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Park Sanssouci

Das Schloss Sanssouci mit den terrassenförmigen Weinbergen.

Unter Friedrich II. (1712-1786) und seinem Urgroßneffen Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) entstanden im 18. und 19. Jahrhundert die Gärten und Gebäude des heutigen Parks Sanssouci. Ursprung der Parkanlage sind die Weinbergterrassen, die Friedrich II. auf dem „Wüsten Berg“ 1744 anlegen ließ, weil dessen Eichenbaumbestand für den Ausbau der Stadt Potsdam unter Friedrich Wilhelm I. abgeholzt wurde. Ab 1745 begann der Bau des den Weinberg „bekrönenden Lustschlosses“ im Rokoko-Stil, welches anschließend Friedrich dem Großen in den Sommermonaten als Residenz diente und wo er Tage "sans souci" (ohne Sorge) verbrachte. Nach der Fertigstellung wurde auch die weitere Umgebung gestalterisch einbezogen und es entstanden Ziergärten und Heckenquartiere mit Obstbäumen. Das Schöne mit dem Nützlichen verbinden, war für Friedrich II. stets leitendes Prinzip und so diente auch Sanssouci nicht ausschließlich repräsentativen Zwecken, sondern auch dem Obst- und Gemüseanbau. Durch den weiteren Ausbau des Parks mit Gärten und Gebäuden bildete sich zwischen dem 1748 errichteten Obelisken am östlichen Ende des Parks und dem 1769 fertiggestellten Neuen Palais im Westen eine rund 2.500 Meter lange Hauptallee als Sichtachse heraus, die nur durch die drei Fontänen vor der Bildergalerie, dem Schloss und den Neuen Kammern unterbrochen wird. Ab 1825 entstand auf einem angrenzenden Landgut, das Friedrich Wilhelm III. seinem Sohn Friedrich Wilhelm IV. schenkte, zunächst das Schloss Charlottenhof als dessen Sommersitz, dann die in italienischem Stil errichteten Römischen Bäder sowie ein weitläufiger Landschaftspark mit Wiesenflächen, Baumgruppen, Gärten, Hügeln und Wegen, der nahtlos in den Park Sanssouci übergeht. Mit einer Fläche von rund 290 Hektar (ungefähr 400 Fussballfelder) und rund 70 Kilometern Wegelänge gehört der Park Sanssouci zu den größten Parkanlagen der Welt und seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Maulbeerallee 1
14471 Potsdam

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Öffnungszeiten:
Januar, November, Dezember bis 18 Uhr;
Februar, Oktober bis 19 Uhr;
März, September bis 20 Uhr;
April, August bis 21 Uhr;
Mai, Juni, Juli bis 22 Uhr


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Aktuelle Meldungen

Sanssouci-Parkeintritt: Schlösser-Stiftung soll Entscheidungsgrundlagen offenlegen

(21.05.2012)

Die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Marie Luise von Halem fordert die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten auf, die Entscheidungsgrundlagen zur Parkeintritts-Diskussion für den Schlosspark Sanssouci offenzulegen:

 

„Bündnis 90/Die Grünen sind weiterhin gegen ein Eintrittsgeld für den Park Sanssouci. Es wäre die schlechteste Lösung, das von der Stiftung angeführte Pflegedefizit zu beheben. Die Parks gehören zur Stadt Potsdam und sind Nacherholungsgebiet für die Bevölkerung. Es wurde bisher nicht überzeugend dargelegt, warum die Kosten nicht aus anderen Einnahmequellen bzw. den Stiftungs-Mehreinnahmen des vergangenen Jahres gedeckt werden können." Auch angesichts des juristischen Streits über die Frage der Einführung eines Modellprojektes Anfang des Jahres wäre die Schlösserstiftung gut beraten die Entscheidungsgrundlagen der Diskussion offen zu legen.

 

Insbesondere die Potsdamer Öffentlichkeit interessiert sich dafür, wie weit der Einsatz von Landesforstarbeitern in den Parks möglich ist und welche Kosten dadurch entstünden. Außerdem ist von Interesse, was vorgeschlagene Alternativen zum Eintritt erwirtschaften würden, wie verstärkte gastronomische Angebote im Park, die Durchführung einer Parklotterie (ähnlich der Bürgerpark-Lotterie in Bremen), zusätzliches Merchandising, Übernachtungstaxen in der Stadt oder eine so genannte Sanssouci-App. Interessant wäre auch zu erfahren auf welchem Stand die von der SPSG angekündigten Verhandlungen mit der Stadt Potsdam sind.

 

Der Stiftungsrat der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg soll am Dienstag, den 22. Mai in einer Sondersitzung zum Thema Parkeintritt im Schlosspark Sanssouci tagen.

