die Spülungen werden fortgesetzt.

 

Die Befunde sind jedoch rückläufig. Die Verunreinigungen treten nur noch an wenigen Punkten und in geringem Umfang auf. Damit setzt sich der Trend aus den gestrigen Ergebnissen fort.

 

Mehrfache Beprobungen haben außerdem ergeben, dass keine zusätzlichen Bereiche des Potsdamer Trinkwassernetzes von den Verunreinigungen betroffen sind. 

Foto zur Meldung: Verunreinigungen sind rückläufig: Weiter Abkochgebot in Babelsberg
Foto: Verunreinigungen sind rückläufig: Weiter Abkochgebot in Babelsberg

Coli-Keime: Immer noch Gesundheitsgefahr!

(16.07.2011)

Die am heutigen Sonnabend vorgelegten Befunde zeigen ein Fortbestehen der Verunreinigung mit coliformen Keimen und Escherichia coli im eingegrenzten Bereich. Die Verunreinigungen treten jedoch punktuell nur in geringem Umfang auf. Für das Babelsberger Gebiet zwischen Rudolf-Breitscheid-Straße, Plantagenstraße, Behringstraße, Karl-Marx-Straße bleibt das Abkochgebot bis zum Vorliegen von bakteriologisch einwandfreien Trinkwasserbefunden bestehen.

 

Derzeit geht neben den fortgesetzten Netzspülungen die Ursachenermittlung weiter. Da nur ein äußerer Eintrag in das Trinkwassernetz als Ursache in Frage kommt, wurden nach Feststellung des Befundes ab 13. Juli 2011 alle Baustellen im Trinkwasserrohrnetz im Umkreis der Babelsberger Probe überprüft. Da auch am Hochbehälter Brauhausberg, der Trinkwasser in das Babelsberger Gebiet einspeist, Bauarbeiten stattfinden, wurde dieser ebenfalls mit in die Überprüfungen einbezogen. Bei den regelmäßigen bakteriologischen Überprüfungen des Behälters entsprechend der Trinkwasserverordnung, die letzte erfolgte am 14.06.2011, gab es keine Beanstandungen.

 

Von den zwei Kammern des Hochbehälters wird eine gegenwärtig saniert und ist somit trockengelegt. Die andere, noch in Betrieb befindliche Kammer wurde am 13. Juli 2011 vorsorglich vom Netz getrennt und am 14. Juli 2011 wurde der gesamte Inhalt in das Regenwassersystem entleert. Außerdem wurde die Transportleitung, die vom Hochbehälter nach Babelsberg führt, gespült und mehrfach beprobt. Die letzten Proben im Wasserwerk Leipziger Straße, das den Hochbehälter speist, wurden am 4. Juli 2011 genommen. Dort gab es keine Beanstandungen. Auch die Proben ab  13. Juli 2011 im Gebiet zwischen Behälter und dem eingegrenzten Babelsberger Bereich waren unauffällig.

 

Am gestrigen Freitag wurden bei einer Begehung der entleerten zweiten Kammer des Behälters auf dem Brauhausberg vier tote Kleintiere (drei Mäuse und ein Maulwurf) entdeckt. Da das Objekt regelmäßig von EWP-Mitarbeitern vor Ort überpüft sowie permanent sicherheitstechnisch fernüberwacht wird und bei diesen Begehungen keine Beschädigungen festgestellt wurden, wird gegenwärtig geprüft, ob durch die Bauarbeiten an der einen Kammer unkontrollierte Einträge in die bis 13. Juli 2011 in Betrieb befindliche zweite Kammer möglich waren.

 

Am Wochenende werden die Spülungen der EWP fortgesetzt.

 

Das städtische Gesundheitsamt teilt mit, dass für folgende Nutzungen das Wasser bis auf weiteres für mindestens drei Minuten abgekocht werden muss: Wasser zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen und Getränken und zum Zähneputzen, Wasser zur Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Zusätzlich wird empfohlen, in dem eingegrenzten Gebiet vor der Wassernutzung einmalig das Wasser an den Zapfstellen (Wasserhahn etc.) ablaufen zu lassen.

Foto zur Meldung: Coli-Keime: Immer noch Gesundheitsgefahr!
Foto: Coli-Keime: Immer noch Gesundheitsgefahr!

Suche nach Ursache für Coli-Bakterien im Trinkwasser läuft

(14.07.2011)

Für das Babelsberger Gebiet zwischen Rudolf-Breitscheid-Straße, Plantagenstraße, Behringstraße, Karl-Marx-Straße gilt nach wie vor die Empfehlung, bis zum Vorliegen von bakteriologisch einwandfreien Trinkwasserbefunden das Wasser abzukochen. Diese wurde gestern vom städtischen Gesundheitsamt ausgesprochen, nachdem eine Verunreinigung des Trinkwassers mit coliformen Keimen und Escherichia coli festgestellt worden war. Die betroffenen ca. 3.700 Haushalte hat die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) heute Vormittag zusätzlich mittels Handzetteln informiert.

 

Die Mitarbeiter der EWP führen umfangreiche Rohrnetzspülungen des betroffenen Gebietes durch, um die Verunreinigung zu beseitigen. Auch wurden in dem eingegrenzten Gebiet umfangreiche zusätzliche Proben nach der ersten Spülung genommen und zur Prüfung ins Labor geschickt. Deren gründliche Auswertung dauert ca. 48 Stunden und liegt am 16.07.2011 vor.

 

Derzeit läuft neben den Netzspülungen eine Ursachenermittlung. Potenzielle Ursachen können illegale Einleitungen oder Fremdeinträge ins Trinkwassernetz bei Baumaßnahmen sein. Escherichia coli sind Keime fäkalen Ursprungs, die einen möglichen Einfluss aus der Oberfläche (Boden, Oberflächenwasser) anzeigen. Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 0 koloniebildenden Einheiten in 100 ml ist geringfügig überschritten, womit die Anforderungen der Trinkwasserverordnung nicht erfüllt sind.

 

Das Potsdamer Trinkwasser wird regelmäßig nach den Anforderungen der Trinkwasserverordnung beprobt. Das Trinkwasser an den Wasserwerken wird alle 14 Tage routinemäßig untersucht. Das Trinkwasser ab Werksausgang ist mikrobiologisch einwandfrei. Krankheitserreger sind stets nicht nachweisbar. Alle chemischen und physikalischen Parameter bewegen sich im natürlichen Bereich. Die letzten periodischen Untersuchungen mit einem erweiterten Umfang auf insgesamt 55 Parameter) der Wasserwerke fanden im Mai 2011 statt.

 

Im Versorgungsnetz werden ebenfalls umfangreiche Beprobungen durchgeführt. Das städtische Gesundheitsamt beprobt regelmäßig öffentliche Einrichtungen. Die EWP beauftragt die Pflichtproben nach Trinkwasserverordnung (78 Proben pro Jahr). Außerdem werden zahlreiche Eigenkontrollen der EWP zur Überprüfung der Wasserbeschaffenheit im Netz auf mikrobiologische Parameter, Eisen und Mangan und auf Ablagerungen (ca. 100 Proben) vorgenommen.

 

Zusätzlich werden durch die EWP bei Bauarbeiten und Netzkontrollen Wasserproben genommen. Dies ist Voraussetzung für die Inbetriebnahme neuer Leitungen. Bevor eine neue Leitung nicht keimfrei ist, geht sie nicht ans Netz.

 

Bis zur Beprobung vom Montag, dem 11.07.2011, deren Ergebnisse, am  Mittwoch, dem 13.07.2011, vorlagen, wurden keine coliformen Keime und Escherichia coli im Netz festgestellt.

Foto zur Meldung: Suche nach Ursache für Coli-Bakterien im Trinkwasser läuft
Foto: Suche nach Ursache für Coli-Bakterien im Trinkwasser läuft

Achtung! Coli-Bakterien im Trinkwasser

(13.07.2011)

Im Rahmen der Überprüfung des Trinkwassernetzes im Zusammenhang mit Baumaßnahmen in Babelsbergs wurde bei einem Probenabnahmepunkt eine Verunreinigung des Trinkwassers mit coliformen Keimen und Escherichia coli festgestellt. Das Wasser entspricht damit nicht mehr der Trinkwasserverordnung.


Das Gesundheitsamt empfiehlt aus gesundheitsvorsorglichen Gründen in Abstimmung mit der Energie und Wasser Potsdam GmbH vorerst für das Gebiet zwischen Rudolf-Breitscheid-Straße, Plantagenstraße, Behringstraße, Karl-Marx-Straße bis zum Vorliegen von bakteriologisch einwandfreien Trinkwasserbefunden das Wasser abzukochen. Für folgende Nutzungen wird empfohlen das Wasser ab sofort abzukochen:
- Wasser zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen und Getränken und zum Zähneputzen
- Wasser zur Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen


Alle krankheitserregenden Mikroorganismen werden zerstört, wenn das Wasser mindestens 3 Minuten gekocht hat.
Durch die Energie und Wasser Potsdam GmbH wurden und werden Spülungen und weitere Beprobungen zur Eingrenzung der Verunreinigung durchgeführt.


Die Aufhebung der Empfehlung wird der Bevölkerung unverzüglich mitgeteilt.


Ab sofort können sich die betroffenen Potsdamerinnen und Potsdamer rund um die Uhr unter folgenden Telefonnummer informieren:
Landeshauptstadt Potsdam, Gesundheitsamt, Tel. 0331 2892372 oder 0172 3917302
Energie und Wasser Potsdam GmbH, Tel. 0331 661 2407

Foto zur Meldung: Achtung! Coli-Bakterien im Trinkwasser
Foto: Achtung! Coli-Bakterien im Trinkwasser

Konsequenzen aus Stadtwerke-Affäre gezogen

(27.06.2011)

Die Aufsichtsräte kommunaler Unternehmen sollen künftig transparenter arbeiten und entscheiden. Dafür soll sich Potsdams Stadtverwaltung auf Bundesebene stark machen.

Das beschloss die Stadtverordneten-Versammlung am Montagabend mehrheitlich. Hintergrund ist der Skandal um Ex-Stadtwerkechef Paffhausen. Gegen ihn wird wegen des Vorwurfes der Untreue ermittelt. Er soll dem Fußballverein SV Babelsberg 03 Darlehen und Bürgschaften gewährt haben, ohne den Aufsichtsrat darüber zu informieren.

Der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung wird sich nach der Sommerpause noch mit einer Reihe von Anträgen zu der Stadtwerke-Affäre befassen.

 

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Potsdam hatte am Montag voriger Woche dem ehemaligen Chef des Unternehmens, Peter Paffhausen, mit sofortiger Wirkung gekündigt.

Paffhausen war vor rund vier Wochen von seinen Ämtern zurückgetreten, nachdem bekannt geworden war, dass er die Firma eines ehemaligen Stasi-Offiziers beauftragt hatte, die städtische Wohnungsgesellschaft Gewoba und ihren Chef auszuspionieren.

Ein Aufhebungsvertrag hatte Paffhausen aber eine Abfindung von einer Million Euro zugestanden. Inzwischen ist jedoch bekannt geworden, dass er ohne Wissen des Aufsichtsrats dem Fußball-Drittligisten SV Babelsberg 03 jahrelang jahrelang Darlehen und Zusagen über Werbeverträge gegeben haben soll. Der Aufsichtsrat hatte diesen Geschäften aber zustimmen müssen.

 

Nun erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende, Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), dass es keine Abfindung geben werde. Die Stadt Potsdam werde Schadenersatz fordern.

 

(Text: RBB)

Foto zur Meldung: Konsequenzen aus Stadtwerke-Affäre gezogen
Foto: Konsequenzen aus Stadtwerke-Affäre gezogen

Katherina Reiche zur Affäre Paffhausen: Frage nach der politischen Verantwortung bleibt weiterhin unbeantwortet

(21.06.2011)

„Transparenz sieht anders aus“, so kommentiert die Potsdamer CDU Kreisvorsitzende Katherina Reiche die gestrige Entscheidung der Stadtwerke- und EWP- Aufsichtsräte zur Affäre Paffhausen. „Nachdem der städtische Aufsichtsrat unter Leitung von Jann Jakobs offenbar eklatante Verfehlungen ihrer Geschäftsführung über Jahre hinweg nicht bemerkt hat, spielt er jetzt den Getäuschten und sucht seine Verantwortung wegzuschieben. Dieses Verhalten zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Affäre.“

 

„Was hat der Aufsichtsrat eigentlich die ganze Zeit gemacht?“, fragt Reiche, ebenso aber ist interessant, „wie bei der engen Verflechtung zwischen Stadtpolitik und dem SV Babelsberg 03 unbemerkt geblieben sein kann, dass der Sportverein seit Jahren schon am Tropf der Stadtwerke hängt. Niemand in der Stadt glaubt an das Werk eines Einzelnen.“

 

„Der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam ist nachdrücklich aufgefordert, endlich ‚reinen Tisch‘ zu machen. Die Bürger und Verbraucher haben ein Anrecht zu erfahren, wer was gewusst hat, und welche Absprachen es gab“, so Reiche weiter. „Die Frage nach der politischen Verantwortung bleibt weiter auf der Tagesordnung.“

Foto zur Meldung: Katherina Reiche zur Affäre Paffhausen: Frage nach der politischen Verantwortung bleibt weiterhin unbeantwortet
Foto: Katherina Reiche zur Affäre Paffhausen: Frage nach der politischen Verantwortung bleibt weiterhin unbeantwortet

Außerordentliche Kündigung gegen Peter Paffhausen

(20.06.2011)

Die Aufsichtsräte der STADTWERKE POTSDAM GMBH und der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) haben heute beschlossen, die Aufhebungsvereinbarung mit dem ehemaligen Geschäftsführer Peter Paffhausen anzufechten. Zudem wird eine außerordentliche Kündigung mit sofortiger Wirkung ausgesprochen. Damit wird die Abfindung an Peter Paffhausen nicht ausgezahlt, außerdem werden Schadenersatzforderungen gegen ihn geprüft. Zuvor hatten die Wirtschaftsprüfer und die beauftragten Rechtsanwälte ausführliche Stellungnahmen abgegeben.

 

Hintergrund dieser Entscheidungen sind neue Erkenntnisse bezüglich der Vertragsverhältnisse zwischen der EWP und dem SV Babelsberg 03. Über Jahre hinweg sind zustimmungspflichtige Rechtsgeschäfte - Darlehen und Zusagenüber weitere Werbeverträgeinteilweise sechsstelliger Höhe - getätigt worden, ohne dass der Aufsichtsrat informiert wurde. Dieses haben die Gremien als schwerwiegende Pflichtverletzung und Vertrauensbruch gewertet.

 

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Jann Jakobs, sagte: „Die im Rahmen unserer Untersuchungen bekannt gewordenen Erkenntnisse mussten uns zu diesem Schritt veranlassen. Unsere Bemühungen gehen jetzt dahin, geeignete Vorkehrungen zu treffen, dass derartige Vorgänge in der Zukunft, auch mit Hilfe der Transparenzkommission, ausgeschlossen werden können.“

Foto zur Meldung: Außerordentliche Kündigung gegen Peter Paffhausen
Foto: Außerordentliche Kündigung gegen Peter Paffhausen

Starke Nachfrage nach Klassikkonzert zum 11. STADTWERKE-FESTival 2011

(17.06.2011)

Die Stadtwerke haben offensichtlich den Musikgeschmack ihrer klassikbegeisterten Kunden getroffen. Die Platzkarten für die rund 5.200 Stühle im Neuen Lustgarten, die Kunden ab dem 14. Juni gratis erwerben konnten, waren innerhalb von zwei Tagen vergeben. Der Ansturm im Kundenzentrum war enorm groß.

 

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Plätze am Veranstaltungstag bis 19:45 Uhr für die Karteninhaber reserviert sind, danach frei gebliebene Plätze neu vor Ort vergeben werden. Weitere Sitzgelegenheiten gibt es im hinteren Zuschauerbereich, diese sind jedoch nicht reserviert.

 

Zum diesjährigen Klassik Open Air Konzert am Freitag, dem 1. Juli, präsentieren wir gegen 20:10 Uhr die junge Französin Emma Shapplin. Gesungen in einem barocken Italienisch des 17. Jahrhunderts laden ihre Songs zum Träumen und Entspannen ein. Nach einer kurzweiligen Pause erwartet Sie gegen 21:30 Uhr Carl Orffs bekanntestes Werk, die "Carmina Burana", zu Deutsch: Lieder aus Benediktbeuern, eines der populärsten Stücke ernster Musik des 20. Jahrhunderts. Unter der Leitung von Ud Joffe vereinen sich das Neue Kammerorchester Potsdam, die Potsdamer Kantorei als kultureller Botschafter der Stadt Potsdam, der traditionsreiche Oratorienchor Potsdam und die Singakademie Potsdam zu einem seltenen Großaufgebot an Sängern und Instrumentalisten im Neuen Lustgarten.

Foto zur Meldung: Starke Nachfrage nach Klassikkonzert zum 11. STADTWERKE-FESTival 2011
Foto: Starke Nachfrage nach Klassikkonzert zum 11. STADTWERKE-FESTival 2011

Untersuchungsergebnisse entkräften Vorwürfe zur Mitarbeiterbespitzelung bei der EWP

(11.06.2011)

In den Medien wurde in den vergangenen Wochen wiederholt der Verdacht der Bespitzelung von Mitarbeitern der EWP geäußert.  Um diese Vorwürfe aufzuklären, hatte die neue EWP-Geschäftsführung, wie bereits mitgeteilt, als eine ihrer ersten Amtshandlungen umgehende Prüfaufträge an unabhängige Unternehmen erteilt.

 

Die beauftragten Firmen waren bisher noch nicht für die EWP tätig. Die Aufträge beinhalten technische Untersuchungen, ob es Manipulationen an der Telefonanlage sowie am E-Mail-Server (so genannte E-Mail-Dopplung bzw. -Umlenkung) gegeben hat, die einen Verdacht auf Bespitzelung der Mitarbeiter begründen könnten.

 

Erste Untersuchungsergebnisse liegen jetzt vor. Die EWP-Geschäftsführung teilt dazu mit: „Die vorliegenden Prüfergebnisse zeigen keinerlei Auffälligkeiten oder Verdachtsmomente.“ Mitarbeiter und Betriebsrat wurden über die Untersuchungsergebnisse informiert.

 

Die mit der Prüfung der Telefonanlage beauftragte Firma TELNETSERV Bader & Scholz GbR zieht folgendes Fazit: „Am 06.06.2011 konnten keinerlei Hinweise gefunden werden, die darauf hindeuten, dass zum jetzigen Zeitpunkt oder in der Vergangenheit Gespräche aufgezeichnet oder mitverfolgt wurden.“

 

Darüber hinaus wirkt die Geschäftsführung auch bei der Klärung der noch verbleibenden Vorwürfe aktiv und kooperativ mit. So wurden z.B. im Zusammenhang mit den öffentlich diskutierten Bürgschaften und Darlehensverträgen an den SV Babelsberg 03 den Wirtschaftsprüfern und der Staatsanwaltschaft alle Unterlagen und Verträge unverzüglich zugänglich gemacht bzw. übergeben.

Foto zur Meldung: Untersuchungsergebnisse entkräften Vorwürfe zur Mitarbeiterbespitzelung bei der EWP
Foto: Untersuchungsergebnisse entkräften Vorwürfe zur Mitarbeiterbespitzelung bei der EWP

Carmen Klockow: CDU fordert uneingeschränkte Aufklärung

(09.06.2011)

„Die durch die Bespitzelungsaffäre ausgelöste Vertrauenskrise ist weder mit einer Tiefenprüfung der EWP noch mit einer Transparenzkommission allein zu beheben“, dies erklärte die stellvertretende CDU Kreisvorsitzende Dr. Carmen Klockow. Der SPD Fraktionsvorsitzende Schubert mache sich die Verteidigung von Oberbürgermeister Jakobs zu einfach, wenn er bereits „von ersten Erfolgen“ der Vorschläge von Herrn Jakobs spreche. „Ich hoffe nicht, dass die SPD mit dieser Wortmeldung schon das Signal gibt, die Aufklärung zurückzufahren.“ Damit würde der gemeinsame Kurs der Kooperation in Potsdam, endlich für Klarheit und Wahrheit zu sorgen, aufgegeben, „nur um Herrn Jakobs (SPD) vor unliebsamen Nachfragen zu bewahren.“ Es gehe schließlich um mehr, als nur um das mögliche Fehlverhalten von Herrn Paffhausen.

Foto zur Meldung: Carmen Klockow: CDU fordert uneingeschränkte Aufklärung
Foto: Carmen Klockow: CDU fordert uneingeschränkte Aufklärung

Erste Erfolge bei der Tiefenprüfung - Schubert fordert von Reiche Rückkehr zur Sacharbeit

(09.06.2011)

Zu den neuen Entwicklungen erklärt SPD Fraktionsvorsitzender Mike Schubert:

 

„In den neuen Erkenntnissen über Unregelmäßigkeiten bei der Geschäftsführung von Peter Paffhausen zeigen sich erste Erfolge der umfänglichen Prüfung des Geschäftsgebarens des Geschäftsführers. Dies zeigt, dass der von Oberbürgermeister Jann Jakobs mit seinen Vor-schlägen für die letzte Stadtverordnetenversammlung eingeschlagene Weg der Richtige ist. Der Oberbürgermeister zeigt seit der letzten Woche deutlich, dass er gewillt ist die Ungereimtheiten in den Stadtwerken aufzuklären. Mit der Transparenzkommission und der Tiefenprüfung in der EWP hat er die richtigen Konsequenzen aus den neuen Vorwürfen gezogen. Er trägt seinen Teil zur Aufklärung bei und informiert darüber die Stadtverordneten.

 

Nur an der CDU Kreisvorsitzende Katherina Reiche scheint diese Entwicklung komplett vorüberzugehen. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie sich erneut als Scharfmacher betätigt und zur Attacke auf den Oberbürgermeister bläst.

