E- und C-Jugend ziehen in die Endrunden des Ost- bzw. Deutschen Pokals ein
Stadt Potsdam, den 15.05.2012
Erfolgreich präsentierte sich Potsdams Wasserball-Nachwuchs am Wochenende dem heimischen Publikum. Im Brauhausberg-Bad spielte sich die C-Jugend (Jahrgänge 97 und jünger) in die Endrunde des Deutschen Pokals, die E-Jugend (Jahrgänge 2001 und jünger) ins Finalturnier des Ostdeutschen Pokals.
Erstmals kommt dieser Wettbewerb für die jüngste Altersklasse zur Austragung. In der Potsdamer Vorrunde trafen der OSC, die Wasserfreunde Spandau 04, die SG Wasserball Dresden und der SVV Plauen im Modus „Jeder gegen Jeden“ aufeinander, wobei sich die beiden Erstplatzierten für die Endrunde qualifizierten. Nach der 8:9-Niederlage gegen Spandau am Sonnabend flatterten zunächst die Nerven der Hausherren, doch das Trainergespann Gregor Karstedt/Harry Volbert fand scheinbar die richtigen Worte am Sonntag. Wie ausgewechselt präsentierte sich die Mannschaft und bezwang Dresden 13:2 und Plauen 10:3. Auffälligster Akteur über die drei Spiele war Kapitän Sascha Seifert, der 21 der 32 OSC-Treffer erzielte, aber auch Alexander Shevelko im Tor sowie Tom Gustavus und Felix Korbel in der Verteidigung wussten zu gefallen. „Wir sind sehr froh, dass es am Ende noch geklappt hat“, so Trainer Karstedt. „Am Sonntag haben alle ganz toll gekämpft, und wir sind verdient in die Endrunde eingezogen.“ Am 9./10. Juni kommt diese in Berlin zur Austragung, wo der OSC, Spandau, der SC Wedding und die SG Neukölln um die Ränge kämpfen.
In der C-Jugend-Vorrunde des Deutschen Pokals bekam es der OSC im entscheidenden Spiel um den Einzug ins Finalturnier mit dem norddeutschen Pokalsieger White Sharks Hannover zu tun. Die ambitionierten Niedersachsen setzten den OSC unter Druck, doch die Defensive um den starken Torhüter Tobias Knüttel hielt stand. Mit einem Doppelpack von Maximilian Reihs ging der OSC 2:0 in Front. Frederick Korbel und erneut Reihs sorgten für die 4:2-Führung im ersten Viertel. Nach dem Anschlusstreffer Hannovers erzielte mit der Halbzeitsirene Leon Bottke das wichtige 5:3. Nun bekamen die Potsdamer das Spiel immer besser in den Griff. Vor der letzten Pause markierten Reihs und Daniel Reimer die Treffer zum 7:4. Spätestens der bienenfleißige Kapitän Gabriel Satanovsky sorgte im Schlussviertel mit einem tollen Rückhandtor zum 8:4 für die Vorentscheidung. Marlon Reltoff konnte sich schließlich ebenfalls noch in die Torschützenliste zum Endstand von 9:6 (4:2, 1:1, 2:1, 2:2) eintragen.
Im anderen Viertelfinale siegten die Wasserfreunde Spandau 04 mühelos 30:3 gegen den SC Neptun Cuxhaven. Die Berliner setzten sich auch in der Partie um den Vorrunden-Sieg mit 15:9 (5:1, 1:4, 4:1, 5:3) gegen Potsdam durch. In einer zerfahrenen Partie erzielten Reltoff (3), Reihs, Benjamin Sack, Florenz Korbel, Frederick Korbel, Satanovsky und Reimer (je 1) die Tore. „Im entscheidenden Spiel gegen Hannover haben die Jungs sehr konzentriert gespielt“, so Trainer Peter Driske. „Zeit zum Verschnaufen bleibt allerdings nicht.“ Schon am kommenden Wochenende geht es nach Erfurt zur Vorrunde der Ostdeutschen Meisterschaft, wo das Driske-Team auf den Erfurter SSC, die WU Magdeburg und erneut Spandau trifft.
Jugend E: Alexander Shevelko, Kenny Jänicke, Luca Plewe (1), Anton Rössel (1), Dominik Mrohs, Michael Korshyk (2), Tom Gustavus (1), Felix Korbel (3), Justin Östreich, Sascha Seifert (21), Marc Lehmann, Oscar Panek, Levin Lill (1), Mathis Penker, Layla Fritsche (2)
Jugend C: Tobias Knüttel, Maximilian Reihs (5), Marlon Reltoff (4), Benjamin Sack (1), Christopher Voigt, Florenz Korbel (1), Frederick Korbel (2), Leon Bottke (1), Gabriel Satanovsky (2), Alexander Schwarze, Daniel Reimer (1), Jona Lieckfeldt (1), Levi Gora
Bild zur Meldung: E- und C-Jugend ziehen in die Endrunden des Ost- bzw. Deutschen Pokals ein
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