Friedenskirche

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Die Skizzen zum Bau der eine mittelalterliche Klosteranlage imitierenden Friedenskirche im Park Sanssouci lieferten Ludwig Persius und König Friedrich Wilhelm IV. selbst. Die Architekten waren August Stüler, Ferdinand Ludwig Hesse und Ferdinand Armin. Die Grundsteinlegung fand am 14. April 1845 statt. Im Jahre 1848 wurde die dreischiffige Säulenbasilika fertiggestellt. Das im Chorraum befindliche Mosaik mit Christus, Maria und Johannes dem Täufer stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1838 aus einer dem Abriss geweihten Kirche in San Cipriano/Italien gerettet. Diesem Mosaik passen sich die Hauptmaße der gesamten Kirche an. Von 1848 bis 1850 wurde an der Südwestecke des Langhauses der 42 m hohe freistehende Glockenturm angefügt. Bis 1851 folgte das Pfarrhaus mit Schule sowie das Pförtnerhaus. Friedrich Wilhelm IV. und seine Gemahlin Elisabeth haben in der Gruft unter dem Altarraum ihre letzte Ruhe gefunden. 1888-90 wurde das Mausoleum von Kaiser Friedrich III. und seiner Frau Viktoria an der Nordseite des Atriums eingerichtet. Im Atrium stehen die kürzlich rekonstruierte Statue des Segnenden Christus (Bertel Thorvaldsen) und die Marmorgruppe "Moses im Gebet, gestützt von den Hohepriestern Aaron und Hur" von Christian Daniel Rauch. Ebenfalls erwähnenswert ist das Heilsbronner Portal, welches einen der Ausgänge zum sich direkt anschließenden Marlygarten schmückt - eine Terrakotta-Kopie eines Refaktoriumsportals des Heilsbronner Klosters, dem besondere Bedeutung aufgrund der Kriegszerstörung des Originals (2. Weltkrieg) zukommt. Die Heise-Orgel von 1848 wurde mehreren Erweiterungen unterzogen, u.a. von Gesell (1867), Sauer (1909) und Schuke (1930). 2003/04 wurde die Orgel von der Firma Woehl aus Marburg unter Einbeziehung historischer Register komplett neu aufgebaut (insgesamt 48 Register) und dabei auch die im Zuge früherer Erweiterungen vorgenommene Schließung der Fensterrose auf der Westseite wieder rückgängig gemacht.

Am Grünen Gitter
14471 Potsdam

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Öffnungszeiten:
Täglich 10 - 18 Uhr


Aktuelle Meldungen

Friedensnobelpreisträger Dr. Mohamed ElBaradei eröffnet die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2014

(04.06.2014)

2014 feiern die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 60-jähriges Jubiläum. Der ägyptische Diplomat und Friedensnobelpreisträger 2005, Mohamed ElBaradei wird das Festival „Mittelmeer – Zwischen Traum und Wirklichkeit“ mit einer Rede eröffnen.

 

„Als Musikliebhaber freue ich mich, beim Eröffnungskonzert der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2014 anwesend zu sein. Besonders wichtig ist mir bei diesem Festival die Friedensbotschaft, die durch das gemeinsame Musizieren der Künstler aus verschiedene Regionen des Mittelmeerraums zum Ausdruck kommt und der ich thematisch auch meine Festrede widmen werde.“ (Dr. Mohamed ElBaradei)

 

Das Eröffnungskonzert präsentiert einen Vorgeschmack dessen, was das diesjährige Festivalprogramm an Überraschungen und Entdeckungen bereithält: Eine Liebeserklärung an das Meer in der Mitte, das zwischen Traumparadies und Krisenherd eine unendliche gemeinsame Geschichte kultureller Vielfalt erzählt.

 

 

Eröffnungskonzert „Das Meer in der Mitte“, Freitag, 13. Juni um 20.00 Uhr, Friedenskirche Sanssouci, Potsdam

 

Mit:

BARROCADE The Israeli Baroque Collective, Claire Meghnagi (Sopran), Jacob Reuven (Mandoline), Eyal Leber (Gitarre), Shlomit Sivan (Violine), Jesus Mendéz (Flamencogesang), Ghalia Benali & Moufadhel Adhoum (Gesang und Oud), Vier Tenöre der Sardischen Bruderschaft SU CUNCORDU ‘E SU ROSARIU

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Sachsens Glanz trifft Preußens Gloria

(10.06.2011)