Dabei sucht sich Frau Reiche für ihre Attacke auch noch einen denkbar falschen Tag aus. Anderen eine schlampige Geschäftsführung vorzuwerfen während zur selben Zeit nach Medienberichten das engste private Umfeld wegen Insolvenzverschleppung, Unterschlagung, Bankrott und Betrug im HESCO-Skandal auf der Anklagebank sitzt, scheint mir das berühmte Werfen mit Steinen im Glashaus.

 

Der SPD geht es darum die Vorfälle in der EWP lückenlos aufzuklären. So habe ich in Absprache mit den Parteigremien von Beginn an gehandelt. Dabei hat die SPD allen Fraktionen, auch der Union, die Hand offen entgegengestreckt. Wir haben mit gemeinsamen Anträgen zu Aufklärung und zur Abberufung von Herrn Paffhausen immer wieder dokumentiert, das wir Aufklärung wollen, ohne das dabei das Klima in der Stadt vergiftet wird.

 

Wenn jedoch einige versuchen, das eigene Süppchen zu kochen und statt mit Fakten nun mit Verdächtigungen das Klima in der Stadt vergiftet, schadet dies der Stadt. An einem Koalitionsklima wie es Frau Reiche aus ihrer Arbeit in der Bundesregierung gewöhnt ist haben, wir in Potsdam kein Interesse. Es ist Zeit zur Sacharbeit zurückzukehren.“

Foto zur Meldung: Erste Erfolge bei der Tiefenprüfung - Schubert fordert von Reiche Rückkehr zur Sacharbeit
Foto: Erste Erfolge bei der Tiefenprüfung - Schubert fordert von Reiche Rückkehr zur Sacharbeit

Grüne zur Stadtwerke-Affäre: OB muss sich an die Spitze der Aufklärer stellen

(08.06.2011)

Die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Marie Luise von Halem hat Vorwürfen widersprochen, die Aufklärung von Filz und Vetternwirtschaft schade dem Ansehen der Sportvereine und vergraule damit potentielle Sponsoren.

 

„Wer die Aufklärer  als Nestbeschmutzer hinstellt, verwechselt Ursache und Wirkung.  Diejenigen, die in Hinterzimmern halbseidene Geschäfte einfädeln, beschädigen den Ruf von Stadt und Sport und nicht diejenigen, die darüber berichten. Wenn sich jetzt Sponsoren beim Babelsberger Fußballverein zurückziehen, ist das die Schuld derjenigen, die durch Interessenverquickung und intransparente Finanzbeziehungen Zweifel an Seriosität und sauberer Auftragsvergabe genährt haben.“

 

Das nun durch einen Rechnungshof-Bericht öffentlich gewordene Gebaren der Verantwortlichen von Babelsberg 03 bei der Verwendung von Konjunkturpaket-II-Mitteln illustriere das „höchst anrüchige“ Netzwerk von Landes- und Kommunalpolitikern, Stadtwerken und Spitzengremien einzelner Sportvereine. „Geber und Nehmer sind hier teilweise identisch“. So habe der frühere Finanzminister Rainer Speer über die Verteilung der Konjunkturpaket-II-Mitteln gewacht. Nutznießer dieser Mittel war unter anderem der Verein Babelsberg 03, in dem er Präsident ist. Von mit diesen Mitteln finanzierten Aufträgen profitierte ein Teilunternehmen der Stadtwerke, deren Chef wiederum dem Aufsichtsrat von Babelsberg 03 vorstand.

 

In Potsdam haben viel zu viele einflussreiche Akteure Mehrfachfunktionen inne. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, müsse es eine personelle Entflechtung geben. Außerdem müsse die Transparenz des Handelns öffentlicher Unternehmen gewährleistet werden.

 

Die 2008 eingeführten „Leitlinien guter Unternehmensführung“ seien ein guter erster Schritt. „Dass dieser Pfad nicht konsequent verfolgt wurde, zeigt die nun publik gewordene Affäre.“

Foto zur Meldung: Grüne zur Stadtwerke-Affäre: OB muss sich an die Spitze der Aufklärer stellen
Foto: Grüne zur Stadtwerke-Affäre: OB muss sich an die Spitze der Aufklärer stellen

Weitere intensive Prüfungen bei der EWP veranlasst

(08.06.2011)
Aufgrund nachträglich bekannt gewordener Tatsachen haben sich Wirtschaftsprüfer noch einmal mit den Jahresabschlüssen 2009 und 2010 der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) beschäftigt. Dabei waren vor allem die Vertragsbeziehungen mit dem SV Babelsberg 03 auf dem Prüfstand.

Sie sind Grundlage einer eingehenden Untersuchung gewesen. Im Ergebnis haben sich die Hinweise verstärkt, dass ohne die Beteiligung der entsprechenden Gremien zustimmungspflichtige Verträge geschlossen wurden. Nachdem die Wirtschaftsprüfer zunächst die Geschäftsjahre 2009 und 2010 untersucht haben, veranlasste Oberbürgermeister Jann Jakobs, Aufsichtsratsvorsitzender der EWP, heute weitere Untersuchungen für die Vorjahre.

Die Rechtsanwaltskanzlei Freyschmidt, Frings, Pananis, Venn und Bärlein ist nun mit der Prüfung der strafrechtlichen Relevanz beauftragt und hat heute erste konkrete Aufgaben erhalten. Es ist beabsichtigt, die Untersuchung in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Potsdam vorzunehmen. Oberbürgermeister Jann Jakobs: „Ich möchte, dass die Vorgänge mit großer Sorgfalt und Transparenz aufgeklärt werden." In einer weiteren Sondersitzung wird der Aufsichtsrat der EWP über die Ergebnisse informiert.

Inwieweit die daraus gewonnenen Erkenntnisse Auswirkungen auf die Gestaltung des Aufhebungsvertrages mit EWP-Geschäftsführer Peter Paffhausen haben, wird ebenfalls geprüft werden.

Foto zur Meldung: Weitere intensive Prüfungen bei der EWP veranlasst
Foto: Weitere intensive Prüfungen bei der EWP veranlasst

Jakobs bei Mitarbeiterversammlung der EWP: Arbeitsplätze sind nicht gefährdet

(06.06.2011)

Gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der EWP, Oberbürgermeister Jann Jakobs, veranstaltete die EWP-Geschäftsführung heute eine Mitarbeiterversammlung im Gebäude der Hauptverwaltung in der Steinstraße 101. Ebenfalls eingeladen waren die Mitglieder des Aufsichtsrates der EWP sowie die Vertreter der Gesellschafter.

 

Der Aufsichtsratsvorsitzende betonte, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EWP und der Stadtwerke „hervorragende Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“ leisten. Jann Jakobs: „Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der Potsdamerinnen und Potsdamer dies ebenso sieht.“

 

Jakobs betonte auch: „Wir sollten die Struktur unserer städtischen Beteiligungen nicht grundsätzlich in Frage stellen. Die Unternehmensverbände sind aus gut überlegten Gründen zustande gekommen und unsere städtischen Unternehmen sind erfolgreich. Die Arbeitsplätze sind nicht gefährdet.“ Er informierte auch über die Einsetzung einer Transparenzkommission für städtische Unternehmen. EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die EWP ein gut aufgestelltes und erfolgreiches Unternehmen ist.

 

Holger Neumann stellte nochmals klar, dass die neue Geschäftsführung der EWP bei der Aufklärung der erhobenen Vorwürfe mit der Staatsanwaltschaft kooperiert hat.

 

Unmittelbar nach Übernahme der Geschäftsführung wurden einige Untersuchungen durch unabhängige Dritte zu erhobenen Überwachungsvorwürfen durchgeführt. Keiner dieser Vorwürfe hat sich bislang bestätigt.

Foto zur Meldung: Jakobs bei Mitarbeiterversammlung der EWP: Arbeitsplätze sind nicht gefährdet
Foto: Jakobs bei Mitarbeiterversammlung der EWP: Arbeitsplätze sind nicht gefährdet

Keine „Razzia“ in den Stadtwerken – EWP weist Vorwürfe zurück

(02.06.2011)

Im Interesse unserer Belegschaft weisen wir mit Nachdruck zurück, dass am Dienstag, dem 31. Mai 2011, eine „Razzia“ in den Geschäftsräumen der EWP stattgefunden hat. Wie wir bereits gestern mitgeteilt haben, hat die Staatsanwaltschaft Potsdam auf der Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen Peter Paffhausen unsere Geschäftsräume aufgesucht. Die derzeitige EWP-Geschäftsführung hat hierbei vollumfänglich kooperiert. Durchsuchungen wurden nicht vorgenommen, ebenso sind keine Unterlagen beschlagnahmt worden. Vielmehr hat die Geschäftsführung alle zur Aufklärung erforderlichen Unterlagen übergeben. Die EWP ist in diesem Falle als Zeugin und Betroffene in die Ermittlungen eingebunden.

 

Die Geschäftsführung erklärt: „Es gab keine Razzia in den Räumen der EWP, es hat in den Räumen der EWP keine Durchsuchung und Beschlagnahme gegeben und vor allen Dingen besteht auch keinerlei Verdunklungsgefahr.“

 

Weiterhin hat die EWP keine Geheimbürgschaften an den SV Babelsberg 03 ausgegeben. Aus Erklärungen der EWP gegenüber dem SV B 03 und der Förderung des SV B 03 ist unserem Unternehmen kein materieller Schaden entstanden.

 

„Wir nehmen im Moment in unserer Belegschaft Ängste und Befürchtungen wahr, dass sich die derzeitigen Vorgänge und Veröffentlichungen negativ auf das Unternehmen und somit auch auf die Situation jedes einzelnen Arbeitnehmers auswirken könnten. Wir werden alles tun, um aufzuklären. Selbstverständlich setzen wir unsere gute Arbeit für unsere Kunden fort.“, so die Geschäftsführung.

Foto zur Meldung: Keine „Razzia“ in den Stadtwerken – EWP weist Vorwürfe zurück
Foto: Keine „Razzia“ in den Stadtwerken – EWP weist Vorwürfe zurück

EWP bestätigt Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

(01.06.2011)

Am Dienstag, dem 31. Mai 2011, um 9:25 Uhr ermittelte die Staatsanwaltschaft Potsdam in den Geschäftsräumen der Energie und Wasser Potsdam GmbH, Steinstraße 101. Im Zusammenhang mit den in der Öffentlichkeit geäußerten Vorwürfen zum SV Babelsberg 03 wird seit gestern durch die Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen Geschäftsführer der EWP, Peter Paffhausen, wegen des Verdachts auf Untreue ermittelt. Die derzeitige EWP-Geschäftsführung übergab den ermittelnden Beamten die geforderten Unterlagen.

 

Die Geschäftsführung der EWP erklärt hierzu: „Wir werden die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft mit aller Kraft unterstützen. Wir sind sehr daran interessiert, dass alle in der Öffentlichkeit geäußerten Vorwürfe aufgeklärt werden.“

Foto zur Meldung: EWP bestätigt Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Foto: EWP bestätigt Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

SPD-Stadtfraktion: EWP-Vorgänge in der Stadtverordnetenversammlung am 1. Juni

(31.05.2011)

Die Stadtverordnetenversammlung wird sich morgen mit den Vorgängen um Stadtwerke und EWP beschäftigen. Dazu werden auf Vorschlag von Oberbürgermeister Jann Jakobs mehrere Anträge zur Abstimmung stehen, die von der SPD-Stadtfraktion mitgetragen werden. Sie geben nicht nur im vollen Umfang das wieder, was der SPD Unterbezirksvorstand und Stadtfraktion in der letzten Woche im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen den ehemaligen Geschäftsführer der EWP Peter Paffhausen beschlossen haben, sondern nehmen aktuelle Entwicklungen mit auf.

 

Kern ist die Berufung einer Transparenzkommission. Ihr Ziel ist die Herstellung eines neuen Gleichgewichts zwischen den Informationsbedürfnissen der Politik und der Öffentlichkeit auf der einen Seite und den Interessen der städtischen Beteiligungen auf der anderen Seiten. Wir warnen davor, die aktuelle Diskussion zu nutzen, die von uns gemeinsam entwickelte Struktur für die städtischen Unternehmen in Frage zu stellen. Potsdam gehört zu den wenigen Städten Deutschlands, in denen Stadtwerke, Wohnungsunternehmen und Klinikum so erfolgreich für die Menschen ihrer Stadt arbeiten.

 

Darüber hinaus wird es eine vollumfängliche Prüfung des Geschäftsgebarens von Herrn Paffhausen durch eine Anwaltskanzlei geben, die bisher noch nicht für die Stadt tätig war. Ferner wird derzeit geprüft, wie die Abfindung von Peter Paffhausen noch ohne Schaden für die Stadt neu festgelegt werden kann.

 

Nach Presseinformationen prüft die Staatsanwaltschaft mittlerweile, ob sich ein Anfangsverdacht gegen den früheren Geschäftsführer der EWP, Peter Paffhausen, ergibt. Es geht dabei nach den Medienberichten vor allem um die Frage, ob Herr Paffhausen mit der Bürgschaften die er für den SV Babelsberg vergeben hat, seine Befugnisse übertreten hat. Das Ergebnis der Prüfung und die daraus entstehenden Konsequenzen gilt es nun abzuwarten.

 

Ziel aller Anträge und Maßnahmen ist es, alle im Raum stehenden Vorwürfe restlos aufzuklären. Dies entspricht auch der Forderung von Ortsvereinen, der Fraktion und des Unterbezirksvorstands.

Foto zur Meldung: SPD-Stadtfraktion: EWP-Vorgänge in der Stadtverordnetenversammlung am 1. Juni
Foto: SPD-Stadtfraktion: EWP-Vorgänge in der Stadtverordnetenversammlung am 1. Juni

Energie Forum Potsdam: Wechsel an der Spitze der Potsdamer Stadtwerke und der EWP bietet Chance für eine nachhaltige Neuausrichtung der Energieversorgung in Potsdam

(27.05.2011)

Mit dem personellen Neuanfang an der Spitze der Stadtwerke bietet sich aus Sicht des Energie Forum Potsdam e.V. die Chance, diese zu einem Energieversorger zu entwickeln, der für die Zukunft eine sichere, kostengünstige und klimaschonende Energieversorgung in Potsdam garantiert. Absolute Transparenz in der Geschäftsführung des städtischen Unternehmens ist dabei eine unabdingbare Voraussetzung für eine vertrauensvolle und zielorientierte Zusammenarbeit aller Akteure die sich hierfür in Potsdam stark machen.

 

Die Stadt Potsdam ist - dank des bereits existierenden KWK-Kraftwerks und dem daraus gespeisten Fernwärmenetzes – für die politisch und gesellschaftlich vereinbarte Neuausrichtung der deutschen Energiepolitik gut aufgestellt. Dem CO2 armen KWK-Kraftwerk kommt dabei im Energiemix als Brückentechnologie eine wichtige Übergangsrolle zu, weil es flexibel und hocheffizient einsetzbar ist.

 

Der neuen Geschäftsführung sollte von der Stadt das Ziel vorgegeben werden, lokal verstärkt in erneuerbare Energien und dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu investieren. Dabei halten wir es für essentiell, dass die neue Geschäftsführung

Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien, dem Aufbau dezentraler Strukturen und des „Demand-Side-Managements“ (zeitliche Steuerung der Nachfrage) mitbringt. Dies muss unbedingt im Anforderungsprofil der Stellenausschreibung berücksichtigt werden.

 

Die Aufgabe der Zukunft liegt in der Integration dezentraler Anlagen und Erneuerbarer Energien in die Kraftwerkstechnik und die Netze. Der im integrierten Klimaschutzkonzept der LHP vorgesehene Ausbau der Nah- und Fernwärmenetze muss verfolgt werden, jedoch unter der Maßgabe einer transparenten und verbraucherfreundlichen Preisgestaltung.

 

Perspektivisch könnte das GUD Kraftwerk und die dezentralen Kleinkraftwerke so ausgebaut werden, dass sie der bedarfsgerechten Stromerzeugung dienen und als Ergänzung der Energieerzeuger Windkraft und Photovoltaik eingesetzt werden können. Um langfristig die Energieversorgung zu 100% erneuerbar und nachhaltig zu gewährleisten, empfiehlt das Energie Forum Potsdam darüber hinaus eine schrittweise Umstellung von Erdgas auf erneuerbare Energieträger.

 

Das Energie Forum Potsdam e.V.  ist ein 2007 gegründeter  gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder sich in Potsdam für eine nachhaltige Klima- und Energiepolitik einsetzen. Unsere Tätigkeit konzentriert sich auf öffentliche Veranstaltungen und die Erarbeitung von fachkundigen Stellungnahmen zu aktuellen Themen in der Stadt. Die Mitglieder sind als Fachleute in verschiedenen Gebieten tätig und engagieren sich persönlich für den Klimaschutz und für eine sichere nachhaltige Energieversorgung. www.energie-forum-potsdam.de.

Foto zur Meldung: Energie Forum Potsdam: Wechsel an der Spitze der Potsdamer Stadtwerke und der EWP bietet Chance für eine nachhaltige Neuausrichtung der Energieversorgung in Potsdam
Foto: Energie Forum Potsdam: Wechsel an der Spitze der Potsdamer Stadtwerke und der EWP bietet Chance für eine nachhaltige Neuausrichtung der Energieversorgung in Potsdam

Katherina Reiche: Jakobs muss Aufsichtsratsvorsitz ruhenlassen

(26.05.2011)

Zu den Äußerungen von Oberbürgermeister Jann Jakobs im gestrigen Hauptausschuss erklärt die CDU-Kreisvorsitzende Katherina Reiche MdB:

 

„Offenbar ist sich Oberbürgermeister Jakobs noch immer nicht seines Fehlverhaltens im Umgang mit der Bespitzelungs-Affäre bewusst. Seine im gestrigen Hauptausschuss vorgebrachte Rechtfertigung, er werde auch ‚künftig so handeln‘, kann nur als Drohung aufgefasst werden. Dies ist umso schwerwiegender, da Herr Jakobs die von den demokratischen Parteien der Stadtverordnetenversammlung erzwungene Ablösung als ‚nicht für notwendig‘ erachtet. Ganz offenbar ist das Rechtsempfinden und der Umgang mit Straftatbeständen bei Herrn Jakobs so schwach ausgebildet, dass er sich von dem in der Bespitzelungs-Affäre zutage getretenen Handeln ‚nicht abbringen lassen will‘. Diese Haltung ist besonders bemerkenswert, da Oberbürgermeister Jakobs mitteilt, er erhalte ‚alle naselang‘ anonyme Schreiben.“

 

„Der Aufsichtsratsvorsitzende Jakobs muss darum alle Aufsichtsratsmandate solange ruhen lassen, bis alle im Zusammenhang mit der Bespitzelungs-Affäre Paffhausen stehenden Fragen geklärt sind“, fordert Katherina Reiche.

Foto zur Meldung: Katherina Reiche: Jakobs muss Aufsichtsratsvorsitz ruhenlassen
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Vorwürfe gegen Finanzbeigeordneten - Katherina Reiche: Exner zeigt sonderbares Selbstverständnis eines Aufsichtsratsvorsitzenden

(26.05.2011)

Zu den heute thematisierten Vorwürfen gegen Burkhard Exner in den 90ern als Aufsichtsratsvorsitzender der Havelbus Verkehrsgesellschaft regelmäßig die Wartung seines Privatautos in Anspruch genommen zu haben, erklärt die CDU-Kreisvorsitzende Katherina Reiche MdB:

 

„Die erhobenen Vorwürfe gegen Burkhard Exner, sein Privatauto regelmäßig während Aufsichtsratssitzungen auf Kosten der Havelbus Verkehrsgesellschaft in den 90er Jahren gewartet zu haben, werfen ein sonderbares Licht auf sein Selbstverständnis als Aufsichtsratsvorsitzender. Unabhängig davon, ob Herr Exner die Rechnungen bezahlt hat, zeugt sein Verhalten von einer anmaßenden Nutzung von Einrichtungen, Strukturen und Leistungen, die dem öffentlichen Bereich vorbehalten sind. Die Pflicht eines Aufsichtsratsvorsitzenden wird zu einem Privileg des persönlichen Nutzens umgekehrt.

 

Diese Art von Vorteilsnahme ist ein Beleg, dass Herr Exner ungeeignet ist, die Interimsaufgabe der Leitung der Stadtwerke Potsdam zu übernehmen.“ so Katherina Reiche abschließend.

Foto zur Meldung: Vorwürfe gegen Finanzbeigeordneten - Katherina Reiche: Exner zeigt sonderbares Selbstverständnis eines Aufsichtsratsvorsitzenden
Foto: Vorwürfe gegen Finanzbeigeordneten - Katherina Reiche: Exner zeigt sonderbares Selbstverständnis eines Aufsichtsratsvorsitzenden

Grüne zur Sponsoringdebatte: „Ursache und Wirkung nicht verdrehen“

(26.05.2011)

Die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Marie Luise von Halem hat Vorwürfen widersprochen, die Aufklärung von Filz und Vetternwirtschaft schade dem Ansehen der Sportvereine und vergraule damit potentielle Sponsoren.