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Pressemitteilung der Bürgerinitiative Babelsberger Park

(27.02.2012)

Wir haben mit Bestürzung die Pläne der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verfolgt, die zum wiederholten Mal Parkeintritt erheben will, in diesem Fall für den Park Sanssouci. Die „Bürgerinitiative Babelsberger Park“ ist entschieden gegen einen beabsichtigten Pflichteintritt.


Schon zu Kaisers Zeiten war der Park Sanssouci Erholungsgebiet der Potsdamer Bevölkerung und selbstverständlich frei zugänglich. Das soll in Zukunft auch so bleiben. Erst recht in einer Zeit, in der die Armut auch in Potsdam zunimmt.

 

Zudem halten wir den Aufwand für viel zu hoch, den die Schlösserstiftung betreiben müsste, um den Eintritt von Besuchern einzufordern. Das rechnet sich unserer Ansicht nach nicht. Uns stellt sich die Frage: Werden mit der Forderung nach Eintrittsgeldern von der Stiftung vielleicht andere Ziele verfolgt? Vielleicht das Bedürfnis der Stiftung nach einem reglementierten Sanssouci Park für Touristen? Park Sanssouci soll ein Ort der Begegnung für alle bleiben, in dem sich Touristen und Einheimische gemeinsam und unentgeltlich wohlfühlen. Wir wollen auch nicht, dass das Aufsichtspersonal im Park wieder zu Kontrollwächtern wird. Es soll nicht wieder vorkommen, wie in der Vergangenheit bereits geschehen, dass die Parkwächter mit unangemessenen Mitteln gegen Menschen vorgehen. Die Parkwächter sollen für die Besucher da sein – und nicht gegen sie handeln.

 

Wir befürchten zudem, dass die von der Stiftung angestrebte Variante nur ein Einstieg in eine Dynamik wäre, die zu einem späteren Zeitpunkt weitere Parks miteinschließen würde und langfristig auch zu einer Erhöhung der Eintrittspreise führen könnte.

 

Einige Parkeingänge sollen im Zuge der Forderung der Stiftung nach Pflichteintritt geschlossen werden. Doch wir wollen, dass der Park leicht zugänglich bleibt. Das Weltkulturerbe soll kein Museum werden. Die derzeitige Stiftungssatzung schließt zudem Parkgebühren aus. Wir als Initiative sprechen uns ausdrücklich gegen eine Satzungsänderung aus. Wir fordern eine Bürgerbeteiligung bei Stiftungsentscheidungen z. B. in Gestaltungsfragen, die einen zusätzlichen Pflegeaufand erfordern.

Es war abzusehen, dass z. B. der massive Rückbau des Babelsberger Park auf ein selbstgewähltes Leitbild einen immensen Pflegeaufwand nach sich ziehen würde. Der Stiftung ist der Mangel an gärtnerischen Pflegekräften schon seit Jahren bekannt. Von daher plädieren wir für einen Weg des Machbaren mit den vorhandenen Möglichkeiten. Unser Anliegen ist kein überspanntes Leitbild, sondern ein freier Park für alle natur- und kulturlandschaft-liebenden Bürgerinnen und Bürger.

 

Die Parklandschaft, das Weltkulturerbe, ist nur dauerhaft zu erhalten, wenn Eltern mit ihren Kindern, wenn Familien den Park als erholsamen Ort erleben. Die Jungen, die nachwachsen, werden sich so eher mit den Parks identifizieren und zum dauerhaften Erhalt beitragen.


Auch ohne zusätzliche Mittel wäre der Status quo zu halten. Wir setzen uns für eine nachhaltige schonende Sanierung ein, die mit den vorhanden finanziellen Möglichkeiten wirtschaftet. Prestigeobjekte sollten vermehrt von finanzstarken Sponsoren erbracht werden.


Scheinbar ist das Selbstverständnis der Stiftung ein ständiges Mehr, Höher und Teurer, das nur wenig Rückhalt in der Bevölkerung findet.

Wir fordern die Erhaltung der jetzigen Satzung, also keine Änderung des freien Zugangs und eine endgültige Absage an die Pläne der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, doch noch Eintrittsgelder für die Parklandschaften durchzusetzen.

 

Der Park Sanssouci muss für alle Bürgerinnen und Bürger offen bleiben und sein Besuch darf nicht davon abhängig werden, ob man sich einen Aufenthalt im Park finanziell leisten kann oder nicht.

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Parkeintritt vorerst vom Tisch

(23.02.2012)

In der heutigen aktuellen Stunde des Landtages Brandenburg positionierte sich die Landesregierung gegen eine baldige Einführung einesParkeintritts in Sanssouci.

