Stadt- und Landesbibliothek

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Die Stadt- und Landesbibliothek (SLB) in der Mitte Potsdams gehört mit ca. 1000 Besuchern täglich in allen Filialen zu den meist besuchten Kultureinrichtungen der Stadt. Sie ermöglicht jedem Potsdamer und Nicht-Potsdamer den (kosten)freien Zugang zu Literatur. Die SLB wird von der Landeshauptstadt und gleichzeitig vom Land Brandenburg unterhalten. Mit den zentralen Aufgaben einer Bibliothek – Medien sammeln, erschließen und aufbewahren – versorgt die SLB die Bevölkerung der Landeshauptstadt und darüber hinaus. Die Inhalte sind teilweise regional bezogen auf das Land Brandenburg, doch auch Kultur- und Freizeitmöglichkeiten darüber hinaus kommen nicht zu kurz. Die Stadt- und Landesbibliothek hat ihre Zweigstellen in der Waldstadt, Am Stern, in Babelsberg sowie im Kirchsteigfeld und präsentiert sich somit in der ganzen Stadt als Kulturzentrum vor Ort und sichert somit den Literatur- und Informationsservice auch in den Wohngebieten der Hauptstadt. Medien: rund 630.000 Bände, 1390 Zeitschriften und Zeitungen, 59.000 Musikträger, 900 Videos Schwerpunkt: umfassend

Am Kanal 47
14467 Potsdam

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Telefon (0331) 289-6600

E-Mail E-Mail:
Homepage: slb.potsdam.org

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10.00-19.00
Sa 10.00-16.00


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Aktuelle Meldungen

Namenswettbewerb für Bibliotheksgebäude

(15.04.2011)

Wie soll das neue Gebäude der Stadt- und Landesbibliothek und Volkshochschule am Platz der Einheit heißen?

 

Die Sanierung und Umgestaltung des Gebäudes der Stadt- und Landesbibliothek am Platz der Einheit wird bis Ende 2012 abgeschlossen sein. In Potsdams Mitte entsteht dann ein modernes, einladendes Haus in unmittelbarer Nähe zum neuen Landtagsgebäude – die neue Bibliothek mit der Volkshochschule als generationenübergreifender, kultureller Treffpunkt des lebenslangen Lernens für alle Potsdamerinnen und Potsdamer. Dafür wird noch ein Namen gesucht, der jetzt in einem Namenswettbewerb ermittelt werden soll:

 

Mit der baulichen Veränderung ist auch eine inhaltliche Neuausrichtung verbunden. Das Gebäude selbst soll zum Lernen, Denken und Verweilen einladen. Die Kursangebote zur Grund- und Weiterbildung der Volkshochschule werden von der individuellen Lern-Beratung, den Aktivitäten zur Leseförderung und der multimedialen Informationsvermittlung durch die Bibliothek ideal ergänzt. Eine variantenreiche Innenausstattung wird den unterschiedlichsten Bedürfnissen Rechnung tragen.

 

Diese offene, barrierefreie Einrichtung soll nun einen selbst erklärenden, eingängigen und unverwechselbaren Namen bekommen, mit dem die Bürgerinnen und Bürger sich identifizieren können.

 

Folgende Kriterien bzw. Attribute sollten sich im Namen widerspiegeln:

- Moderner Ort in Potsdams Mitte

- Bündelung von verschiedenen   Lern-Angeboten vom Kleinkind bis zum Senior (Kursangebote der Volkshoch-schule, Wissensvermittlung, indivi-duelle Beratung, Aktivitäten zur Leseförderung)

- Generationenübergreifender kultureller Treffpunkt

 

Die Potsdamerinnen und Potsdamer sind eingeladen, in einem offenen Wettbewerb der Landeshauptstadt ihre schriftlichen Namensvorschläge bis zum 31. Mai 2011 bei der Stadt- und Landesbibliothek oder der Volkshochschule einzureichen oder unter folgenden Emailadressen einzusenden: , . Die Preisverleihung erfolgt am 24. Juni 2011. Es winken interessante Preise für die drei besten Vorschläge:

 

1. Preis: 2 Eintrittskarten für die Potsdamer Schlössernacht

 

2. Preis: Gutschein für einen Volkshochschulkurs im Wert von 100 Euro

 

3. Preis: Bibliothekspaket mit 2 Jahreskarten, 3 Gutscheinen für Bestsellerausleihen

 

und einem Potsdam-Buch

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Fördermillionen für Bibliotheksumbau

(14.01.2011)

Die Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek sowie die Volkshochschule sollen für 7,5 Millionen Euro umgebaut werden. Bauminister Vogelsänger übergab dazu heute einen Förderbescheid in Höhe von 1,8 Millionen Euro an Oberbürgermeister Jann Jakobs (beide SPD). Das Geld sei für die Ausstattung der Bibliothek und den Innenausbau der Volkshochschule vorgesehen, die in das Bibliotheksgebäude einziehen soll. Bereits im November wurden 5,7 Millionen Euro für die Sanierungsarbeiten bewilligt.