 

„Wer die Aufklärer  als Nestbeschmutzer hinstellt, verwechselt Ursache und Wirkung.  Diejenigen, die in Hinterzimmern halbseidene Geschäfte einfädeln, beschädigen den Ruf von Stadt und Sport und nicht diejenigen, die darüber berichten. Wenn sich jetzt Sponsoren beim Babelsberger Fußballverein zurückziehen, ist das die Schuld derjenigen, die durch Interessenverquickung und intransparente Finanzbeziehungen Zweifel an Seriosität und sauberer Auftragsvergabe genährt haben.“

 

Das nun durch einen Rechnungshof-Bericht öffentlich gewordene Gebaren der Verantwortlichen von Babelsberg 03 bei der Verwendung von Konjunkturpaket-II-Mitteln illustriere das „höchst anrüchige“ Netzwerk von Landes- und Kommunalpolitikern, Stadtwerken und Spitzengremien einzelner Sportvereine. „Geber und Nehmer sind hier teilweise identisch“. So habe der frühere Finanzminister Rainer Speer über die Verteilung der Konjunkturpaket-II-Mitteln gewacht. Nutznießer dieser Mittel war unter anderem der Verein Babelsberg 03, in dem er Präsident ist. Von mit diesen Mitteln finanzierten Aufträgen profitierte ein Teilunternehmen der Stadtwerke, deren Chef wiederum dem Aufsichtsrat von Babelsberg 03 vorstand.

 

In Potsdam haben viel zu viele einflussreiche Akteure Mehrfachfunktionen inne. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, müsse es eine personelle Entflechtung geben. Außerdem müsse die Transparenz des Handelns öffentlicher Unternehmen gewährleistet werden.

 

Die 2008 eingeführten „Leitlinien guter Unternehmensführung“ seien ein guter erster Schritt. „Dass dieser Pfad nicht konsequent verfolgt wurde, zeigt die nun publik gewordene Affäre.“

Foto zur Meldung: Grüne zur Sponsoringdebatte: „Ursache und Wirkung nicht verdrehen“
Foto: Grüne zur Sponsoringdebatte: „Ursache und Wirkung nicht verdrehen“

Schubert: Kühler Kopf statt Jagdfieber

(26.05.2011)

Die SPD rät CDU und FDP, auf dem Weg der objektiven Aufklärung der Vorgänge in den Stadtwerken zu bleiben. „Aufklärung braucht einen kühlen Kopf und kein Jagd-fieber,“ so der Fraktionsvorsitzende Schubert. Zumindest wäre es bei der CDU angezeigt, selbst einen konkreten Beitrag zu leisten, statt konsequentes Handeln nur zu fordern. So könne die CDU, wie von der SPD vorgemacht, ihr Aufsichtsratsmitglied Peter Lehmann dazu bewegen sich freiwillig einer Bestätigung zu stellen. Bei der SPD haben Hannelore Knoblich und Mike Schubert dieses Angebot bereits am Montag unterbreitet. „Wir haben ein Angebot gemacht. Ich vermisse dieselbe Konsequenz bei anderen“, so Schubert.

 

Noch weniger hilfreich für eine Aufklärung der Vorwürfe gegen Stadtwerke und EWP sind die medialen Bewerbungsversuche des Potsdamer FDP Vorsitzenden um den Posten des Stadtwerkechefs. „Herr Yon sitzt seit anderthalb Jahren im Aufsichtsrat der Stadtwerke, ohne auch nur eine einzige vertiefende Prüfung in die Wege geleitet zu haben. Das hier geltenden Aktienrecht hätte es ihm jederzeit ermöglicht, schriftlich Prüfberichte einzufordern, die dann dem gesamten Aufsichtsrat hätten vorgelegt werden müssen“, erklärte Mike Schubert.

 

Die SPD arbeite derzeit daran, ihren Fragenkatalog für die Prüfung des Rechnungsprüfungsausschusses zusammenzustellen. „Das ist zwar scheinbar weniger spektakulär, hilft aber eher bei der Aufklärung.“

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Foto: Schubert: Kühler Kopf statt Jagdfieber

Grüne: Neuanfang bei Stadtwerken notwendig

(24.05.2011)

In den Aktivitäten der Kooperationsfraktionen bringt die Fraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN insbesondere folgende, gemeinsam mit dem Kreisverband entwickelten Schwerpunkte zum weiteren Vorgehen bei den Stadtwerken und der EWP ein:

 

Mit einer Tiefenprüfung bei der EWP soll Klarheit darüber hergestellt werden, ob neben der bislang ohne Verwendungsnachweise getätigten Ausgaben von 500 T € weitere Regelverstöße, möglicher Weise bei der Verwendung von Gebühren der Kunden der Stadtwerke nachzuweisen sind.

 

Dazu hebt UWE FRÖHLICH, Vorsitzender des Kreisverbands hervor: "Es muss alles getan werden, um das Vertrauen der Stadtwerkekunden wieder zu gewinnen und den Prinzipien von Transparency International gerecht zu werden. Eine Konsequenz aus diesen Vorgängen, sollte der längst überfällige Beitritt der Stadtwerke – Unternehmen zu Transparency International sein."

 

Wir fordern außerdem die Abberufung der von der STVV in den Aufsichtsrat entsandten Vertreter und eine Neubestellung des Aufsichtsrates. Dazu Uwe Fröhlich: "Ein Neuanfang bei den Stadtwerken ist nur dann möglich, wenn der bisherige Aufsichtsrat den Weg für eine Neubesetzung durch die Stadtverordnetenversammlung frei macht, um weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden.“ Jenseits jeder Debatte, wer sich dort wie verhalten hat, wollen wir den Weg auch für einen inhaltlichen Neuanfang frei machen. Wir fordern deshalb auch, dass bei der Ausschreibung und Auswahl des zukünftigen Geschäftsführers insbesondere auf Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich des Klimaschutzes, der erneuerbaren Energien und der strategischen Entwicklung des Energiesektors geachtet wird.

 

Dazu die Fraktionsvorsitzende Saskia Hüneke: "Wir wollen die Krise für einen konsequenten inhaltlichen Neuanfang nutzen. Die Stadtwerke stehen angesichts des Klimawandels und der Dynamisierung des Energiemarktes vor besonderen strategischen Herausforderungen. Wie brauchen einen Geschäftsführer, der dafür gerüstet ist und insbesondere auch die Prinzipien von Transparenz und Offenheit für bürgerschaftliches Engagement auch auf dem Gebiet des Energiesektors ausfüllen kann."

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Foto: Grüne: Neuanfang bei Stadtwerken notwendig

SPD-Vertreter im EWP-Aufsichtsrat stellen sich erneuter Wahl in der Fraktion/ Keine Pauschalabberufung

(24.05.2011)

Die beiden SPD-Vertreter im Aufsichtsrat der Energie und Wasser Potsdam Hannelore Knoblich und Mike Schubert sind bereit, ihre Aufsichtsratsmandate niederzulegen und sich einer erneuten Wahl durch ihre Fraktion und die Stadtverordnetenversammlung zu stellen. „Wir machen von uns aus gemeinsam den Weg frei für eine neue Entscheidung der uns entsendenden Gremien“,  erklärt  SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

 

Den Antrag auf Abberufung aller EWP-Aufsichtsratsmitglieder wird die SPD jedoch nicht unterstützen. Er impliziert nach Ansicht der Fraktion, dass die Mitglieder des Aufsichtsrates einen Schaden für das Unternehmen billigend in Kauf genommen hätten. Auch wenn das Gesellschaftsrecht es grundsätzlich ermöglicht, dass die entsendungsberechtigte Kommune ihre Mitglieder im Aufsichtsrat abberuft, so ist der Antrag der zur Aufklärung notwendigen Versachlichung wenig zuträglich. „Schnelle und sachliche Aufklärung ist aber das, was jetzt gebraucht wird."

 

Die SPD setzt deshalb weiter auf die konsequente Aufklärung der Vorwürfe und begrüßt daher die von Oberbürgermeister Jann Jakobs gestern angekündigten Schritte und Prüfungen. Die SPD-Fraktion wird sich an der vorgeschlagen Überprüfung noch offener Fragen durch das Rechnungsprüfungsamt der Landeshauptstadt Potsdam mit eigenen Fragen aktiv beteiligen. „Wir wollen, dass die Vorwürfe und Gerüchte schnell und lückenlos aufgeklärt werden, um das Vertrauen der  Stadtverordneten und der Öffentlichkeit wieder herzustellen. Das ist  jetzt nötig“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

Foto zur Meldung: SPD-Vertreter im EWP-Aufsichtsrat stellen sich erneuter Wahl in der Fraktion/ Keine Pauschalabberufung
Foto: SPD-Vertreter im EWP-Aufsichtsrat stellen sich erneuter Wahl in der Fraktion/ Keine Pauschalabberufung

Grüne: Potsdam muss Stadtwerke-Filz durchleuchten

(23.05.2011)

Dem Vorsitzenden der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag, AXEL VOGEL, zufolge wirft der erzwungene Rücktritt des Stadtwerke-Chefs Peter Paffhausen ein Schlaglicht auf ein „ungutes Geflecht zwischen Kommunal- und Landespolitikern - vornehmlich von SPD und Linker -, kommunalen Unternehmen und Sportvereinen“, das dem Ansehen der Unabhängigkeit von Politikern und damit der Demokratie insgesamt schadet. „Dem Anschein nach konnte sich in Potsdam ein Freundeskreis aus wenigen einflussreichen Persönlichkeiten etablieren, der sich der Kontrolle der Volksvertretung völlig entzieht.“ Die Art und Weise in der von den Stadtwerken Sponsoring-Gelder verteilt worden seien, werfe viele Fragen auf. „Ich halte es grundsätzlich für falsch, wenn kommunale Unternehmen, die auch über öffentliche Gebühren finanziert werden, hohe Sponsoring-Gelder ausreichen.“

 

Zudem dränge sich der Verdacht auf, dass in Potsdam seit Jahren eine Art „Schattenhaushalt“ verwaltet wird, mit dem mächtige Akteure ihre Interessen absichern konnten. Dass sich in einer demokratisch verwalteten Kommune wie Potsdam die Stadtwerke erfolgreich weigern konnten, den Stadtverordneten umfassend Auskunft über Höhe und Empfänger der Sponsoring-Gelder zu geben, löse bei ihm nur Kopfschütteln aus. Die Überschneidung von in der Affäre genannten Personen und Institutionen mit solchen, die auch in im Zuge der Aufklärung der Krampnitz-Affäre vom Immobilien-Untersuchungsaussschuss des Landtags ins Visier genommen werden sollen, mache ihn äußerst argwöhnisch.

 

„Gerade weil wir Bündnisgrüne Unternehmen der Kommunalwirtschaft eine wichtige Rolle beimessen, treten wir jeglichen Auswüchsen in solchen entschieden entgegen.“

 

Der Ruch von Filz und Vetternwirtschaft in Potsdam könne nur durch die Herstellung völliger Transparenz abgeschüttelt werden. „Potsdams Rathausspitze und das Stadtparlament müssen nun einen erheblichen Aufklärungswillen unter Beweis stellen, um einen weiteren Ansehensverlust abzuwenden.“

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Foto: Grüne: Potsdam muss Stadtwerke-Filz durchleuchten

Linkes Leitbild für ein gesamtstädtisches Beteiligungsmanagement

(23.05.2011)

Die städtische Beteiligungen müssen im Sinne der Stadt und ihrer Bürger arbeiten, sie müssen funktionieren, so wie es Politik (die Stadtverordneten) beschlossen haben. Die zeitweise Einsetzung Exners zum Geschäftsführer der Stadtwerke ist skurril, da es nun bedeutet, dass man sich selbst kontrolliert. Das System Paffhausen hat sich überlebt - neue transparente Strukturen  und Beteiligungsformen müssen etabliert werden. DIE LINKE fordert zeitnahe und transparente Information der Stadtverordneten – diese müssen jedoch  nicht nur ihre Informationsrechte einfordern, sondern auch ihre Kontrollrechte stärker wahrnehmen, so Sascha Krämer.

 

In der aktuellen Situation einfach nur einen neuen Stadtwerke Geschäftsführer zu ernennen greift zu kurz. Das Beteiligungsmanagement insgesamt muss auf den Prüfstand (fehlende Transparenz, Verselbständigungstendenzen, fehlende Steuerung oder Steuerbarkeit etc.)

 

Kern eines zeitgemäßen Beteiligungsmanagements muss es sein, dass eine transparente und nachvollziehbare Übersetzung politischer, gesamtstädtischer Ziele in eine Beteiligungsstrategie erfolgt, welche dann wiederum auf operative Ziele für die einzelnen Beteiligungsgesellschaften herunter gebrochen werden. Zugleich muss ein geeignetes Beteiligungscontrolling die Erreichung dieser Ziele auch kontrollieren. So kann eine echte Beteiligungssteuerung im Sinne politischer Ziele funktionieren, findet Moritz Kirchner.

 

Hochglanzbroschüren (Corporate Governance Kodizes usw.) helfen nichts, wenn keine konsequente Beteiligungssteuerung implementiert ist und gelebt wird (Good Governance)

 

Folgende Schritte strebt DIE LINKE an:

  • Einrichtung eines Zielsystems für die Unternehmen: Konzentration auf die öffentliche Daseinsvorsorge bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Betriebswirtschaftlichkeit,  transparente Förderung des Ehrenamtes und des Sportes.
  • Schaffung transparenter  Strukturen und Zuständigkeiten. Das bedeutet die Formulierung betriebswirtschaftlicher und fachpolitischer Ziele, die einheitliche und gründliche Vorbereitung aller Aufsichtsratsmitglieder, der uneingeschränkte und erleichterte Informationszugang der Verwaltung sowie die Information der Stadtverordneten über die betriebswirtschaftliche Situation der städtischen Unternehmen.
  • Sicherung der parlamentarischen Kontrolle durch zeitnahe Berichterstattung an Verantwortungsträger (Aufsichtsräte und Stadtverordnete).
  • Offenlegung von Vorstandsvergütungen in Unternehmen mit städtischer Beteiligung.

 

Sascha Krämer und Moritz Kirchner für DIE LINKE Potsdam

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Foto: Linkes Leitbild für ein gesamtstädtisches Beteiligungsmanagement

CDU: Oberbürgermeister Jakobs politisch beschädigt - Exner als Nachfolger ungeeignet

(22.05.2011)

Anlässlich des Rücktritts Peter Paffhausens erklärte die Vorsitzende der CDU Potsdam, Katherina Reiche MdB, folgendes:

 

„Dieser Rücktritt war längst überfällig. Nach Tagen des Verschleierns und Schönredens ist dies ein erster Schritt der Klarheit für Stadt und Unternehmen. Der Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende Jakobs ist seiner Verantwortung gegenüber der Stadt und dem Unternehmen nicht gerecht geworden. Er ist politisch beschädigt. Anstatt von Anfang an für die gebotene Klarheit zu sorgen, hat er versucht die Affäre auszusitzen, hat gedeckt, was nicht gedeckt werden durfte. Tatkräftig wurde er dabei von Bürgermeister Exner unterstützt, die notwendige Aufklärung zu verschleppen. Der Vorschlag, ihn zum Nachfolger Paffhausens zu machen, ist aus diesem Grunde entschieden abzulehnen. Die Affäre ist bei weitem nicht aufgeklärt. Der Oberbürgermeister ist weiterhin gefordert, umfassend aufzuklären und die Fragen der CDU vom vergangenen Montag zu beantworten. Zu klären ist abschließend, ob Paffhausen mit „goldenem Handschlag“ entlassen wurde und wie hoch die Summe ist, die er gegebenenfalls erhalten wird.“, so Reiche.

Foto zur Meldung: CDU: Oberbürgermeister Jakobs politisch beschädigt - Exner als Nachfolger ungeeignet
Foto: CDU: Oberbürgermeister Jakobs politisch beschädigt - Exner als Nachfolger ungeeignet

SPD Babelsberg kritisiert Dimension des Stadtwerkefestes

(22.05.2011)

Angesichts der Diskussion zum Stadtwerkefest 2011 hat die SPD Babelsberg folgenden Beschluss gefasst:

 

„Der SPD-Ortsverein Babelsberg kritisiert die Dimension des Stadtwerkefestes Potsdam 2011. Es gehört nicht zu den Kernaufgaben der Stadtwerke Potsdam GmbH, ein dreitägiges Fest mit Kosten von mehr als 800 000 Euro zu organisieren. Der SPD-Ortsverein Babelsberg fordert, dass sich die in kommunaler Verantwortung befindliche Stadtwerke Potsdam GmbH auf ihre Kernaufgaben im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge und der umwelt- und sozialverträglichen Unternehmensentwicklung konzentriert.“

 

„Wir sagen ja zu einem Potsdamer Stadtwerkefest“, so der Ortsvereinsvorsitzende Norbert Kunz, „aber wie brauchen endlich eine transparente und offene Diskussion darüber, ob ein dreitägiges Fest der Stadtwerke mit diesen Kosten wirklich notwendig ist.“

Foto zur Meldung: SPD Babelsberg kritisiert Dimension des Stadtwerkefestes
Foto: SPD Babelsberg kritisiert Dimension des Stadtwerkefestes

Paffhausen ist weg!

(21.05.2011)

Peter Paffhausen hat heute seine Funktionen als Geschäftsführer der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) und als Geschäftsführer der Stadtwerke Potsdam GmbH (SWP) mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Diese Erklärung ist gegenüber dem Aufsichtsrat der EWP und den Gesellschafterversammlungen der EWP und SWP erfolgt.

 

Oberbürgermeister Jann Jakobs als Aufsichtsratsvorsitzender hat diesen Schritt akzeptiert, bedauert aber gleichzeitig, dass der Landeshauptstadt Potsdam und ihren Unternehmen eine prägende, bundesweit bekannte Unternehmerpersönlichkeit nicht mehr zur Verfügung steht. „Das ist für Potsdam ein herber Verlust." Jann Jakobs äußert aber auch sein Verständnis für diesen Schritt und bedankt sich für die jahrelange, erfolgreiche Arbeit im Dienste der Landeshauptstadt Potsdam.

 

Als Nachfolger wurden für die EWP die bisherigen Prokuristen Wilfried Böhme und Holger Neumann durch die Gesellschafter ernannt, für die SWP Bürgermeister Burkhard Exner. Diese werden die Funktionen vorübergehend wahrnehmen, bis nach einem durch die Gesellschafter abgestimmten Auswahlverfahren eine definitive Neubesetzung erfolgt.

 

Peter Paffhausen: „Obwohl mir der EWP-Aufsichtsrat in seiner Sitzung am Mittwoch mit eindeutiger Mehrheit das Vertrauen ausgesprochen hat, sehe ich mich auf Grund des öffentlichen Druckes veranlasst, meine Funktionen niederzulegen. Eine große Mehrheit der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung fordert meine Abberufung. Das Vertrauen in eine unabhängige, unbeeinflusste Geschäftsführung ist damit stark beeinträchtigt. Um Schaden von den Gesellschaften und der Landeshauptstadt Potsdam abzuwenden, habe ich mich zu diesem Schritt veranlasst gesehen."

Foto zur Meldung: Paffhausen ist weg!
Foto: Paffhausen ist weg!

Zum Rückzug von Stadtwerke-Chef Peter Paffhausen: BÜNDNIS 90/Die Grünen fordern eine ökologische Wende für Potsdamer Stadtwerke

(20.05.2011)

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen den Rückzug von Peter Paffhausen und setzen ein Signal für eine stärkere Hinwendung zu erneuerbaren Energien und Bürgerbeteiligung.

 

Die Fraktionsvorsitzende Saskia Hüneke sagt: „Wir sehen den Rückzug von Peter Paffhausen als unvermeidlichen Schritt an. Für die sofortige Benennung eines Nachfolgers fordern die Bündnisgrünen eine deutschlandweite Ausschreibung. Abgesehen von den aktuellen Unklarheiten, sind die mangelnde Transparenz und das zögerliche Eingehen auf die massiven im Raum stehenden Forderungen im Sinne des Klimaschutzes wichtige Gründe, weshalb wir in dieser Situation eine Chance sehen: hin zu klaren Strukturen, absolut transparentem Umgang mit den Geldern der Gebührenzahler und einer ökologischen Wende. Unser Stolz auf die Tatsache, dass wir eine Kommune mit überwiegend eigenen Stadtwerken sind, muss mit dem Eingehen auf die dynamische Entwicklung eines ökologischen, dezentralen Energiemarktes mit neuem Leben erfüllt werden.

Foto zur Meldung: Zum Rückzug von Stadtwerke-Chef Peter Paffhausen: BÜNDNIS 90/Die Grünen fordern eine ökologische Wende für Potsdamer Stadtwerke
Foto: Zum Rückzug von Stadtwerke-Chef Peter Paffhausen: BÜNDNIS 90/Die Grünen fordern eine ökologische Wende für Potsdamer Stadtwerke

SPD zur Vertragsaufhebung von Peter Paffhausen

(20.05.2011)

Noch gestern Abend hatten Stadtfraktion und SPD-Unterbezirk Geschäftsführer Paffhausen das Vertrauen entzogen und beschlossen, dass die zuständigen Gremien ihn von seinen Geschäftsführerposten EWP und Stadtwerke abberufen sollen.

 

Zur heutigen Vertragsaufhebung von Peter Paffhausen als Geschäftsführer der Stadtwerke Potsdam und der EWP erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert:

 

„Die Entscheidung war notwendig. Die SPD hat von Beginn an ihre Bedenken zu den öffentlich gewordenen Vorwürfen deutlich gemacht. Die Stadt kann es nicht gutheißen, wenn der Geschäftsführer eines städtischen Unternehmens ein anderes städtisches Unternehmen aushorchen lässt.

 

Dennoch ist diese Entscheidung nichts, bei dem man Triumphgefühle haben sollte. Peter Paffhausen verdient als Geschäftsführer eine differenzierte Betrachtung. Man darf bei aller berechtigten Kritik nicht vergessen, dass es Peter Paffhausen als Geschäftsführer gelungen ist, die Stadtwerke zu einem respektablen Unternehmen zu entwickeln und die EWP auch in der schwierigen Zeit nach der Liberalisierung des Energiemarktes gut aufzustellen. Die Gründung der Stadtwerke wird sein Verdienst bleiben.

 

Jetzt gilt es ruhig und ohne übertriebene Hektik die notwendige Entscheidungen und Veränderungen auf den Weg zu bringen. Schnellschüsse bringen da wenig.

