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Neues Palais

das Neue Palais am Abend

Das Neue Palais ist die letzte und zugleich umfangreichste baukünstlerische Schöpfung des 18. Jahrhunderts im Park Sanssouci. Während das eingeschossige Weinbergschloss Sanssouci den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen Friedrichs II. diente, war dieser gewaltige Schlossbau zur Beherbergung fürstlicher Gäste bei gelegentlichen Aufenthalten in Potsdam bestimmt. Unmittelbar nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges 1763 im Bau begonnen, sollte das kostspielige Vorhaben der Welt zugleich beweisen, dass der preußische Staat auch nach den drei Schlesischen Kriegen nicht am Ende seiner Kräfte sei. Nach Plänen von J. G. Büring (1723 bis nach 1788), H. L. Manger (1728 bis 1790), C. von Gontard (1731 bis 1791) und J. L. Legeay (um 1710 bis nach 1786) waren das Neue Palais und die dazugehörigen Communs mit der Kolonnade 1769 nach nur sieben Jahren fertiggestellt. An den Hauptbau, der durch große, alle drei Geschosse verbindende Pilaster gegliedert ist und dessen Flügel einen Ehrenhof bilden, schließen sich seitlich Nebenfronten an. Der Kuppel auf dem Mittelbau antworten jeweils eine kleine auf den seitlichen Anbauten. Entsprechend seiner Bestimmung als fürstliches Gästeschloss ist das Neue Palais im Inneren in einzelne Appartements eingeteilt, die über vier Treppenhäuser erreicht werden können. Hinzu kommen große, reich ausgestattete Festsäle und Galerien, die im Mittelbau liegen, und ein Schlosstheater im südlichen Seitenflügel. Im 19. Jahrhundert wurde das Neue Palais zunächst nur gelegentlich bewohnt und vor allem für größere Festlichkeiten der königlichen Familie und Theateraufführungen genutzt. Prinz Friedrich Wilhelm, der spätere Kaiser Friedrich III., wurde 1831 hier geboren. Nach seiner Hochzeit mit der englischen Prinzess Royal Victoria erhielten sie auf eigenen Wunsch ab 1859 das Neue Palais als Sommerresidenz zugewiesen. Während der kurzen Regierungszeit des 99-Tage-Kaisers bis zu dessen Tod im Juni 1888 bekam das Neue Palais den Namen „Schloss Friedrichskron“. Von 1889 bis zur Abdankung der deutschen Monarchie im Jahr 1918 blieb das Schloss die bevorzugte Residenz Kaiser Wilhelms II. (mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg)

Am Neuen Palais 1
14469 Potsdam

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Telefon (0331) 96 94 – 200/ -201
Telefax (0331) 9694–107

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.spsg.de/index_1661_de.html

Öffnungszeiten:
1.April - 31.Oktober: 9 - 17 Uhr
1.November - 31.März: 9 - 16 Uhr
Freitags geschlossen

Museum ab Mai 9-17.30 Uhr


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Aktuelle Meldungen

Tausende feierten Schlössernacht in Potsdam

(22.08.2011)

In Potsdam ist in der Nacht zum Montag die 13.  Schlössernacht zu Ende gegangen. Im Park Sanssouci waren den Gästen dabei festliche Stimmung mit klassischer Musik, Aufführungen von historischen Tänzen und auch Lesungen geboten worden.

An 38 Spielorten im illuminierten Park traten knapp 350 Künstler auf. In den weitläufigen Gartenanlagen wurden auch in diesem Jahr wieder Führungen angeboten. Höhepunkt des Festes war nach Mitternacht ein großes Feuerwerk. Die 33.000 Eintrittskarten für das Fest waren binnen kurzer Zeit vergriffen.

 

Die Parkstiftung teilte am Sonntag mit, dass durch die zusätzlichen Einnahmen aus der Schlössernacht nun zusätzliche  Mittel für die Restaurierung der Balustrade des Sizilianischen Gartens zur Verfügung stünden. Insgesamt seien dies rund 250.000 Euro, sagte eine Sprecherin der Veranstalter am Sonntag in Potsdam.