Die Stadt- und Landesbibliothek ist nach Ministeriumsangaben die größte öffentliche Bibliothek des Landes Brandenburg. Für die Volkshochschule werden dann in dem Gebäude 16 modern eingerichtete Unterrichtsräume bereitstehen.

 

(Text: RBB)

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Grüne zur Stadt- und Landesbibliothek: Befürchtungen ausgeräumt

(20.02.2010)

Im Gespräch der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit dem KIS-Chef Bernd Richter und dem Architektenteam um Reiner Becker konnten wesentliche Fragen zum Bibliotheksbau geklärt werden.

 

Die energetische Bilanz des Sanierungsvorhabens wurde als ausreichend anerkannt. Die energetischen Standards der Energieeinsparverordnung 2009 für Neubauten sollen nach Aussagen des Planungsteams sogar übertroffen werden. Außerdem will man natürliche Klimatisierungsmechanismen nutzen.

 

Der Fraktionsvorsitzende Nils Naber sagt: „Man ist auf Befürchtungen eingegangen. Das Glasdach wird wohl nicht mehr zu großer Hitze im Sommer führen. Das geht in die richtige Richtung." Nach den neuesten Planungen liegt es im Schatten. Es wurde um ein Stockwerk nach unten verlegt. Außerdem sollen Dritte Solarstrom-Projekte auf den festen Dächer des Gebäudes realisieren können.

 

Bei der Fassade hat man sich darauf geeinigt, zu dem strengeren Vorentwurf von 2009 zurückzukehren. Saskia Hüneke: „Die Proportionen der Fassade erinnern an das Bauwerk der DDR, während die Gestaltung nun zu einer moderneren, abstrakten Sprache findet."

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Bibliothek: Bündnisgrüne stehen zum Standort Gespräche zum Energiekonzept und zur Fassadengestaltung

(17.02.2010)

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt die Sanierung des Bestandsgebäudes der Bibliothek als Wissensspeicher und als Erinnerung an die Jahrzehnte der DDR-Geschichte im Bereich der Potsdamer Mitte.

 

Die Bündnisgrünen wollen aber Gespräche über das Energiekonzept sowie die Gestaltung des Fassade mit dem Kommunalen Immobilien-service (KIS) und dem Architekten Reiner Becker führen. "Wir stehen zum Standort", sagt der Fraktionsvorsitzende Nils Naber, "Er ist das Ergebnis des öffentlichen Diskurses zur Potsdamer Mitte, den wir mittragen. Die Frage der Energie-konzeptes und der Fassadengestaltung hat Herr Klipp zu recht thematisiert. Da gibt es Dis-kussionsbedarf. Wir werden dazu zeitnah Gespräche mit dem KIS und dem Architekten führen."

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN seien offen für moderne Architektur am Platz der Einheit. Modern heißt aber auch klimafreundlich und energiesparend - also bei den Folgekosten bezahlbar. Es sei kein Gegensatz, sich für die Rekonstruktion der historische Stadtschlossfassade einzusetzen, weil dies ein Geschichtszeugnis ist, und auf der anderen Seite moderne Archi-tektur in die Innenstadt zu bringen.

 

Die Indiskretion der Veröffentlichung einer privaten Email des Baubeigeordneten Matthias Klipp verurteilte Naber. "Das ist ein einmaliger Vorgang, den wir auswerten werden."

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SPD steht zur Sanierung der Bibliothek am Standort

(18.11.2009)

Die SPD-Fraktion steht zum Beschluss der Sanierung der Bibliothek am jetzigen Standort. Diese Frage wurde nach langer Diskussion entschieden, in der auch mögliche Ersatzstandorte bereits eine Rolle spielten. „Das ist doch alles hoch und runter diskutiert worden. Wir sollten nicht jede Entscheidung wieder in Frage stellen", so Schubert. Daher gebe es auch keinen Aufschrei wie Frau Kuster vermutet sondern eher Verwunderung, dass nun schon wieder ein bestehender Bau in Frage gestellt wird. Es scheine so, als solle mit einer Salamitaktik jedes Gebäude, das in der Zeit von 1945 bis 1989 in der Innenstadt errichtet wurde, in Frage gestellt werden. "Zur Identität der Stadt gehören nicht nur historische Bauten aus dem vorherigen Jahrhundert.

 

Man sollte nicht versuchen eine Epoche der Stadtentwicklung gänzlich aus dem Stadtbild zu tilgen", erklärte Schubert.