Erstmals mit vier Veranstaltungen für alle Altersklassen eröffnen diesen Samstag, den 11. Juni die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2011. Ein Treffen des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. mit August dem Starken in Dresden 1728 bildet den Anlass, in die höfische Festkultur beider Staaten im Barock einzutauchen. Ein Kindernachmittag entführt ab 15 Uhr in die Königliche Kindheit von Kronprinz Friedrich. Das Education-Projekt „Junge Barockoper Sanssouci“ startet um 16 Uhr mit der Oper „Calandro“ von 1726. Die Produktion des jungen, professionellen Opernensembles ist zugeschnitten auf ein junges Publikum ab 12 Jahren. ‚Dresdner Schätze‘ präsentiert das Eröffnungskonzert in der Friedenskirche Sanssouci um 19 Uhr: Schmuckstücke des Grünen Gewölbes, vorgestellt von Uwe Steimle, treffen auf die brillanten Konzerte der Dresdner Hofkapelle, musiziert vom Ensemble L’AURA SOAVE CREMONA unter Sergio Azzolini. Höhepunkt und Abschluss des Eröffnungstages ist das Open Air vor der Orangerie Sanssouci ab 22 Uhr: Ein Hoffest des Dresdner Barock aus Konzerten, Opernarien, Tanz der Elemente und Feuerwerk mit der LAUTTEN COMPAGNEY unter Wolfgang Katschner und den Tänzern von INCANTO Erlebenskunst.

 

Bereits am Vorabend, Freitag, 10. Juni, erinnert eine Musikalische Andacht in der Friedenskirche Sanssouci an Zerstörung und Neubeginn in der Stadt an der Elbe. Die Evangelische Friedenskirchengemeinde Sanssouci und der Förderverein der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci e.V. setzen ab 22 Uhr mit Musik für Chor und Orgel, sowie Texten vom Barock bis zur Neuzeit im Rahmen einer kirchlichen Liturgie ein Zeichen für den Frieden.

 

Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci finden vom 11.-26. Juni 2011 unter dem Motto „DRESDEN – Sachsens Glanz trifft Preußens Gloria“ statt. In mehr als 70 international besetzten Veranstaltungen, darunter zwei Opernproduktionen, Konzerte, Lesungen, Open Airs, Fahrradkonzert und WeinBergfest, entfalten sie die reiche, fünfhundertjährige Musikgeschichte Dresdens vor der Kulisse des UNESCO Welterbes der preußischen Schlösser und Gärten von Sanssouci.

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Musikfestspiele Sanssouci starten

(11.06.2010)

In Potsdam beginnen am Freitag die Musikfestspiele Sanssouci. Unter dem Motto "Fernöstliche Klänge" werden bis zum 27. Juni zahlreiche internationale Künstler zu hören sein. Insgesamt finden in den Schlössern und Gärten rund um Sanssouci über 30 Konzerte statt.

Zum Auftakt führt das französische Orchester "Le Poème Harmonique" am Freitagabend in der Potsdamer Friedenskirche Sanssouci Werke von Jean-Baptiste Lully und Francesco Cavalli auf.

Am Samstag präsentieren dann Musiker und Solisten der China National Peking Opera Company Stücke im Stil der Pekingoper des 18. Jahrhunderts. Das Konzert findet im Schlosstheater am Neuen Palais statt.

 

(Text: RBB)

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Bachtage Potsdam werden mit h-Moll-Messe eröffnet

(24.08.2009)

Mit fünf Veranstaltungen unter dem Motto „Werke von Johann Sebastian Bach für Menschen von heute" starten am Freitag die IX. Bachtage Potsdam. Sie werden mit einer Aufführung der h-Moll-Messe in der Friedenskirche Sanssouci unter der Schirmherrschaft von  Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck eröffnet.

Für zwei Wochen stehen Kammermusiken, Oratorien, das Wohltemperierte Klavier, Jazz- und Orgelkonzerte, Filmvorführungen und Kantaten mit Musikern aus 7 Ländern an zehn Orten auf dem Programm.

 

Exklusiv zu den Bachtagen wird durch die Staatsbibliothek zu Berlin im Rahmen einer Aufführung am Samstag in der St. Matthäikirche im Kulturforum ein Autograph der h-Moll-Messe unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für die Besucher ausgestellt werden.


 

Während der Bachtage sind der britische Countertenor Alex Potter, der Trompeter Reinhold Friedrich, die isländische Geigerin Elfa Rún Kristinsdóttir, die tschechische Ausnahmeflötistin Jana Semerádová, der britisch-norwegische Organist Tim Rishton, der dänische Jazzvirtuose Jens Winther, Sopranstar Anna Prohaska mit dem Barockensemble der Staatskapelle Berlin und last but not least die Barockspezialisten von EXXENTIAL BACH zu erleben.