 

Anlass war die Frage der Potsdamer SPD-Abgeordneten Klara Geywitz nach rechtlicher Zulässigkeit bei der derzeit geltenden Stiftungssatzung. Diese sieht generell keinen Eintritt vor. Der Chef der Staatskanzlei Albrecht Gerber, führte aus, dass er aufgrund rechtlicher Bedenken die Absetzung dieses Tagesordnungspunktes für die nächste Sitzung des Stiftungsrates veranlasst hat. Darüber hinaus steht er dem Vorhaben äußerst kritisch gegenüber. Die Suche nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten stehe für die Landesregierung im Vordergrund.

  

Parteiübergreifend wird diese Entwicklung begrüßt. Der Abgeordnete Hans-Jürgen Scharfenberg (Linke) stellt fest: „Die Notwendigkeit einer Satzungsänderung stärkt die Position des Landes Brandenburg und der Landeshauptstadt in der Diskussion dieser strittigen Frage.“

 

Der CDU-Landtagsabgeordnete Steeven Bretz (CDU): „Die Kommunikation der Stiftung im Hinblick auf dieses Vorhaben war falsch und irreführend. Ich stütze daher die Linie der Landesregierung, den Parkeintritt zu verhindern. Es geht um ein wichtiges Anliegen für die Potsdamerinnen und Potsdamer.“

 

Klara Geywitz fügt an: „Damit ist die Diskussion um mehr Geld für die Stiftung aber noch nicht beendet. Auch Tourismuswirtschaft und die Stadt sind aufgefordert, diesen historischen Schatz noch stärker als bisher zu unterstützen.“

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Alternativen sind machbar! Wenn man es will!

(17.01.2012)

DIE LINKE.Potsdam bleibt bei ihrer Forderung nach Beibehaltung des freien Parkeintritts und stellt sich der Diskussion um alternative Finanzierungsvorschläge. Aus Sicht der LINKEN muss auch die Stadt Potsdam ihrer Verantwortung für den einzigartigen Touristenmagnet gerecht werden und insbesondere im Friedrich-300-Jahr deutlich machen, dass sie im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger auch künftig den Weg durch die Parkanlagen kostenlos ermöglichen will. Mehr Geld könnte beispielsweise in die Kassen kommen, wenn

 

1. die Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich der Vermarktung der Marke Sanssouci überarbeitet wird. Hierbei lohnt sich der Blick nach Dresden.

 

2. ein Fremdenverkehrsbeitrag oder eine Tourismusabgabe erhoben wird. Ein Teil der diesbezüglichen Einnahmen könnte für die touristische Infrastruktur ein weiterer Teil für die Stiftung verwandt werden. Dazu ist es erforderlich, das Kommunalabgabengesetz, Paragraf 11, Abs. 5 zu ändern. So kann sich der Oberbürgermeister dafür stark machen, dass der momentane Schlüssel für die Zahl der Übernachtungszahlen von derzeit dem 7fachen der Einwohnerzahl auf das 6fache gesenkt wird. Damit könnte die Stadt einen Fremdenverkehrsbeitrag erheben.

 

3. Potsdam könnte sich auf den Weg machen, ein Erholungsort zu werden.

 

Das wären die Voraussetzungen, die für die Stadt machbar wären.

1.eine landschaftlich bevorzugte und klimatisch begünstigte Lage, 2.für die Erholung geeignete Einrichtungen, 3.gekennzeichnete Rad- und Wanderwege, 4.Sport-, Spiel- und Liegewiesen sowie ein Frei- oder Hallenbad in angemessener Entfernung, 5.ein regelmäßiges Angebot gesundheitsförderlicher Maßnahmen, das für alle Gäste zugänglich ist, und 6.eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste von in der Regel vier Tagen.

 

Die Gemeinden, die ganz oder teilweise Erholungsort anerkannt sind, können für die Fremdenverkehrswerbung und für die Herstellung, Anschaffung, Erweiterung und Unterhaltung der zu Fremdenverkehrszwecken bereitgestellten Einrichtungen und Anlagen sowie für die zu diesem Zweck durchgeführten Veranstaltungen einen Fremdenverkehrsbeitrag erheben.

 

Es gibt also Möglichkeiten - diese müssen gewollt und politisch angegangen werden. Die LINKE.Potsdam ist dazu bereit.

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Neues Besucherzentrum für Sanssouci

(29.08.2011)

Für die Besucher der Parkanlagen und des Schlosses Sanssouci soll bis 2017 ein neues Besucherzentrum entstehen. Das kündigte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten an. Demnach ist geplant, nahe der historischen Mühle das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Schweizerhaus mit Gastronomie und Shopangeboten neu zu bauen. Zudem soll ebenfalls bis 2017 im Umfeld des Neuen Palais eine gastronomische Einrichtung entstehen.

