Pyramide im Neuen Garten

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Die zwischen 1791 und 1792 von C. G. Langhans errichtete Pyramide im Neuen Garten wurde als Eiskeller gebaut, sozusagen als königlicher Kühlschrank im ägyptisierenden Gewande, in dem Lebensmittel im Sommer frischgehalten werden konnten. Die Küche des Marmorpalais' befindet sich nicht weit davon. Zum Ende eines jeden Winters wurde Eis vom Heiligen See in den Keller geschafft, welches, so will es die Legende, dort zu Herbstende immer noch nicht vollständig geschmolzen sein sollte. Die Pyramide ist einer der ersten der im Zuge der aufkommenden Ägyptenbegeisterung entstandenen Bauten, zu denen auch diverse Obelisken, die beiden Antinoos-Statuen am Kopfbau/Säulenportal der Orangerie im Neuen Garten sowie eine Sphinx zählen.

Im Neuen Garten
Potsdam

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