 

Eröffnungskonzerte

Friedenskirche Sanssouci, 4. September 2009, 19 Uhr

St. Matthäikirche im Kulturforum, 5. September 2009, 20 Uhr

 

Johann Sebastian Bach: Hohe Messe h-Moll

EXXENTIAL BACH

Dirigent: Björn O. Wiede

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IX. Bachtage Potsdam vom 4. -19. September 2009

(24.08.2009)

Unter dem Motto «Werke von Johann Sebastian Bach für Menschen von heute» starten im September die IX. Bachtage Potsdam. Innerhalb von 15 Tagen stehen fünfzehn Veranstaltungen - Kammermusiken, die Hohe Messe h-Moll, Soloauftritte, Jazz, Filmvorführungen, eine Ausstellung und eine Aufführung des Messiah auf dem Programm. Gäste aus 7 Ländern laden an zehn Orten zu besonderen Kunsterlebnissen.

Mit dabei sind der Trompeter Reinhold Friedrich, die isländische Geigerin Elfa Rún Kristinsdóttir, die tschechische Ausnahmeflötistin Jana Semerádová, der britisch-norwegische Organist Tim Rishton, der dänische Jazzvirtuose Jens Winther, Sopranstar Anna Prohaska mit dem Barockensemble der Staatskapelle Berlin und last but not least die Barockspezialisten von EXXENTIAL BACH.

 

Die Potsdamer Konzertorte versprechen für die stetig wachsende Zuhörerschar Atmosphäre und Begegnungsmöglichkeiten mit den Künstlern: die im 18. Jahrhundert erbaute Französische Kirche am Bassinplatz, eine neu entdeckte Villa Weinmeisterstraße, der historische Friedenssaal der Stiftung Großes Waisenhaus, die Orangerie im Neuen Garten, die klang(t)raumstarke Kuppelkirche St. Nikolai oder das Atrium an der Friedenskirche im Park Sanssouci. Erstmals sind die Bachtage mit der h-Moll-Messe zu Gast am Kulturforum. Exklusiv wird dabei ein autographes Partiturblatt von Bachs opus magnum streng bewacht ausgestellt werden.

Bach in Potsdam: das ist seit Bachs legendärem Besuch 1747 eine alte und eine gute junge Tradition.

 

Eröffnungskonzerte

Friedenskirche Sanssouci, 4. September 2009, 19 Uhr

St. Matthäikirche im Kulturforum, 5. September 2009, 20 Uhr

Johann Sebastian Bach: h-Moll-Messe

EXXENTIAL BACH

Dirigent: Björn O. Wiede

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Potsdamer Bachtage beendet

(14.09.2008)

Die VIII. Potsdamer Bachtage haben rund 2000 Besucher angelockt. Das teilten die Organisatoren des Musikfestes am Sonntag mit. Unter dem Motto "Werke von Johann Sebastian Bach für Menschen von heute" standen Konzerte, Filmvorführungen und Vorträge auf dem Programm.

Das zweiwöchige Festival ging am Samstagabend mit der Matthäuspassion in der Friedenskirche Sanssouci zu Ende. Konzerte gab es u.a. auch in der Französischen Kirche und in der Orangerie im Neuen Garten.

Die nächsten Bachtage sind im Herbst 2009 geplant.

 

(Text: RBB)

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Potsdamer Musikfestspiele werden eröffnet

(06.06.2008)

Mit Werken von Antonio Vivaldi und Gerolamo Venier werden am Freitag in der Friedenskirche in der Landeshauptstadt die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci eröffnet. Unter dem Leitthema "Venedig - musica serenissima" sind bis zum 22. Juni 53 Veranstaltungen geplant. Das Programm widmet sich der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zur Moderne.

 

Als ein Höhepunkte des Programms gilt die Produktion "La Rosinda", eine eher unbekannte Oper von Francesco Cavalli. Außerdem wird die amerikanische Bestseller-Autorin Donna Leon zu einer musikalisch-szenischen Lesung ihrer in Venedig angesiedelten Kriminalromane erwartet.

 

Die Festspiele enden am 22. Juni mit einem Konzert des Deutschen Filmorchesters Babelsberg im Neuen Palais von Sanssouci. Die Veranstalter rechnen mit insgesamt 16.500 Besuchern. 2007 lockte die auch überregional bekannte Konzertreihe 17.600 Gäste an.

 

(Text: RBB)

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