Die Finanzierung ist noch nicht geklärt, wie der Sprecher der Stiftung erklärte. Eine Ausschreibung sei auch noch nicht erfolgt.

 

Im vergangenen Jahr hatte die Stiftung angekündigt, die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude aus ihrem Bestand auch für private Investoren auszuschreiben, um einen Investitionsstau von etwa 730 Millionen Euro nicht allein bewältigen zu müssen. Bei dem angedachten Public-Private-Partnership-Modell (PPP) sollen private Bauherren die Finanzierung und das wirtschaftliche Risiko übernehmen. Im Gegenzug bietet die Stiftung ein 30-jähriges Nutzungsrecht für die Immobilien.

 

(Text: RBB)

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Tausende feierten Schlössernacht in Potsdam

(22.08.2011)

In Potsdam ist in der Nacht zum Montag die 13.  Schlössernacht zu Ende gegangen. Im Park Sanssouci waren den Gästen dabei festliche Stimmung mit klassischer Musik, Aufführungen von historischen Tänzen und auch Lesungen geboten worden.

An 38 Spielorten im illuminierten Park traten knapp 350 Künstler auf. In den weitläufigen Gartenanlagen wurden auch in diesem Jahr wieder Führungen angeboten. Höhepunkt des Festes war nach Mitternacht ein großes Feuerwerk. Die 33.000 Eintrittskarten für das Fest waren binnen kurzer Zeit vergriffen.

 

Die Parkstiftung teilte am Sonntag mit, dass durch die zusätzlichen Einnahmen aus der Schlössernacht nun zusätzliche  Mittel für die Restaurierung der Balustrade des Sizilianischen Gartens zur Verfügung stünden. Insgesamt seien dies rund 250.000 Euro, sagte eine Sprecherin der Veranstalter am Sonntag in Potsdam.

 

(Text: RBB)

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Finanzspritze für Preußische Schlösserstiftung

(19.08.2011)

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten erhält rund zwei Millionen Euro zusätzliche Landesmittel aus Brandenburg. Damit sollen Baumaßnahmen im Park Sanssouci finanziert werden, wie das Kulturministerium am Donnerstag in Potsdam mitteilte. Der Fördervertrag wurde am Donnerstag unterzeichnet. Rund 850.000 Euro sind für die Neugestaltung des Parkplatzes an der Historischen Mühle vorgesehen, mehr als eine Million Euro sollen für die Sanierung der Parkwege am Neuen Palais verwendet werden.

 

Die Preußische Schlösserstiftung erhält vom Land Brandenburg den Angaben zufolge jährlich rund zwölf Millionen Euro. Zusätzlich werden derzeit jedes Jahr rund fünf Millionen Euro für ein Sonderinvestitionsprogramm zur Verfügung gestellt. Beide Beträge reichten jedoch nicht aus, um alle dringend notwendigen Vorhaben zu finanzieren, hieß es.

 

(Text: RBB)

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Sachsens Glanz trifft Preußens Gloria

(10.06.2011)

Erstmals mit vier Veranstaltungen für alle Altersklassen eröffnen diesen Samstag, den 11. Juni die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2011. Ein Treffen des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. mit August dem Starken in Dresden 1728 bildet den Anlass, in die höfische Festkultur beider Staaten im Barock einzutauchen. Ein Kindernachmittag entführt ab 15 Uhr in die Königliche Kindheit von Kronprinz Friedrich. Das Education-Projekt „Junge Barockoper Sanssouci“ startet um 16 Uhr mit der Oper „Calandro“ von 1726. Die Produktion des jungen, professionellen Opernensembles ist zugeschnitten auf ein junges Publikum ab 12 Jahren. ‚Dresdner Schätze‘ präsentiert das Eröffnungskonzert in der Friedenskirche Sanssouci um 19 Uhr: Schmuckstücke des Grünen Gewölbes, vorgestellt von Uwe Steimle, treffen auf die brillanten Konzerte der Dresdner Hofkapelle, musiziert vom Ensemble L’AURA SOAVE CREMONA unter Sergio Azzolini. Höhepunkt und Abschluss des Eröffnungstages ist das Open Air vor der Orangerie Sanssouci ab 22 Uhr: Ein Hoffest des Dresdner Barock aus Konzerten, Opernarien, Tanz der Elemente und Feuerwerk mit der LAUTTEN COMPAGNEY unter Wolfgang Katschner und den Tänzern von INCANTO Erlebenskunst.