 

(Text: RBB)

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Musikfestspiele Sanssouci erfolgreich beendet

(27.06.2011)

Mit berühmtem Besuch aus Sachsen beim traditionellen „Sanssouci Prom Konzert“ vor dem Neuen Palais gingen am Sonntagabend die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2011 zuende: Die Sächsische Staatskapelle Dresden unter Josep Pons begleitete den Flamencogitarristen Cañizares. Eine „Symphonische Sommernacht in spanischen Gärten“, mit Werken von Manuel de Falla, Alberto Ginastera, dem Concierto de Aranjuezvon Joaquin Rodriguez und großem Abschlussfeuerwerk lockte noch einmal über 2100 Zuschauer in das UNESCO Welterbe der Schlösser und Gärten von Potsdam Sanssouci.

 

Unter dem Motto „DRESDEN – Sachsens Glanz trifft Preußens Gloria“ widmete sich das Festspielprogramm der vergangenen zwei Wochen in Opern, Kammer-, Kirchen- und Freiluftkonzerten der über fünfhundertjährigen Musikgeschichte der Elbmetropole und den preußisch-sächsischen Verbindungslinien. Zu den künstlerischen Höhepunkten für Publikum und Medien zählte die Opernentdeckung „IL PARIDE“ mit L’ARPEGGIATA unter Christina Pluhar im Schlosstheater des Neuen Palais. Neu im Programm war die Reihe der „Hausmusiken“ in privaten Wohnungen, als populäre Anlaufstelle lockte das bunte „WeinBergfest“ erstmals auf den Potsdamer Winzerberg.

„Mit ‚DRESDEN‘ haben wir den Blick auf die Neuen Bundesländer gelenkt. Das hat gerade in der Pfingstwoche spürbar viele Touristen nach Potsdam gelockt“, bilanziert die Festivalleiterin Andrea Palent die Verkäufe. Insgesamt kamen zu den 93 Veranstaltungen knapp 13.000 Besucher. Die Auslastung lag demnach im Schnitt bei 92 Prozent.

 

Zum Friedrichjahr 2012 widmen sich die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci unter dem Motto RÜHRT EUCH dem Themenkreis „Friedrich der Große, die Musik und Europa“. Verfolgt werden die Impulse, die von den Komponisten des Potsdamer Hofs und der empfindsamen bürgerlichen Kultur Berlins bis in die die großen europäischen Metropolen und sogar noch in die Neue Welt ausgingen.

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Sanierungsplan für Marmorsaal vorgestellt

(21.10.2010)

Der mit kunstvollen Intarsien geschmückte Fußboden im Marmorsaal des Neuen Palais von Potsdam-Sanssouci wird saniert. Der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Hartmut Dogerloh, sagte am Donnerstag in Potsdam, rund 4,4 Millionen Euro würden für das Projekt eingesetzt. In einem komplizierten Verfahren müsse der heutige Zustand der 128 Holzbauten erkundet werden.

Zum 300. Geburtstag von Friedrich II. im Jahr 2012 soll der Raum wieder in voller Schönheit erstrahlen. Das Neue Palais ist der größte Schlossbau Friedrichs des Großen. Die Sanierung des Gebäudes im Park Sanssouci wird Schätzungen zufolge insgesamt weit über 100 Millionen Euro kosten.

Im Mittelpunkt steht dabei der zentrale Festsaal des Schlosses, der prächtige Marmorsaal. Die Sanierung wird nach Angaben der Stiftung äußerst kompliziert, da der in Europa einzigartige Marmorfußboden aufgrund statischer Probleme und starker Abnutzungserscheinungen akut gefährdet ist. Um eine Lösung zu finden, seien die 600 Quadratmeter "feinstes friderizianisches Rokoko" aufwendig untersucht worden.

Die Sanierung des Neuen Palais ist Teil des Masterplans der SPSG zur Rettung bedeutender Kulturdenkmäler. Die Stiftung wird dabei mit 155 Millionen Euro aus einem Sonderinvestitionsprogramm von Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg unterstützt.