 

Die SPD hat bereits gestern in einer gemeinsamen Sitzung von Unterbezirk Potsdam und Stadtfraktion eine Position beschlossen, die als Antrag in die nächste Stadtverordnetenversammlung eingebracht wird. Dabei ist lediglich die Abberufung des Geschäftsführers durch die Stadtverordnetenversammlung hinfällig. Weitere Punkte sind:

 

1.    Durch den Gesellschafter Landeshauptstadt Potsdam ist zu veranlassen, dass mittels einer externen Prüfung geklärt wird, ob es weitere Verdachtsfälle der Informationsbeschaffung gegen Gesellschaften, Geschäftsführer, Mitarbeiter oder andere Personen gibt und ob dabei ggf. neben den in Rede stehenden Sicherheitsfirmen weitere Detekteien für die EWP/Stadtwerke mit dem selben Zweck tätig waren. Ein Zeitplan dafür ist der SVV vorzulegen.

 

2.    Eine Überprüfung durch die Verwaltung, wie die Vorwürfe gegen die EWP vor dem Hintergrund der Mitgliedschaft der Stadt bei Transparency International Deutschland zu bewerten sind und welche Rückschlüsse ggf. gezogen werden sollten.

 

3.    Eine Prüfung durch die Verwaltung, ob die Vorwürfe als Verstoß

gegen die städtischen Leitlinien guter Unternehmensführung - insbesondere in Punkt 3.2.1 (Zusammenarbeit von Geschäftsführung und Aufsichtsrat) und 3.4.1 und 3.4.2 (Aufgaben und Informationspflicht der Geschäftsführung) - zu bewerten sind.

 

4.    Den Oberbürgermeister mit einer Prüfung zu beauftragen, welche gesellschaftsrechtlichen Veränderungen notwendig sind, um die unternehmensinternen Kontrollen und die Kontrollmöglichkeiten der Stadtverordneten zu verbessern.

 

5.    Die Gespräche mit Transparency International Deutschland über die transparente Gestaltung der Sponsoringbeziehungen zwischen den städtischen Gesellschaften und Vereinen der Stadt sind zügig zu einem Ende zu führen und die notwendigen Veränderungen der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.

 

Der Antrag steht allen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung zur Mitbeantragung offen.

 

Es wird bei der Diskussion über nötige Konsequenzen auch darum gehen, die Entscheidungen mit Ruhe und Sorgfalt zu treffen. Die SPD ist der Meinung, dass mit den hier geforderten Maßnahmen und Berichten die Grundlage für eine sachliche Diskussion gelegt werden. Wir wollen, dass Konsequenzen für das künftige Handeln gezogen werden.

 

Die Forderungen nach mehr Transparenz wird von uns klar unterstützt. Allen, die allerdings so weit gehen, jetzt die Stadtwerke und auch ihre Verantwortung für das gesellschaftliche Zusammenleben in unserer Stadt in Frage zu stellen, werden wir jedoch entgegentreten. "

 

Mike Schubert

Foto zur Meldung: SPD zur Vertragsaufhebung von Peter Paffhausen
Foto: SPD zur Vertragsaufhebung von Peter Paffhausen

von Halem: Stadtwerke Potsdam müssen Vorbild an Transparenz werden

(20.05.2011)

Die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Marie Luise von Halem begrüßt den Rückzug des Stadtwerkechefs Peter Paffhausen. Sie fordert einen Neuanfang für eine transparentere Unternehmensführung bei den Potsdamer Stadtwerken.

 

„Der Rückzug von Peter Paffhausen war unumgänglich. Die Vorwürfe der Bespitzelung eines anderen kommunalen Geschäftsführers und möglicherweise noch weiterer Personen wiegen schwer. Das dafür auch noch Mittel des kommunalen Unternehmens eingesetzt wurden, macht Paffhausen endgültig untragbar.

 

Die Stadtwerke müssen jetzt landesweit Vorbild für eine transparente Unternehmensführung werden. Das fängt mit einer vertraglich vereinbarten Offenlegung der Geschäftsführergehalter an. Dieser langjährigen Forderung der Stadtpolitik hat Herr Paffhausen immer im Weg gestanden.“

 

Von Halem fordert darüber hinaus detailliertere Regelungen für die Offenlegung der Sponsoringleistungen des Unternehmens, um eine intransparente „Pfründe-Politik hinter geschlossenen Türen“ zu beenden. Außerdem sieht sie einen Ehrenkodex für Aufsichtsräte als geboten an. Vereinsfunktionäre dürften nicht die Sponsoringleistungen an ihre eigenen Sportvereine absegnen. Dringlich sei auch eine Entflechtung der Geschäftsführerposten von Energie und Wasser Potsdam (EWP) und Stadtwerke-Gesamtkonzern, so die Abgeordnete.

 

Auf Grund der Bespitzelungsvorwürfe der vergangenen Tage hat der Potsdamer Stadtwerke-Chef Peter Paffhausen heute einen Auflösungsvertrag unterzeichnet.

Foto zur Meldung: von Halem: Stadtwerke Potsdam müssen Vorbild an Transparenz werden
Foto: von Halem: Stadtwerke Potsdam müssen Vorbild an Transparenz werden

Sondersitzung wegen Paffhausen in Potsdam

(20.05.2011)

Nach Bespitzelungsvorwürfen gegen den Chef der Potsdamer Stadtwerke, Peter Paffhausen, berät seit Freitagvormittag der Aufsichtsrat der Tochter Energie und Wasser (EWP) auf einer Sondersitzung.

Medienberichten zufolge soll Paffhausen dazu bewegt werden, freiwillig seinen Hut zu nehmen und einer Abberufung zuvorzukommen. Ihm wird vorgeworfen, einen Manager des kommunalen Unternehmens Gewoba durch einen Ex-Stasi-Mann bespitzelt zu haben.

Mehrere Fraktionen der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung fordern, dass Paffhausen abberufen wird.

 

Paffhausen war erst am Mittwoch vom Aufsichtsrat der Stadtwerke das Vertrauen ausgesprochen worden.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) betonte am Mittwochabend, ein Antrag auf Beurlaubung sei mit "sehr deutlicher Mehrheit" abgelehnt worden.

Paffhausen wird vorgeworfen, einen Manager des kommunalen Wohnungsunternehmens Gewoba im Jahr 2001 durch einen Detektiv bespitzelt zu haben. Jakobs zufolge hat es tatsächlich Untersuchungen gegeben, was missbiligt werde. Dabei habe es sich aber nicht um eine Bespitzelung gehandelt.

Am Abend beschäftigte sich auch der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung mit dem Thema. Viele Abgeordnete äußerten Unverständnis über die Entscheidung des Aufsichtsrats

 

 

(Text: RBB)

Foto zur Meldung: Sondersitzung wegen Paffhausen in Potsdam
Foto: Sondersitzung wegen Paffhausen in Potsdam

Grüne: Entscheidung des Aufsichtsrates zur Spitzel-Affäre nicht nachvollziehbar

(19.05.2011)

Die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Saskia Hüneke zum aktuellen Stand in der Spitzel-Affäre: "Wir können die Entscheidung des Aufsichtsrates so nicht nachvollziehen. Wir sehen, dass die Durchsetzung unserer Forderung, die Prinzipien von Transperency International auch auf die städtischen Firmen anzuwenden, immer dringender wird. Deshalb unterstützen wir es auch, einen Ehrenkodex für Aufsichtsräte zu schaffen. Außerdem fordern wir die Durchsetzung klarer Verwaltungsverfahren im Umgang mit dem Geld der Gebührenzahler."

 

Zum weiteren Vorgehen in dieser Angelegenheit wird die Fraktion eine Sondersitzung am Freitag durchführen.

Foto zur Meldung: Grüne: Entscheidung des Aufsichtsrates zur Spitzel-Affäre nicht nachvollziehbar
Foto: Grüne: Entscheidung des Aufsichtsrates zur Spitzel-Affäre nicht nachvollziehbar

Spitzelaffäre: Keine Beurlaubung

(19.05.2011)

Nach Bespitzelungsvorwürfen ist dem Geschäftsführer der Potsdamer Stadtwerke, Paffhausen, vom Aufsichtsrat das Vertrauen ausgesprochen worden. Oberbürgermeister Jakobs (SPD) betonte am Mittwochabend, ein Antrag auf Beurlaubung sei mit "sehr deutlicher Mehrheit" abgelehnt worden.

Paffhausen wird vorgeworfen, einen Manager des kommunalen Wohnungsunternehmens Gewoba im Jahr 2001 durch einen Detektiv bespitzelt zu haben. Jakobs zufolge hat es tatsächlich Untersuchungen gegeben, was missbiligt werde. Dabei habe es sich aber nicht um eine Bespitzelung gehandelt.

Am Abend beschäftigte sich auch der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung mit dem Thema. Viele Abgeordnete äußerten Unverständnis über die Entscheidung des Aufsichtsrats.

 

Jakobs hatte im Januar einen Rechtsanwalt mit der Überprüfung der Vorwürfe beauftragt.

Nach langem Zögern äußerte er sich aber erstmals am Dienstag öffentlich zu den Spitzelvorwürfen. Stadtverordnete hatten zuvor kritisiert, sie seien bislang nicht informiert worden. Dem rbb sagte der Politiker, eine kurzfristige Reaktion schade eher. Über das Thema müsse außerdem der Aufsichtsrat entscheiden. Dafür müssten zunächst alle auf den gleichen Informationsstand gebracht werden. 

 

(Text: RBB)

Foto zur Meldung: Spitzelaffäre: Keine Beurlaubung
Foto: Spitzelaffäre: Keine Beurlaubung

Aufsichtsrat tagt wegen Bespitzelung

(17.05.2011)

Der Vorwurf der Bespitzelung eines Managers des kommunalen Potsdamer Wohnungsunternehmen Gewoba soll nach Angaben von Oberbürgermeister Jakobs (SPD) schnell aufgeklärt werden.

Der Aufsichtsrat des kommunalen Versorgers Energie und Wasser Potsdam werde sich am Mittwoch mit dem Vorgang befassen, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Auf Antrag der SPD werde dann am Abend der Hauptausschuss des Stadtverordnetenversammlung einberufen.

Dem EWP-Geschäftsführer Paffhausen wird vorgeworfen, den Gewoba-Geschäftsführer im Jahr 2001 durch einen Ex-Stasi-Mann bespitzelt zu haben. Jakobs hatte im Januar einen Rechtsanwalt mit der Überprüfung der Vorwürfe beauftragt. Dieser wird laut Verwaltung erst den Aufsichtsrat und danach die Stadtverordneten informieren.

Der Gewoba-Manager soll im November 2010 durch ein anonymes Schreiben von dem Vorgang erfahren haben. Im Dezember habe er die Papiere dem Oberbürgermeister übergeben, hieß es.

 

(Text: RBB)

Foto zur Meldung: Aufsichtsrat tagt wegen Bespitzelung
Foto: Aufsichtsrat tagt wegen Bespitzelung

Busverkehr und Müllabfuhr in Potsdam zeitweise eingestellt

(06.01.2011)

Die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH hatte angesichts des Glatteisregens den Busverkehr in Potsdam heute ab ca. 8:20 Uhr komplett eingestellt. Nach Möglichkeit wurde noch bis zur nächst gelegenen Straßenbahnhaltestelle bzw. Bahnhof gefahren, um ein Umsteigen zum Schienenverkehr zu ermöglichen. Die Fahrer waren im Vorfeld sensibilisiert worden, bei sich verschlechternden Fahrbahnverhältnissen sofort die Leitstelle zu informieren. Aufgrund des Zeitpunktes des Eisregens war der Berufsverkehr im Wesentlichen abgeschlossen.

 

Hinweise über die Unterbrechung erfolgten über die DFI`s an allen Haltestellen, über Durchsagen in den Fahrzeugen, die Kundenzentren und die regionalen Medien (z.B. Verkehrsfunk). Es wurde darum gebeten, nach Möglichkeit auf Schienenverkehrsmittel auszuweichen. Die meisten Fahrgäste zeigten Verständnis für die Entscheidung, zumal es durch Nachrichten und Wetterbericht eine öffentliche Unwetterwarnung gegeben hatte. Da das flächendeckende Blitzeis „höhere Gewalt“ und durch ViP nicht abzuwenden war, gibt es keinen Ersatzanspruch (§15 Beförderungsbedingungen des VBB).

 

Der Tramverkehr war nicht unterbrochen. Gegen ca. 11:40 Uhr konnte der Busverkehr wieder zwar wieder aufgenommen werden, allerdings waren im Tagesverlauf erhebliche Verspätungen bzw. Unregelmäßigkeiten zu verzeichnen. Als letztes nahm Bus 693 nach Hermannswerder gegen 13.30 Uhr den Betrieb wieder auf. Der Verkehr zum Schwimmunterricht entfiel heute im Einvernehmen mit den Schulen.

 

Auch die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) hatte sich aus Sicherheitsgründen dazu entschlossen, die Entsorgungsfahrten für den heutigen Tag einzustellen. Die erste Entsorgungsrunde konnte jedoch noch größtenteils abgeschlossen werden. Das Nachholen der restlichen Tourenbestandteile des heutigen Tages ist für morgen und das Nachfahren der Freitagstouren für den Samstag vorgesehen.

 

Der STEP-Winterdienst begann bereits unmittelbar im Vorfeld des Eisregens mit dem Streuen von Salz und abstumpfenden Materialien. Schwerpunkt der Arbeiten waren die Hauptverkehrsadern und danach die vom ÖPNV genutzten Strecken. Während des Eisregens kamen jedoch auch die Winterdienstfahrzeuge schwerer voran als üblich. Für den regulären normalen STEP-Winterdienst (ohne Schneebeseitigung von Fahrbahnrändern) steht täglich ein Fuhrpark mit 85 Fahrzeugen inkl. Reservefahrzeugen bereit (für Straßen 18 Fahrzeuge, für Radwege 8 Fahrzeuge, für Gehwege 59 Fahrzeuge).

Foto zur Meldung: Busverkehr und Müllabfuhr in Potsdam zeitweise eingestellt
Foto: Busverkehr und Müllabfuhr in Potsdam zeitweise eingestellt

Pressemitteilung der Stadtwerke zum strengen Winter

(22.12.2010)

Energie und Wasser Potsdam (EWP)

 

Bei der EWP sind durch den strengen Winter keine Schwierigkeiten aufgetreten. Auch gibt es trotz der Lkw-Fahrverbote auf Teilen der Bundesautobahnen keine Lieferengpässe bei den Grundstoffen. Die Bevorratung sowohl bei den Trinkwasserwerken und Kläranlagen wie auch im Heizkraftwerk ist so bemessen, dass die aktuellen Verzögerungen in der Belieferung keine nennenswerten Auswirkungen besitzen. Auch die Versorgung mit Erdgas läuft problemlos. Doch selbst für den Fall, dass kein Gas durch die langen Versorgungsleitungen zu uns strömt, könnte das Heizkraftwerk die Stadt mit Wärme und Strom versorgen, da der Betrieb problemlos auch auf Heizöl, welches ausreichend bevorratet wird, umgeschaltet werden kann.

 

Am Leitungsnetz der EWP kam es zu keinen Störungen. Um die hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist der Bereitschaftsdienst der EWP eingerichtet. Sämtliche Fehlermeldungen können über den ganztägig besetzten Leitstand erfasst werden.

 

 

Stadtentsorgung Potsdam (STEP)

 

Der Winterdienst läuft nahezu permanent mit der maximalen Auslastung. Alle verfügbaren Kräfte und Fahrzeuge einschließlich der Reservefahrzeuge sind im Einsatz. Der strenge, aber vor allem anhaltende Schneefall sorgt für eine hohe Belastung der Mitarbeiter und der Technik

Der Salzverbrauch in der ersten Zeit der Wintersaison ist bisher enorm hoch, so wurden von der STEP bereits 800 Tonnen seit November 2010 verbraucht. Damit hat die STEP rechnerisch pro Einwohner in sechs Wochen bereits 5 kg Salz gestreut. Die Bevorratung mit Streusalz wurde dieses Jahr weiter hochgefahren. Doch da an die Lagerung von Salz – als grundwassergefährdender Stoff – aus Sicherheitsgründen bestimmte Lagerungsanforderungen gestellt werden, ist ein schnellerer Ausbau der Kapazitäten in den Lagerhallen der STEP nicht möglich. Jedoch hat die STEP einen Rahmenvertrag mit einem Lieferanten, welcher innerhalb von 2 Stunden kurzfristig Salz nachliefern kann. Für extreme Fälle, bspw. wenn die Autobahn für LKWs gesperrt ist, ist mit der Stadt eine bestimmte Reserve vertraglich vereinbart. Diese Reserve wurde noch nie unterschritten.

Da im gesamten Bundesgebiet die Salznachfrage ernorm gestiegen ist und bei Nachbestellungen vorrangig die Autobahnmeistereien bedient werden müssen, hat die STEP zurzeit aus Vorsichtsgründen das Ausbringen von Salz teilweise eingeschränkt. Verstärkt kommen dafür andere abstumpfende Mittel (z.B. Splitt) zum Einsatz. Die Gefahrenstellen (Kreuzungsbereiche, Brücken etc.) werden unvermindert mit Salzlauge behandelt. Auch die reine Schneeberäumung bleibt auf dem gleichen hohen Niveau.

 

Seit dem 20. Dezember wurde für Potsdam die Winterdienststufe 2 ausgerufen, d. h. es sind auch Arbeitskolonnen im Stadtgebiet unterwegs, die den Schnee an den Schwerpunktbereichen aufnehmen und zu den vorgegebenen Ablagerungsorten bringen.

Die Landeshauptstadt Potsdam als Auftraggeberin für den Winterdienst ist mit den Leistungen der STEP sehr zufrieden.

 

 

Verkehrsbetrieb Potsdam (ViP)

 

Trotz der teils widrigen Umstände aufgrund von Schnee und Glätte konnte der Betrieb mit Bahnen und Bussen im Wesentlichen aufrechterhalten werden. Es kommt wie im gesamten Bundesgebiet zu einzelnen Fahrtausfällen und leider auch teilweise zu größeren Verspätungen.

 

Dies liegt vor allem am generell langsam fließenden Straßenverkehr bei Schnee. Partiell kann auch die Straßenbahn wegen Schneewehen nicht weiterfahren. Vereinzelt kam es auch zu Verkehrsunfällen, bei denen Kraftfahrzeuge gegen die Straßenbahn oder den Bus gerutscht sind oder auch vereinzelt Busse gegen andere Fahrzeuge gerutscht sind die dadurch beschädigten Fahrzeuge der ViP können nicht weiter im Linienverkehr eingesetzt werden.

 

Vereinzelt mussten auch mit Schnee zugefahrene Weichen manuell „freigefegt“ werden.

Der Betrieb der Fähre ist wegen des zugefrorenen Wassers vorübergehend eingestellt.

 

Während und unmittelbar nach dem Schneefall haben einige Busse bis zu 30 Minuten Verspätung.

Besonders betroffen sind beim Bus vor allem Linien, die größere Steigungen im Linienverlauf aufweisen: 638/639 nach Groß Glienicke, 693 im Bereich Brauhausberg, 694 im Bereich Babelsberg-Nord.

 

Zwar ist das deutlich höhere Fahrgastaufkommen sehr erfreulich, doch dies führt auch zu längeren Aufenthaltszeiten an Haltestellen, wodurch es ebenso zu Verspätungen kommt.

 

Um das Einfrieren der Oberleitungen zu verhindern, fahren in den gefährdeten Nächten Tatrabahnen, welche die Oberleitungen vom Schnee befreien. Weiterhin werden in solchen Fällen die Bereitschaftsdienste personell verstärkt, zum Teil auch mit Fremdkräften.

 

Alle wichtigen Weichen im Netz haben eine Weichenheizung, die zum Teil automatisch bei Frost anspringen oder zum Teil per Hand zugeschaltet werden. Weichenstörungen wegen eingefrorener Weichen hatte die ViP in diesem Winter noch nicht. Probleme gibt es nur mit zugefahrenen Weichen, die im Straßenbereich liegen, wie zum Beispiel von der Langen Brücke zum Hauptbahnhof und vor der Post. Auch hier werden die Bereitschaften verstärkt, versetzte Schichten gefahren und nachts der Schneepflug eingesetzt.

Foto zur Meldung: Pressemitteilung der Stadtwerke zum strengen Winter
Foto: Pressemitteilung der Stadtwerke zum strengen Winter

EWP erhöht Strompreise!

(11.11.2010)

Dazu erklärt die EWP:

 

Für das Jahr 2011 wurde bundeseinheitlich eine Erhöhung der Umlage entsprechend Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) festgelegt. Sie beträgt dann 3,530 Ct/kWh. Für 2010 galten noch 2,047 Ct/kWh, was einer Steigerung um 1,483 Ct/kWh entspricht. Diese Erhöhung betrifft alle Energieversorgungsunternehmen gleichermaßen.  Zum 1. Januar 2011 muss die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) daher ihre Strompreise für Grundversorgungskunden und local-Sondervertragskunden anpassen. Die Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) sinkt hingegen von 0,13 Ct/kWh auf 0,03 Ct/kWh. Diese Senkung wird selbstverständlich auch weitergegeben. Die EWP passt ihre Preise für Endkunden demnach um 1,383 Cent / kWh (netto) an.

 

Das „Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG)“ wurde im Jahr 2000 beschlossen und mehrmals (2004, 2009) novelliert. Ziel ist die Förderung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Wasserkraft, Deponie-, Klär- und Grubengas, Biomasse, Geothermie, Windenergie und Solarenergie. Finanziert wird diese Förderung über die EEG-Umlage. Der Gesetzgeber sorgt durch diese Regelung dafür, dass jeder Stromverbraucher an der Förderung Erneuerbarer Energien und damit auch am Klimaschutz beteiligt ist. (s. Infobrief „Erneuerbare-Energien-Gesetz [EEG – Umlage]“)

 

In der Bundesrepublik Deutschland sollen bis zum Jahr 2030 mindestens 30 % des Energieverbrauchs über Erneuerbare Energien gedeckt werden. Die Treibhausgasemissionen sollen bis dahin um 55 % gegenüber 1990 gesenkt werden. Das ist erklärtes Ziel der Bundesregierung, bekräftigt in ihrem neuen Energiekonzept.