 

Bereits am Vorabend, Freitag, 10. Juni, erinnert eine Musikalische Andacht in der Friedenskirche Sanssouci an Zerstörung und Neubeginn in der Stadt an der Elbe. Die Evangelische Friedenskirchengemeinde Sanssouci und der Förderverein der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci e.V. setzen ab 22 Uhr mit Musik für Chor und Orgel, sowie Texten vom Barock bis zur Neuzeit im Rahmen einer kirchlichen Liturgie ein Zeichen für den Frieden.

 

Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci finden vom 11.-26. Juni 2011 unter dem Motto „DRESDEN – Sachsens Glanz trifft Preußens Gloria“ statt. In mehr als 70 international besetzten Veranstaltungen, darunter zwei Opernproduktionen, Konzerte, Lesungen, Open Airs, Fahrradkonzert und WeinBergfest, entfalten sie die reiche, fünfhundertjährige Musikgeschichte Dresdens vor der Kulisse des UNESCO Welterbes der preußischen Schlösser und Gärten von Sanssouci.

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Warum im Volkspark Eintritt zahlen und in Sanssouci nicht ?

(06.05.2011)

Wenn man sich beide Parks anschaut, dann stellt man doch gewisse Unterschiede fest. Im Park Sanssouci kann man spazieren und die wunderbare Landschaft mit schönen Schlössern betrachten. Das ist es!

Im Volkspark kann man skaten, grillen, auf der Wiese sitzen und picknicken, mit den Kindern spielen, rutschen, klettern und anderen sportlichen Aktivitäten nachgehen. Der Volkspark ist ein Freizeitpark in dem Familien, junge Leute aber auch ältere verschiedene Aktivitäten nachgehen können. Dafür lohnt es sich auch Eintritt zu bezahlen.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sollte alte ausgelatschte Pfade verlassen und neue beschreiten. Sie könnte zum Beispiel über ein Sanssouci-App oder Neuer-Garten-App nachdenken, den sich jeder ab ca. 50 Cent herunterladen kann. Dieser wäre für mindestens 24h abrufbar (je nach Preis) und der Bürger oder der Tourist hätte einen sichtbaren Mehrwert. Die Entwicklung dieses Apps wäre eine wirtschaftliche Unterstützung für kleine oder mittelständische Potsdamer It-Firmen. Auf diese Weise könnte die Menschen das einmalige Ensemble aus Gartenbaukunst und Architektur auch ohne Eintrittsgelder genießen und die Stiftung verdient dennoch Geld. Und eine Wirtschaftsförderug wäre es obendrein. Drei in einem - die Stiftung sollte darüber mal nachdenken.

Sascha Krämer
Kreisvorsitzender DIE LINK Potsdam

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Andrea Wicklein: Zurück zur Sachlichkeit

(28.04.2011)

Die Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein (SPD) mahnt in der entbrannten Diskussion um die mögliche Einführung von Eintrittskarten für den Park Sanssouci eine Rückkehr zur Sachlichkeit an:

 

 "Die reflexhafte Ablehnung des Vorschlags der  Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten, einen obligatorischen Parkeintritt für Sanssouci zu verlangen, ist wenig zielführend. Fakt ist, die Bewirtschaftung der Parkanlagen ist chronisch unterfinanziert. Seit 1991 sind die zu bewirtschaftenden Parkflächen der Schlösserstiftung von 450 auf 700 Hektar "gewachsen". Insbesondere im Hinblick auf den Status des UNESCO-Welterbes gilt es diese zu pflegen und zu erhalten. Seit 2003 fehlen kontinuierlich die finanziellen Mittel zur Beschäftigung des dazu benötigten Personals. Mit den derzeitigen Zuschüssen von Bund und Ländern ist das alles schon länger nicht mehr zu schaffen. Die bisher veröffentlichten Vorschläge sind sozial ausgewogen. Anwohner, Studenten, Kinder, Jugendliche und sozial nicht so gut gestellte Menschen haben weiterhin freien Zutritt." Die Pläne für das fünfjährige Modellprojekt, Ostern 2013 bis Ende Saison 2017, sehen vor, dass Eintrittskarten (Tagesticket für 2 Euro, Jahresticket für 12 Euro) nur während der Hauptsaison verlangt werden sollen. Die Potsdamer Bürgerinnen und Bürger sollen im ersten Jahr die Jahreskarte kostenlos bekommen. Der Eintritt für Studenten mit Semesterticket, Kinder und Parkbewohner soll fortwährend gratis bleiben. Ein ermäßigtes Tagesticket ist für 1 Euro geplant.