 

(Text: RBB)

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Viele Spenden für Marmorboden im Neuen Palais

(27.01.2010)

Die Spendenaktion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) für den Marmor-Fußboden im Potsdamer Neuen Palais hat bislang 10 000 Euro erbracht.

Es seien vor allem Klein- und Kleinstspenden eingegangen, sagte SPSG-Generaldirektor Hartmut Dorgerloh am Mittwoch in Berlin. Das 1766/67 entstandene Kunstwerk in Stil des friderizianischen Rokoko gilt als stark gefährdet und muss gesichert werden.

Für die Aktion "Ein Quart Geschichte" seien Spenden ab 10 Euro möglich, sagte Dorgerloh. Der Name beziehe sich auf ein Papierformat des preußischen Königshauses in den Maßen 22,5 Zentimeter mal 28,5 Zentimeter. Der Marmor-Fußboden hat eine Gesamtfläche von 600 Quadratmetern. Ein Quart könne mit 40 Euro gerettet werden, sagte Dorgerloh.

Sammelaktion und Sanierung sind Teil der Vorbereitungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten zu König Friedrich II. 300. Geburtstag (1712-1786) in zwei Jahren. Unter dem Motto "Friedrich 300" sollen 2012 mehrere Ausstellungen dem König gewidmet werden. Für 2012 ist auch das Ende der Sanierungsarbeiten an den Kolonnaden des Neuen Palais im Park von Schloss Sanssouci geplant.

 

(Text: RBB)

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Schlössernacht mit positiver Bilanz

(16.08.2009)

Klassischer, kleiner, leiser: Mit überarbeitetem Konzept ist in der Nacht zu Sonntag im Potsdamer Park Sanssouci die 11. Schlössernacht gefeiert worden.

Die Organisatoren zogen eine positive Bilanz der mit rund 33.000 Besuchern ausverkauften Veranstaltung. Die Konzept mit kleineren Konzerten und Lesungen sei dem ersten Eindruck nach aufgegangen, sagte Julia Theek, Projektleiterin bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, am Sonntag.

Höfische Zeremonienmeister begrüßten die Besucher und wiesen sie in die Benimmregeln des Parks Sanssouci ein. Die sternenklare Nacht im Schlosspark, an der rund 400 Künstler mitwirkten, war mit einem Feuerwerk zu Ende gegangen.

Die Schlösserstiftung zeigte sich nach der Abnahme des Parks am Sonntag zufrieden. Es seien keine Schäden festgestellt worden, hieß es. "Es ist ein kleines Wunder, wie fantastisch sich die Zuschauer verhalten", sagte Theek. Das Ereignis spreche offensichtlich ein "außerordentlich rücksichtsvolles Publikum" an.

Die nächste Schlössernacht ist am 20. August 2010 geplant. Der Verkauf der in den vergangenen Jahren stets binnen kurzer Zeit ausverkauften Karten beginnt am 12. Dezember 2009 um 10 Uhr.

 

(Text: RBB)

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Sonderführungen im Neuen Palais

(13.06.2009)

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bietet seit Samstag Sonderführungen im Neuen Palais an, das derzeit saniert wird. So kann der für die Öffentlichkeit momentan gesperrte Marmorsaal besichtigt werden, gab die Stiftung bekannt. Außerdem können Keller, Treppenhäuser und Schlossräume erkundet werden. Besucher werden dabei von Architekten und Restauratoren begleitet.

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Silvesterfeiern im Park Sanssouci gefährdet

(06.01.2009)

Die traditionellen Silvesterfeiern im Schlosspark Sanssouci in Potsdam finden künftig möglicherweise nicht mehr statt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten denkt nach eigenen Angaben über eine Schließung des Parks zu Silvester nach. Als Grund dafür wird genannt, dass trotz Taschenkontrollen und Absperrungen auch dieses Jahr zu Jahreswechsel wieder Böller in der Nähe des Schlosses explodiert waren. Verglühende Raketen landeten auf dem Dach des Gebäudes.