 

Alle Kunden der EWP werden in diesen Tagen per Post über die Preisanpassung informiert. Die letzte Strompreispassung der EWP erfolgte zum 1. Februar 2009. In den kommenden Jahren wird es wegen langfristiger Verträge mit dem Gasvorlieferanten für das Kraftwerksgas keine Erhöhung des EWP-Anteils (Erzeugungskosten) am Strompreis mehr geben. Preisanpassungen erfolgen somit nur wegen Änderungen der Abgabenlasten. Rund 40 % des Strompreises für Haushaltskunden entstehen durch Steuern, Abgaben und Umlagen. Die EEG-Umlage ist eine solche Abgabe.

Foto zur Meldung: EWP erhöht Strompreise!
Foto: EWP erhöht Strompreise!

Neue Betrugsmasche: Gefälschte Rechnungen auch in Potsdam

(27.10.2010)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) warnt vor folgender aktueller Betrugsmasche: Deutschlandweit sind derzeit gefälschte Stromrechnungen per Post im Umlauf. Bei den angeschriebenen Kunden handelt es sich bisher hauptsächlich um Gastronomiebetriebe. Als Absenderin wird in diesen Rechnungen die „Stadtwerke GmbH & Kraftwerke AG“ genannt. Die angegebene Adresse www.stadtwerke.de gehört jedoch den Stadtwerken Hannover, die sich dagegen verwahren und Anzeige erstatten werden.

 

Wenn Sie Adressat derartiger Stromrechnungen, aber kein Kunde der in den Rechnungen benannten „Stadtwerke GmbH & Kraftwerke AG“ sind, sollten Sie Strafanzeige bei der für Sie zuständigen Polizeidienststelle stellen.

 

Was die plumpen Fälscher offenbar nicht wissen: Energierechnungen werden in Potsdam nicht von den Stadtwerken, sondern von der EWP ausgestellt.

Foto zur Meldung: Neue Betrugsmasche: Gefälschte Rechnungen auch in Potsdam
Foto: Neue Betrugsmasche: Gefälschte Rechnungen auch in Potsdam

Ausstellung „Clever, intelligent, energieeffizient“ eröffnet - Spezielle Führungen für Schulklassen im Angebot

(14.09.2010)

Im Foyer der WilhelmGalerie ist heute die interaktive Ausstellung „Clever, intelligent, energieeffizient“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) eröffnet worden. Die Themen Stromsparen und Energieeffizienz werden hier anschaulich präsentiert, so dass die Potsdamer diese in Ihren Alltag integrieren können. „Anregungen zum Energiesparen zu geben, ist ein wichtiger, ständig aktueller Teil unserer Bemühungen um Klimaschutz und Ressourcenschonung“, erläuterte der EWP-Hauptabteilungsleiter für Vertrieb, Andreas Buchholz, bei der Eröffnung.

 

Die Ausstellung ist vom 14. September bis zum 9. Oktober 2010 täglich kostenlos in der WilhelmGalerie, direkt vor dem STADTWERKE-Kundenzentrum in der Charlottenstraße 42, zu sehen. Insbesondere junge Besucher sollen an die Thematik herangeführt werden, denn energieeffizientes Handeln kommt nicht nur dem Geldbeutel zugute, sondern ist auch ein Beitrag für die Umwelt und damit für die Zukunft aller. Die Potsdamer Schulen sind zum Besuch der Ausstellung herzlich eingeladen. Schul-klassen (ab 7. Schuljahr) werden auf Wunsch durch die Ausstellung geführt. Anmeldungen sind dafür unter Tel.: (0331) 661-9507 möglich.

 

Interaktivität ist die Besonderheit der Ausstellung. Die Besucher betrachten nicht nur Informationstafeln und Exponate. Vielmehr ist auch eigenes, konkretes Handeln gefragt. Per Handkurbel erspüren sie, wie viel Energie sie aufwenden müssen, um eine handelsübliche Glühlampe zum Leuchten zu bringen, und mit wie viel weniger Energie eine Energiesparlampe brennt. Sie erproben, mit welchen elektrischen Geräten sich Wasser am effektivsten erhitzen lässt. Sie erfahren, ob die Waschmaschine zuhause ein Stromfresser ist, und kommen den anderen „heimlichen“ Stromverbrauchern auf die Spur.

 

Höhepunkt zum Abschluss der Ausstellung wird der Energiespartag am Samstag, dem 9. Oktober 2010, sein. Am ersten Energiespartag der EWP 2009 zeigten die Potsdamer sehr viel Interesse. Anregungen zum Energiesparen sind offenbar gefragt.

 

Von 10.00 bis 16.00 Uhr werden kompetente Ansprechpartner vor Ort sein. Geplant sind mehrere Infostände. Bei der „Weißen Ware“ erfahren Sie alles über Energiespartrends bei Elektrohaushaltsgeräten, Hausbesitzer und Bauherren können sich bei „Erdgas + Solar“ über aktuelle Fördermittel und Technikneuheiten informieren. Der Potsdamer Bürgersolarverein stellt sich vor, EWP-Mitarbeiter und externe Berater stehen zum Energieberatung zur Verfügung und Vertreter der SHK-Innung geben Tipps zur beginnenden Heizperiode.

 

Die EWP und ihre Projektpartner stellen den aktuellen Entwicklungsstand bei den Intelligenten Zählern („Smart Metering“) vor. Zum Thema Elektromobilität wird es vor der WilhelmGalerie einen Segway-Parcour mit Probefahrten und Infos zu alternativen Kraftstoffen, speziell zu Erdgas, geben.

Foto zur Meldung: Ausstellung „Clever, intelligent, energieeffizient“ eröffnet - Spezielle Führungen für Schulklassen im Angebot
Foto: Ausstellung „Clever, intelligent, energieeffizient“ eröffnet - Spezielle Führungen für Schulklassen im Angebot

Ausstellung im STADTWERKE-Gebäude: „Feuer und Wasser“ - Oda Schielicke und ihre Schüler

(12.09.2010)

Im Schaffen der Caputher Malerin Oda Schielicke nimmt nicht nur das eigene schöpferische Tun breiten Raum ein. Auch die kunstpädagogische Arbeit mit Kindern ist eine ihrer besonderen Leidenschaften. Kunstinteressierte Potsdamer können sich in den in nächsten zehn Wochen davon überzeugen. Die STADTWERKE POTSDAM stellen ihr Atrium in der Steinstraße 101 als Ort des Kunstgenusses zur Verfügung.

 

Zu sehen sind der Ausstellung 35 Arbeiten zum Thema „Feuer, Wasser, Luft und Erde“, die im Caputher Atelier der Künstlerin entstanden sind. Der unverstellte Blick der Kinder, deren Unbefangenheit und besondere Wahrnehmungsweise befähigt sie, die Welt noch anders zu sehen und zu deuten, neugierig zu sein auf alle Erscheinungen und Beziehungen.

 

Bei der Bewältigung des Themas ist die Malerin gemeinsam mit ihren Schülern in die Welt der vier Elemente getaucht. Es entstanden in der Atelieratmosphäre zwischen Werkzeugen, Pinseln, Farben und Gerüchen Bilder in verschiedenen Techniken und Varianten. Sie zeigen die Freude am bildnerischen  Experimentieren. Aquarelle, Wachsmalkreidarbeiten, Zeichnungen mit Feder und Tusche, Malereien in Tempera, Acryl und Collagen sind zu betrachten.

 

Die 30 Schülerarbeiten korrespondieren mit den Bildern der Malerin und Pädagogin und ergänzen sich gegenseitig. Gemeinsam ist ihnen die Gestaltung von Bewegung. Alles ist im Fluss, es sind originelle Kompositionen voller Dynamik, Energie und Phantasie. Im Atrium der STADTWERKE finden sie einen besonders schönen Platz. Für den Publikumsverkehr ist die Ausstellung vom 17. September bis 30. November 2010, jeweils montags bis freitags von 08:00 bis 18:00 Uhr, geöffnet.

Foto zur Meldung: Ausstellung im STADTWERKE-Gebäude: „Feuer und Wasser“ - Oda Schielicke und ihre Schüler
Foto: Ausstellung im STADTWERKE-Gebäude: „Feuer und Wasser“ - Oda Schielicke und ihre Schüler

Strom-Mix der EWP wird ab Oktober 2010 atomstromfrei

(08.09.2010)

In Potsdam wurde frühzeitig (1995) der Weg eingeschlagen, den in der Stadt benötigten Strom in einem eigenen Heizkraftwerk umweltfreundlich zu erzeugen. Der derzeitige Strom-Mix der Energie und Wasser Potsdam GmbH weist daher seit Jahren einen hohen Anteil an klimafreundlichem Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung (69%) auf. Der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien liegt bei 19%. Dem standen bisher jedoch noch Anteile von Kohlestrom (10%) und Strom aus Atomenergie (2%) gegenüber.

 

EWP-Geschäftsführer Peter Paffhausen: „Wir haben jetzt gehandelt. Ab Oktober 2010 wird der Strom-Mix der EWP frei von Atomstrom sein. Er enthält dann nur noch Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien. Die EWP leistet damit einen Beitrag zur Senkung der Nachfrage nach Atomstrom.“

 

Der Zukauf von Strom ist erforderlich, weil das Heizkraftwerk (HKW) Potsdam-Süd im Sommer weniger Wärme und deshalb auch weniger Strom erzeugt. Bisher wurde dieser Bedarf aus dem so genannten „Deutschland-Mix“ gedeckt, der auch hohe Anteile Kohlestrom und Atomstrom enthält.

 

Mit der Änderung des Strom-Mixes der EWP wird eine weitere Verbesserung der Potsdamer Klimabilanz erreicht: Das Unternehmen vermeidet rund 63.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen pro Jahr. Dies entspricht rund 36% der von den Potsdamer Stadtverordneten geforderten CO2-Einsparungen bis zum Jahr 2020.

 

Der neue Anteil am Strom-Mix, den die EWP künftig hinzukauft, wird aus umweltfreundlicher Wasserkrafterzeugung – einer erneuerbaren Energie – stammen. Dieser Wasserkraftstrom ist TÜV-zertifiziert.

 

Die am Montag gefällte Entscheidung zur Verlängerung der Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke ist aus unserer Sicht fragwürdig. Greenpeace hat Ende August auf der Basis einer Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie bestätigt, dass nur Erdgas derjenige fossile Energieträger ist, welcher in idealer Weise in einer Übergangszeit bis zur Vollversorgung mit erneuerbaren Energien eine Brückenfunktion einnehmen kann. Die vom EWP-Heizkraftwerk eingesetzte Kraft-Wärme-Kopplung ist dabei die effizienteste Energieerzeugung mit Gas.

Foto zur Meldung: Strom-Mix der EWP wird ab Oktober 2010 atomstromfrei
Foto: Strom-Mix der EWP wird ab Oktober 2010 atomstromfrei

Rohrnetzspülungen vom 6. September bis 5. November

(27.08.2010)

Zur Gewährleistung der Trinkwasserqualität führt die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) in der Zeit vom 6. September bis voraussichtlich 5. November 2010 Rohrnetzspülungen durch. Betroffene Gebiete sind Potsdam – Eiche /Golm und Teilgebiete von Bornim.

 

In diesen Zeiträumen ist mit Eintrübungen des Trinkwassers in den betroffenen Bereichen zu rechnen, die aber keine Gesundheitsgefährdungen bewirken. Ebenso können Druckminderungen im Rohrnetz auftreten. Benutzen Sie deshalb bitte unmittelbar an die Wasserleitung angeschlossene Maschinen- und Wäschereianlagen, Badeöfen, Geschirrspüler und Warmwasseraufbereitungsanlagen während der Spülzeit nur unter ständiger Aufsicht. Kontrollieren Sie bitte auch Filter, Wasseraufbereitungsanlagen und ähnliche Einrichtungen. Sobald kein Wasser mehr aus den Entnahmestellen läuft, stellen Sie den Betrieb der angeschlossenen Anlagen bitte sofort ein. Außerdem werden die Hauseigentümer bzw. Hausmeister darum gebeten, das Hauptabsperrventil vor dem jeweiligen Hauptwasserzähler während der Spülzeiten zu schließen.

 

Die Rohrnetzspülungen werden ausschließlich werktags in den Nachtstunden von 22.00 bis 06.00 Uhr durchgeführt. Des Weiteren werden sämtliche Kunden der zu spülenden Straßenabschnitte in Form von Handzetteln über die genauen Spültermine informiert. Diese aktuellen, straßengenauen Spülinformationen werden außerdem im Internet unter www.ewp-potsdam.de (Bereich Wasser) veröffentlicht.

 

In Abhängigkeit von unvorhersehbaren Ereignissen (Havarien) können Veränderungen im Spülablauf innerhalb der vorher genannten Zeitangaben festgelegt werden. Diese Veränderungen werden den Kunden bekannt gegeben. Bei Anfragen stehen Ansprechpartner der EWP unter der Havarienummer 0331 / 6612407 sowie 0800 / 0112832 (gebührenfrei) zur Verfügung.

 

Die EWP bittet alle betroffenen Kunden um Verständnis.

Foto zur Meldung: Rohrnetzspülungen vom 6. September bis 5. November
Foto: Rohrnetzspülungen vom 6. September bis 5. November

Julis fordern ein Ende der Paffhausen-Show

(02.08.2010)

Für die Jungen Liberalen ist es nicht nachvollziehbar, dass die Stadtwerke nun gemeinsam mit der Stadt eine Jugendbefragung durchführen und dabei gleich zwei mal an demokratischen Entscheidungsstrukturen vorbei agieren. „Speziell für die Belange der Jugendlichen wurde durch die Stadtverordneten eine Arbeitsgruppe „Jugend und Soziokultur“ eingerichtet. Dass man diese nun bei einem eindeutigen Jugendthema ignoriert, zeigt deren Wertschätzung durch die Stadtwerke und die Stadtverwaltung deutlich,“ erklärt der Kreisvorsitzende der Julis, Lucas Oldag. Es ist nicht Aufgabe der Stadtwerke eine Jugendbefragung für die Stadt durchzuführen. Gewinne der Stadtwerke müssten viel mehr in den Haushalt der Stadt abgeführt und deren Verwendung im demokratischen Prozess beschlossen werden. Bei der gegenwärtigen Verschuldung Potsdams wäre aus Sicht der Julis eine Diskussion darüber, ob die Befragung zum aktuellen Zeitpunkt noch nötig gewesen wäre, zielführender gewesen. Eine Befragung in Verbindung mit einer Bedarfsanalyse, wurde im Vorfeld des Beschlusses für freiLand, energisch von den Jungen Liberalen gefordert. Die Stadt wollte lieber ohne eindeutige Fakten handeln. Welchen konkreten Sinn die Befragung jetzt noch haben soll ist fraglich. „Stadt und Stadtwerke ignorieren immer wieder demokratische Strukturen, wie man so für demokratische Beteiligung werben will ist für uns Julis ein Rätsel. Wir können nur an die Verwaltung und die Stadtwerke appellieren, endlich zur Vernunft zu kommen und Verantwortungsvoll mit dem Geld der Bürger umzugehen,“ so Oldag weiter. 

Foto zur Meldung: Julis fordern ein Ende der Paffhausen-Show
Foto: Julis fordern ein Ende der Paffhausen-Show

Chef der teuersten Stadtwerke Deutschlands wird "ausgezeichnet"

(02.07.2010)

25% Preissteigerung in den letzten 4 Jahren und Platz zwei für die Stadtwerke Potsdam in der Liste der teuersten Städte, bei den Wasser- und Abwasserpreisen. Für die Jungen Liberalen Potsdam Grund genug, dem verantwortlichen Stadtwerkechef Peter Paffhausen einen Besuch abzustatten und ihm für diese Leistung eine Urkunde sowie eine Flasche des teuren Potsdamer Wassers zu überreichen.    

 

„Herr Paffhausen konnte oder wollte den Preis nicht persönlich entgegennehmen. Trotzdem hoffen wir, dass er erkennt, dass es schon eine besondere Leistung ist, die Kosten genau dort anzuziehen, wo keinerlei Wettbewerb herrscht und der Kunde machtlos gegenüber seinem Anbieter ist,“ erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Potsdam, Lucas Oldag, vor dem Gelände der Stadtwerke.     

 

Die Jungen Liberalen fordern von den Stadtwerken Transparenz und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den Gebührengeldern. „Das Stadtwerkefest zeugt vielleicht von Größenwahn, nicht aber von verantwortungsvoller Unternehmenspolitik. Gerade kommunale Unternehmen haben eine besondere Verantwortung sowohl bei der Preisgestaltung als auch dem Umgang mit Gewinnen. Wir Julis erwarten einen kritischen Blick der Aufsichtsräte von SPD, Linke und CDU damit es endlich ein Umdenken bei den Stadtwerken gibt,“ so Oldag weiter.    

 

Gemeinsam mit der FDP feiern die Julis am Samstag ab 13 Uhr, direkt neben dem Stadtwerkefest, auf dem Gelände der „Weißen Flotte“, eine Stromwechselparty. „Diese wird natürlich 100% Gebührenfrei organisiert und bietet statt Rock- und Popstars eine Bühne für Potsdamer Bands sowie Unterhaltung für die ganze Familie an.“ 

Foto zur Meldung: Chef der teuersten Stadtwerke Deutschlands wird "ausgezeichnet"
Foto: Chef der teuersten Stadtwerke Deutschlands wird "ausgezeichnet"

Stadtwerke-Festival: City verzichtet auf Auftritt wegen Fußball

(29.06.2010)

Ganz Deutschland ist im Fußballfieber. Nach dem gestrigen Sieg unserer Nationalmannschaft gegen England steht am kommenden Sonnabend um 16:00 Uhr das Viertelfinale Argentinien-Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Südafrika an. Sowohl die Band „City“ als auch die Stadtwerke Potsdam sind in WM-Euphorie und freuen sich auf dieses Fußball-Highlight. Aus diesem Grunde war man sich schnell einig, den ursprünglich für 16:00 Uhr geplanten Auftritt von „City“ zugunsten einer Fußball-Liveübertragung im Neuen Lustgarten auf nächstes Jahr zu verschieben. Toni Krahl: „Wir sind einerseits Fußballfans und andererseits Profis, die wissen, dass solch ein Konkurrenzprogramm kein stimmungsvolles Konzert für die Potsdamer zur Folge hätte. Deswegen ist dies die einzig sinnvolle Entscheidung.“

 

Die Stadtwerke laden somit zum Public Viewing auf das Festivalgelände. Zur Einstimmung spielt Engerling planmäßig ab 15:10 Uhr, bis ca. 15:50 Uhr. Danach läuft auf den drei großen Leinwänden das Spiel, von dem wir alle hoffen, dass Müller mehr Tore schießt als Higuaín, und Neuer im Falle eines Elfmeterschießens alles auf dem Zettel hat. Ein gutes Omen: Während der Vorbereitungen für das Stadtwerke-Festival 2006 lief auch gerade das WM-Viertelfinale Deutschland-Argentinien. Deutschland gewann bekanntlich…

 

Planmäßig geht es dann um 18:30 Uhr weiter mit den Puhdys, um 20:30 Uhr tritt Billy Idol auf und ab 22:30 Uhr rockt dann Joe Cocker den neuen Lustgarten.

 

Bitte beachten Sie das Verbot von Vuvuzelas beim Stadtwerke-Festival im Neuen Lustgarten, weil diese den Musikgenuss doch erheblich stören würden.

Foto zur Meldung: Stadtwerke-Festival: City verzichtet auf Auftritt wegen Fußball
Foto: Stadtwerke-Festival: City verzichtet auf Auftritt wegen Fußball

STADTWERKE haben Potsdams größte Fotovoltaik-Anlage auf dem ViP-Betriebshof feierlich in Betrieb genommen

(25.06.2010)

Heute gegen 12.30 Uhr haben der SWP-Geschäftsführer Peter Paffhausen sowie der ViP-Geschäftsführer Martin Weis Potsdams größte Photovoltaikanlage auf dem ViP-Betriebshof in der Fritz-Zubeil-Straße feierlich in Betrieb genommen. Mittels Knopfdruck fuhren die 5 Wechselrichter hör- und sichtbar an und die Kraft der Sonne konnte zur Elektrizitätserzeugung genutzt werden.

 

Seit Ende April 2010 liefen die Montagearbeiten. Um die Sonnenkraft bestmöglich auszunutzen, wurden die Solarmodule auf den Flachdächern angekippt montiert, um so „Verschattungen“ zu vermeiden.  Die 3.654 m² große Anlage hat bei bestem Sonnenschein eine Spitzenleistung von 498 kW. Alle anderen 89 derzeitig einspeisende Potsdamer Fotovoltaikanlagen haben eine installierte Leistung von 899 kW. Die neue Anlage soll ca. 450.000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen und 238 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Die aktuellen Werte für die Anlagenleistung, für den bisherigen Energieertrag und für die Gesamteinsparung an Kohlendioxid werden über eine große Anzeigetafel am Standort des ViP-Betriebshofes angezeigt.