 

"Jetzt sollte offen mit den Vorschlägen umgegangen und konstruktiv nach Lösungen gesucht werden. Es gilt die Schönheit und Einzigartigkeit der Gartenanlagen wertzuschätzen, zu erhalten und dies auf sichere finanzielle Beine zu stellen. 12 Euro für eine Jahreskarte kann und sollte einem jeden die unbegrenzte Nutzung eines solchen Parks wert sein. Es ist zumindest ein erster konkreter Vorschlag, der auf dem Tisch liegt. Die Stadt Potsdam und ihre Bürgerinnen und Bürger profitieren von den vielen jährlichen Besuchern unserer Stadt und ihrer Parks. Alle Besucher des Parks sollten daher ein Interesse daran haben, an der Erhaltung und der weiteren Verschönerung des Parks mitzuwirken. Wie das im Detail zu bewerkstelligen sein wird, sollte im Zuge einer sachlichen und unaufgeregten Auseinandersetzung mit den verschiedenen Ideen erarbeitet werden," so Andrea Wicklein.

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SPD: Schlösserstiftung tut sich mit erneuter Eintrittsdiskussion zu Saisonbeginn keinen Gefallen

(27.04.2011)

„Unsensibel, scheinbar unausgegoren und wieder einmal schlecht kommuniziert“ nennt SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert den erneuten Vorstoß der Schlösserstiftung, den freien Eintritt in die Schlösser und Gärten zu kippen. Schon bei der Diskussion um die Fahrradschiebestrecken in den Parks hatte die Stiftung ein kommunikatives Desaster erlebt. Dieses drohe nun wieder.

 

Schubert forderte die Stiftung auf ihre Pläne vollständig öffentlich zu machen bevor der Stiftungsrat eine Entscheidung trifft. Eine Vielzahl von Fragen sind noch offen. Zum Beispiel bleiben die Regelungen für die Potsdamerinnen und Potsdamer zu vage. „Wie soll das mit dem freien Eintritt für die Potsdamer funktionieren? Muss ich als Potsdamer jetzt zukünftig mit meinem Personalausweis durch den Park laufen damit ich als Einheimischer zu erkennen bin?“, so Schubert.

 

Schubert fordert von der Stiftung, auch bei der Kommunikation ihrer Vorschläge neue Wege zu gehen und sich der öffentlichen Diskussion zu stellen. Die Stiftung könnte zum Beispiel in den anliegenden Stadtteilen Babelsberg, Brandenburger Vorstadt und Potsdam-West, Eiche und in der Innenstadt Bürgerversammlungen durchführen und ihre Pläne vorstellen. „Die Stiftung ist eine Stiftung der öffentlichen Hand und sollte sich mit ihren Plänen den Bürgerinnen und Bürgern stellen. Die Stiftung wird dann sehen, ob sie Verständnis für ihre Pläne bekommt.“

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Andrang bei 12. Potsdamer Schlössernacht

(22.08.2010)

Die 12. Potsdamer Schlössernacht hat bis weit nach Mitternacht rund 33.000 Gäste angelockt. Sie erlebten einen lauen Sommerabend im Weltkulturerbe-Park Sanssouci und konnten nach Mitternacht ein großes Feuerwerk am Neuen Palais bestaunen.

Zum Amüsement der Gäste trugen 346 Künstler, davon 185 in barocken oder außergewöhnlichen Kostümen, bei. Die Besucher wurden mit klassischer Musik, Aufführungen von historischen Tänzen und Lesungen unterhalten.  Zudem wurden in den erleuchteten Gartenanlagen mehrere Führungen angeboten.

 

Bereits im Vorfeld waren die insgesamt 33.000 Tickets für die Schlössernacht restlos ausverkauft. Der Park von Sanssouci wird jährlich einmal im Sommer für die nächtliche Kunst- und Kulturveranstaltung geöffnet. Von den Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten werden 250.000 Euro für die Restaurierung verfallener Anlagen der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten verwendet.

 

Laut Stiftung sollen vier Balustradenskulpturen und zwei Figurengruppen im Sizilianischen Garten im Park Sanssouci erneuert werden. Es ist das siebte Restaurierungsprojekt, das seit 2004 mit Hilfe von Einnahmen der Schlössernacht realisiert werden kann.

 

(Text: RBB)

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Keine "Knips-Gebühr" in Schlössern und Gärten

(18.02.2010)

Das Fotografieren der Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg bleibt kostenfrei. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten darf dafür keine Gebühren verlangen, entschied das Oberlandesgericht Brandenburg am Donnerstag.

In der Begründung heißt es, die Schlösser und Gärten seien öffentlich zugänglich und im Staatsbesitz. Auch werde kein Eintritt verlangt. Deshalb dürfe auch kostenlos fotografiert werden.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten wollte für kommerzielle Aufnahmen eine so genannte "Knips - Gebühr" und hatte dies auch vor dem Potsdamer Landgericht durchgesetzt. Mehrere Fotoagenturen hatten dagegen Berufung eingelegt. Die Stiftung kann gegen das Urteil noch Berufung beim Bundesgerichtshof einlegen. 