 

Nach Angaben der Stiftung ist die Gefahr eines Brandes zu groß. Das Schloss ist angesichts seiner teuren Kunstschätze und Bedeutung nicht gegen Feuer versichert.

 

(Text: RBB)

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Potsdamer Schlössernacht: Karten ausverkauft

(13.12.2008)

Die Karten für die 11. Potsdamer Schlössernacht im nächsten Jahr sind ausverkauft. Das sagte der Veranstalter der rbb-Welle Antenne Brandenburg. Der bundesweite Vorverkauf hatte am Samstagvormittag um 10.00 Uhr begonnen. Die Karten kosteten 40 Euro statt wie bislang 35 Euro.

 

Zur Schlössernacht am 15. August werden rund 33.000 Gäste im Park von Sanssouci erwartet. Auf dem Programm stehen Konzerte, Tanz- und Theateraufführungen sowie Literaturlesungen.

 

(Text: RBB)

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Andrang bei Potsdamer Schlössernacht

(17.08.2008)

Zehntausende Gäste haben am Samstag die Potsdamer Schlössernacht im Park Sanssouci besucht. Die zehnte Auflage hat nach Angaben der Veranstalter besonders viele junge Menschen angelockt.

 

Bis nach Mitternacht sei der festlich beleuchtete Park von Sanssouci gut besucht gewesen, sagte eine Sprecherin am Sonntag. Das Ereignis mit mehr als 500 Künstlern wurde von einem Höhenfeuerwerk gekrönt.

 

Die 33.000 Karten für das Spektakel, deren Zahl zum Schutz der historischen Anlagen begrenzt ist, waren im vergangenen Dezember innerhalb von zehn Minuten ausverkauft gewesen. Ein Teil des Erlöses soll für die Sanierung des 1852 gebauten Rossebrunnens am Schloss Sanssouci verwendet werden.

 

(Text: RBB)

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Ministerin Wanka eröffnete "Potsdamer Hofkonzerte Sanssouci"

(24.05.2008) Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat am Freitagabend im Schlosstheater im Neuen Palais die diesjährigen Potsdamer Hofkonzerte Sanssouci eröffnet. In ihrem Grußwort würdigte sie die Hofkonzerte als eine der renommiertesten Potsdamer Veranstaltungsreihen.

„Die Potsdamer Hofkonzerte stehen auch in diesem Jahr nicht nur für ein künstlerisch anspruchsvolles Programm, sondern ebenso für ein erfolgreiches, tragfähiges Konzept: Seit Jahren werden die Hofkonzerte nicht nur von der öffentlichen Hand, sondern auch von zahlreichen privaten Sponsoren und Partnern aus der Wirtschaft unterstützt", so die Ministerin.

2008 wenden sich die Hofkonzerte in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) dem Thema der zwischen Russland und Preußen bestehenden monarchischen Beziehungen im 19. Jahrhundert zu. Die Hofkonzerte leiten mit ihren Veranstaltungen das Finale der SPSG-Ausstellung „Macht und Freundschaft. Berlin - St. Petersburg 1800 - 1860" im Martin-Gropius-Bau in Berlin ein.

Das Land unterstützt die Potsdamer Hofkonzerte in diesem Jahr mit 5.000 Euro.

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Saisonstart für Schlösser und Gärten

(28.04.2008)

Die Stiftung Preußische Schlössern und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) startet am Donnerstag in die Sommersaison. Dann stünden in der Region wieder 17 Schlösser und andere historische Gebäude für Besucher offen, teilte Stiftungsdirektor Hartmut Dorgerloh am Montag mit. Es werde ein umfangreiches kulturelles Programm mit Ausstellungen und Konzerten geboten, so Dorgerloh weiter. Beispielsweise feiere die Oper "La Pastorale a Sanssouci" am 11. Mai im Neuen Palais Premiere. Außerdem werde der technische Service für Besucher ausgebaut. So werden laut Dorgerloh künftig auch für das Marmorpalais im Neuen Garten und die Neuen Kammern Audioguides angeboten. Der Multimediaguide für Potsdams historische Mitte soll ausgeweitet werden.

 

(Text: RBB)

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