Versöhnungskirche Kirchsteigfeld

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Der größte Kirchenneubau in Potsdam wurde im Ortsteil Kirchsteigfeld im Jahre 1997 geweiht. Der Architekt Augusto Burelli schuf ein ökumenisches Kirchenzentrum mit Gemeinderäumen und Büros, die einen Innenhof umschließen. Der direkt über dem Altar angebrachte solarzellenbedeckte Glockenturm (Höhe: 41 Meter), der gleichzeitig als Lichtschacht für den Altarraum dient, lässt Parallelen zur Sternkirche und zur katholischen St.-Antonius-Kirche in Babelsberg erkennen.

Anni-von-Gottberg-Str. 14
14480 Potsdam

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Aktuelle Meldungen

Save-the-Date: Konfi-Unterricht und Begrüßungsgottesdienst

(27.06.2022)

Wir laden alle neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Eltern am Mittwoch, 31.08.2022 um 18:00 Uhr zum Elternabend im Konfi-Raum der Sternkirche herzlich ein!

Wir freuen uns auf eine spannende Zeit mit Euch und starten mit dem Unterricht für die 7. und 8. Klasse am Mittwoch, 07.09.2022 um 17:15 Uhr im Konfi-Raum der Sternkirche.

 

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Konfirmanden−Begrüßungsgottesdienst in der Auferstehungskapelle


Wann?
Am Freitag, 02.09., um 17:00 Uhr
 

Wo?
Martin-Luther-Kapelle
Am Försteracker 1

14478 Potsdam

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Sag leise Servus

(19.06.2022)

»Tja, also diesmal ist es wirklich soweit« — so beginnt Peter Alexanders Liedtext »Sag beim Abschied leise  Servus«. Ich sage beim Abschied vor allem und nicht nur leise: Danke — auch an Sie und Euch in der Evangelischen Kirchengemeinde Drewitz/Kirchsteigfeld, danke an meinen Amtsbruder Andreas Neumann, an Stefanie Kelz und das Team im Stadtteilladen, danke an die Schwestern und Brüder im Gemeindekirchenrat. Ich danke Ihnen und Euch für ein freundliches und wertschätzendes Miteinander.
Gelegentlich tritt man innerlich ein paar Schritte zurück oder lässt eben ganze zehn Jahre Revue passieren, um zu schätzen, was ist. Bei allen Schwächen, die wir bestens kennen, auch den eigenen: Mit dem Leben unserer beiden Gemeinden und mit der Arbeit des Stadtteilladens unter dem Dach der Versöhnungskirche müssen wir uns nicht verstecken. Es ist mir eine große Freude, daran beteiligt gewesen zu sein. Selbstverständlich war mein Dienst stark auf die Aufgaben der eigenen Gemeinde bezogen; manches spielte sich auch ganz außerhalb der hiesigen Gemeindearbeit ab. Aber die Höhepunkte haben wir gemeinsam gestaltet: Feste wie Erntedank, das Spielfest, den Ersten Advent, den Heiligen Abend im Freien, Konzerte, Glaubenskurse, Themenreihen. 
Besonders hängt mein Herz aber an den gemeinsamen Gottesdiensten. Ich erlebte sie längst nicht mehr so, als feierten zwei Gemeinden auch mal gemeinsam — mit den Verrenkungen und Kompromissen, wie sie ökumenische Gottesdienste so an sich haben. Ja, wir sind in verschiedene kirchliche Strukturen eingebunden. Wir bereichern einander mit geistlichen Mentalitäten und mit Gepflogenheiten im kirchlichen Leben, die zwar kompatibel, aber durchaus nicht deckungsgleich sind. Wir sind zwei Gemeinden. Aber wenigstens zwei Mal im Monat sonntags um zehn Uhr sind wir eine Gemeinde, nämlich da, wo das Herz des kirchlichen Lebens schlägt — im Gottesdienst.
Zwei Wünsche hinterlasse ich hier: Ich wünsche unseren Gemeinden, dass sie noch enger zusammenrücken. Dafür gibt es viele gute Gründe. Und ich wünsche meinem Nachfolger alles erdenklich Gute im pastoralen Dienst in der Versöhnungskirche. »Sag beim Abschied leise Servus«. Auch das sage ich — »Servus«, bedeutet es doch: »zu Diensten«. Das war ich in Ihrer und Eurer Mitte sehr gern. 
Künftig werde ich es in der Bethanien Diakonissen-Stiftung als Theologischer Vorstand sein, eine Aufgabe, auf die ich mich freue und ein Wechsel mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

In herzlicher Verbundenheit Christian Voller-Morgenstern

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