 

(Text: RBB)

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SPD: Parks sind auch im Winter für die Menschen da

(13.01.2010)

SPD-Fraktionschef Mike Schubert fordert von der Stiftung nach dem unseligen Streit um die Schiebestrecken jetzt beim Rodeln und Schlittschuhlaufen nicht den nächsten Konflikt vom Zaun zu brechen. Seit dem die Parks von der Bevölkerung genutzt werden gebe es auch Wintersport in den Parks. "Generationen von Potsdamer sind in den Parks gerodelt und nun fällt der Stiftung der Verweis auf die Parkordnung ein.

 

Dies ist wirklich lebensfremd", erklärte SPD-Fraktionschef Mike Schubert. Dass die Stiftung nach dem Desaster bei der Durchsetzung der Schiebestrecken nun die Polizei zur Durchsetzung der Parkordnung anfordern wolle zeige einen Mangel an Sensibilität im Umgang mit den Hauptnutzern der Parks, den Potsdamern. "Die Stiftung sollte etwas mehr Gelassenheit zeigen, die weiße Pracht ist ja wahrscheinlich bald wieder geschmolzen", so Schubert.

[Umfrage: Rodeln im Park]

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Potsdam schützt Weltkulturerbe

(16.12.2009)

Die Stadt Potsdam will den Titel Weltkulturerbe nicht durch eine falsche Bebauung aufs Spiel setzen. Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte, haben sich Stadt und Land darauf geeinigt, Bauanträge in der so genannten Pufferzone der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin genau zu prüfen. Sie sollen grundsätzlich gemeinsam von der Stadt, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und der Denkmalfachbehörde des Landes beurteilt werden

Das sehe eine Vereinbarung zwischen der Obersten Denkmalschutzbehörde Brandenburgs und der Stadt Potsdam vor. Die UNESCO hatte eine solche Vereinbarung gefordert und mit dem Entzug des Welterbetitels gedroht.

 

(Text: RBB)

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Gericht verhandelt Foto-Gebühr für Sanssouci

(11.12.2009)

Das Brandenburgische Oberlandesgericht hat sich am Donnerstag mit der sogenannten "Knips-Gebühr" für kommerzielle Fotos von Potsdamer Welterbestätten befasst.

Mehrere Bildagenturen hatten Berufung gegen eine Entscheidung des Landgerichts Potsdam vom November 2008 eingelegt. Die Richter hatten damals Klagen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten gegen die Agenturen auf Unterlassung und Schadenersatz stattgegeben.

Die Stiftung wehrt sich dagegen, dass ohne ihr Wissen aus den Archiven der Agenturen Fotos von Schlössern und Gärten heruntergeladen und beispielsweise für Kalender verwertet werden konnten.

Mit einem Urteil ist nach Angaben des Oberlandesgerichts erst am 18. Februar 2010 zu rechnen.

 

(Text: RBB)

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Schlössernacht mit positiver Bilanz

(16.08.2009)

Klassischer, kleiner, leiser: Mit überarbeitetem Konzept ist in der Nacht zu Sonntag im Potsdamer Park Sanssouci die 11. Schlössernacht gefeiert worden.

Die Organisatoren zogen eine positive Bilanz der mit rund 33.000 Besuchern ausverkauften Veranstaltung. Die Konzept mit kleineren Konzerten und Lesungen sei dem ersten Eindruck nach aufgegangen, sagte Julia Theek, Projektleiterin bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, am Sonntag.

Höfische Zeremonienmeister begrüßten die Besucher und wiesen sie in die Benimmregeln des Parks Sanssouci ein. Die sternenklare Nacht im Schlosspark, an der rund 400 Künstler mitwirkten, war mit einem Feuerwerk zu Ende gegangen.

Die Schlösserstiftung zeigte sich nach der Abnahme des Parks am Sonntag zufrieden. Es seien keine Schäden festgestellt worden, hieß es. "Es ist ein kleines Wunder, wie fantastisch sich die Zuschauer verhalten", sagte Theek. Das Ereignis spreche offensichtlich ein "außerordentlich rücksichtsvolles Publikum" an.

Die nächste Schlössernacht ist am 20. August 2010 geplant. Der Verkauf der in den vergangenen Jahren stets binnen kurzer Zeit ausverkauften Karten beginnt am 12. Dezember 2009 um 10 Uhr.

 

(Text: RBB)

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Silvesterfeiern im Park Sanssouci gefährdet

(06.01.2009)

Die traditionellen Silvesterfeiern im Schlosspark Sanssouci in Potsdam finden künftig möglicherweise nicht mehr statt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten denkt nach eigenen Angaben über eine Schließung des Parks zu Silvester nach. Als Grund dafür wird genannt, dass trotz Taschenkontrollen und Absperrungen auch dieses Jahr zu Jahreswechsel wieder Böller in der Nähe des Schlosses explodiert waren. Verglühende Raketen landeten auf dem Dach des Gebäudes.