 

Der SWP-Geschäftsführer Peter Paffhausen erklärt: „Mit der heutigen Inbetriebnahme der größten Photovoltaikanlage in Potsdam haben die STADTWERKE einen weiteren Meilenstein bei der umwelt- und ressourcenschonenden Energieerzeugung und somit für eine saubere und lebenswerte Stadt Potsdam vollbracht. Durch die Einbindung der regionalen Wirtschaft in dieses qualitativ anspruchsvolle Projekt konnte diese nachhaltig gestärkt werden.  Die STADTWERKE stehen schon seit vielen Jahren beispielsweise durch die sehr umweltfreundliche Fernwärme- und Elektrizitätserzeugung der EWP im Heizkraftwerk Süd  mittels der Kraft-Wärme-Koppelung (KWK) in der ersten Reihe, wenn es um die wichtigen Themenfelder Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Potsdam geht.“

 

Der ViP-Geschäftsführer Martin Weis hebt hervor: „Die Nutzung der großen Dachflächen hat sich für dieses innovative Projekt geradezu aufgedrängt. Aber nicht nur auf den ViP-Dächern, sondern auch darunter steht viel neue umweltschonende Technik. Unserer Umweltverantwortung tragen wir beispielsweise durch die Nutzung abgasarmer Busse Rechnung. Es werden nur noch Fahrzeuge beschafft, die der Abgasnorm EEV oder besser entsprechen. Ältere Busse, bei denen es technisch möglich war, wurden in den vergangenen Jahren mit einem Russpartikelfilter nachgerüstet und haben so die grüne Umweltplakette erhalten. Die 54 Straßenbahnen fahren ohnehin mit KWK-Strom aus dem EWP-Heizkraftwerk und tragen so ebenfalls zur klimafreundlichen Bilanz der Stadtwerke bei. “

Foto zur Meldung: STADTWERKE haben Potsdams größte Fotovoltaik-Anlage auf dem ViP-Betriebshof feierlich in Betrieb genommen
Foto: STADTWERKE haben Potsdams größte Fotovoltaik-Anlage auf dem ViP-Betriebshof feierlich in Betrieb genommen

10. STADTWERKE-FESTival:: Sitzplatzreservierung für Konzert „Klassik Open Air“

(11.06.2010)

Am Freitag, dem 2. Juli, tritt beim 10. STADTWERKE-FESTival mit Montserrat Caballé eine der bedeutendsten Opernsängerinnen des 20. Jahrhunderts auf. Die in Barcelona geborene Sopranistin wird ab 20:00 Uhr gemeinsam mit ihrer Tochter Montserrat Marti Opernarien von Rossini, Verdi und Puccini singen. Begleitet werden sie von der Philharmonie der Nationen unter Leitung von Chefdirigent Justus Frantz. Weiterhin dürfen wir den Berliner Konzertchor sowie den jungen Pianisten Mark Ehrenfried und den in Potsdam geborenen Tenor Marco Jentzsch zu unserem diesjährigen Klassik Open Air begrüßen.

 

Wir werden für diese Aufführung rund 7.000 Stühle im Neuen Lustgarten aufbauen, um unseren Gästen eine Sitzgelegenheit zu bieten. Ab dem morgigen Freitag, dem 11. Juni 2010, können Sie sich Platzkarten besorgen, so lange der Vorrat reicht. In unseren Kundenzentren werden maximal 4 Karten pro Person an unsere Kunden abgegeben. Bitte halten Sie Ihre Kundennummer bereit.

 

Kundenzentrum WilhelmGalerie (Charlottenstraße 42)

Kundenzentrum Platz der Einheit

Kundenzentrum Hauptbahnhof

Kundenzentrum Babelsberg (Rudolf-Breitscheid-Str. 29)

 

Die Plätze werden am Veranstaltungstag bis 19:30 Uhr für Sie reserviert, danach werden die frei gebliebenen Plätze neu vor Ort vergeben. Weitere Sitzgelegenheiten gibt es im hinteren Zuschauerbereich, diese sind jedoch nicht reserviert.

 

Denken Sie bitte selbst an Sitzkissen!

Foto zur Meldung: 10. STADTWERKE-FESTival:: Sitzplatzreservierung für Konzert „Klassik Open Air“
Foto: 10. STADTWERKE-FESTival:: Sitzplatzreservierung für Konzert „Klassik Open Air“

Stadtwerke: Gang der Planungen für Sport- und Freizeitbad konform zur Beschlusslage der Stadtverordneten

(26.05.2010)

Die Stadtwerke und die Stadtverwaltung Potsdam bewegen sich in Bezug auf das neue Sport- und Freizeitbad völlig konform zur Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung vom 27. Januar 2010.

 

Am 17. März 2010 wurde der Hauptausschuss wie vereinbart darüber informiert, dass es eine Veröffentlichung des Planungsauftrages im EU-Supplement geben wird. Diese ist am 25. März 2010 veröffentlicht worden. Sie enthielt den Vermerk auf einen Gremienvorbehalt. Ziel der Veröffentlichung war die Ankündigung  des Bauvorhabens in ganz Europa, um Zeit zu gewinnen. Parallel wurde der Entscheidungsprozess noch genauer definiert.

 

Am 14. April 2010 gab es entsprechend des SVV-Beschlusses vom 27. Januar 2010 im öffentlichen Teil des Hauptausschusses einen mehrheitlichen Beschluss zur Vorlage 10/SVV/0308 „Sport- und Freizeitbad“. In dieser ist detailliert ein zweistufiges Verfahren für die Auswahl des Generalplaners festgelegt worden. U.a. wurde festgelegt, dass ein Auswahlgremium - bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Stadtverordnetenfraktionen und der Architektenkammer sowie der Ingenieurkammer des Landes Brandenburg - eingesetzt wird. In einem Gespräch des Oberbürgermeisters und Vertretern der Stadtwerke mit der Architektenkammer am 6. Mai wurde vereinbart, das Auswahlgremium um zusätzliche architektonische Fachkompetenz zu erweitern.

 

Entscheidend beim Bau der Potsdamer Sport- und Freizeitbades ist der feststehende Kostenrahmen von 18 Millionen Euro, für den ein Zweckbau errichtet werden soll. Die Auswahlkriterien für den Generalplaner sind daher eng daran ausgerichtet, damit dieser das Bad zu den genannten Kosten planen kann. Architektonische Gesichtspunkte sind eher nachrangig, wenn auch nicht unwichtig.

Foto zur Meldung: Stadtwerke: Gang der Planungen für Sport- und Freizeitbad konform zur Beschlusslage der Stadtverordneten
Foto: Stadtwerke: Gang der Planungen für Sport- und Freizeitbad konform zur Beschlusslage der Stadtverordneten

Rohrbruch in der Berliner Straße - Tramverkehr unterbrochen

(17.02.2010)

Am Mittwochmorgen kam es gegen 0:20 Uhr zu einem Trinkwasserrohrbruch in der Berliner Straße. An einer 150 Millimeter dicken Transportleitung aus Gusseisen hatte sich im Zusammenhang mit den Temperaturschwankungen der vergangenen Tage ein Riss gebildet. In Abstimmung mit den zuständigen Stellen der Landeshauptstadt Potsdam wurde die Berliner Straße stadteinwärts von der Abfahrt der Nutheschnellstraße bis zur Türkstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

 

Die Trinkwasserunterbrechung betraf die Feuerwehr-Leitstelle, das Gelände der Bundespolizei, einen Supermarkt sowie einige Wohnhäuser zwischen der Türkstraße und der Auffahrt von der Berliner Straße zur Nutheschnellstraße. Das angrenzende Klinikum „Ernst von Bergmann“ wurde kurzfristig über eine andere Leitung versorgt. Eine Mieterin, die einen Angehörigen pflegt, erhielt von der EWP mehrere gefüllte Trinkwasserkanister. Seit 14:15 Uhr ist die Leitung wieder in Betrieb.

 

Auf Grund des austretenden Wassers gab es im Bereich des Rohrbruches Glättebildung auch auf der stadtauswärtigen Seite der Berliner Straße, so dass die STEP hier mit abstumpfenden Mitteln tätig wurde.

 

Der Straßenbahnverkehr ist zwischen Platz der Einheit und Fontanestraße (Tram 94 und 99) sowie zwischen Platz der Einheit und Glienicker Brücke (Tram 93) unterbrochen. Die ViP hat Ersatzverkehre zwischen Platz der Einheit West und Fontanestraße sowie zwischen Platz der Einheit West und Glienicker Brücke eingerichtet. Zielstellung ist es, den Tramverkehr gegen 20:00 Uhr wieder aufzunehmen. Es wird ein provisorischer Bitumen-Deckenschluss aufgebracht, der bei besserer Wetterlage (bei höheren Temperaturen) zu einem späteren Zeitpunkt durch eine dauerhafte Straßendecke ersetzt wird.

Foto zur Meldung: Rohrbruch in der Berliner Straße - Tramverkehr unterbrochen
Foto: Rohrbruch in der Berliner Straße - Tramverkehr unterbrochen

Persönliche Presseerklärung des Geschäftsführers der Stadtwerke Potsdam GmbH / Energie und Wasser Potsdam GmbH

(07.02.2010)

Bekanntlich hat der Aufsichtsrat der SWP/EWP meinen Geburtstag zum Anlass genommen, um zu einem geschäftlichen Empfang zu laden. Ich lege Wert auf die Feststellung, dass es sich hierbei um eine ausschließlich betriebliche Veranstaltung handelte, zu der familiäre oder private Bekannte weder geladen noch anwesend waren.

 

Ziel solcher Veranstaltungen ist die Kontaktpflege zu den Geschäftspartnern der Stadtwerke-Unternehmen aus der kommunalen und privaten Wirtschaft sowie Vertretern aus Politik und Gesellschaft.

 

Zugleich wurde der Abend genutzt, um eine Spendenaktion für benachteiligte Kinder zu unterstützen. Hierzu hatte ich im Vorfeld darum gebeten, von persönlichen Geschenken abzusehen und stattdessen dieses soziale Anliegen zu fördern. Dieser Bitte sind die Gäste auch gefolgt.

 

Die Art und Weise, wie die Feierlichkeit ausgerichtet wurde, wahrte darüber hinaus den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, was nicht nur mit dem zurückhaltenden Buffet deutlich wurde.

 

Meinen 60. Geburtstag habe ich selbstverständlich auch privat im Kreise meiner Familie, Freunde und Bekannten gefeiert. Dies wurde ausschließlich durch mich selbst organisiert und bezahlt.

 

Entgegen anders lautender Meinungsäußerungen, die offenbar auf Unkenntnis der tatsächlichen Sachlage beruhen, war die Veranstaltung am 2. Februar 2010 somit kein „Privatvergnügen“, sondern diente ausschließlich betrieblichen Zwecken. Sie ist daher weder juristisch noch moralisch zu beanstanden.

 

Um ungerechtfertigten bzw. unqualifizierten Angriffen gegenüber den handelnden Personen und Firmen von vornherein keine Chance zu bieten sowie jeglichen auch nur geringsten Schaden vom Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Oberbürgermeister Jakobs und auch vom Geschäftsführer der SWP/EWP fernzuhalten, habe ich mich entschlossen auch die Kosten für diese rein betriebliche Veranstaltung am 2. Februar 2010 privat zu tragen. Dadurch möchte ich auch eine  etwaige negative Beeinflussung der bislang sehr erfolgreichen Spendenaktion vermeiden.

 

Der Entschluss die Kosten privat zu übernehmen geschieht in der tiefen Überzeugung, dass sowohl der Einladende als auch ich persönlich, vollständig transparent sowie juristisch und moralisch einwandfrei agiert haben.

Foto zur Meldung: Persönliche Presseerklärung des Geschäftsführers der Stadtwerke Potsdam GmbH / Energie und Wasser Potsdam GmbH
Foto: Persönliche Presseerklärung des Geschäftsführers der Stadtwerke Potsdam GmbH / Energie und Wasser Potsdam GmbH

Julis fordern von Paffhausen Entschuldigung und Rückzahlung

(05.02.2010)

Die Jungen Liberalen Potsdam zeigen sich schockiert über die Nachricht, dass die Geburtstagsfeier des Stadtwerkechefs, Peter Paffhausen, nicht nur in den Räumlichkeiten der Stadtwerke stattfindet, sondern auch noch durch diese finanziert wird.

 

„Dass nur wenige Wochen nach Bekanntgabe der erhöhten Bäderpreise, die Geburtstagsfeier von Peter Paffhausen durch die Stadtwerke finanziert wird, ist einfach unverschämt,“ so der Kreisvorsitzende der Potsdamer Jungliberalen Kevin Lücke. „Als Chef einer der teuersten Stadtwerke Deutschlands muss Paffhausen in der Lage sein, seine Geburtstagsfeier auch ohne die Hilfe der Potsdamer Bürger zu zahlen.“

 

Die Jungen Liberalen fordern den Chef der Stadtwerke auf, die Kosten für seine Party transparent zumachen, sich für das Vorgehen bei den Potsdamer Bürgern zu entschuldigen und die Summe sofort an das kommunale Unternehmen zurück zuzahlen.

Foto zur Meldung: Julis fordern von Paffhausen Entschuldigung und Rückzahlung
Foto: Julis fordern von Paffhausen Entschuldigung und Rückzahlung

Rohrbruch in der Großen Weinmeisterstraße

(01.02.2010)

Am Sonntagabend kam es gegen 22:30 Uhr zu einem Trinkwasserrohrbruch in der Großen Weinmeisterstraße. An einer 400 Millimeter dicken Transportleitung aus Gusseisen hatte sich im Zusammenhang mit dem einsetzenden Tauwetter der vergangenen Tage ein längerer Riss gebildet. Die Trinkwasserversorgung der Anwohner war nicht beeinträchtigt, jedoch gab es Fälle, in denen Wasser in die Keller von Anwohnern lief.

 

In Abstimmung mit den zuständigen Stellen der Landeshauptstadt Potsdam wurde die Große Weinmeisterstraße gesperrt. Die Reparaturarbeiten an der Leitung sowie die Wiederherstellung der Straße werden voraussichtlich bis Freitag, den 05. Februar 2010 andauern. Die ViP-Buslinie 692 in Richtung Höhenstr. endet bis (voraussichtlich) Freitag an der Haltestelle Glumestr. und fährt ab Haltestelle Persiusstr. zurück in Richtung Nedlitz. Die Haltestellen Schloß Cecilienhof, Höhenstr. und Langhansstr./Große Weinmeisterstr. werden nicht bedient.

 

Foto zur Meldung: Rohrbruch in der Großen Weinmeisterstraße
Foto: Rohrbruch in der Großen Weinmeisterstraße

Bäder in Potsdam: Preise werden erhöht

(27.01.2010)

„Die bisherigen Eintrittspreise sind seit mittlerweile neun Jahren nicht verändert worden, obwohl die Stadtwerke für das Kiezbad Am Stern, die Strandbäder Templin und Babelsberg den Sanierungsstau weitgehend aufgelöst und den täglich erlebbaren Service für die Bürgerinnen und Bürger erhöht haben", erklärte die Geschäftsführerin der Bäderlandschaft Potsdam GmbH (BLP) Ute Sello. Auch in der Schwimmhalle Am Brauhausberg wurden bestandssichernde Investitionen durch die SWP getätigt.

 

Zur Geschichte: Mit Beginn des Jahres 2005 wurden die städtischen Hallen- und Strandbäder an die Stadtwerke Potsdam GmbH übertragen, die für diesen Zweck das Tochterunternehmen Bäderlandschaft Potsdam GmbH gegründet hat. Die Stadtwerke bzw. die betriebsführende Bäderlandschaft Potsdam GmbH erheben seitdem die Leistungsentgelte. Die bisherige städtische Entgeltordnung für die Schwimmhallen und Strandbäder ist somit gegenstandslos und aufzuheben.

Am 27. Januar wird der Stadtverordnetenversammlung eine entsprechende Beschlussvorlage vorgelegt. Grundlage ist, dass die Preisgestaltung durch die Stadtwerke Potsdam GmbH im Rahmen des Übernahmevertrages vom 13.05.2005 unter einen Zustimmungsvorbehalt durch die Landeshauptstadt Potsdam gestellt wurde, d.h. die Entgelte müssen von der Stadtverordnetenversammlung bestätigt werden.

 

Aus diesem Grund sollen, nach nunmehr fünf erfolgreichen Betriebsjahren der SWP, die Eintrittspreise in moderater Form der aktuellen regionalen Preisentwicklung entsprechend, marktüblich zum 01.04.2010 angepasst werden. Die angestrebten Preise befinden sich im mittleren Preissegment im Verhältnis zu ähnlichen Einrichtungen der Region.

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Foto: Bäder in Potsdam: Preise werden erhöht

EWP senkt Erdgaspreise zum 1. Februar

(21.01.2010)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) wird zum 1. Februar 2010 ihre Erdgaspreise der Grundversorgung senken. Dies hat der Aufsichtsrat in der vergangenen Woche auf Vorschlag des Unternehmens beschlossen. In den Mengenzonen 1 (von 2.666 bis 5.593 kWh/Jahr) und 2 (ab 5.594 kWh/Jahr) wird das Erdgas um jeweils 0,238 Cent/kWh brutto günstiger. Grund sind die gefallenen Bezugskosten für das Erdgas.

 

Die Erdgas-Arbeitspreise der günstigeren Sonderprodukte „local gas" werden jeweils um 0,417 Cent/ kWh brutto gesenkt.

 

Die neuen Preistabellen werden und per Zeitungsanzeigen veröffentlicht und sind im Internet abrufbar.

 

Die Preise für Strom bleiben unverändert. Die erhöhten Kosten im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werden von der EWP getragen und nicht an die Kunden weitergegeben.

Foto zur Meldung: EWP senkt Erdgaspreise zum 1. Februar
Foto: EWP senkt Erdgaspreise zum 1. Februar

Aufruf: STEP schafft Winterdienst nicht und ermuntert Bürger zum Mitmachen!

(13.01.2010)

Auf Anregung der Stadtwerke-Geschäftsführung und mit engagierter Teilnahme aller Stadtwerke-Unternehmen wird am morgigen Donnerstag eine gemeinsame Aktion zum Kampf gegen die Schneemassen in der Stadt Potsdam gestartet.

 

Beteiligt sind die Firmen, die im Wesentlichen bei den Stadtwerken und der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) Vertragspartner sind sowie die Firmen innerhalb des Stadtwerke-Verbundes (Energie und Wasser Potsdam GmbH, Energie und Wasser Potsdam Dienstleistungen GmbH, ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und Bäderlandschaft Potsdam GmbH). Die Arbeiten beginnen morgen früh, die Gesamtkoordination der Maßnahmen erfolgt durch die STEP.

 

Geräumt werden vorrangig Stadtteile, die nicht im Vertrag der STEP enthalten sind, aber wo eine Beräumung von Schnee notwendig ist. Ortskundige Mitarbeiter der STEP und von anderen Stadtwerke-Firmen, z. B. der Außendienst der EWP, sind im Stadtgebiet unterwegs, um Prioritäten festzulegen.

"Wir bemühen uns, in allen Potsdamer Stadtgebieten eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

Bis auf weiteres wird mit der gesamten verfügbaren „Manpower" und der gesamten verfügbaren Technik gearbeitet, die zum Schneeberäumen geeignet ist und aufgetrieben und aktiviert werden kann (z.B. Radlader, Lkws, Bagger.) Geplant ist der Einsatz von ca. 105 zusätzlichen Helfern und 73 Fahrzeugeinheiten. Durch die STEP werden alle verfügbaren Kräfte zusammengefasst, telefonisch koordiniert und Absprachen unbürokratisch geregelt. Um Reibungsverluste zu vermeiden, arbeitet die STEP im engen Informationsaustausch mit der Stadtverwaltung und dem Stadtwerke-Verbund.

Wir rufen außerdem die Potsdamer Bevölkerung zum Arbeitseinsatz auf: Jeder, der die Möglichkeit und einen Schneeschieber hat, kann mithelfen. Es geht um unsere Stadt. Wir möchten ohne Diskussionen und unkonventionell die Stadt Potsdam soweit als möglich vom Schnee befreien. Trotz dieser Initiative möchten wir aber auch darauf hinweisen, dass die STEP seit 30.12.2009 rund um die Uhr im Einsatz ist."

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Foto: Aufruf: STEP schafft Winterdienst nicht und ermuntert Bürger zum Mitmachen!

Brand bei Bauarbeiten an Fernwärmeleitung

(17.09.2009)

Am heutigen Vormittag gab es in der Bäckerstraße eine Havarie, in deren Folge die Feuerwehr mehrere Häuser und eine Schule evakuieren musste. Bei Isolierarbeiten mit offener Flamme an einer im Bau befindlichen Fernwärme-Hausanschlussleitung der EWP war es gegen 9:40 Uhr zu einem Brand in der Baugrube gekommen. Mit den Arbeiten war eine Fremdfirma beauftragt.

 

Zunächst konzentrierten sich die Aktivitäten des EWP-Havariedienstes in Abstimmung mit der Feuerwehr, der Polizei und dem städtischen Ordnungsamt vor Ort auf die Unterbrechung der Erdgaszufuhr zur Brandstelle. Zu diesem Zwecke wurde die betroffene Leitung mit einem speziellen Verfahren vom Netz getrennt. Eine Unterbrechung der Hauptleitung mit großflächigem Erdgasversorgungsausfall im Stadtgebiet konnte dadurch vermieden werden.

 

Die anschließende Untersuchung zur Ursache ergab, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der Errichtung der Baugrube die betreffende Erdgas-Hausanschlussleitung beschädigt wurde. Bei der Leitung handelte es sich um eine Polyethylen-Mitteldruckleitung, wie sie seit 1990 im Rahmen der Umstellung des Erdgasnetzes in Potsdam eingesetzt wird. Im Rahmen der planmäßigen Rohrnetzüberprüfungen wurde die Leitung im vergangenen Jahr ohne Befund kontrolliert.

 

Bei dem Brand gab es keinen Personenschaden und nur geringen Sachschaden. In der Bäckerstraße wurden zwei Elektroleitungen (1 kV, 10 kV) durch den Brand beschädigt, so dass zwischen 11:31 Uhr und 11:42 Uhr für 2160 Kunden in der Innenstadt (u.a. Markthalle) die Stromversorgung ausfiel und die Kunden in der Bäckerstraße 6-9 bis ca. 14:00 Uhr ohne Stromversorgung blieben.

