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Friedhof Bornstedt

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Der Bornstedter Friedhof gehört wohl zu den Schönsten in Berlin und Brandenburg. Theodor Fontane schrieb über ihn: „Der Friedhof hat den freundlichen Charakter einer Obstbaumplantage.“ und auch: „Was in Sanssouci stirbt, das wird in Bornstedt begraben.“ Und tatsächlich finden sich auf den Grabsteinen zahlreiche bekannte und wichtige Persönlichkeiten und so wird aus dem Spaziergang über dieses beschauliche Fleckchen in der Nähe des Kronguts Bornstedt, ein Gang durch die preussische und deutsche Geschichte. Erich von Falkenhayn, einer der höchsten Generäle des ersten Weltkrieges, liegt hier ebenso begraben wie Kurt von Plettenberg, ein enger Freund Stauffenbergs und Mitwisser seiner Anschlagspläne auf Adolf Hitler. Weiterhin sind hier die Gräber von Peter-Joseph Lenne und Friedrich Ludwig Persius zu finden, die durch ihre Architektur die Gestalt Potsdams so stark beeinflussten, wie kaum eine andere Persönlichkeit. Aber auch Adelige und Hofdamen haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden, so etwa Luise von Linckersdorf, welcher der bedeutende deutsche Schriftsteller Heinrich von Kleist verfallen war. Den Auftrag zur Gestaltung des Friedhofes gab der spätere Kaiser Friedrich III. an den Hofgärtner Emil von Sello, der dort ebenfalls seine letzte Ruhe fand. Die Kirche wurde von 1842 bis 1843 von Friedrich August Stüler nach Plänen von Friedrich Ludwig Persius in italienichem Stil geschaffen. 1881/82 brachte sein Sohn Reinhold Persius die Kirche in die heute noch erhaltene Form.

Ribbeckstr.
14469 Potsdam-Bornstedt

Telefon (0331) 520568

Öffnungszeiten:
Friedhofsverwaltung:
Mo, Do, Fr 10- 12 Uhr;
Di 14- 18 Uhr;
Mi geschlossen