 

Nach Angaben der Stiftung ist die Gefahr eines Brandes zu groß. Das Schloss ist angesichts seiner teuren Kunstschätze und Bedeutung nicht gegen Feuer versichert.

 

(Text: RBB)

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Potsdamer Schlössernacht: Karten ausverkauft

(13.12.2008)

Die Karten für die 11. Potsdamer Schlössernacht im nächsten Jahr sind ausverkauft. Das sagte der Veranstalter der rbb-Welle Antenne Brandenburg. Der bundesweite Vorverkauf hatte am Samstagvormittag um 10.00 Uhr begonnen. Die Karten kosteten 40 Euro statt wie bislang 35 Euro.

 

Zur Schlössernacht am 15. August werden rund 33.000 Gäste im Park von Sanssouci erwartet. Auf dem Programm stehen Konzerte, Tanz- und Theateraufführungen sowie Literaturlesungen.

 

(Text: RBB)

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Andrang bei Potsdamer Schlössernacht

(17.08.2008)

Zehntausende Gäste haben am Samstag die Potsdamer Schlössernacht im Park Sanssouci besucht. Die zehnte Auflage hat nach Angaben der Veranstalter besonders viele junge Menschen angelockt.

 

Bis nach Mitternacht sei der festlich beleuchtete Park von Sanssouci gut besucht gewesen, sagte eine Sprecherin am Sonntag. Das Ereignis mit mehr als 500 Künstlern wurde von einem Höhenfeuerwerk gekrönt.

 

Die 33.000 Karten für das Spektakel, deren Zahl zum Schutz der historischen Anlagen begrenzt ist, waren im vergangenen Dezember innerhalb von zehn Minuten ausverkauft gewesen. Ein Teil des Erlöses soll für die Sanierung des 1852 gebauten Rossebrunnens am Schloss Sanssouci verwendet werden.

 

(Text: RBB)

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Schlösserstiftung klagt gegen Agenturen

(23.07.2008)

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten geht gerichtlich gegen zwei Bildagenturen vor, die ohne Genehmigung Bilder von Schlössern und Gärten der Stiftung verbreiten. Vor dem Landgericht Potsdam lägen bereits Klagen auf Unterlassung und Zahlung von Schadenersatz vor, bestätigte die Stiftung am Dienstag. Hintergrund sei, dass aus den Online-Archiven der Agenturen Fotos heruntergeladen werden könnten, ohne dass die Stiftung daran beteiligt werde.

 

Nicht geplant sei allerdings, in Zukunft Privatleute für Fotos zur Kasse zu bitten, betonte ein Sprecher. Auch für Pressefotos werde kein Entgelt erhoben. Er widersprach damit einem Bericht der "Bild"-Zeitung, die über eine geplante "Knipsgebühr" in Potsdams Schlössern und Gärten spekuliert hatte.

 

(Text: RBB)

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Sanssouci: Tropische Pflanzen kommen ins Freie

(25.05.2008)

In Potsdam-Sanssouci werden am Sonntag über 1000 tropische Kübelpflanzen aus dem Winterquartier in den Schlosspark gebracht. Besucher können seit 13.00 Uhr beim so genannten Ausfahren der Orangerie dabei sein. Anschließend werden die tropischen Pflanzen im Park verteilt und u.a. auf der Schlossterrasse platziert. Ältester Baum in dem Bestand ist mit rund 240 Jahren eine Myrte. Beim Ausfahren tragen die Gärtner historische Kostüme. Zum Winter wieder eingebracht werden die Pflanzen im September.

 

(Text: RBB)

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Saisonstart für Schlösser und Gärten

(28.04.2008)

Die Stiftung Preußische Schlössern und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) startet am Donnerstag in die Sommersaison. Dann stünden in der Region wieder 17 Schlösser und andere historische Gebäude für Besucher offen, teilte Stiftungsdirektor Hartmut Dorgerloh am Montag mit. Es werde ein umfangreiches kulturelles Programm mit Ausstellungen und Konzerten geboten, so Dorgerloh weiter. Beispielsweise feiere die Oper "La Pastorale a Sanssouci" am 11. Mai im Neuen Palais Premiere. Außerdem werde der technische Service für Besucher ausgebaut. So werden laut Dorgerloh künftig auch für das Marmorpalais im Neuen Garten und die Neuen Kammern Audioguides angeboten. Der Multimediaguide für Potsdams historische Mitte soll ausgeweitet werden.

 

(Text: RBB)

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