Foto zur Meldung: Brand bei Bauarbeiten an Fernwärmeleitung
Foto: Brand bei Bauarbeiten an Fernwärmeleitung

Junge Liberale suchen neues Oberhaupt für die Stadtwerke

(10.07.2009)

Für die Jungen Liberalen gibt es viele Dinge auf die man in Potsdam stolz sein kann. Der Titel, eines der teuersten Stadtwerke Deutschlands zu haben, gehört allerdings nicht dazu. Aus diesem Grund suchen die Julis nun auf ihrer Website www.julis-potsdam.de eine neue Spitze für die Stadtwerke. Verantwortungsbewusstsein, vor allem beim Umgang mit den Geldern der Bürger, steht ganz oben auf der Anforderungsliste. Festivals auszutragen, Selbstdarstellungen im Internet zu realisieren oder soziokulturelle Zentren zu unterhalten gehört nach Ansicht der Julis nicht zu den Hauptaufgaben der Stadtwerke. Die primäre Aufgabe der Stadtwerke ist es viel mehr, die Bürger so kosteneffizient wie möglich mit Heizung, Strom und Wasser zu versorgen. „Würden die Stadtwerke dieser Aufgabe nachkommen, könnte man in Zukunft auch auf kostspielige Imagepflege verzichten" so der Kreisvorsitzende Kevin Lücke. Die Bürger haben nun die Möglichkeit, sich auf der Internetseite der Jungen Liberalen für den Posten des Stadtwerkechefs zu bewerben. Dabei sollen vor allem Ideen gesammelt werden, was Sie besser machen würden.

Foto zur Meldung: Junge Liberale suchen neues Oberhaupt für die Stadtwerke
Foto: Junge Liberale suchen neues Oberhaupt für die Stadtwerke

Rock, Klassik & Crossover - STADTWERKE-FESTival 2009

(05.06.2009)

Zum 9. STADTWERKE-FESTival laden die Stadtwerke die Potsdamer und ihre Gäste vom 10. bis 12.Juli in den Neuen Lustgarten ein. Wieder gibt es eine bunte Mischung von Musikstilen und ein umfangreiches Rahmen- und Kinderprogramm. Nachdem die erstmalige Integration eines Klassik-Konzertes 2008 einen überwältigenden Zuspruch gefunden hatte, haben die Stadtwerke diesen Teil auch 2009 wieder ins Programm aufgenommen und weiter ausgebaut. Außerdem gibt es diesmal den Potsdamer Wissenschaftsmarkt im traditionellen Informationsbereich an der Breiten Straße. Die Konzerte finden in diesem Jahr nur an den Abenden statt. Damit wird der Beschluss des Aufsichtsrates zu Budget und Ausmaß des STADTWERKE-FESTivals umgesetzt. Auch in diesem Jahr ist es wieder gelungen, ein interessantes Programm für unsere Kundenveranstaltung zusammenzustellen.

 

Am Freitag, den 10. Juli 2009 werden die vier klassisch ausgebildeten Cellisten des Berliner Quartetts "Cellomania" den Lustgarten ab 20:00 Uhr rocken. Mit raffinierten Arrangements überschreiten sie dabei die Grenzen zwischen Klassik und beatgeladenen Hits. Ab 21:00 Uhr wird der Echo-Klassik-Gewinner David Garrett ein Duo-Konzert geben. Der erste Teil seines Konzertes wird klassisch ausgelegt sein: Werke von Bruch und Sarasate stehen auf dem Programm. Begleitet wird der Violinist dabei vom Neuen Kammerorchester Potsdam. Im zweiten Teil will Garrett mit den Crossover-Hits seiner aktuellen, teilweise platinveredelten CD's "Virtuoso" und "Encore" viele neue Fans in Potsdam begeistern. Mit auf der Bühne ist dann seine fünfköpfige Begleitband. Ermöglicht wurde der Auftritt durch die Unterstützung des Nikolaisaals.

 

Am Sonnabend, den 11. Juli 2009  beginnt das Programm gegen 18:30 Uhr mit der Band Eisblume, die in den vergangenen Monaten mit dem Titel "Eisblumen" - der Coverversion eines Titels der Potsdamer Band "Subway To Sally" - sehr erfolgreich in die Charts eingestiegen ist. Ab 20:00 Uhr gehört die Bühne dem Rock & Blues. Mitch Ryder, der Rock-Haudegen aus Detroit, ist mit seiner aktuellen CD "You Deserve My Art" auf Tour. Wie immer, wenn Mitch Ryder in den vergangenen 15 Jahren in Deutschland auftrat, wird er auch diesmal von der Band Engerling begleitet. Den Sound des einstigen "Electric Light Orchestra" (E.L.O.) wird Sänger und Gitarrist Phil Bates ab 22:00 Uhr auf die Bühne bringen. Bates' beeindruckende Stimme und sein herausragendes Gitarrenspiel machen jedes Konzert nicht nur für E.L.O.-Fans zu einem energiegeladenen Erlebnis. Gemeinsam mit The Electric Light Band wird er die zeitlosen Hits wie z.B. "Confusion", "Hold On Tight", "Don´t Bring Me Down" oder "Livin´ Thing" im typischen E.L.O.-Sound spielen.

 

Am Sonntag, den 12. Juli kann sich das Publikum auf Sir James Galway, einen der bedeutendsten klassischen Flötisten, freuen. Unter dem Motto "Zauberflöten" spielt er als Solist und im Duett mit Lady Galway Originalstücke, wie den Finalsatz aus dem Flötenkonzert von Ibert. Aber auch eigene Bearbeitungen, wie etwa die nach Mozarts Zauberflöte, gehören zum geplanten Programm. Komplettiert wird dieses durch bekannte Orchesterwerke, u.a. von Mendelssohn und Ravel. Unzählige Platteneinspielungen und TV-Auftritte haben Sir James Galway weltweit berühmt gemacht. Begleitet wird er vom Neuen Kammerorchester Potsdam unter der Leitung von Ud Joffe. Dieses Konzert zum Abschluss des Festivals beginnt gegen 20:00 Uhr.

 

Zuvor, am Sonntagnachmittag von 14:00 bis 18:00 Uhr, gehört der Neue Lustgarten den Kindern. Auf der großen Bühne wird es ein Kinderprogramm geben. Mit dabei sind ein Berliner Kindermusical mit 50 Darstellern, die "Große Maus-Show" und die "Tabaluga Glücks-Show".

 

Erstmals findet im Rahmen des STADTWERKE-FESTivals am Sonnabend, den 11. Juli 2009, von 13:00 bis 18:00 Uhr der Potsdamer Wissenschaftsmarkt statt, der von der Landeshauptstadt Potsdam und dem Verein "pro Wissen Potsdam e.V." organisiert wird. Hier präsentieren sich rund 30 Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen mit interessanten Exponaten und Experimenten. Die Potsdamer Forscherinnen und Forscher gehen Fragen nach, die uns in unserem Alltag oder im Gespräch mit unseren Kindern begegnen. Auch an den  Marktständen und in den Pavillons ist Neugierde gefordert. Eine Frage lautet: "Welches Studium passt zu mir?" Ein Bühnenprogramm der Fercher Obstkistenbühne und ein Kinderprogramm umrahmen die Veranstaltung.

Foto zur Meldung: Rock, Klassik & Crossover - STADTWERKE-FESTival 2009
Foto: Rock, Klassik & Crossover - STADTWERKE-FESTival 2009

Rohrnetzspülungen von 8. Juni bis Anfang Juli

(05.06.2009)

Zur Gewährleistung der Trinkwasserqualität führt die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) in der Zeit vom 8. Juni bis voraussichtlich 3. Juli 2009 Rohrnetzspülungen durch. Betroffene Gebiete sind die Teltower Vorstadt, Babelsberg Nord und Klein Glienicke. Außerdem werden die seit Mitte April in der Potsdamer Innenstadt, Nauener Vorstadt und Nedlitz laufenden Spülungen fortgesetzt, auch hier ist der voraussichtliche Abschluss am 3. Juli.

 

In diesem Zeitraum ist mit Eintrübungen des Trinkwassers in den betroffenen Bereichen zu rechnen, die aber keine Gesundheitsgefährdungen bewirken. Ebenso können Druckminderungen im Rohrnetz auftreten. Benutzen Sie deshalb bitte unmittelbar an die Wasserleitung angeschlossene Maschinen- und Wäschereianlagen, Badeöfen, Geschirrspüler und Warmwasseraufbereitungsanlagen während der Spülzeit nur unter ständiger Aufsicht. Kontrollieren Sie bitte auch Filter, Wasseraufbereitungsanlagen und ähnliche Einrichtungen. Sobald kein Wasser mehr aus den Entnahmestellen läuft, stellen Sie den Betrieb der angeschlossenen Anlagen bitte sofort ein. Außerdem werden die Hauseigentümer bzw. Hausmeister darum gebeten, das Hauptabsperrventil vor dem jeweiligen Hauptwasserzähler während der Spülzeiten zu schließen.

 

Die Rohrnetzspülungen werden ausschließlich in den Nachtstunden von 22.00 bis 06.00 Uhr durchgeführt. Des Weiteren werden sämtliche Kunden der zu spülenden Straßenabschnitte in Form von Handzetteln über die genauen Spültermine informiert. Die aktuellen, straßengenauen Spülinformationen werden außerdem als Serviceangebot im Internet unter www.ewp-potsdam.de (Bereich Wasser) veröffentlicht.

 

In Abhängigkeit von unvorhersehbaren Ereignissen (Havarien) können Veränderungen im Spülablauf innerhalb der vorher genannten Zeitangaben festgelegt werden. Diese Veränderungen werden den Kunden bekannt gegeben. Bei Anfragen stehen Ansprechpartner der EWP unter der Havarienummer 0331 / 6612407 sowie 0800 / 0112832 (gebührenfrei) zur Verfügung.

 

Die EWP bittet alle Kunden um Verständnis.

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Foto: Rohrnetzspülungen von 8. Juni bis Anfang Juli

Modernisierte Sauna im "Kiezbad Am Stern" eröffnet

(21.05.2009) Seit Mittwoch empfängt die Sauna im "Kiezbad Am Stern" wieder ihre Gäste. In den vergangenen Monaten wurden umfangreiche Modernisierungs- und Umbauarbeiten durchgeführt. Im neu gestalteten Nassbereich warten auf die Besucher die verschiedensten Angebote: Neben einer klassischen finnischen Sauna (80°C - 100°C) und einer Dampfsauna (50°C - 65°C) gibt es eine Infrarotkabine und ein kleines Solarium. Nach dem Saunagang können sich die Besucher im Tauchbecken oder unter der Erlebnisdusche abkühlen, ehe sie im großzügigen Ruheraum mit Blick in die Schwimmhalle Ihre Erholungsphase genießen können. Angeboten werden künftig auch mehrere Fitnessgeräte (Laufband und Fahrradergometer) sowie Massagen durch Fachkräfte.

Foto zur Meldung: Modernisierte Sauna im "Kiezbad Am Stern" eröffnet
Foto: Modernisierte Sauna im "Kiezbad Am Stern" eröffnet

SPD fordert Anpassung der Energiepreise aufgrund des gesunkenen Gaspreises

(27.04.2009)

Die SPD will, dass die städtischen Mitglieder des Aufsichtsrats der EWP dafür Sorge tragen, dass die EWP ihre Preise für Strom und Fernwärme aufgrund des gesunkenen Gaspreises nach unten anpasst. Dies wird die Fraktion in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 6. Mai beantragen. Ziel ist es, die Ersparnisse, die das Unternehmen durch den geringeren Bezugspreis beim Gas hat, an die Endverbraucher weitergegeben werden. Anfang des Jahres hatte die EWP eine Preissenkung noch in der ersten Jahreshälfte als möglich eingeschätzt.

 

Die EWP hatte ihre Preise für Gas, Fernwärme und Strom Anfang des Jahres erhöht. Grund dafür war der hohe Gaspreis, den die EWP für den Einkauf zahlte. Damals stellte der Geschäftsführer der EWP für die erste Jahreshälfte eine Entlastung der Verbraucher in Aussicht, da sich der Gaspreis mit einem halben Jahr Verzögerung zum Ölpreis entwickelt und mit einer Senkung zu rechnen sei.

 

Zum 01. April wurde der Preis für Gas mit der Begründung gesenkt, dass man den gesunkenen Gaspreis an die Endkunden weitergibt. „Nun wäre es nur konsequent, wenn der Ankündigung von Anfang des Jahres auch für Strom und Fernwärme Taten folgen", erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

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Foto: SPD fordert Anpassung der Energiepreise aufgrund des gesunkenen Gaspreises

Warnung vor Drückerkolonnen

(27.03.2009)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) warnt vor folgender, neuer Haustür-Masche:

 

In den vergangenen Tagen erreichten uns mehrfache Beschwerden, wonach sich angebliche Mitarbeiter der EWP in verschiedenen Potsdamer Stadtteilen den Zutritt zu Kundenwohnungen verschaffen wollten. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von bis zu vier Personen, die sich - mitunter gegen den Willen von Kunden - mittels körperlicher Gewalt ("Fuß in der Tür") Einlass verschafft.

 

Unsere Recherchen haben ergeben, dass es sich möglicherweise um einen auswärtigen Energieanbieter handelt, der auf diese Weise Verträge mit Kunden abschließen will. Der Firmenname ist uns bekannt. Wir distanzieren uns ausdrücklich von solch einer Verfahrenweise und betonen, dass es sich nicht um EWP-Mitarbeiter handelt.

 

Deshalb noch einmal unsere Hinweise:

 

Zahlungen an die EWP werden grundsätzlich nicht vor Ort beim Kunden abgewickelt. Die EWP schickt auch keine Vertriebsmitarbeiter zwecks Vertragsabschluss zu Haushaltskunden. Mitarbeiter der EWP oder im Auftrag der EWP arbeitender Firmen können sich grundsätzlich durch einen Firmenausweis legitimeren.

 

Kunden, die sich unsicher sind, wenden sich bitte an unseren Kundenservice (Telefon 661-1407 sowie 661-9766). Unsere Außendienstmitarbeiter haben auch Verständnis dafür, wenn Sie sich erst auf diesem Wege vergewissern wollen und werden Sie diesbezüglich nicht bedrängen.

Foto zur Meldung: Warnung vor Drückerkolonnen
Foto: Warnung vor Drückerkolonnen

"Internationaler Tag des Wassers": EWP unterstützt Wasser-Schulprojekt in Mosambik

(20.03.2009)

Der "Internationale Tag des Wassers" am 22. März 2009 steht unter dem Motto "Grenzübergreifende Wasservorkommen". Wasser kennt keine Grenzen. Weltweit überschreiten 263 Flussgebiete und Seen die Grenzen von 145 Staaten. Auch die weltweiten Grundwasservorräte machen an staatlichen Grenzen nicht Halt. Im Gegensatz zu Deutschland sind in vielen Ländern der Erde Wasserknappheit und verschmutztes Trinkwasser für die Menschen Realität.

 

Das starke weltweite Bevölkerungswachstum erhöht das Potenzial für Konflikte um das wertvolle Gut Wasser - unserem Lebensmittel Nummer eins. Die gemeinsame Nutzung grenzüberschreitender Gewässer ist eine große Herausforderung: "Shared Waters - Shared Opportunities" - also "Gemeinsam genutztes Wasser - gemeinsame Chancen" ist deshalb das Motto des Weltwassertages 2009 der Vereinten Nationen.

 

EWP-Geschäftsführer Peter Paffhausen: "Auch wenn Brandenburg ein wasserreiches Bundesland ist, sind hier hohe Anforderungen an die Bewirtschaftung und den Schutz der Grundwasserressourcen zu stellen, damit die Wasserversorgung mit gutem Trinkwasser auch langfristig für die nachfolgenden Generationen sichergestellt werden kann. Die EWP verfolgt seit Jahren nachhaltige Konzepte zur Bewirtschaftung der Grundwasserressourcen nach Menge und Beschaffenheit für alle ihre Wasserwerke. Neben dem langfristigen Schutz des Grundwassers vor Verunreinigungen spielen auch die möglichen Auswirkungen durch den Klimawandel bei den konzeptionellen Betrachtungen eine wichtige Rolle."

 

Der "Internationale Tag des Wassers" - heute vielfach als Weltwassertag bezeichnet - wurde auf der 47. Vollversammlung der Vereinten Nationen 1992 ins Leben gerufen.

 

Der Geschäftsführer sicherte in diesem Zusammenhang heute dem Projekt "Running For Mosambik" der Sportschule Potsdam "Friedrich Ludwig Jahn" die Unterstützung der EWP zu. Die Sportschüler wollen mit der Laufveranstaltung am 22. April 2009 im Luftschiffhafen ihre Partnerschule im Ort Tofo in Mosambik unterstützen. Pro gelaufene Runde wird ein bestimmter Geldbetrag gesponsert. Davon soll im Oktober 2009 ein Brunnen für die afrikanischen Schüler gebaut werden.

Foto zur Meldung: "Internationaler Tag des Wassers": EWP unterstützt Wasser-Schulprojekt in Mosambik
Foto: "Internationaler Tag des Wassers": EWP unterstützt Wasser-Schulprojekt in Mosambik

EWP senkt zum 1. April 2009 ihre Erdgaspreise - Kleinverbrauchertarif wird wieder eingeführt

(27.02.2009)

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) wird zum 1. April 2009 ihre Erdgaspreise der Grundversorgung senken. Dies hat der Aufsichtsrat heute beschlossen. In den Mengenzonen 1 (von 3.533 bis 5.5.93 kWh/Jahr) und 2 (ab 5.594 kWh/Jahr) wird das Erdgas um jeweils 1,13 Cent/kWh brutto günstiger. Die Preissenkung beträgt je nach Mengenzone zwischen 11 und 14%. Ein Haushalt mit einem Heizgasverbrauch (20.000 kWh/ Jahr) kann somit gerechnet auf ein Jahr 225 Euro gegenüber dem alten Tarif sparen.

 

Die Kleinverbraucher (bis 3.532 kWh/Jahr) erhalten wieder eine eigene Preisstellung. Diese übernimmt den früheren Grundpreis mit 24,99 €/a brutto und hat einen Arbeitspreis von 8,855 Cent/kWh brutto. Damit erhalten Kleinverbraucher, die Erdgas nur zum Kochen verwenden, in Potsdam äußerst günstig Erdgas von der EWP. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist diese Preisstellung die günstigste für Potsdam (Vergleichsgröße 1.000 kWh/Jahr), ebenso im Vergleich mit den ostdeutschen Großstädten und den brandenburgischen Städten.

 

Beim typischen Heizgaskunden (20.000 kWh/Jahr) rutscht die EWP durch die Senkung im Vergleich der 100 größten Städte in das günstigste Drittel dieses Ranking. Dies gilt auch für den Vergleich mit den Städten im Land Brandenburg sowie mit den ostdeutschen Großstädten. Die Erdgas-Arbeitspreise der günstigeren Sonderprodukte „local gas" werden jeweils um 1,25 Cent/ kWh brutto gesenkt.

 

Gleichzeitig wurde eine Preisstabilität bei all diesen reduzierten Tarifen für ein Jahr beschlossen. Die neuen Preistabellen werden in den nächsten Tagen im Internet und per Zeitungsanzeigen veröffentlicht.

Foto zur Meldung: EWP senkt zum 1. April 2009 ihre Erdgaspreise - Kleinverbrauchertarif wird wieder eingeführt
Foto: EWP senkt zum 1. April 2009 ihre Erdgaspreise - Kleinverbrauchertarif wird wieder eingeführt

Rio war gestern: Junge Liberale fordern realistische Bäderplanung

(18.02.2009)

Dass Pro-Potsdam-Chef Horst Müller-Zinsius ernsthaft über eine Neuauflage des Niemeyer-Debakel nachdenkt, ist für die Potsdamer Jungen Liberalen erschreckend. Die darauffolgende Aussage des Stadtwerkechefs Peter Paffhausen: Er „würde gerne mal wieder nach Rio fahren" ist dazu noch ein Schlag in das Gesicht der Potsdamer Bürger, deren Steuergelder in Höhe von 4 Millionen Euro, bereits im Jahr 2007 versenkt wurden.

„Es ist ganz sicher nicht die Aufgabe eines Stadtwerkechefs erneut über so ein Projekt nachzudenken. Erst recht nicht mit dem Hinweis, dass so ein Spaßbad nur mit Fördergeldern zu realisieren sei." Meint Lucas Oldag, stellvertretender Vorsitzender der Potsdamer Jung Liberalen. Dass eine Stadt wie Potsdam vor allem für den Schul- und Vereinssport Bäderkapazitäten braucht ist unumstritten. Paffhausens Hinweis darauf, dass die gegenwärtige Lösung für den Brauhausberg nur auf 3 Jahre ausgelegt sei, verdeutlicht dabei, dass schon jetzt Handlungsbedarf besteht. Daher fordern die Jungen Liberalen eine transparente Ausschreibung für ein solches Projekt. Im Fokus solle dabei der tatsächliche Bedarf und nicht die Prestige einiger weniger stehen. Für den Kreisvorsitzenden Kevin Lücke steht fest, dass „Eine transparente Ausschreibung auch dem Potsdamer Nachwuchs Chancen bietet. An unserer Fachhochschule studieren Menschen im Bereich Architektur und Städtebau, an kreativen Vorschlägen sollte es also nicht mangeln." 