Die SPD werde weiterhin die Verwaltung bei ihrer Linien unterstützen, das Gebäude der Bibliothek am Standort zu sanieren. Allerdings sollte dabei eine weniger abenteuerliche Argumentation durch die Verwaltung geführt werden als dies der Baubeigeordnete Matthias Klipp derzeit macht. „Dass es sich bei der Entscheidung für die Sanierung um ein Trostpflaster für „jene Kräfte" gehandelt habe, die schon den Erhalt des „Haus des Reisens" und der Fachhochschule nicht durchbekommen hätten, ist schon abenteuerlich", so Schubert. Die Entscheidung ist nach Abwägung von Standort und Kosten gefallen und nicht nach politischem Proporz. Auch die Grünen, die Klipp als Baubeigeordneten vorgeschlagen hatten, waren für den Erhalt des Gebäudes und hatten sich dafür stark gemacht.

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Bündnisgrüner Vorschlag zum Umbau der Stadt- und Landesbibliothek: Frei werdende Flächen an die Landtagsbibliothek vermieten

(02.07.2009)

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schlagen vor, die frei werdenden Flächen in der Stadt- und Landesbibliothek an die künftige Bibliothek des Landtags am Alten Markt zu vermieten.

 

„Wir sehen hier mögliche Synergieeffekte", so der

Fraktionsvorsitzende Nils Naber, „Angesichts der zukünftigen räumlichen Nähe der beiden Einrichtungen drängt sich diese Überlegung geradezu auf. Die Angebote der Bibliotheken könnten besser aufeinander abgestimmt werden. Außerdem würde die Parlamentsbibliothek damit auch für Bürgerinnen und Bürger leichter zugänglich. Die Stadt sollte dazu das Gespräch mit dem Landtagspräsidenten suchen."

 

Die Potsdamer Stadtverwaltung will drohende Mehrausgaben beim Umbau des Bibliotheksgebäudes Am Kanal mit Untervermietung einer Etage begegnen. Dafür ist eine Auslagerung von Büchern des wissenschaftlichen Magazins im Gespräch.

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Innovatives Ausleihsystems in der Stadt- und Landesbibliothek

(28.04.2008) Die Hauptbibliothek am Platz der Einheit startete heute - nach kurzer Umbaupause in der vergangenen Woche - um 10 Uhr in Anwesenheit der Beigeordneten für Bildung, Kultur und Sport, Gabriele Fischer, ihren Betrieb mit einem innovativen Ausleihsystem.

 

„Die Nutzer der Bibliothek können die meisten Medien ab sofort selbst unkompliziert und schnell verbuchen", so Gabriele Fischer. Der Gang zur Ausleihtheke wird damit überflüssig. Insgesamt stehen zwei Verbuchungsterminals sowie zwei Rückgabeautomaten zur Verfügung.

 

Die Selbstverbuchung wird ermöglicht durch die Einführung der Mediensicherung mit der modernen Radiofrequenztechnologie (RFID). Herzstück dieser Technologie ist ein winziger Transponder (Mikrochip und Antenne), der auf den Medien (Büchern, CDs, DVDs etc.) angebracht ist. Radiowellen ermöglichen die Übertragung von Signalen zwischen den RFID-Etiketten in den Medien und den Lesegeräten an den Selbstbedienungsstationen. Der Datenschutz ist in vollem Umfang gewährleistet, da auf den Chips keinerlei persönliche Daten, sondern lediglich die Barcode-Nummer des Mediums sowie die Ausleihkonditionen gespeichert sind.

 

Die Bedienung der Geräte ist denkbar einfach und wird auf Wunsch vom Bibliothekspersonal erläutert: Bei der Ausleihe identifiziert sich der Leser mit seinem Nutzerausweis und kann per Fingerdruck am Touchscreen die Medien auf sein Bibliothekskonto verbuchen. Diebstahlsicherungsgates lösen Alarm aus, wenn ein Medium nicht ordnungsgemäß verbucht wurde.

 

Bei der Rückgabe wird das Medium in den Rückgabeautomaten gelegt und von dort aus an eine Sortieranlage übergeben, so dass das die Mitarbeiter später nicht jedes Buch in die Hand nehmen und zuordnen müssen. Die moderne Technologie erlaubt es, ganze Medienstapel gleichzeitig zu verbuchen und beschleunigt somit den technischen Ablauf für Nutzer und Mitarbeiter der Bibliothek. Warteschlangen an den Verbuchungstheken sind künftig passé.

 

Selbstverbuchung mittels RFID hält seit einiger Zeit verstärkt Einzug in öffentlichen Bibliotheken Deutschlands. Die Erfahrungen der Pilotanwender in München, Hamburg oder Stuttgart sind durchweg positiv. Profitieren werden sowohl die Bibliotheksbenutzer als auch die Mitarbeiter. Routineaufgaben entfallen und so bleibt mehr Zeit für den direkten Kontakt mit dem Kunden. „Persönliche Beratung und Informationsvermittlung bleiben trotz der Ausweitung der technischen Ausstattung weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt der Stadt- und Landesbibliothek" versichert Bibliotheksdirektorin Marion Mattekat.

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