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Foto: Rio war gestern: Junge Liberale fordern realistische Bäderplanung

SPD: Forderung nach Wiedereinführung des Kleinstverbrauchertarifs

(10.01.2009)

Die SPD wird am Monatag über einen Antrag beraten, der zum Ziel hat, den Kleinstverbrauchertarif für Gaskunden wieder einzuführen. Die EWP hatte diesen ersatzlos abgeschafft, so dass selbst kleinere Haushalte nun den Grundpreis für eine höhere Abnahmemenge bezahlen müssten. „Gerade bei sehr niedrigem Verbrauch wirkt sich der Grundpreis kostenerhöhend aus. Die Abschaffung dieses Tarifs geht zu Lasten von kleinen Haushalten. Dies sollte zurückgenommen werden." so SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert.

 

Mitbewerber der Stadtwerke bieten diesen Haushalten Tarife an, deren Grundpreis auf den Mengenverbrauch kleiner Haushalte zugeschnitten ist. Nicht nur,  dass sich dies als ein Wettbewerbsnachteil erweisen kann. Es zwingt auch kleine Haushalte, den Grundbetrag für eine Jahresleistung zu zahlen, den sie sonst nicht aufbringen müssten.

 

In einer weiteren Vorlage soll der Oberbürgermeister beauftragt werden, dafür Sorge zu tragen, dass die Stadtwerke auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes (VIII ZR 138/07) vom November 2008 reagieren. Die Obersten Richter hatten entschieden, dass es rechtens ist, wenn Kunden von ihren Energieversorger fordern, den Grund und die Höhe ihrer Preissteigerungen bei Gas zu erfahren. Hier soll im Hauptausschuss dargelegt werden, wie zukünftige Preisveränderungen dem Verbraucher plausibel erklärt werden. Dazu sollen die Stadtwerke einen Vorschlag unterbreiten.

 

„In beiden Punkten ist eine breite Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung möglich." hofft Schubert. Die Forderung nach mehr Transparenz ist Teil des Kooperationsvertrages zwischen SPD, CDU/ANW, FDP, Familienpartei und Bündnis 90/Die Grünen. Auch Linken-Stadtverordneter Pete Heuer hatte während der Weihnachtsfeiertage mehr Transparenz bei den Endscheidungen der Stadtwerke angemahnt.

Foto zur Meldung: SPD: Forderung nach Wiedereinführung des Kleinstverbrauchertarifs
Foto: SPD: Forderung nach Wiedereinführung des Kleinstverbrauchertarifs

Typisch Potsdamer Abzocke: Stadtwerke Potsdam mit bundesweit höchstem Wasserpreis

(27.08.2008)

Potsdams Bürger müssen bundesweit die höchsten Abwassergebühren bezahlen. Das geht aus einem Vergleich von 100 deutschen Großstädten hervor, den das Institut für Wirtschaft in Köln am Dienstag veröffentlicht hat.

 

Demnach kommen auf die Einwohner der Brandenburger Landeshauptstadt pro Jahr Abwasser-Kosten in Höhe von 786 Euro zu, dreieinhalb Mal so viel wie in Karlsruhe, das mit 226 Euro die niedrigsten Gebühren vorweisen kann. Berlin liegt mit 673 Euro pro Jahr auf Rang 91.

 

Der Studie zufolge liegen die Abwasser-Kosten im Osten insgesamt deutlich höher als im Westen. Grund sei, dass im Osten nach der Wende deutlich mehr in umweltgerechte Abwasserentsorgung investiert werden musste. Zudem seien oftmals überdimensionierte Kläranlagen gebaut worden. Dies mache sich bis heute bei den Gebühren bemerkbar.

 

(Text: RBB)

Foto zur Meldung: Typisch Potsdamer Abzocke: Stadtwerke Potsdam mit bundesweit höchstem Wasserpreis
Foto: Typisch Potsdamer Abzocke: Stadtwerke Potsdam mit bundesweit höchstem Wasserpreis

"Bad Am Brauhausberg"mit veränderten Öffnungszeiten

(18.07.2008)

Wie bereits berichtet, wird das "Bad Am Brauhausberg" aufgrund der Schließung des Kiezbades "Am Stern" in den Sommerferien geöffnet bleiben. Im Kiezbad werden Wartungsarbeiten und der Umbau der Sauna durchgeführt.

 

Für das öffentliche Baden gelten ab heute die folgenden Öffnungszeiten:

 

Montag              08:00 - 20:00 Uhr

Dienstag           06:30 - 18:00 Uhr

Mittwoch            08:00 - 20:00 Uhr

Donnerstag       06:30 - 18:00 Uhr

Freitag               08:00 - 20:00 Uhr

Sonnabend       geschlossen

Sonntag             geschlossen

 

Neben dem "Bad Am Brauhausberg" können in den Sommermonaten unsere Strandbäder "Waldbad Templin" und das "Stadtbad Park Babelsberg" genutzt werden.

 

Beide Strandbäder haben in der laufenden Hauptsaison planmäßig täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Nach Ende der Hauptsaison beginnt die Nebensaison (1. September bis 15. September), in der die Strandbäder täglich von 10.00 - 19.00 Uhr die Besucher empfangen.

Foto zur Meldung: "Bad Am Brauhausberg"mit veränderten Öffnungszeiten
Foto: "Bad Am Brauhausberg"mit veränderten Öffnungszeiten

Liberale halten Kritik am Stadtwerkefest aufrecht

(14.07.2008)

Seit Jahren wird von den Potsdamer Liberalen das alljährliche Stadtwerkefest, mittlerweile Festival, das auf Kosten der Bürger Potsdams ausgerichtet wird, scharf kritisiert.

 

"Aufgabe eines kommunalen Unternehmens kann es nicht sein, auf Kosten seiner Kunden, solch ein überdimensionales Festival auszurichten. Vor allem wenn aufgrund der monopolistischen Stellung der Stadtwerke in vielen Bereichen kein Wettbewerb und somit keine Wahlfreiheit beim Kunden herrscht!" meint Kevin Lücke, Vorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) in Potsdam. 

 

Diesen Umstand nahm der FDP-Jugendverband zum Anlass, in diesem Jahr direkt auf dem Stadtwerkefest die Bürger darüber aufzuklären, dass jeder einzelne Potsdamer von den Kosten betroffen ist. Die JuLis haben hierfür die wichtigsten Fakten zum Stadtwerkefestival auf einem Flyer zusammengefasst, einen blau-gelben Sonnenschirm direkt auf dem Neuen Lustgarten platziert und den Flyer an die Festbesucher verteilt. Unterstützung erhielten die JuLis um Kreis-Chef Kevin Lücke dabei auch von den beiden FDP-Spitzenkandidaten Björn Teuteberg (Wahlkreis III) und Christian Motz (Wahlkreis V).

 

Viele Potsdamer konnten für das Thema der Liberalen sensibilisiert werden. Bei den meisten Besuchern stieß die Aktion der Liberalen auf ein positives Echo. Angesichts der immer stärker steigenden Kosten, scheint nun auch bei Potsdams Bürgern der Unmut zu wachsen.

 

Kevin Lücke ist sich sicher, dass die Aktion aufrütteln wird: "Wenn den Bürgern bewusst wird, dass jeder einzelne betroffen ist, dann werden sie hoffentlich nicht mehr tatenlos zu sehen, wie Herr Paffhausen und der u.a. aus SPD, die Linke und CDU bestehende Aufsichtsrat sich auf ihre Kosten inszenieren."

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Foto: Liberale halten Kritik am Stadtwerkefest aufrecht

Stadtwerkechef Paffhausens private Webseite mit Firmengeldern finanziert?

(06.07.2008)

Die Website http://www.peter-paffhausen.de/ wird von den Stadtwerken finanziert. Inhaltlich handelt es sich überwiegend um eine Selbstinszenierung von Stadtwerke-Chef Paffhausen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat - und ganz sicher auch nicht braucht.

 

Die Website ist ganz überwiegend eine blumige Schilderung der persönlichen Heldentaten des Peter Paffhausen und hat mit Unternehmenskommunikation nichts gemein.

 

Eine Recherche der FDP Potsdam hat ergeben, dass es kein weiteres vergleichbares kommunales Unternehmen in Deutschland gibt, das eine persönliche Website für ihren Geschäftsführer betreibt.

 

FDP Kreisvorsitzender Marcel Yon kommentierte die Seite wie folgt: „Diese Website ist nichts als Showtime für Peter Peinlich. Potsdam ist eine Stadt, die für eine hohe und gleichzeitig bescheidene Lebensqualität steht. Selbst unsere sogenannten prominenten Mitbürger fallen im Vergleich zu manch anderer Stadt durch Bescheidenheit und Natürlichkeit auf. Gerade dies macht unser Potsdam, auf das wir alle stolz sind, aus. Herr Paffhausen hat nicht verstanden, dass die Potsdamer keine Gebühren und Abgaben für eine parapolitische Möchtegern-Lokalschickeria ausgeben wollen. Wenn Herr Paffhausen der Welt mitteilen möchte wie toll er ist, dann kann er dies gern auf eigene Kosten tun. Das wäre schon peinlich genug."

 

Die FDP Potsdam fordert den Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke, Oberbürgermeister Jakobs (SPD) und den als Fraktionsvorsitzenden von „Die Linke" bestellten stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden, Scharfenberg (Die Linke) auf, dieses unappetitliche Spektakel unverzüglich zu beenden.

 

Auf der Webseite ist unter anderem folgendes Video von Peter Paffhausen beim gemeinsamen Musizieren mit Finanzminister Rainer Speer eingestellt:

 

 

[Homepage von Peter Paffhausen]

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Foto: Stadtwerkechef Paffhausens private Webseite mit Firmengeldern finanziert?

Stadtwerkefestival: FDP will genaue Kosten wissen

(03.07.2008)

Die FDP fordert von Stadtwerke-Chef Paffhausen, dem Aufsichtsratchef Oberbürgermeister Jakobs sowie sämtliche Mitgliedern des Aufsichtsrats von Die Linke, SPD und CDU Auskunft darüber, wie viel das dreitägige Fest insgesamt  kosten soll und wie viel davon die Aufwendungen für den VIP-Bereich verschlingen. Die FDP Potsdam fordert insbesondere, für eine Offenlegung der Vollkostenrechnung zu sorgen. Hierbei müssen auch indirekte Kosten wie der Aufwand der SWP-Mitarbeiter berücksichtigt werden.


Die Stadtwerke sind kein privates Unternehmen, sondern gehören zu 100% der Stadt Potsdam. Somit haben die Bürger Potsdams ein berechtigtes Interesse zu erfahren, wie viel für das Stadtwerkefest ausgegeben wird. Die Verweigerung von Geschäftsleitung und Aufsichtsrat, über die Kosten Auskunft zu erteilen lässt vermuten, dass die Kosten weitaus höher sind als bisher angenommen. Eine aufwändige VIP-Bewirtung auf Kosten von Potsdamer Handwerkern, Rentnern, Eigenheimbesitzern  oder Studenten, die alle direkt  oder indirekt die Kassen der SWP über die Energie-, Strom-, Wasser oder Straßenreinigungskosten füllen, lehnt die FDP scharf ab.


Die von Stadtwerke-Chef Paffhausen genannten Kosten von EUR 260.000 sind unglaubwürdig. Er spricht in einem Interview mit der Märkische Allgemeine Zeitung von einer Eintrittsgeldersparnis von 50 Euro pro Besucher, um das Fest zu verteidigen. Bei 80.000 Besuchern entspräche dies einem Gesamtbudget von EUR 4 Millionen. Könnte dies ein Indiz sein für die wahren Kosten?

Foto zur Meldung: Stadtwerkefestival: FDP will genaue Kosten wissen
Foto: Stadtwerkefestival: FDP will genaue Kosten wissen

Tarifverhandlungen bei der STEP: Leistungsgedanke spielte erstmals eine wesentliche Rolle

(02.07.2008)

Mit Unterzeichnung eines neuen Tarifvertrages für die Beschäftigten der STEP am 01.07.2008 ist es dem Unternehmen, mit der Unterstützung des städtischen Gesellschafters und nach dem Austritt aus dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) zum 01.01.2008, erstmalig gelungen, das Leistungsprinzip bei der Entlohnung der Beschäftigten einzuführen.

 

Ziel der Tarifverhandlungen war es, die STEP auf die schärfer gewordenen Wettbewerbssituation bei der gewerblichen Entsorgung einzustellen und damit verbundenen Umsatzrückgängen entgegenzuwirken. Gleichzeitig sollte aber auch das Einkommen der Mitarbeiter abgesichert werden. Unter Beachtung der momentanen Markt- und Preisentwicklung auf den ersten Blick ein eher unmögliches Unterfangen.

 

Nach konstruktiven Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di, den Vertretern des Betriebsrates der STEP und dem die Verhandlungen begleitenden KAV konnte sich das Unternehmen auf eine Anbindung an die Tarifbedingungen des öffentlichen Dienstes, Bereich Entsorgungswirtschaft (TVöD-E) zum 01.09.2008 durch den Wiedereintritt in den KAV verständigen.

 

Abweichend von der TVöD-Tarifeinigung aus dem März dieses Jahres gelten für die Beschäftigten der STEP jedoch folgende Sonderregelungen:

  • Die im TVÖD-E vereinbarte Anpassung des Bemessungssatzes auf 100% West erfolgt erst mit Inkrafttreten des STEP-Tarifvertrages.
  • Die im TVöD-E vereinbarten Entgelterhöhungen zum 01.04.2008 um zunächst einheitlich 50 Euro und anschließend 3,1 % und zum 01.01.009 um weiter 2,8% werden zeitversetzt zum 01.09.2008 und zum 01.07.2009 erfolgen und auf der Basis eines Grundlohnes gezahlt, der sich aus einem zwischen den Betriebsparteien ausgehandelten Leistungskatalog ergibt. Neben dem Grundlohn wird zukünftig ein Leistungsentgelt gezahlt, das sich ebenfalls an dem Leistungskatalog orientiert.
  • Es entfällt der Anspruch auf eine Einmahlzahlung in Höhe von 225 €

 

Der Tarifvertrag tritt am 01.09.2008 in Kraft, frühestens jedoch mit dem Abschluss einer Betriebsvereinbarung über die zu vereinbarenden Soll-Leistungen.

Foto zur Meldung: Tarifverhandlungen bei der STEP: Leistungsgedanke spielte erstmals eine wesentliche Rolle
Foto: Tarifverhandlungen bei der STEP: Leistungsgedanke spielte erstmals eine wesentliche Rolle

Arbeiten am Fernwärmenetz der EWP

(30.05.2008)

Auf Grund dringender Arbeiten an einer Fernwärmeversorgungsleitung (Leitungsumverlegung im Bereich des Porta-Möbelhauses) muss die Wärmeversorgung und die Warmwasserbereitung vom 04.06., 22:00 Uhr bis 05.06.2008, 22:00 Uhr unterbrochen werden. Betroffen von dieser Unterbrechung ist das Wohngebiet Am Stern mit Großbeerenstraße / Jagdhausstraße, Gluckstraße, Patrizierweg, Hubertusdamm, In der Aue, Steinstraße, Drewitz, Kirchsteigfeld.

Foto zur Meldung: Arbeiten am Fernwärmenetz der EWP
Foto: Arbeiten am Fernwärmenetz der EWP

Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz der EWP in Zentrum-Ost

(23.05.2008)

Auf Grund dringender Arbeiten an einer Fernwärmeversorgungsleitung muss die Wärmeversorgung und die Warmwasserbereitung am Dienstag, 27.05.2008, 06:00 Uhr bis 20:00 Uhr unterbrochen werden. Betroffen von dieser Unterbrechung ist das Zentrum-Ost (ohne Humboldtring 23, 25, 32-120 und Lotte-Pulewka-Str. 20-24 / Plaza).

Foto zur Meldung: Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz der EWP in Zentrum-Ost
Foto: Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz der EWP in Zentrum-Ost

Senkung der local*gas-Sonderpreise zum 1. Juli 2008

(22.05.2008)

Analog zu den Erdgaspreisen der Grundversorgung wird die Energie und Wasser Potsdam GmbH auch ihre local*gas-Sonderpreise zum 1. Juli 2008 um 0,2 Cent/kWh netto bzw. 0,238 Cent/kWh brutto senken.

 

Diese Preissenkung bezieht sich auf die seit 1. Februar 2008 gültigen Preis­­­konditionen. local*gas-Kunden mit Verträgen, deren Mindest­ver­trags­­­lauf­­zeit erst nach dem 1. Februar 2008 abgelaufen ist, erhalten eben­­falls diese Preis­­stellung. Sie müssen jedoch zunächst im Vergleich zu ihren alten Preisstel­lun­gen vom 1. Oktober 2007 mit einer geringfügigen Erhö­hung ihrer Vertrags­kondi­tionen um 0,1 Cent/kWh netto bzw. 0,119 Cent/ kWh brutto rech­nen.

 

Mit diesen Maßnahmen wird gewährleistet, dass der generelle Preisvorteil der local*gas-Sonderverträge gegenüber der Grundversorgung für Kunden mit einem Verbrauch über 3.050 kWh bestehen bleibt.

Foto zur Meldung: Senkung der local*gas-Sonderpreise zum 1. Juli 2008
Foto: Senkung der local*gas-Sonderpreise zum 1. Juli 2008

Terminänderung bei Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz der EWP

(16.05.2008)

Die ursprünglich für den 20.05.2008, 01:00 Uhr bis 24:00 Uhr, geplanten Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz in Potsdam-West (gesamt ab Heizwerk Nord bis einschl. Luftschiffhafen) werden aus technischen Gründen verschoben und voraussichtlich im Juni stattfinden.

 

Bestehen bleibt folgende Maßnahme:

 

Wegen planmäßiger Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz unterbricht die Energie und Wasser Potsdam GmbH die Wärmeversorgung und die Warmwasserbereitung am 21.05.2008, 20:00 Uhr bis 23.05.2008, 12:00 Uhr in der Innenstadt (Berliner Straße 21-25 und 145-149, Am Kanal, Große Fischerstraße., Kleine Fischerstraße, Eltesterstraße, Burgstraße, Joliot-Curie-Straße, Am Alten Markt, Posthofstraße, Französische Straße, Charlottenstraße 46-70, Platz der Einheit 1-12, Türkstraße, Holzmarktstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Fachhochschule)

Foto zur Meldung: Terminänderung bei Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz der EWP
Foto: Terminänderung bei Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz der EWP

Rohrnetzspülungen in der Innenstadt

(07.04.2008)

Zur Gewährleistung der Trinkwasserqualität bei unseren Kunden werden in der  Innenstadt in der Zeit vom 14. April bis voraussichtlich 20. Juni 2008 durch die Energie und Wasser Potsdam GmbH Rohrnetzspülungen durchgeführt.

 

In diesem Zeitraum ist mit Eintrübungen des Trinkwassers in den betroffenen Orten zu rechnen, die aber keine Gesundheitsgefährdungen bewirken. Ebenso können Druckminderungen im Rohrnetz auftreten. Benutzen Sie deshalb bitte unmittelbar an die Wasserleitung angeschlossene Maschinen- und Wäschereianlagen, Badeöfen, Geschirrspüler und Warmwasseraufbereitungsanlagen während der Spülzeit nur unter ständiger Aufsicht. Kontrollieren Sie bitte auch Filter, Wasseraufbereitungsanlagen und ähnliche Einrichtungen.

 

Sobald kein Wasser mehr aus den Entnahmestellen läuft, stellen Sie den Betrieb der angeschlossenen Anlagen bitte sofort ein. Wir werden die Rohrnetzspülungen ausschließlich in den Nachtstunden von 22.00 bis 06.00 Uhr durchführen. Des Weiteren werden sämtliche Kunden der zu spülenden Straßenabschnitte in Form von Handzetteln über die genauen Spültermine informiert. Außerdem werden die Hauseigentümer bzw. Hausmeister darum gebeten, das Hauptabsperrventil vor dem jeweiligen Hauptwasserzähler während der Spülzeiten zu schließen.

 

In Abhängigkeit von unvorhersehbaren Ereignissen (Havarien) können Veränderungen im Spülablauf innerhalb der vorher genannten Zeitangaben festgelegt werden. Diese Veränderungen werden dann über neue Handzettel bekannt gegeben. Bei Anfragen stehen Ansprechpartner der EWP unter der Havarienummer 0331 / 661 2407 sowie 0800 / 011 2832 (gebührenfrei) zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Rohrnetzspülungen in der Innenstadt
Foto: Rohrnetzspülungen in der Innenstadt

Angst vor dem Kartellamt? Erdgaspreissenkung der EWP zum 01.07.2008

(04.04.2008)

Nach weiteren intensiven Gesprächen mit der Landeskartellbehörde  wird die Energie und Wasser Potsdam GmbH die Erdgaspreise für die Grundversorgung mit den Mengenzonen 1 - 3 zum 01. Juli 2008 um 0,2 Cent/kWh (netto) senken.

 

Unter Einbeziehung der Anforderungen der Landeskartellbehörde an die Erdgaspreisgestaltung der EWP hat der Aufsichtsrat der EWP bereits im Februar 2008 beschlossen, auf die Erhöhung der Energiepreise trotz der aktuellen Entwicklung der Einkaufspreise zu verzichten und sogar bis zum Ende des Jahres 2008 keine weiteren Preisanpassungen vorzunehmen.

 

Die EWP ist davon überzeugt, mit den getroffenen Entscheidungen der Einleitung eines eventuellen Kartellrechtsverfahrens entgegengewirkt zu haben.

 

Die angekündigte Erdgaspreissenkung soll wie die bereits angekündigte Preisstabilität bis Ende 2008 zu einer weiteren Entlastung der Haushalte beitragen. Ein Potsdamer Durchschnittshaushalt mit einem Heizgasverbrauch von 20.000 kWh im Jahr spart damit weitere 47,60 Euro pro Jahr (brutto).

Foto zur Meldung: Angst vor dem Kartellamt? Erdgaspreissenkung der EWP zum 01.07.2008
Foto: Angst vor dem Kartellamt? Erdgaspreissenkung der EWP zum 01.07.2008